30. Juni 2009
Warum sollte ich mich vor ihm verstecken?
MISSBRAUCH - DER SCHWERE WEG EINES OPFERS
Warum soll ich mich vor ihm verstecken?

Gespräche am See... Mutter mit der Tochter...
Im Frühling 2006 beginnt Claudia, damals 14, sich selbst im Gesicht und an den Armen zu verletzen. Selbstmordversuche folgen. Die Mutter ist verzweifelt und bringt ihre Tochter in die Salzburger Kinderpsychiatrie. Nach vielen Therapiesitzungen vertraut sich Claudia den Ärzten an und erzählt von den sexuellen Übergriffen, die sie als 5-Jährige erlebt habe. Claudia entscheidet sich, ihren Stiefvater anzuzeigen. Es beginnt ein steiniger Weg über Einvernahmen und Gutachten, begleitet von ständigen Erinnerungen an das Geschehene. „Meine Familie hat mir die Kraft dafür gegeben, alleine hätte ich es nie geschafft”, sagt die heute 17-Jährige. Drei Jahre dauert das Verfahren - und endet für den Angeklagten mit einem „Freispruch im Zweifel”. So ergeht es vielen Opfern, deren Missbrauch Jahre zurückliegt. Einstellung des Verfahrens oder Freispruch aus Mangel an Beweisen. Den Betroffenen bleibt das Gefühl: „Warum habe ich mir das angetan”. Burgit Bock hat für THEMA mit dem Mädchen gesprochen.
Quelle: Text- ORF - THEMA zu diesem folgenden Beitrag: 30.06.2009
——————————————————————————————-
Ex-Kindopfer Claudia erzählt…
ORF - Interview am 29.06.2009 bei „Thema „ ausgestrahlt.
Moderator Christoph Feuerstein:
Claudia hat nach Jahre langem Ringen ihren Stiefvater anzuzeigen, er soll sie als Kind sexuell missbraucht haben. Im Prozess musste sie nochmals in den Erinnerung en alles durchleben und dann:
DER FREISPRUCH!
Kein Einzelschicksal.
Die Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs nehmen zu, die Verurteilungen gehen aber zurück.
Der Grund, vor allem in Fällen wo der Missbrauch Jahre zurück liegt, bleibt nur noch die Aussage der Opfer!
Claudia gibt aber nicht auf und geht jetzt zum obersten Gerichtshof.
Um anderen Mut zu machen hat sie Burgit Bock, ihre Geschichte erzählt.
Claudia:
Mir ist es gar nicht gut gegangen, Ich habe mich selbst verletzt, durch das bin dann in die Klinik gekommen.
Mir ist es überhaupt nicht gut gegangen, ich habe mich selbst verletzt, dadurch bin ich auch in die Klinik gekommen. Ich bin damit nicht klar gekommen. Am Anfang wollte ich, ich habe mich auch im Gesicht selber verletzt, da wollte ich das damit bezwecken, dass es jemand sieht, dass es mir nicht gut geht. Weil ich auch nicht reden gekonnt habe und auch andere Schmerzen, die physischen und die seelischen.
Mutter von Claudia:
Meine Tochter hat absolut keine Ausstrahlung mehr gehabt. Überhaupt keinen Lebenswillen, also es war gar kein Leben mehr in dem Mädchen. Ja, absolute Traurigkeit, Wut, alles im Allen einfach ja, sie war nicht mehr im Leben.
Sprecher:
Damals ist Claudia 14 Jahre alt. Sie ist aggressiv zunehmend beginnt sich selbst zu verletzen, mit einer Rasierklinge schneidet sie tiefe Wunden in ihren Körper. Ihre beiden Oberarme sind völlig vernarbt. Es folgen Selbstmordversuche. Claudias Mutter ist verzweifelt und bringt ihre Tochter in die Kinder und Jugend- Psychiatrie. Dort spricht sie erstmals davon dass ihr Stiefvater als sie 5 Jahre alt war missbraucht habe.
Burgit Bock:
Hast Du dich manchmal auch gefragt, warum ist mir das passiert?
Claudia:
Ja, das habe ich mich sehr oft gefragt. Ich habe sehr starke Schuldgefühle gehabt. Ich habe immer alles, die Fehler an mir gesucht habe, ich habe immer gedacht, hätte ich vorher etwas gesagt, wäre es niemals so weit gekommen.
Wenn ich mir die Fragen noch länger stellen täte, dann wäre ich daran kaputt gegangen, das tue ich nicht mehr, aber früher habe ich sie mir Tag für Tag gestellt.
Mutter von Claudia:
Also als Mutter denkt man sich, das muss man sehen. Es gibt viele Fragen:
- Welche Situation war das?
- Wo war ich?
- War ich nicht zu Hause?
- Habe ich nicht gut genug aufgepasst?
Sie hat Zeichen gesetzt, wie man jetzt gesehen hat, und dann die große Frage
- „Wie kann man so einen überhaupt ins Haus lassen?
Das war der größte Vorwurf meiner Seits!
- Wenn ich diesen Mann nie ins Haus gelassen hätte, wäre den Kindern das nicht passiert, aber es ist passiert, ich habe mich damals, ich war verliebt.
- Ich habe ihn geheiratet weil ich ihn geliebt habe, meinen Sohn mit ihm bekommen.
- Ja, das ist das allerschlimmste, mit dem komme ich allerdings auch nicht zurecht. Dass ein Mensch, einem wirklich so täuschen kann. Man soviel übersehen kann. Das geht einen nicht ein.
Sprecher:
Insgesamt mehr als 10 Monate verbringt, Claudia stationär in der Jugendpsychiatrie in der Christian Doppler Klinik in Salzburg.
Obwohl ihre Mutter drei bis vier Mal pro Woche zu Besuch kommt, fühlt sich Claudia fremd und allein, aber sie ist zum 1.Mal bereit sich auf eine Therapie einzulassen .Merkt selbst dass sie Hilfe braucht um ihr Leben in den Griff zu bekommen. Sie beginnt ihre Gedanken aufzuschreiben und zu malen. Langsam lernt sie andere Jugendliche kennen und schließt Freundschaften.
Claudia:
Dass was mich dazu bewogen hat dass ich rede, das so viele andere in der Klinik waren denen das auch passiert ist. Dann habe ich gemerkt ich bin nicht alleine, da ich immer gedacht habe ich bin alleine mit dem. Die haben auch gesagt, dass sie das immer wieder tun würden darüber reden, dass das besser ist. Ja, dann habe ich mich entschieden, dass ich mit einer Krankenschwester darüber rede, zu der ich großes Vertrauen gehabt habe.
Es war ziemlich schwer, aber im Nachhinein, war es eine große Erleichterung.
Sprecher:
Die Kinder & Jugendlichen können sich auf die Verschwiegenheitspflicht der Therapeuten verlassen. Dass ist für viel sehr wichtig. Alle Schritte passieren nur mit ihrem Einverständnis.
Leonard Thun-Hohenstein Leiter der Kinderpsychiatrie Salzburg:
Wenn wir einmal vom Kind darüber Bescheid wissen, ist da ja eine relativ heikle Situation.
Ich als Arzt bin an sich verpflichtet anzuzeigen, darf es aber im Sinne des Kindeswohles aufschieben.
Das passiert dann auch immer und wir setzen uns dann mit der Kinderschutzgruppe in Verbindung. Wir stellen dann diesen Fall in dieser Einrichtung dar. Das ist eine Spitalsinterne Einrichtung und überlegen dann welche Schritte sind dann zu machen:
- Jugendamt zu verständigen,
- Anzeige zu erstatten Ja, oder Nein,
- dass sind dann die Schritte die wir entwickeln immer mit den Kindern gemeinsam entwickeln.
Also wir sind da sehr vorsichtig und behutsam und begleiten die Jugendlichen Kinder durch diesen Prozess. Weil es ja nur Sinnvoll ist wenn die Kinder auch bereit sind auszusagen. Dann ist auch Sinnvoll eine Anzeige zu erstatten, vor allem wenn die Dinge schon länger zurückliegen. Weil ja da gar keine Beweise mehr da sind die man auch verwenden könnte.
Sprecher:
Claudia entscheidet sich ihren Stiefvater anzuzeigen. Der Anfang eines langen steinigen Weges für sie und ihre Familie. Es beginnt mit polizeilichen Einvernahmen. Dann folgen die Einvernahmen durch einen Untersuchungsrichter für die Verhandlung und die Begutachtung durch einen Sachverständigen. In Fällen in denen der Missbrauch schon viele Jahre zurückliegt und es keine anderen Beweise mehr gibt, spielt die Aussage des Opfers die zentrale Rolle. Immer wieder muss Claudia sich das Erlebte in Erinnerung rufen, sie droht daran zu zerbrechen.
Claudia:
Ja, ich war sehr aufgeregt, ich war sehr nervös immer. Ich habe ja viel am Anfang nicht ausdrücken können, darum haben sie auch daran gezweifelt. Weil ich erst bei der dritten Aussage so weit war, so stark war dass ich alles erzählen konnte. Weil es auch schwierig war für mich, weil ich selber noch nicht so stark war. Aber ich bin immer stärker geworden mit der Zeit!
Mutter von Claudia:
Meine Tochter hat nach jedem Verhör wieder Wochen gebraucht, um sich ein wenig aufzurappeln, um wieder etwas stärker zu werden wieder am Leben Teil zu nehmen. Und es war jedesmal so, wenn sie diesen Punkt erreicht hat, ja, dass sie es wieder ein wenig gepackt hatte, ist der nächste, ist das nächste Verhör gekommen. Es ist immer irgendwann wieder etwas gekommen, was sie wieder zu Fall gebracht hat.
Sprecher:
Eine der wesentlichen Aufgaben des Kinderschutzzentrums Innsbruck ist die Prozessbegleitung von Missbrauchs Opfern und ihren Angehörigen. In den meisten Fällen haben die Betroffenen noch nie davor etwas mit dem Gericht zu tun gehabt und sind verunsichert. Auch Claudia wurde hier betreut.
Cornelia Veith hat sie über den bevorstehenden Prozesses informiert, sie über ihre Aussage vor Gericht aufgeklärt und sie hat Claudia auch gesagt, dass Missbrauchsprozesse sehr oft mit einem Freispruch für den Angeklagten enden.
Cornelia Veith :
Für uns ist es natürlich für unsere Arbeit ist es ideal wenn sich die Betroffenen bevor sie noch die Anzeige machen an das Kinderschutzzentrum oder die Beratungsstellen wenden, weil dann kann man mit ihnen ganz genau hinschauen und ihnen die Vor - & Nachteile und die Konsequenzen einer Anzeige aufzeigen mit ihnen das besprechen, weil das , sobald einmal eine Anzeige gemacht worden ist, kann sie nicht mehr rückgängig gemacht werden. Und es ist eben so dass die Betroffenen nicht zu einer Anzeige gedrängt oder dort beeinflusst werden sollen. Aber wenn sie sich entscheiden, das ist ganz klar und dann muss es für sie stimmig sein. Weil da muss ihnen auch klar sein was da alles auf sie zukommen wird.
Sprecher:
Um Missbrauchsopfern, die Begegnung mit dem Angeklagten bei Gericht zu ersparen werden sie im Vorfeld einvernommen. Ihre Aussage wird im dann im Prozess auf Video zugespielt.
Diese sogenannte kontradiktorische Einvernahme dient dem Opferschutz und ist gesetzlich verankert. Doch sie hat auch einen großen Nachteil.
Andrea Hönig -Limberg Rechtsanwältin:
Ja, der Beschuldigte, der ist eigentlich in einer stärkeren Position!
Weil er kann sich:
1. diese Aussagen des Opfers natürlich vorher anschauen,
2. Er kann dann auch das Protokoll lesen,
3. Er kann sich sehr gut darauf vorbereiten,
4. Und es gibt dann in der Hauptverhandlung
5. gibt es nur mehr ihn!
Ja, also, er kann ganz gezielt darauf hinarbeiten, diese Aussagen des Opfers ins Wanken zu bringen
- Er kann irgendwie versuchen andere Beweise noch vorzulegen,
- Und Zweifel zu streuen und hin und her,
Und durch die kontradiktorische Einvernahme, hat das Opfer eben überhaupt keine Möglichkeit mehr in der Hauptverhandlung noch irgendwas einzuwirken.
Oder sich einmal spürbar zu machen!
Weil eine Zeugenaussage ist ja nicht nur ich habe ein Stück Leinwand oder einen Fernsehschirm vor mir, sondern meine Zeugenaussage heißt:
Ich bekomme einen Eindruck von einem Menschen.
Sprecher:
Mit 14 hat Claudia E. erstmals das Erlebte niedergeschrieben. Es ist ein Aufschrei in Vers Form. Sie bringt all ihre Wut und Verzweiflung und Verletztheit zu Papier. Während der vergangenen drei Jahre überwindet sie sich immer wieder.
Erzählt ihre Geschichte, der Polizei, den Richtern und den Sachverständigen. Als man ihr nahelegt in der Hauptverhandlung noch einmal selbst auszusagen, ringt sie sich auch dazu durch.
Dennoch kommt es zu einem Freispruch!
Mutter von Claudia:
Das war die schlimmste Antwort: „Sie glauben zwar an die Wahrheit der Aussagen der Kinder, aber es ist trotzdem ein Freispruch. „
Passt für mich absolut nicht zusammen.
Burgit Bock:
Ist man enttäuscht vom System?
Mutter von Claudia:
ABSOLUT!
Total enttäuscht also ich glaube an keine Gerechtigkeit mehr.
Claudia:
Ich habe es im Großen und Ganzen für meine Familie getan, weil ich eben dann erfahren habe, dass mein Bruder auch betroffen ist. Ja, meine Familie hat mir die ganze Kraft gegeben. Meine Freunde.
So für mich alleine hätte ich es nicht getan! Ich habe es für meine Freunde gern gemacht.
Sprecher:
Ihr Stiefvater soll auch ihren Bruder missbraucht haben. Er ist sein leiblicher Sohn. Der heute 9 jährige hat ebenfalls vor Gericht ausgesagt.
Dennoch kommt es zum Freispruch im Zweifel.
Die Schöffen sehen den Missbrauchs Vorwurf nicht zu 100% bewiesen.
Und im österreichischen Gesetz gilt der Grundsatz:
IM ZWEIFEL für den ANGEKLAGTEN!
Leonard Thun-Hohenstein:
Ich kenne einige Jugendliche, wo das dann zum Schluss zu einer Verurteilung geführt hat und dort hat bei der Einen, die ich besonders in Erinnerung habe, die Symptomatik aufgehoben. Die ist sozusagen völlig erleichtert aus dem herausgekommen aus der Gerichtsverhandlung:
„So endlich ist das geklärt, jetzt weiß ich, dass war Unrecht, jetzt habe ich Recht bekommen, ich kann jetzt mein Leben neu beginnen.”
Sprecher:
Zur Hauptverhandlung tritt Claudia in das Gericht nicht über die Hintertür, zum SCHUTZ des Opfers empfohlen wird.
Claudia:
Ich habe keinen Grund mehr gesehen, dass ich mich verstecken sollte. Da sollte eher er sich vor uns verstecken. Nicht wir vor ihm!
Die Anwältin hat zwar gesagt es ist besser, wenn ich ihn nicht sehe, aber ich habe es darauf ankommen lassen dass ich ihn sehe!
Burgit Bock:
Was sind da für Gefühle hoch gekommen als du ihn gesehen hast?
Claudia:
Einfach nur Hass! Mehr nicht.
Quelle: ORF 2 -„THEMA” 29.06.2009
Zitat:
Dieser Fall zeigt uns wieder auf, dass wir eine ganz fiese Gesetzgebung haben die Opferfeindlicher nicht mehr sein kann!
Die so hoch gepriesene und von „Experten” für gut befundene kontradiktorische Einvernahme nur eine SCHEINSCHUTZFUNKTION hat, da sie dem Kinderschändern zu Gute kommt! Wie hier in diesem Bericht die RA Andrea Haniger- Limburg hier meine These von der ich schon Jahrzehnte spreche, so schön aufgezeigt hat.
Es ein riesiger Skandal der Justiz ist:
1. Dass die Kinderschänder die Aussagen der Opfer vor dem Prozess schon zum Studieren erhalten, dann darf man sich nicht wundern, dass Kinderschänder am laufenden Band FREI von sexuellen Verbrechen an Kindern, gesprochen werden.
2. Die Videos sehen können und sich so ihre Kinderschänderfloskeln für das Gericht zusammenstellen können.
3. Um am Ende als alleiniges Opfer die SCHÖFFEN gut beeinflussen zu können!
4. Der Videovortrag in Gerichtssälen wird so wie ein Spot im Fernsehen betrachtet und das Ausmaß der Folgeschädigungen außer Acht gelassen, der Zustand der Kinder total ausgeblendet!
5. Und so kommen dann solche Urteile zusammen!
Schlimm, dass das Täter orientierte Gesetz die Opfer verhöhnt, dass man sie nicht mehr verhöhnen kann!
Claudia das Ex-Kindopfer, das gesprochen hat, bezieht ihre Kraft AUS IHREM INNEREN SPEICHER der auch aus Wut besteht, den Täter doch noch einer gerechten Strafe zuzuführen!
Und man muss ihren Mut bewundern und Ihr dazu gratulieren! Claudia, du bist stark und ein toller Mensch! Wenn du auch bei Gericht noch nichts bewirkt hast, so hast du doch bestimmt vielen Kindopfern 100% Mut gemacht und Dein nächster Schritt wird vielleicht auch bei Gericht Früchte tragen! Vor allem wird Dein kleiner Bruder dir trotz alledem was passiert ist, Dir Dankbar sein und eure Bindung zu einander eine innige bleiben!
Ich wünsche Dir Claudia und Deiner Familie, dass Du und Dein Bruder therapeutisch gute Menschen trefft, die euer Leid verkleinern helfen! Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Die ganze Familie kann stolz auf sich sein.
Viele Familien zerbrechen an sexuellen Gewaltverbrechen die Väter Steif und Großväter verursachen! Und die meisten Opferbiografien zeigen es auf, dass die Opfer alleingelassen werden und geächtet Vertriebene bleiben, damit sie weiter leben können.
Es ist noch ein weiter Weg, dass Opferschutz dass ist was er eigentlich sein sollte!
SCHUTZ für KINDER!
———————————————————–
Weitere Tatsachen Berichte von Ex-Kindopfern lesen Sie hier:
Betroffene Menschen erzählen…
—————————————————————
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
—————————————————————————————-
29. Juni 2009
WICHTIGER FERNSEHTIPP…
WICHTIGER FERSEHTIPP:
ORF 2 THEMA
Täter werden frei gesprochen, was bleibt ist die andere Seite die sieht dann so aus!

Symbolbild
————————————————————————————–
| MISSBRAUCH - DER SCHWERE WEG EINES OPFERS | ||
| Im Frühling 2006 beginnt Claudia, damals 14, sich selbst im Gesicht und an den Armen zu verletzen. Selbstmordversuche folgen. Die Mutter ist verzweifelt und bringt ihre Tochter in die Salzburger Kinderpsychiatrie. Nach vielen Therapiesitzungen vertraut sich Claudia den Ärzten an und erzählt von den sexuellen Übergriffen, die sie als 5jährige erlebt habe. Claudia entscheidet sich, ihren Stiefvater anzuzeigen. Es beginnt ein steiniger Weg über Einvernahmen und Gutachten, begleitet von ständigen Erinnerungen an das Geschehene. „Meine Familie hat mir die Kraft dafür gegeben, alleine hätte ich es nie geschafft”, sagt die heute 17jährige. Drei Jahre dauert das Verfahren - und endet für den Angeklagten mit einem „Freispruch im Zweifel”. So ergeht es vielen Opfern, deren Missbrauch Jahre zurückliegt. Einstellung des Verfahrens oder Freispruch aus Mangel an Beweisen. Den Betroffenen bleibt das Gefühl: „Warum habe ich mir das angetan”. Burgit Bock hat für THEMA mit dem Mädchen gesprochen. | ||
Von der Familie des Opfers angestrebt, damit die Öffentlichkeiut doch endlich sehen kann was der Gesetzgeber frei spricht!

Er ging frei...
Es geht um den Fall von Fernsehstar “Wazzinger” Walter Pirchl… der davon frei gesprochen wurde.
BLINDE JUSTIZ, KINDER VERACHTENDE JUSTIZ in Österreich!
——————————————————————————————-
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
——————————————————————————————
Schweizer Polizei deckte auf…
Schweizer Polizei: Großer Schlag gegen Kinderpornos
28.06.2009 | 18:23 | (DiePresse.com)

Diese Kinder bleiben für immer im Internet verewigt!
Die Beamten machten über 2000 Computer-Adressen in 78 Ländern ausfindig. Die kinderpornographischen Inhalte waren auf einer legalen Seite versteckt. Die Drahtzieher sollen in Osteuropa leben.
Die Operation lief bei den Behörden des Kantons Waadt zusammen.
Dort stand der Server, auf dem das Material abgelegt war. Den Angaben zufolge handelte es sich um eine Hip-Hop-Seite, auf deren Rechner ohne Wissen der Betreiber eine gepackte Datei mit rund 100 Videoclips abgelegt war.
Aus dem Archiv:
Hier waren an den Prostestveranstaltungen, gegen die Internetsperre von Kinderschänderpotale in Deutschland…
- die Grüne Claudia Roth,
- sowie Boylover
- Girllovers
- sowie der SPD -Pölitiker Tauss mit seinen Freunden vertreten,
- der Großteil alles Kinderschänder die um ihre Freiheit im Netz kämpfen.
- Nacktfotos ins Internet gestellt: 14-Jährige verhaftet (27.03.2009)
- Kinderporno: Täter mitten unter uns (13.03.2009)
- Internationale Erfolge im Kampf gegen Kinderpornografie (13.03.2009)
- Größter Kinderporno-Fall Österreichs aufgedeckt (13.03.2009)
Der Schweizer Polizei ist ein großer Schlag gegen ein internationales Netz von Pädophilen gelungen. Sie machte 2299 Computer-Adressen in 78 Ländern ausfindig. Alle nutzten versteckte Dokumente im Internet, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Die Ermittlungen begannen im Mai 2008. Interpol Brüssel wies die Polizei des Kantons Waadt darauf hin, dass auf einer Internetseite zum Thema Hip-Hop Dateien mit Kinderpornografie versteckt seien.
Ohne Wissen des Webmasters hatten den Angaben zufolge tausende Pädophile aus aller Welt Zugang zu den Dokumenten. Die Polizei geht davon aus, dass die Drahtzieher in Osteuropa leben. Sie hätten Sicherheitslücken ausgenutzt, um ihre Dateien zu platzieren.
Nach Schweizer Medienberichten verhaftete die Polizei
- in Polen 31 Männer,
- in Griechenland schlugen die Ermittler ebenfalls zu.
- In den USA warte ein geständiger Lehrer aus Boston im Gefängnis auf seine Verurteilung.
- In der Schweiz sollen im bisher größten Fall von Kinderpornografie des Landes 32 Männer unter Verdacht stehen.
Das sind die Tatsachen und jedes Bild ein sexuelles Verbrechen an dem Kind das man dort sieht...
Der Fall ist laut Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel einzigartig. Noch nie seien auf einer legalen Internetseite so viele pornografische Aufnahmen versteckt worden, sagte er der Schweizer Nachrichtenagentur SDA. Die Polizei musste nach eigenen Angaben schnell handeln. In einigen Ländern bewahren Internet-Provider Daten von IP-Adressen, mit denen man Computer identifizieren kann, nur einige Wochen oder wenige Monate auf.
(Ag.)
Quelle: http://diepresse.com -online 28.06.2009
—————————————————————————————
Zitat:
Können wir wieder gespannt sein, wie viel Österreicher da dann aufgedeckt werden? Denn bei 78 Ländern wäre es doch auch gut möglich hier fündig zu werden, natürlich nur Dank der Zulieferung des einschlägigen Datenmaterials - IP - Adressen der Schweiz!
————————————————————————————-
So arbeiten auch Verdächtige Webblogbetreiber in Österreich, der Server steht z.B. in der Ukraine oder Rußland, daso keine Gefahr für sie besteht schnell entdeckt zu werden!
Und von Fahndern in Österreich geht absolut keine Gefahr aus von ihnen entdeckt zu werden, da das Gesetz und die Justiz alle Möglichkeiten untersagt!
Österreichs Justiz unterstützt somit die sexuellen Verbrechen an Kindern!
Oder muss man annehmen dass die Politik schon so unterlaufen ist von Kinderschändern, dass diese das zu verhindern wissen, anders kann man sich so grob fahrlässige Gesetze und Handlungsunfähigkeit nicht erklären!
——————————————————————————————-
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
———————————————————————————–
28. Juni 2009
KINDERSCHÄNDER-Zusammenkünfte…
Kinderschänder - Zusammenkünfte im Internet…
Das sind die Tatsachen und jedes Bild ein sexuelles Verbrechen an dem Kind das man dort sieht...
So gehen die heutigen Kinderschänder weltweit vor… ob in Holland, Frankreich, Russland, Schottland oder Österreich, sie treffen sich im Internet …
Baby sexuell missbraucht: Schottischer Kinderpornoring vor Gericht
Acht Angehörige eines schottischen Kinderschänderrings, dem Kinderpornografie und die Verschwörung zum gemeinschaftlichen sexuellen Kindesmissbrauch vorgeworfen wird, wurden für schuldig befunden. Sie wurden unter anderem für sexuelle Übergriffe an einem dreimonatigen Baby verurteilt.
Unter den Beschuldigten sind auch James R. und Neil S., ein vorbestrafter Sexualstraftäter. Diesen beiden wurde auch der direkte sexuelle Missbrauch von Kindern vorgeworfen.
Aufgefallen sind die Kinderpornosammler durch einen Internet-Chat, in dem sie sehr bildhafte sexuelle Fantasien über Kindesmissbrauch ausgetauscht hatten. Insgesamt wurden bei den Männern beinahe 125.000 Kinderpornos gefunden.
Quelle: www.shortnews.de- online 7.05.2009
——————————————————————
Zitat:
Ich bringe Ihnen diese Texte deshalb, damit Sie aufwachen! Damit Sie aufhören zu denken, dass die im Internet gefundenen sexuellen Verbrechen an Kindern, nichts mit der Realität zu tun haben!
Das sind Beweise von schweren sexuellen Verbrechen an den Kindern die dort auf den grausamsten Kindopfer -Prangern im Internet abgelegt und ausgestellt sind!
So arbeiten die Kinderschänder die dann in Österreich mit Geldstrafen oder bedingten -teilbedingten Strafen davon kommen!
Das sind Kinderschänder die alle Richter- Innen auslachen weil sie ihre Jahrzehnte langen Floskeln und Lügen 1:1 „als bare Münze „nehmen und dementsprechend die Urteile ausfallen.
Dabei spricht man immer vom Schutz der Kinder den niemand gewährleisten kann, da man in keinen Menschen reinschauen kann!
99,99% werden rückfällig! Das ist Fakt, auch wenn man es nicht wahrhaben will in den Expertenkreisen, es ist so!
Kein Kinderschänder hört freiwillig auf!
Kinderschänder benutzen alle Menschen und Gelegenheiten die ihnen angeboten werden für sich, ihren Austausch untereinander!
Ob das nun die Vereine NEUSTART in ganz Österreich sind, oder Männer SHG - Männervereine mit psychologischer Betreuung und auch die Santorien anstatt Gefängnis vorzugsweise bejaht werden von Kinderschändern, da sie sich da super austauschen können und wollen und von einander lernen, wie sie es das nächste Mal besser machen können um nicht mehr erwischt zu werden.
—————————————————————–
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
———————————————————————————————-
Buchtipp:
Zum KINDERSCHÄNDER - RING Bad Goisern 1997 der Prozess war….
KINDSEIN IM WÜRGEGRIFF von SEXUELLER GEWALT…
—————————————————————–
BZÖ - KANDIDAT wollte mich klagen…
Verurteilter BZÖ -Politiker will mich klagen…
“BZÖ - Kanditat muß für 4 Jahre ins Gefängnis…”war der Titel des NÖN - Zeitungsberichtes 2008
Urteil noch nicht rechtskräftig!

Rechtsanwalt Schreiben vom BZÖ -KANDITATEN N.Ö.
BZÖ - Landtagsabgeordneter N.Ö. als Kinderschänder- Ring- PRODUZENT ausgeforscht…
Ich erhielt heute den 6.05.2009 ein Schreiben von dessen Rechtsanwalt (des BZÖ-Kandidaten der Nationalratswahl (er bekam 73 Vorzugsstimmen) )aus Wien mit Klagedrohung, wenn ich den Originaltext nicht binnen 1 Woche von dieser Homepage geben würde, der lautete:
Titel: “BZÖ-Kandidat muss vier Jahre hinter Gitter!”
Er betraf einen Zeitungsartikel von einem Prozess in NÖ. Wo, ein BZÖ-Kandidaten der Nationalratswahl (er bekam 73 Vorzugsstimmen) zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Nicht rechtskräftig, da der Verurteilte Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde einlegte.(2008)
Es ging um „Kinderschänder -Verbrechens- EIGENPRODUKTION - Beweismaterial in Form von Filmen mit Kindern!(Buben)
Die sexuellen Verbrechen, von ihm und man stelle sich die Sicherheit vor, mit der er vorging , dass man ihn selbst beim sexuellen Verbrechen an Buben,die im Ausland produziert wurden, auf den Filmen vorfand!
In Österreich sind 2 Buben von diesem BZÖ - KANDITATEN sexuell misshandelt worden, laut der Anklage.
Nun das zeigt, dass die Berufungsverhandlung noch nicht stattfand und somit der BZÖ-Politiker noch am freien Fuße sein Leben genießt!
BZÖ, trat in allen Wahlen immer ganz lautstark gegen die Kinderschänder auf, um vielleicht Opferstimmen zu erhalten, da sind solche Meldungen natürlich nicht gut, versteht sich!
1 Täter - 2 Buben und viele Buben Dunkelziffer, die normalerweise am Kindopfer Pranger im Internet ausgestellt werden!
Quelle: NÖN - www.nön.at - online vom 7.10.2008
————————————————————————————————-
Mir wurde auch zugleich berichtetin dem Schreiben, dass die NÖ- Nachrichten ebenfalls von ihnen geklagt werde.
—————————————————————–
Zitat:
Ich möchte auch ganz klar hier festhalten, dass ich, weder an den persönlichen noch wirtschaftlichen Schaden des BZÖ- POLITIKERS:
KEINE Schuld trage.
Die muss der BZÖ Politiker aus N.-Ö. wohl bei sich selbst suchen das hat er ganz alleine sich selbst zuzuschreiben und seinen SEXUELLEN VERBRECHENS- Straftaten AN KINDERN!
Man sollte sich eben vorher überlegen, welche Folge, man an wirksamen Risiken eingeht und man RISKIEREN will!
Kinderschändung ist eine ganz klare Entscheidung jedes Einzelnen Menschen ! Die keine faulen Ausreden normalerweise zulässt!
—————————————————————–
Nun liebe Leser hier auf meiner Seite können Sie wiederum sehen, wie man mit Menschen umgeht und sie so Mundtot machen will!
Ich weiß sehr wohl, dass ich den Kinderschändern ein großer Dorn im Auge war und bin!
Aber vor kurzem sagte mir eine von mir sehr geschätzte Frau auf der Alpenadria Universitätat:
„Wenn man solche Feinde hat, hat man schon viel bewegt!”
Diese Fälle sind auch keine Einzelfälle, zeigen Ihnen folgende Berichte…
————————————————————–
Z.B.: Skandalös finde ich,wenn Politiker Ministeriumsmitarbeiter unter den weit ab der Norm der grausamsten Sadisten, der Kinderschänder zu finden sind, ist es ein Skandal, wenn diese gar nicht bestraft werden und von ihren Ämtern enthoben werden, sondern sogar vor Strafen verschont werden!
Sie vielleicht bei Gesetzesentwürfen zum SCHUTZ für KINDER noch mitbestimmen am Schluß?
POLITIKER, Ärzte, Ministeriummitarbeiter…
————————————————————-
Weitere Seiten zu diesem Thema und Menschen die entweder betroffen davon sind oder sich so wie ich dafür einsetzen, dass sich etwas gegen diese Machenschaften bewegt.
Seiten zu anderen Menschen finden Sie auf meiner Seite unter: Links
———————————————————————————————-
AUFKLÄRUNG für Eltern…
AUFKLÄRUNG für ELTERN- ALLEINERZIEHER/INNEN…

"KINDER brauchen SCHUTZ, IHREN SCHUTZ!"
Quelle: Kleine Zeitung 24.08.2007 05:00
Akademiker fotografierte nackte Kinder am Meer
Aufregung in Lignano:
Wiener machte Fotos von nackten Kindern beim Spielen. Keine Anzeige.
Mit einer Digitalkamera ging der 40-jährige Wiener los und fotografierte nackte Kinder
Zahlreiche Kärntner Adriaurlauber sind empört: Da werden am Strand Bilder von ihren spielenden nackten Kindern geschossen - sogar mit Zoom auf die Geschlechtsteile - und der Fotograf kann dafür strafrechtlich nicht einmal belangt werden!
“Strand-Knipser”.

Wenn Kinderschänder auf der Jagd nach Frischfleisch an Stränden suchen mit ihren Filmkameras...
Tagelang hatte sich ein Wiener Akademiker (40) am Strand in Lignano mit seiner Kamera auf die Lauer gelegt.
In seinem Visier: Kinder - möglichst unbekleidet.
Am Dienstag haben Badegäste dann die Polizei alarmiert und den Akademiker dann auch als “Strand-Knipser” identifiziert. Die Polizei durchsuchte daraufhin sein Ferienappartement in Bibione.
Und tatsächlich:
Es wurden Unmengen von Fotos nackter Kinder und auch Videos gefunden.
“Es handelt sich jedoch um keine kinderpornographischen Darstellungen”, berichtet die italienische Tageszeitung “Il Gazzettino”. Deshalb kann der Österreicher auch nicht angezeigt werden. Es konnte außerdem kein Computer bei ihm gefunden werden. Der Wiener kann also weiter knipsen.
Straffrei.
Gerhard Schadenbauer vom Landeskriminalamt Kärnten erklärt, warum der Wiener straffrei ausgeht:
“Es geht um die Art der Darstellung auf den Bildern. Solange die Kinder in keinen abschreckenden Posen gezeigt werden, handelt es sich nicht um Pornographie.”
Die bloße Abbildung eines Geschlechtsteiles - auch mit Zoom - ist ebenfalls keine pornographische Darstellung.
Auch in Kärnten haben solche Fotografen bereits für Aufregung gesorgt. “Männer, die das tun, schauen wir uns selbstverständlich genau an, sie werden polizeilich in Evidenz gehalten”, sagt Schadenbauer.
Urheberrecht verletzt.
Eltern von betroffenen Kindern haben die Möglichkeit zivilrechtliche Schritte gegen den Fotografen einzuleiten, da das Urheberrecht verletzt wurde.
CLAUDIA BEER-ODEBRECHT
———————-
Zitat:
DAHER sind unsere INFORMATIONEN für SIE so wichtig!
Für diese frechen, brutalen Kinderschänder-Sexverbrecher gehören die Strafen so hoch angesetzt, dass ihnen das vergeht, denn IHRE Kinder können diesem Kinderschänder in eines der “leichten” -”mittleren” am Computer “etwas bearbeitet” als Sexsklave verkauft werden- in deren Foren-Plattformen für andere Kinderschänder den Einstieg in diese Szene garantieren!
Vergessen Sie das nie!!!
Meine Seite warnt hier schon seit 2003 die Eltern, immer wieder, dass es im Sommer zu Filmen und Bildmaterialien von Sexualstraftätern kommen kann, wenn Sie ihre Kleinkinder und Babys nackt am Strand spielen lassen!
Nicht ich schränke Ihre Badenfreuden ein, sondern diese unverschämten Täterschicht die mit ihrem Kind noch Geld damit so verdienen!
Und Sie bekommen dieses Material von Ihrem Kind niemals mehr heraus vom Internet!
Ihr Kind bleibt eine Wichsvorlage für Milliarden von Kinderzerstörern, da diese Bilder
zur Animation für Anfänger und animieren von Jugendlichen, sowie zur Verharmlosung deren Webseiten hineingestellt werden, um nicht gleich als Kinderzerstörerproduzent aufgeklatscht zu werden!
Aber diese Kinderzerstörer darf man nicht offiziell im Internet veröffentlichen, nein, nein,
Lassen Sie sich das als betroffene Eltern immer noch gefallen?
Sie lesen selbst hier in diesem Bericht, dass es nicht strafbar ist!
————————————-
Seit 2003 warnte ich schon im Internet vor diesen kriminellen Kinderzerstörern die Materialien fürs Internet suchen und darunter können auch Ihre Kinder geraten!
————————————————————-
Weitere Tipps für Sie als Eltern, ledige Mütter:
Der Sommer ist wieder da…
————————————————————-
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
————————————————————————————-
Charite, und die wissenschaftlichen Lügen…
Wie gut sich lukrative Geschäft ableiten lassen,
von sexuellen Verbrechen an Kindern zeigt, das wissenschaftliche Projekt der Charité Berlin, „lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist”, hat nun eine weitere lukrative Marktlücke entdeckt
„KINDERPORNOGRAPHIE“!
Man praktiziert die Kinderschändersprache und
gibt aber vor, so für den SCHUTZ von Kindern etwas zu tun?
Gerade dieabartigsten Sadisten, kriminellen Kinderschänder im Netz will man davon abbringen?
Ein SCHELM wer so etwas sich zu verkünden traut.
Wie will man diesen grausamen ekelerregenden Markt eindämmen, wenn er von Gesetzen her, den Strafrahmen -Richtern, nicht abschreckend sondern dadurch eher gefördert werden, wenn diese Täter nur bedingte Strafen zu erwarten haben?
Außerdem:
… alle dort im Internet -Kindopfer -Pranger sich registrierten Kinderschänder schon reale sexuelle Verbrechen gesetzt haben müssen, um für den grausamsten Markt -Ware- Kindervergewaltigung- sadistische sexuelle Folterverbrechen und Todeskampfvideos von Babys dort sich zu Geld, aber auch für Eintausch eingerichtet ist?
Alle „BILDERLSCHAUER” „KONSUMENTEN”, sind keine harmlosen Männer, sondern schon zu den sexuell abartigsten Sadisten einzustufen sind und „NICHT „ therapierbar sind!
Spots aus der Charite Berlin:

Kein Täter werden! "lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist"?
Kein Täter werden…
Im Rahmen des Forschungsprojekts “Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld” finden seit Juni 2005 Männer, die auf Kinder gerichtete sexuelle Fantasien haben, aber keine Übergriffe begehen wollen therapeutische Unterstützung.
Zu lesen auf der HP des Projekts…
——————————————————————————–
Zitat:
Wer so etwas behauptet, hat die gesellschaftlichen, die kostenintensive Schädigung des Gesundheitssystems und deren Ausmaß entweder:
- total außer Acht gelassen
- oder wurde noch nie erforscht, da es seit dem 18Jh. nur Sexualstraftäter- Täterstudien gibt.
Die Charité Berlin schützt:
- indem damit noch gute Geschäfte getätigt werden - Minimum 400.-Euro im Tag kostet ein untherabierbarer Kinderschänder, Sie als Steuerzahler!
- Diese Therpieformen als „SCHUTZ für KINDER „verkauft wird, der nie so vorhanden ist.
- Grenzt an kriminelle Machenschaften, da niemals als “SCHUTZ für KINDER ” ausgewiesen werden darf, istwäre man seriös!
- Ein lukratives Geschäft das volle Risiko des vorprogrammierten Rückfallsrisiko einkalkuliert, von diesen dafür nicht verantwortlichen Psychiatern!
- Und kein danach betroffenes KIND wird jemals diese Kinderschänder Lobby Psychiater, zur Verantwortung ziehen können!
- Man versteckt sich hinter der Schweigepflicht! (Auf deren Internet Webseite „KEIN TÄTER WERDEN”voll zum Anlocken von Kinderschändern ausgewiesen! Bei uns gilt SCHWEIGEPFLICHT u. Datenschutz!

Ein neuer Spot, der nun die Kinderschänder stoppen soll...
Willst du Kinderpornografie schauen?
Im Rahmen des Forschungsprojekts “Prävention von Kinderpornografiekonsum im Dunkelfeld” bietet das Institut für Sexualmedizin der Charité Beratung und Therapie für Männer mit auf Kinder gerichteten sexuellen Fantasien, die befürchten, zukünftig Kinderpornografie zu nutzen oder die einen solchen Nutzen einstellen wollen.
Die ambulante Therapie erfolgt kostenlos und unter Schweigepflicht.
Kostenlos, ist eine Lüge, da für 2 Jahre vom Steuerzahlergeld unterstützende Subventionen im Millionen Höhe in diese Projekte fließen!
Zum Schutz der Kinderschänder :
- Keine Anzeigepflicht, also kann er gerade ein sexuelles Verbrechen gemacht haben, passiert ihm dort gar nichts in dem projekt für Kinderschänder!
- Die SCHWEIGEPFLICHT! Entbindet alle Psychiater und Psychologen von Verantwortung für ihre Klientel- Kinderschänder!
Also ein von vornherein unter falschen Tatsachen angeleiertes unter dem Deckmantel „WISSENSCHFTLICHE” Tätererforschung von Anfang an schon schwer unter Beschuss stehende Projekt, “KEIN TÄTER werden” (untertitel: “lieben sie kinder mehr als ihnen lieb ist”) durch seriöse Psychiater und Forscher der Sexualstraftäter, aus dem STEUERZAHLERTOPF geboren wurde.
Lesen Sie hier den neuesten Bericht dazu:
——————————————————————————————
Wer die Opfer schützen will, muss den Tätern helfen
Missbrauch „Kein Täter werden”: Ein neues Präventionsprojekt der Berliner Charité soll helfen, Kinderpornografie einzudämmen
BERLIN - Der Mauszeiger wandert über den Schirm und klickt auf die Bildmitte.
„Haben sie den Wunsch, im Internet Kinderpornografie anzuklicken?”, fragt eine Stimme, während sich langsam ein Foto aufbaut. Es zeigt einen schwitzigen Mann im Unterhemd, der einen kleinen Jungen im Arm hält. Das Kind ist scheinbar nackt. Doch dann baut sich das Bild vollständig auf und entpuppt sich als harmlos: Der Junge trägt Shorts, hockt mit Papa auf dem Hotelbett, Mama und Schwester zu ihren Füßen. Ein Urlaubsgruß. „Kinder haben ein Recht auf Schutz, ihre Familie auch. Eine Therapie kann helfen”, heißt es schließlich.
Mit diesem Spot wirbt die Berliner Charité ab sofort im Kino und TV für ihr neues Präventionsprojekt, das die Flut an Kinderpornografie im Internet eindämmen will.
Dazu hat Klaus M. Beier, Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft, nicht die Produzenten im Blick. Er will die Nachfrage nach dem Material senken, indem er den Nutzern oder potenziellen Konsumenten Hilfe in Form einer Verhaltenstherapie anbietet. Das vom Familienministerium geförderte Projekt ist auf zwei Jahre angelegt.
Wer sich an das Institut wendet, muss keine Angst vor einer Anzeige haben. „Wir unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht”, sagte Beier gestern bei der Vorstellung des Projekts in Berlin.
Beier diagnostizierte ein „Riesenproblem”: Wir müssen davon ausgehen, dass die Nachfrage nach solchen Inhalten steigt.” Während heute ältere Männer bei der Beschaffung von Missbrauchsbildern an technischen Hürden scheitern, sei das für die nachfolgenden Generationen kein Problem mehr.
„Pädophilie ist eine chronische Krankheit, ist also nicht heilbar“, sagte er. Das einzige realistische Therapieziel sei es deshalb, einen verantwortungsvollen Umgang mit der pädophilen Neigung zu erreichen. „Diese Neigung sucht sich niemand aus, aber für ihre Taten sind sie voll verantwortlich.” Dahinter steht die Erkenntnis, dass die Nutzung von Kinderpornos die Hemmschwelle für einen tatsächlichen Übergriff senkt.
Bereits vor vier Jahren hatte Klaus M. Beier an seinem Institut ein weltweit einmaliges Therapieprojekt für Menschen mit pädophilen Neigungen auf den Weg gebracht. Knapp 1000 Männer hatten sich daraufhin gemeldet, 200 haben sich einer Verhaltenstherapie unterzogen. Beier hätte gern mehr Männern eine Therapie geboten. „Wer aber in Trier wohnt, kann kaum einmal pro Woche zu uns nach Berlin kommen”, sagte er und plädierte dafür, dass bundesweit Anlaufstellen geschaffen werden.
Aus den Gesprächen mit den Tätern und potenziellen Tätern hat das Institut wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse gezogen, die nun in das Präventionsprojekt eingeflossen sind. So hat sich etwa gezeigt, dass Männer mit pädophilen Neigungen oft ihren Partnern davon erzählt haben. Die Bezugspersonen sollen deshalb bei der neuen Therapie mit einbezogen werden.
www.kein-taeter-werden.de (Von Torsten Gellner)
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de - online27.06.2009
———————————————————————————————-
Zitat:
Eine offizielle Missachtung, respektloser Umgang mit den von sexuellen Verbrechen betroffenen Kindopfern, die auf den Millionen von grausamsten Kindopfer -Prangern im Internet veröffentlich entmenscht gedemütigt weiterverkauft und getauscht werden.
Das wissenschaftliche Projekt der Charité Berlin unter der Leitung von Dr. Baier enttarnt sich selbst.
—————————————————————
Hier nur ein Beispiel von Millionen Kindopfern, die so vermarktet werden, nicht nur in Deutschland, auch in Österreich, der Schweiz auf der ganzen Welt!
Sara, das Mädchen und die Kinderschänder
————————————————————-
KINDERSCHÄNDER - RING- BETEILIGTE, in einer Studie die zu veröffentlichen man verhindern wollte…
Also eine ehrliche aber für Psychiater negative Werbung und ihre Lügen über die Erfolge…
USA- Studie an Kinderschändern…
———————————————————————
26. Juni 2009
SARA, das Mädchen und die Kinderschänder…
“Das Mädchen und die Kinderschänder”

...sexuell misshandelt, sadistisch gequält wurde Sara, weil andere Kinderschänder das wünschten!
Wie man sich Kinder “Porno” Konsumenten vorstellen sollte, wird hier sehr deutlich geschildert!
Dieses Mädchen wurde in” Aktenzeichen ungelöst “schon gesucht und
“Das Kopftuch Mädchen genannt!”
37° ZDF Sendung zum Thema: sexueller „Missbrauch” in der Familie!
Das Wort „Missbrauch” werden Sie mir beipflichten nachdem Sie diese Reportage gesehen, oder hier gelesen haben, ist nicht angebracht, denn das ist brutalste Gewalt und sexuelle Misshandlung was diese Frau, von 24 (2003) als Kind und grausamen langen Jahren hinter sich hat!
Und sie ist kein Einzelfall auch in Österreich gibt es sie die Kinderfoltermaterialien Sammler, die zugleich Produzenten sein müssen, also reale Kinderschänder sind!
—————————————————————
Hier die Tatsachen Reportage über:
„SARA, das MÄDCHEN UND DIE KINDERSCHÄNDER…”
Reporterin:
Seit 8 Jahren ist Andreas L. im Gefängnis, er wurde zu 11 Jahren verurteilt wegen sexuellem Missbrauch an seiner Stieftochter Sara und der Herstellung von Kinderpornografie. Jetzt wird geprüft ob er vorzeitig aus der Haft entlassen werden kann.
Sein Opfer Sara ist heute 24, der sexuelle Missbrauch liegt lange Jahre zurück, doch jetzt seit die Entlassung des Täters im Raum steht, wird Sara plötzlich krank.
Sara:
Es fing an, dass ich eine Panikattacke bekam, konnte sie gar nicht einordnen. Ich war Morgens krank ,hatte Durchfall, weil Panik und Abends war ich gesund, das ging dann 3 Wochen so und ich war richtig verzweifelt ,ich habe gedacht irgend wann stirbst du da und keiner weiß wieso.
Reporterin:
Was für Sara längst verarbeitet schien, wurde jetzt allgegenwärtig, ihr Martyrium als Kind.
Sara:
Ich habe schon davor darüber nachgedacht, dass er einmal entlassen werden würde. In den 3 Wochen wurde mir bewusst, dass die ganze Angst im Zusammenhang mit ihm steht, dass war für mich schon erschreckend, weil ich dachte, gut alles vergangen, die Zukunft liegt vor mir ,ja, und dann war es nicht so, ich hab s nicht so realisiert, erst jetzt kommt das alles hoch.
Reporterin:
Alles beginnt 1986 - nach zwei gescheiterten Beziehungen heiratet die Mutter Saras wieder.
Die Mutter:
Ich lernte meinen Mann durch eine Anzeige kennen, bin, wir sind dann die Sara, mein Mann und ich ins Allgäu gezogen, auf den Berg eigentlich ein sehr idyllisches, für eine Familie ,aber …..ich kann nicht weitererzählen…im Film)
Reporterin:
Was sie damals nicht wusste, sie ist schon die zweite Frau, die ihr neuer Partner über Anzeige kennen gelernt hat.
Eben erst scheiterte seine letzte Beziehung wegen seiner sexuellen Neigungen. Andreas L. ist pädophil das heißt er interessiert sich auch für Sex mit Kindern mit kleinen Mädchen.
Mutter:
Er hat sofort meine Tochter nett gefunden d.h. er war regelrecht begeistert. Ja, klar, wunderbar, er mag auch deine Tochter, wenn man ein Kind hat und einen neuen Partner sucht dann ist das ja immer noch was anderes, dann muss sich ja der Mann, ja auch mit dem Kind verstehen.
Andreas L. Täter:
Unsere 1. Begegnung mit Sara war für mich sehr berührend, weil Sara mit ihrer Offenheit und Herzlichkeit ganz großer Kindlichkeit auf mich zugegangen ist. Sie hat mir die Begegnung das ich das vertraut werden, ganz leicht gemacht, das war kein Fremder das war eine herzliche offene Weise.
Reporterin:
Eine glückliche Familie so scheint es. Eine Familie wie andere auch.
Sara:
Normales Familienleben war schon, ich hatte auch meine Hobbys die meine Eltern unterstützen und ich ging ganz normal in diese Dorfschule dort, ich kann dort erst gar nicht zu recht weil ich wurde ausgebremst weil ich keinen Dialekt sprach. Der Stiefvater hatte sich immer sehr gekümmert, dass es mir gut ging.
Reporterin:
Man lebte sich ein in Bayern, Andreas L. scheint der Papa zu sein, denn sich Sara immer wünschte. Saras Mutter hatte endlich ein Familienleben wie sie es sich’s wünschte und sie hatte auch keinen Argwohn.
Mutter:
Er brachte abends Sara ins Bett und es war selbstverständlich, dass er am Abend 1 oder 2 Stunden mit der Sara im Schlaf- in ihrem Kinderzimmer verbrachte.
Reporterin:
Für Sara begann damit ein Alptraum. überaus brutal missbrauchte der Stiefvater das Kind schon im Alter von 6 Jahren entjungferte er das kleine Mädchen.
Sara:
Am Anfang, ja ich empfand es unangenehm, habe ihm das auch gesagt, wollte mich auch dagegen wehren. Er sagte: Wenn ich ihn lieb hätte und eine Familie wollte und dass, das alles bestehen bleiben sollte, dann würde ich das auch machen, dann würde das mir auch Spaß machen.
Ich habe auch gesagt, dass das mir weh täte, habe auch teilweise mich gewehrt, aber ich habe gesehen, dass ,das einfach keinen Sinn macht, das es das alles nur noch schlimmer machte und schmerzhafter machte. Ich habe dann aufgehört mich zu wehren und habe das dann irgendwie, angefangen das über mich ergehen zu lassen.
Andreas L.:
Die Sara hat mir, weil, denke ich, weil sie mich sehr lieb gehabt hat, sich gedacht, wenn es für ihn so wichtig ist und toll ist, dann halte ich einfach still und da habe ich nie die Sara, nie genügend wahr genommen.
Reporterin:
Nur außerhalb des Missbrauchs ist er liebenswert und sensibel.
Sara wäre ein glückliches Kind, wäre da nicht der andere Teil ihres Lebens der immer wieder nach der Schule auf sie wartete, der brutale Missbrauch, denn der Täter auch noch mit der Video-Kamera aufzeichnet, die Kinderpornos sieht die Mutter nicht. Andreas L. gelingt es mit geschickten Worten das Unfassbare zu verharmlosen!
Sara: Mein Stiefvater hat meiner Mutter und mir erzählt, das es halt um eine Einführung geht in’s Erwachsenenleben, und dass man das auch auf sexueller Ebene eben auch Kinder auf Erwachsenenebene vorbereitet.
Reporterin:
Körperkontakt sei wichtig erklärte er Saras Mutter, streicheln und so. Diese ließ es dabei bewenden und was nicht sein darf und was sie nicht wahr haben will. Sara gibt sich alle Mühe nett zu sein.
(Einspielung eines Familienvideos, beim Frühstück gedreht von Andreas L. und…mit: So ihr Beiden, guten Morgen, sie sitzen im Campingbus beim Frühstück. Sara sah beim Fenster raus, dann er: Sara?!?)
Reporterin:
Ob im Urlaub oder Daheim, Idylle pur so scheint es eine perfekte Familie pur! Kein Außenstehender ahnt den Missbrauch des Kindes, das doch ganz normal zur Schule geht, ein schönes Zuhause hat, niemand scheint zu bemerken, dass Sara auch in der Schule immer stiller wird.
Sara:
Es gab zwei unterschiedliche Varianten zum einen wo er gefilmt hat und wo er auch ein paar Tage vorher das gesagt hat, dass wir von einem anderen seiner Freunde auch einen Film bekommen hätten und dass wir jetzt so quasi auch etwas machen müssten und wir filmen. Ja; dass wurde angekündigt, das wenn die Mutter nicht da wäre, das dann im Schlafzimmer, da hatte er dann alles was er dazu brauchte aufgebaut.
Und die 2.Variante wo nicht gefilmt wurde, wo er nur”das” wurde nicht angekündigt, das kam auf Anhieb einfach wenn wir wo zusammen waren und das kam je nach Stimmung die er hatte.
(Tätervideo eingespielt!)
Reporterin:
Als Sara 8 Jahre war, wurde sie brutal vergewaltigt und musste ins Krankenhaus.
Sara:
Es gab da Verletzungen, wir sind auch einmal zum Arzt gegangen, es war eine Analverletzung es gab immer dafür Erklärungen, das hat nie jemand ernsthaft bemerkt und die ganzen anderen Verletzungen, war ich nie bei einem Arzt, die verheilten von selbst.
Reporterin:
Um Kinderpornos herzustellen zeichnet Andreas L. alles auf auch die Vergewaltigung des Kindes( jetzt ist Originalton zu hören ….es tut mir aber weh. Er: das, musst du schon aushalten!)
Seine brutalen Filme sind bereits lange Renner im illegalen Kinderpornohandel. Das BKA Wiesbaden sucht schon fieberhaft nach dem Kopftuchmädchen und dem, denn die Ermittler den Brutalen nennen.
(Video Einblendung von Filmausschnitten - vom Material)
BKA - Fahnder:
Eine Serie( der Bilder) die wir unter dem Arbeitstitel „der Brutale” führten, eine Bildserie die den Missbrauch eines Mädchens zeigte, den Titel haben wir so gewählt, weil doch Szenen in dem Film zu sehen sind die brutaler mehr Aggression zeigten, als die üblichen Kinderpornografiematerialien. Sie erscheinen überwiegend maskiert, das wir an einer schnellen Identifizierung scheiterten.
Andreas L.:
Ich habe kein. kein.. keine, das soll keine Entschuldigungsanmerkung sein. Ich habe über die Jahre hinweg mit 4-5 Leuten, Material ausgetauscht, was heute im Internet so fliegt, waren zuerst Fotos später kamen Filme Super 8 Videos dazu.
Wer nichts hat bekommt auch nichts!
Und so wurden dann auch Wünsche aus diesem Kreis heraus, an mich herangetragen, mach mal dies, mach mal jenes und ich habe gemacht um Material, ich habe ja damals schon,
weil ich nie wollte, dass ein Bild, nach außen von Sara darum habe ich ja ein Seidentuch verwendet extra. Ich wollte ja nie dass, das Kind ausgesetzt wird, das war für mich ein Unmöglicher Gedanke.
Redakteurin:
Seine Begründung klingt wie eine Schutzbehauptung, denn an der Verhüllung von Sara vor allem an der Maske, des Täters scheitern die Ermittlungen des Brutalen, das Mädchen ausfindig zu machen.
Für Sara geht alles weiter wie gehabt. Sie wird sadistisch misshandelt, dann wieder verwöhnt, wenn der Stiefvater sein Gewissen beruhigen will.
Sara:
Es liefen auch nachts immer solche Filme ab erst fesselte er mich an die Wände und so. Er schlug mich manchmal mit Gerten, oder was weiß ich und dann ging s weiter und dann band er mich wieder los und auf Bett und dann verging er sich an mir in verschiedenen Weisen.
( Tätervideo brutal)
Redakteurin:
Hilflos ausgeliefert immer brutaler missbraucht Andreas L. das Kind!
Andreas L.:
Es gab damals eine Situation wo ich sofort einen Rückzieher gemacht habe, abgebrochen habe und heute verstehe ich es noch härter und krasser ,genauer als damals, da habe ich mir viel vorgemacht, habe viele Situationen auch im Alkohol ertränkt. Weil ich mein, weil ich mich selbst nicht mehr ertragen konnte, meine Neurosität und meine Gefühle. (Familienvideo eingespielt)
Reporterin:
Mit 11 Jahren sagt Sara sei sie schwanger geworden, ein Arzt, der auch ein Kinderschänder gewesen sei, habe das Baby abgetrieben.
Die Mutter erfährt davon nichts, sie geht völlig auf in ihrer Scheinwelt und Idylle Sara verzweifelt.
Sara:
Er hatte eine Waffe im Keller, - ich habe erst später im Nachhinein erfahren, dass es nur eine Schreckschusspistole war. Aber ich stand im Türrahmen, er schrieb am Computer und ich wollte ihn erschießen, irgendwie, ich habe ihn nie direkt gehasst, ich habe dieses Gefühl nie gefühlt, aber irgendwie wollte ich ihn loswerden. Da wollte ich ihn erschießen, habe mich aber dann doch nicht getraut. Also, sehr, sehr viel, und habe es dann doch gelassen

Das Kopftuch Mädchen im Internet -Kindopfer -Pranger total entmenscht zur Schau gestellt...
Redakteurin:
In ihrer Not vertraute sich Sara ihrer Oma an erzählte ihr das Unvorstellbare, die Oma stellte den Stiefvater zur Rede.
Sara: Ich habe das meiner Oma erzählt, mein Stiefvater hat das alles mit bekommen, er hat ihr gesagt, dass hätte ich doch von den Jungen aus dem Park gehört, es wäre alles gar nicht wahr. Und das hat sie lieber gehört, als dass es ihrer Enkelin schlecht geht.
Andreas L.:
Ihrer Großmutter gegenüber habe ich so eine Überheblichkeit an den Tag gelegt, hab das alles bagatellisiert ,hab das runter gespielt, hab da gesagt, dass sie bloß rum spinne und habe das Ganze ins Lächerliche gezogen.
2 Stunden später habe ich noch gearbeitet damit es nicht so langweilig wird, schneid es wieder mal draußen, (Videoeinspielung)
Reporterin:
Eigentlich ein ganz normales Büro. In seiner Freizeit entwirft Andreas L. Texte, die kaum perverser sein könnten. Phantasien seien das, nur zur Befriedigung durch das geschriebene Wort.
„Anna” ist Sara von 1000.- Mark heute 500.- Leihgebühr ist hier die Rede, so nach Belieben, so hartes Auspeitschen gegen Zusatzhonorar Kindersexpartys nur in den Ferien! Erschreckende Phantasien. Sara soll gefügig gemacht werden fürund zum Ausleihen für „gute Freunde” sagt er jedenfalls auf seinen Videos. Die Perversion lässt sich offensichtlich noch steigern. Für Sara wird alles noch demütigender. Das Kind ist ausgeliefert, Hilfe ist nicht in Sicht. Immer wenn die Mutter bei der Arbeit ist entstehen unbeschreibliche entwürdigende Kinderpornos Filme.
(Film- Originalton zu hören!)
Sara:
Ich habe einmal in der Schule einer Klassenkameradin erzählt und die Polizei war dann bei uns zu Hause und hat uns ausgehorcht, aber da kam dann nicht viel dabei heraus, da hat er mich vorher schon so präpariert gehabt, weil er es wusste, meine MUTTER hat es ihm sofort gesagt und somit war die ganze Aktion für die Katz und danach hat mich mein Stiefvater noch mehr unter Druck gesetzt.
Ich dürfe das nicht sagen, ich käme in ein Heim, meine Mutter wäre ganz einsam und alleine und er käme ins Gefängnis und das alles, ja, dann wäre meine Familie zerbrochen und alles das, konnte ich nicht zulassen und so sagte ich, ich habe gelogen!
Mutter:
Ich habe das nicht gesehen, ich habe das nicht sehen wollen ich habe das nicht erkannt, denn wenn ich hätte das sehen müssen und das war ja nicht Alltag, der Alltag ,das war ja ein Alltag wie in jeder Familie .Weil wir haben urlaub gemacht, die Sara hat gespielt, sie ist zur Schule gegangen, es war so viel drum rum und das waren ja nur kleine Ausschnitte und das Andere, man hat mir ja auch nicht alles erzählt und das habe ich verdrängt, ich habe nur gedacht Hauptsache Familie.
(Familienvideo - Sara beim Geige spielen eingespielt)
Reporterin:
Auch die Mutter macht sich immer mehr schuldig sie scheint dem Andreas L. sich immer mehr .Sie schien Andreas L. hörig zu sein, sowie Sara hat er regelrecht abgerichtet und an gute Freunde ausgeliehen so wie es der Täter bezeichnet hat, so wie an den Besitzer eines Reiterhofes.
Sara:
Ja, wir waren auf einem Reiterhof und dafür, dass ich dort reiten durfte, musste ich diesem Mann einfach …Ja….
Andreas L.:
Ja, das war eben einer, mit dem ich getauscht habe, der hat einen Reiterhof und sie wollte unbedingt reiten, das war ursprünglich gar nicht die Absicht, dass es zu sexuellen Handlungen kam, kommt…hat es sich auf Wunsch des Betreffendem es so ergeben, habe das aber auf der Stelle abgebrochen.
Ich bin dabei gesessen und hab ab einem bestimmten Punkt sofort beendet.
Sara:
Er hat mir vorgeworfen, ich bin zu doof einfach dafür, da gäbe es eben Partys wo mehrere Männer die mit ihren Kindern hinkamen und dadurch und weil ich zu zimperlich sei könne er mich nicht mehr mitnehmen. Er hat mich all die Jahre vorgeworfen, dass ich mich dem zu wenig fugen würde.
BKA - 1994
Inzwischen sucht die Sokko „ das Kopftuchmädchen”, in der Pädophilenszene diese Filme wurden sehr stark verbreitet, die mit dem Kopftuchmädchen gekennzeichnet von einer sehr brutalen schon Menschenverachtenden Vorgangsweise des Täters gegenüber dem Kind. Und da hat die Kripobeamten besonders forciert. (Familienvideo eingeblendet)
Mutter:
Ich habe für mich das nicht gesehen, dass sich mein Kind in sich zurückgezogen hatte. dass sie sehr einsam auch war und meiner mir das so geschildert hat, dass, das ganz normal wäre bei einem Kind.
Im Nachhinein habe ich das erst richtig begriffen was da gelaufen ist.
Sara: Am Ende hat man bemerkt, dass diese Familienscheinwelt mehr und mehr zusammenbricht und er auch eine gewisse Nervosität hatte, das es einfach so nicht mehr geht.
Reporterin:
1995 ist die Sokko Kindesmissbrauch, Nordrhein Westfalen, Andreas L. auf die Spur. Ein paar seiner guten Freunde wurden verhaftet und haben geplaudert. Andreas L. ahnte davon noch nichts. Sara ist älter geworden, Urlaub wie die Jahre davor mit dem Wohnmobil in Kroatien.
Andreas L.
zeigt zunehmend Interesse an anderen Mädchen filmt sie mit seiner Videokamera. (Einspielung des Urlaub-Videos)
Was in diesem Urlaub in ihm vorgeht zeigen seine Aufnahmen und die machen Angst. Der Film zeigt:
Eine Puppe, die er im Müll findet und auf einer Schaukel platziert wurde von ihm und sehr lange filmte.
(Die nackte Babypuppe von vorne und dann von hinten mit zwei Holzstäben, eines in den Po getrieben und eines weiter vorne.)
(Homevideo, mit Sara beim Geige spielen!)
1995 im April hat die Polizei Andreas L. verhaftet .Sokko durchsucht das Haus und verhaftet auch seine Frau. Es trifft alle Beteiligten wie einen Schlag, eine Scheinwelt bricht zusammen.
Andreas L.:
Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, ich war nicht mehr fähig klar zu denken, als ich sah wie die Hausdurchsuchung ablief. Ich sah mit welch einer Brachialgewalt, was ich natürlich heute verstehen kann. Alles was stattfand, ein zusammengewachsenes Leben in die kleine Familienidylle die mit Brachialgewalt zerschlagen und auseinander gerissen wird.
Mutter:
Ich war bei der Arbeit, da kam ein Kripobeamter und sagte: sie sind verhaftet, ich fragte warum, was ist passiert? Dann zeigte er mir den Haftbefehl, da standen lauter…..drinnen, dann habe ich gesagt: da hab ich nichts damit zu tun. Da hat der Polizist gesagt, er wäre in einem Ring gewesen von Pädophilen- Nicknamen, das wusste ich alles nicht.
Sara:
Die Wohnung war völlig auseinander genommen. Ich war überfordert, die Leute haben mir schon Fragen gestellt, ich konnte sie aber nicht beantworten, ich habe auch nichts sagen wollen, weil einerseits die Familie wollte ich ja nicht kaputt machen und wenn es so geblieben wäre, den Druck von meinem Stiefvater hätte ich nicht länger ausgehalten. J, und ich habe gesagt, ich möchte dazu noch nichts sagen die haben mir Fotos unter die Nase gehalten. Ich solle meine Sachen zusammenpacken, denn ein Mensch von dem Jugendamt würde mich abholen kommen und mich in ein Kinderheim bringen. Ich sagte, meine Mutter wäre ja noch da, da sagten sie, die hätten sie im Krankenhaus abgeholt es würde niemand mehr nach Hause kommen. Sie wollten meinen Hund in ein Heim stecken, da sagte ich, ohne meinen Hund würde ich dieses Haus nicht verlassen. Dann durfte ich meinen Hund ins Kinderheim mitnehmen. Ein paar Sachen zusammengepackt, der Stiefvater steckte mir noch Geld zu, weil er wusste, dass, das nicht mehr so schnell in Ordnung kommen
würde.
Reporterin:
Niemand von dieser Familie ist mehr in dieses Haus zurückgekehrt. Dieses Haus ist inzwischen weitervermietet. Saras Mutter kommt in U- Haft muss sich verantworten. Sara wird in ein Kinderheim gebracht mit dem Hund, den sie hatte seit sie 7 war. Auf ihrem einsamen Weg begleitete er sie nur mehr kurze Zeit er Stirbt an Herzversagen. Der Stiefvater ist zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt worden und eigentlich wollte Sara ihn nie wieder sehen.
8 Jahre später:
Sara ist inzwischen 24 wohnt im Norden Deutschlands, sie glaubte sie habe alles überstanden, alles verdrängt. Jetzt plötzlich kommt alles wieder hoch der Stiefvater könnte frühzeitig entlassen werden.
Sara beschließt mit ihrem Therapeuten dem Täter doch zu begegnen.
Sara: Dieses alte Bild dem, dass er der große Mensch ist ,dieser starke Mann, dieses Bild will ich korrigieren, dass es so nicht mehr stimmt und sein Bild von mir möchte ich auch korrigieren, dass er mich nie mehr zu seiner kleinen Tochter werden lassen könne !
Reporterin:
Im Gefängnis soll heute 21.10.03 die Begegnung stattfinden.
Sara:
Und heute bin ich ganz aufgeregt, meine Panikattacken kommen wieder, ich habe Herzklopfen, habe ihn 7 Jahre nicht mehr gesehen und ich habe Angst.
Reporterin:
Auch der Stiefvater hat Angst. 8 Jahre Knast und Therapie!
Und das sagt er während er zum Treffen geführt wird:
Ich bin schon längst Tod, ich will nur dass, das Sara hilft. Ich habe kein anderes Bedürfnis, als dass sie wenigstens sagen kann: okay, ich verzeih dir, vergessen nicht aber ich kann dir wenigstens verzeihen!
Mit ihrer Mutter hat Sara sich wieder versöhnt auch sie hat keinen Kontakt gehalten zu Andreas L..
Sara fragte uns ob wir sie mit der Kamera begleiten, weil sie sich sicherer fühle und weil sie dann andere Muttern hilft. sagen beide, auch der Täter hat der Kamera zugestimmt.
Nun das Treffen zwischen den beiden:
Sara:
Hallo,
Er: ich kann dich nur bitten, mir zu verzeihen und heult.
Sara:
Ich denke was passiert ist, ist passiert. Ich bin hier um das für uns beide zum Abschluss zu bringen. Du siehst, dass ich Erwachsen geworden bin, dass ich meinen eigenen Weg gehe.
Er:
Du sollst wissen, dass du für mich nicht nur ein Sexualobjekt gewesen bist, ich habe dich sehr, sehr, sehr geliebt und schluchzt, von Anfang an und ich denke wenn du deine eigenen Erinnerungen abfragst, wirst du viele Momente finden.
Sara: Ich habe meine eigenen Erinnerungen auch noch, ich glaube schon, dass du uns eine Zeitlang wirklich gern gehabt hast.
Er:
Bis zum bitteren Schluss Sara! (weinend)
Sara:
Und ich weiß auch, dass du für uns gesorgt hast, das ist nicht so, dass ich das verdränge und sage das war alles Scheiße, das nicht. Ich bin immerhin der Mensch der ich geworden bin, der ich nun bin aber ein Großteil war Mist!!!
Er:
Und dafür bitte ich dich wirklich um Verzeihung jetzt. (weinend)
Sara:
Es ist vorbei jetzt!
Er:
Wenn du mir irgendwann mit mir schreiben magst oder mit mir sprechen willst ich bin jederzeit für dich da.
Sara:
Ich weiß nicht ob ich das annehme.
Er: Bitte, aber wenn, dann tust es, ja?
Sara:
Tschüss!
Sara außerhalb des Gefängnisses auf einer Wiese mit ihrem neuen Hund.
Sie sagt während sie so wandert: Es geht nicht einfach so vorbei, es ist einfach was zerstört und das wird nie wieder ganz werden.
Trotzdem hat die Begegnung Sara geholfen, sie befreit von einem Teil ihrer ängste.
Zukunftspläne:
Eine Familie, die ich nicht habe, möchte ich mir später schon aufbauen. Für mich habe ich einen realistischen Weg, dazu möchte ich Kinder haben und eine Familie gründen.
Andreas L. wird noch nicht entlassen!
Quelle: ZDF- 37 ° - gesendet 2003 und ich habe die Erlaubnis erhalten, zur INFORMATION & AUFKLÄRUNG auch das Video zur öffentlichen Aufklärung verwenden zu dürfen!
—————————————————————————————–
Zitat:
Inzwischen ist Andreas L. schon lange in Freiheit und ich denke er hat sich schon wieder eine ledige Frau mit Kind zugelegt und das wird den Kinderschändern auch sehr leicht gemacht, da sie nicht veröffentlicht werden wie in den USA!
Ein Leben mit sexueller Gewalt und Millionen von Fällen täglich! Wir sind nur 0,01 % die diesen Mut aufbringen und in die Öffentlichkeit gehen!
Und genau dieser Film, sollte als Aufklärung - Video dienen ,für Eltern und Erzieher, Lehrer und auch für die Kirche für alle Organisationen, denn, dieses Video enthält alles was dieses Thema beinhaltet aus der Sicht eines schwer sexuell misshandelten sadistisch gequälten Kindopfers!
Sowie an Universitäten für Lehranstalten an den Universitäten für Lehrberufe, Pädagogen und Therapeuten, Sozialberufe usw. an alle Menschen trete ich mit diesem Appell heran.
Wir können nicht Vorbeugen und auch nicht die Vater die ihre Kinder sexuell sadistisch quälen Foltern und vergewaltigen, HEILEN! Geben alle Institutionen zu, Pädophilie Kinderschänder sind nicht heilbar!
So bleiben sie immer eine Gefahr für unsere Kinder! Und dass muss man als Eltern einmal annehmen und verinnerlichen, dass da etwas passieren könnte!
Falls Sie für Kindergartentanten und Onkeln einmal einen Videoabend zur Aufklärung dazu machen möchten, dann schreiben Sie mir!
Sollten Sie als Direktor einer Schule(Kärnten Österreich) Interesse an einem Vortrag (nur Info - Materialien selbst kopieren) einen Videoabend für Lehrer und Eltern an Ihrer Schule, zur Information & Aufklärung machen möchten, so melden Sie sich bitte bei mir!
—————————————————————————-
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
———————————————————————————–
PULS 4 Diskussionen zum Thema …

talk of town Thema :Pädophilie...
PÄDOPHILIE
Was tun mit KINDERSCHÄNDERN?
Discussion dauber in PULS 4 “talk of town” 18:35 16.03.2009
Vorspann: Filmeinspielungen von Josef F. Prozesstag und von „Sledgehammer” der Schlag gegen 935 Kinderpornokosumenten in Österreich.
MODERATORIN: Isabella Richter
“Warum wird man pädophil?
Warum misshandelt man KINDER?”
Der Fall Josef F. ist einer der Ausnahmefälle, die jedem Erklärungsversuch trotzen. Die Krankheit, mit der alles begann, ist weit davon entfernt auf so eine Erscheinung beschränkt zu werden.
Pädophilie ist weit verbreitet, die Heilungsmöglichkeiten umstritten!
Was bringt die Täter dazu, Kinder und Sexualität miteinander zu verbinden?
Redakteur:
Auch wenn der Prozess des unfassbaren Falles des Josef F. begonnen hat und dann bis Freitag ein Urteil zu erwarten ist, wird die Frage nach dem Warum unbeantwortet bleiben.
Das Martyrium seiner Tochter Elisabeth beginnt schon im Kindesalter, als sie von ihrem Vater missbraucht wird.
Doch so einzigartig die Taten von Josef F. erscheinen, so häufig ist auch das was an ihrem” Anfang” steht:
PÄDOPHILIE und KINDESMISSBRAUCH
12 Millionen Zugriffe auf einer Kinderpornohompage in 3 Tagen.
935 Pädophile in Österreich.
Opfer von 5 - 12 Jahren.
Das ist die Bilanz des schwersten Schlages „ gegen” die organisierte Kinderpornografie, 170 Länder arbeiten zusammen, um die Betreiber in Estland und Kroatien dingfest zumachen und User auszuforschen.
Dabei stellen die Beamten widerwärtiges Beweismaterial sicher.
Sprecher des Bundeskriminalamtes Harald Gremel:
Bei einem Verdächtigen wurden auf den PCs Videos sichergestellt, die er selbst angefertigt hat. Auf dem Video ist er selbst zu sehen, wie er sich selbst befriedigt und daneben steht ein nacktes 5 jähriges Mädchen, das ihm dabei zusehen muss.
Er hat bei seiner Einvernahme angegeben: Er ist froh, erwischt worden zu sein, denn er hat bis zu diesem Zeitpunkt dieses Mädchen noch nicht angegriffen, aber das hätte in nächster Zeit passieren können.
Redakteur:
Unter den Usern befinden sich Lehrer, Ärzte, Anwälte und sogar Politiker aus Ministeriumsmittarbeitern.
Von den 935 ausgeforschten werden nur 189 vor Gericht landen, denn das bloße Ansehen von Kinderpornografie ist in Österreich nicht strafbar.
Was geht in pädophilen Menschen vor und ist diese Krankheit heilbar?
Jetzt in “talk of town”:
Moderatorin:
Ja, was steckt hinter Pädophilie? Warum tun Erwachsene kleinen Kindern solche schreckliche Dinge an?
Was meinen Sie: 01….Telef. Sie können gerne wieder anrufen und mitdiskutieren.
Ich begrüße an dieser Stelle sehr herzlich, Herrn König Hollerwöger. Sie sind Sexual- und Sozialwissenschaftler, danke, dass Sie da sind.
Weiteres begrüße ich Frau Elisabeth Grabner Tesar. Sie sind Psychotherapeutin von der Plattform Neustart, wo Sie sich um Täter direkt nach dem Strafvollzug kümmern und diese auch über mehrere Jahre begleiten, danke dass Sie da sind.
Und Herr Harald Gremel vom Bundeskriminalamt, danke dass Sie da sind.
Frau Grabner Tesar heute startete der Fritzl - Prozess.

Jodef Fritzl das Sexmonster...
Fritzls Prozess beginn 16.03.2009
Die Suche nach dem Warum und Weshalb wird uns noch lange beschäftigen. Grundsätzlich weiß man, dass Josef F. von seiner Mutter misshandelt worden ist in irgendeiner Form. Welchem Täterprofil unterliegt denn dieser Mensch? Wie sehen Sie das?
Frau Grabner Tesar:
Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich mich zum Thema Fritzl heute nicht äußere machte. Neustart vertritt da die Position, dass da im Moment sehr viel vielleicht schon ein bisschen zu viel aus der Sicht der Opfer in den Medien präsentiert wird. Ich möchte dazu jetzt nichts sagen, selbstverständlich aber zu dem Thema Pädophilie insgesamt.
Moderatorin:
Und zu den Täterprofilen, da gibt es ja verschiedene Sparten, mehr oder weniger, wieder.
Frau Grabner-Tesar:
Genau. Pädophilie ist die Frage, was ist Pädophilie überhaupt? Pädophilie wird als Störung der
Sexualpräverenz bezeichnet, das heißt
Menschen, die pädophil sind, die sich von Kindern sexuell angezogen fühlen und zwar von Kindern d.h. unter 14 Jahren, also Vorpubertät der Kinder.
Nicht jeder, der ein Kind missbraucht, ist ein Pädophiler. Da muss man Unterschiede machen. Und zwar ist es deswegen wichtig, weil man, wenn man die unterschiedlichen Tätergruppen erkennt, dann auch unterschiedliche Maßnahmen setzen kann, um diese Täter von weiteren Straftaten abzuhalten.
Moderatorin:
Was ist hier der Unterschied?
Frau Grabner-Tesar:
Ah, es gibt Täter, die ausschließlich von Kindern sexuell angezogen werden und überhaupt nicht auf den erwachsenen Sexualpartner zurückgreifen können, weil sie von denen überhaupt keine Libido erleben. Die sind wirklich fixiert auf Kinder. Sie leben z. Teil diese Fixierung in Phantasien und in Wünschen aus. Sehr viele haben dann aber diesen massiven Drang, diese Wünsche auch umzusetzen und dann kommt es zu einer Tat- Handlung.
Die andere Gruppe betrifft Menschen, die eigentlich oft erwachsenen Partnern zusammen leben, also Erwachsenenbeziehungen führen können, aber in bestimmten Krisensituationen, sei es, dass es in der Beziehung eine Krise gibt, oder sei es, dass sie in der Arbeitssituation Probleme kriegen, Situationen, wo ihr Selbstwert insgesamt leidet, sich dann abwenden von der erwachsenen Partnerschaft und sich dann zu den Kindern hinwenden, weil die Kinder sie weniger bedrohen, würde ich einmal sagen.
Moderatorin:
Ist diese Gruppe daher häufiger vertreten, oder?
Frau Grabner-Tesar:
Diese Gruppe ist häufiger vertreten. Ja!
Moderatorin:
Herr König Hollerwöger, Josef F. wird ja jetzt für die Taten innerhalb seiner Familie angeklagt. Sie haben sich intensiv mit diesem Fall auseinandergesetzt und meinen, dass es da auch noch andere sexuelle Übergriffe mitunter anderen Frauen geben könnte. Warum, wie sehen Sie das?
Rainer König -Hollerwöger:
1. Einmal schließe ich überhaupt nichts aus. Nach diesen Fällen wie den “Fall Fritzl”, den” Fall Kampusch”, kann man weder kriminalistisch noch wissenschaftlich irgendwas auszuschließen.
2. Durch eine sehr intensive Szenen- und vor Ort- Erforschung der Situationen des Umfeldes des jeweils Betroffenen kommt es zu einer ganz bestimmten Einstellung in bestimmten Fällen.
Nämlich,
1. der Einstellung , dass alles möglich ist.
2. dass hier sehr wohl Pädosexuelle und pädokriminellen Akte erfolgt, die wesentlich Über den Rand des sexuellen Missbrauches noch hinausschauen und die auch selbst den Sadismus einschließen. Die (hier in Frage kommenden) Menschen(=Täter) halten auch Menschen zurück. Im Freiheitsentzug von Menschen erleben sie ebenfalls LUST und bekommen dadurch auch sexuelle Lust.
Moderatorin:
Wir wollen, dass wir nicht zu wissenschaftlich werden, Sie bringen Josef F. ja auch in Zusammenhang mit Julia Kührer. sie ist seit 2006 verschwunden.
Rainer König-Hollerwöger:
Ich schließe es nicht aus, nach den Sichtungen des Herrn Fritzl im Grenzbereich Österreich-Tschechien, den ich hier erforschen musste. Nach den vermeintlichen wiederholt ber längere Zeiträume gehenden Sichtungen von Menschen- Sexarbeiterinnen, Sichtungen im Kaufhausbereichen usw., schließe ich nicht aus, dass Herr Fritzl andere Opfer auch noch hatte.
Moderatorin:
Ich habe gerade gesagt: Julia Kührer

Julia Kührer seit 2006 verschwunden von der Schule nach Hause...
ist seit 2006 verschwunden und viele dieser Kinder werden Opfer von Kinderschändern, die sie auch für PRONOGRAPHISCHE Zwecke in irgendeiner Form heranziehen. Das wird auch in den Medien immer wieder vermutet.
Herr Gremel, Sie haben letzte Woche die Operation „Sledgehammer” gestartet, erzählen Sie Mal ganz kurz, was war das fÜr eine Operation, mit welchen Menschen hatten Sie da zu tun?
Herr Harald Gremel:
So wie man bereits im Bericht gesehen hat. Begonnen hat alles in Kroatien, wo eine Webseite aus Estland ausgehend gehackt wurde; 99 Bilder mit nackten Kindern in eindeutigen Posen abgeloadet wurden. Die kroatische Polizei hat dann diese Webseite überwacht, insgesamt 76 Stunden dabei konnte man 144 000 Zugriffe aus 170 Ländern von der ganzen Welt feststellen. Und das Beweismaterial wurde gesichert und an die involvierten Länder weitergegeben!
Moderatorin:
Mit welchen Leuten hatten Sie da in Österreich zu tun? Es sind Euch ja 935 ins Netz gegangen, was sind das für Menschen?
Herr Harald Gremel:
Genau, das Material, das wir bekommen haben, haben wir ausgewertet und konnten 935 in Österreich lebende Personen ausforschen. Quer durch alle Gesellschaftsschichten, vom Arbeitslosen bis zum Akademiker, Beamten - alles war dabei.
Moderatorin:
Es war auch von der Polizei jemand dabei und auch ein Anwalt und Ärzte ebenfalls, oder?
Herr Harald Gremel:
Es waren leider auch 2 Polizisten dabei, ein Anwalt und auch Ärzte.
Moderatorin:
Frau Grabner -Tesar, wie wird man zum pädophilen Menschen, was muss da passieren in der Kindheit oder ist es genetisch bedingt, wie wird man zu einem Kinderschänder?
Frau Grabner -Tesar:
Ja es ist eine schwierige Frage. Weil es ist nur selten ein Faktor wirksam, der dann jemanden zum Pädophilen macht. Man kann immer mehr davon ausgehen. In der Fachliteratur werden im Grunde einerseits biologische Faktoren aufgezählt, das zeichnet auch hormonalle Störungen ab, auch Medikamente dann, die jetzt angewendet werden, um darauf Eingriff zu nehmen. Aber es gibt natürlich auch die große Meinung, dass vor allem im Lauf der Lebensgeschichte dieser Klienten bestimmte Ereignisse erlebt hatten, die nachhaltig gewirkt haben. Sehr oft sind das Ereignisse in Beziehungen zu den Elternfiguren, sehr oft auch Missbrauch. Diese haben als Kinder Missbrauch erlebt.
Da gibt es Untersuchungen, dass die Hälfte der pädophilen Täter selber Opfer eines pädophilen Übergriffs waren. Ich denke, dass ist wichtig, dass man das auch immer wieder sieht. Weil dann weiß man da auch, wie man präventiv wirken muss. Das - man darf nun nicht dieses Argument als Entschuldigung für die Täter sehen - ist eine wichtige Erklärung, dieses Argument zu akzeptieren um entsprechende Maßnahmen zu setzen.
Moderatorin:
Ist Pädophilie heilbar? Welche Therapieformen gibt es da? Sind diese Menschen irgendwann in die Gesellschaft einzuintegrieren?
Rainer König -Hollerwöger:
Für mich ist Pädosexualität - Pädophilie ist ein irreführender Begriff, aber er ist eben immer noch gebräuchlich, leider - Für mich ist Pädosexualität sehr schwer heilbar, überhaupt sind seelische Störungen nicht so leicht heilbar . Pädosexualität in dem Ausmaß, wie sie auch von der Kriminalpolizei jetzt auch ermittelt wurde, was die Kinderpornografie betrifft, wenn sie in diesem Matjes ist, ist für mich kaum heilbar.
Es ist auch ein sehr großes Potential, auch kriminalistisch und kriminalspychologisch an Wiederholungstätern, wobei es in diesem Buch, das ich hier herausgegeben habe vor ein paar Jahren, nämlich „KINDSEIN im WÜRGEGRIFF sexueller Gewalt - Der Weg zu den ehemaligen Opfern und Tätern. ” (Näheres unter http://buecher.ips-wien.at ) ein Kapitel gibt über Täterprofile und überhaupt wie Täter denken, wie sie fühlen und wie sie empfinden. Es gibt nicht DEN Täter! Da stimme ich mit ihnen voll überein (zu Frau Gruber-Tesar). Das ist eine multifaktorielle Geschichte mit vielen Gründen. Aber ein Teil der Täter, Täterprofile sind sicher nicht so, wie man sich das manchmal vorstellt. Das sind ganz normale” Menschen aller Gesellschaftsschichten. Es gibt keine Gesellschaftsschicht, die nicht drinnen ist. Es betrifft alle menschlichen und seelischen Lagen. Es sind Menschen, die verheiratet sind und zu Tätern werden oder es schon sind. Es sind welche, die eingeschworen nur auf Kinder gehen. Tatsache ist, dass diese ihre sexuellen Erregungsabläufe an Kinder koppeln und hier schreckliche Taten oft vollbringen.
Moderatorin:
Frau Grabner, Sie betreuen ja diese Täter nach dem Strafvollzug. Sind sie nicht zu therapieren? So quasi einmal pädophil immer pädophil?
Frau Grabner -Tesar:
Also das sehe ich nicht ganz so. Gott sei Dank, haben wir in den letzten Jahren relativ gute Erfolge in der Betreuung und Behandlung von Tätern erzielen können, wobei man natürlich auch unterscheiden muss. Mit welcher Gruppe wende ich welche Methoden an?
Aber es geht ja darum Methoden zu finden, die mit großer Wahrscheinlichkeit Rückfall verhindern.
Das heißt, wir müssen immer auch überprüfen: Wirken unsere Maßnahmen und da haben wir festgestellt: Am meisten wirkt, am besten ist, wenn man zwei grundsätzliche Dinge anbietet:
- Einerseits die Unterstützung die Hilfe durch die Therapie,
- Und andererseits auch die Kontrolle.
Also da geht es auch ganz stark darum, den Lebenswandel dieser Menschen zu überprüfen, zu überwachen, auch durch intensives Nachgehen der Sozialarbeiten, die in NEUSTAR praktiziert werden, auch das Lebensumfeld dieser Klienten kennen zu lernen. Dadurch kann man schnell Risikofaktoren erkennen, wenn da zu Hause ist, sich dort etwas umschaut. Da liegt zum Beispiel Spielzeug herum. Dass sind Warnsignale, die man sofort aufgreifen muss.

Diese Kinder bleiben für immer im Internet verewigt!
Moderatorin:
Aber die sind sich schon irgendwann ihrer Taten bewusst, oder? Wie lange dauert das bis sie sagen: “Ok, ich bin krank, ich mache da etwas Falsches.”
Frau Grabner- Tesar:
Sie sind sich zwar ihrer Taten bewusst, das heißt aber nicht immer, dass sie auch schuldeinsichtig sind oder dass sie das Gefühl haben, dass sie was Unrechtes getan haben. Da gibt es auch die zwei Gruppen,
- die eine Gruppe, die sehr wohl Schuldgefühle hat und auch einen Veränderungswunsch anstrebt. So wie Sie gesagt haben, (an Herrn Gremel gerichtet), der (sich vor einem nackten 5 jährigen Mädchen sexuell selbstbefriedigte und dabei gefilmte Mann) gesagt hat: „Gott sei Dank haben Sie mich erwischt, jetzt kann ich etwas tun!” Da kann man sich fragen, warum hat er das nicht schon vorher gemacht, dass kann man sich vorher schon überlegen.
- Aber es gibt leider auch die andere Gruppe, die sich sehr schwer tut, eine Tateinsicht zu finden und mit der muss man, wenn man diesen Schritt erreicht hat mit intensiver Kontrolle arbeiten. Aber auch bei dieser Gruppe kann man möglicher Weise nicht erreichen, dass er die sexuelle Präferenz verändert. Wenn sie (die Pädokriminellen) wirklich auf Kinder fixiert sind, wird man das unter Umständen nicht erreichen können. Was man aber schon erreichen kann, ist, dass man die Kontrollmechanismen für diese Leute aufbaut und stärkt, sodass sie diese Impulse zwar spüren, aber diese nicht ausleben müssen. Das ist sozusagen das Ziel dieser Gruppe.
Wo es darum geht: Also wünschen kann man sich viel, aber tun darf man es auf keinem Fall! Das ist quasi dieses Motto dieser Gruppe.
Moderatorin:
Wie hoch ist die Rückfallsquotte?
Eine kleine Info dazu von mir(reisinger):
USA - Studie an Kinderschändern…
Frau Grabner-Tesar:
Gott sei Dank ist die in den letzten Jahren deutlich gesunken, wenn man diese beiden Methoden anwendet, Hilfe und Kontrolle, dann haben wir im Moment nur - nur es ist immer noch viel zu viel, ein beachtliches Ergebnis von 4 % einschlägigen Rückfall.
Moderatorin:
Stimmt das so? Wie viel haben Sie mit Rückfalltätern zu tun gehabt?
Herr Harald Gremel:
Diese Zahl ist auch die, die mir bekannt ist. Wir stellen bei den Operationen, die wir international durchführen, immer wieder fest, dass zwar Leute dabei sind, die bereits bekannt sind, vorbestraft sind, aber sie liegen im Prozentsatz von 4 bis 5 % .
Das sind die Tatsachen und jedes Bild ein sexuelles Verbrechen an dem Kind das man dort sieht...
Moderatorin:
Wie sind denn diese Menschen vernetzt? Was sind denn das für Communitis? Was, wie tauschen sich die untereinander aus?
Herr Harald Gremel:
Da muss man unterscheiden,
- der Konsument, der sich die Kinderpornografie ansieht, abspeichert, der ist im Grunde nicht vernetzt. Er sucht sich eine Webseite, wo er drauf zugreift und tauscht, in Peer to Peer Programmen untereinander mit anderen Pädophilen aus.
- Wo sie vernetzt sind, wo etwas weitergeht, das ist dann bereits der Hardcor - Pädophile, der sich in engen, geheimen Zirkeln abspielt, wo der Zugang für die Polizei extrem schwierig ist. Wir müssen sagen:
MAN KOMMT DORT NUR REIN, WENN MAN Material gibt, also selbst das tauscht und dass DÜRFEN WIR NICHT!
Moderatorin:
Wir haben die Frau Hermine am Apparat, guten Abend Frau Hermine, wir sprechen heute über Pädophilie.
Hermine:
Ja, guten Abend!
Moderatorin:
Begrüße Sie, bitte schön!
Hermine:
Ja, ich wollte sagen, Pädophilie ist ein verniedlichter Name ist für Kinderschänder und Sexualstraftäter die:
- einmal Sadisten sind, unheilbar sind. 80 % haben wir Rückfallstäter. Und ich finde es sehr anmaßend, wenn man der Bevölkerung sagt es sind nur 4%.
Wir haben im Jahr über 250. 000 Dunkelzifferkinder, wenn jedes 4.-te Mädchen und jeder 6.-te Bub in Österreich davon betroffen ist. Das hört man immer von den Experten. Ich habe mir die Mühe gemacht und habe das heraus recherchiert und es sind über 250.000 Kinder, die jährlich in Österreich sexuell misshandelt werden.
Ich finde auch, dass man nicht von Missbrauch sprechen soll, sondern von Misshandlungen und sexueller Gewalt.
Was die Tätertherapien anbelangt, so ist es so in Österreich, bzw. in ganz Europa, dass man nur die Gedankengänge des Täters verändern kann, aber sie nicht therapieren kann!
Wenn der Täter in der Therapie, sehr angepasst und brav ja, ja sagt, weil er ja nicht in den Knast will, so wird er angepasst bleiben. Was er danach macht, kontrolliert niemand mehr.
Wie wollen Sie einen Sexualstraftäter kontrollieren? Das geht einfach nicht, weil sie nicht Tag und Nacht bei ihm sein können. Oder bewachen Sie ihn Tag und Nacht?
Moderatorin:
Vielen herzlichen Dank Frau Hermine:
Bewachen Sie ihn Tag und Nacht? Sind diese Täter Sadisten? Ist diese Verteufelung gerechtfertigt?
Frau Grabner - Tesar:
Es gibt unter den Pädophilen leider eine sehr, sehr kleine Gruppe, die sadistisch agieren und auch Kinder schwer verletzten und daraus ihre Lust beziehen, wo sich die Sexualität mit Aggression intensiv mischt, das ist eine kleine Gruppe. Natürlich immer noch zu viel!
Auch bin ich der Meinung und das habe ich auch gesagt, dass 4 % zu viel sind. Aber es ist ja trotzdem so, dass wir bei 96 % der Täter eine Rückfallverhinderung erreichen können. Das darf man nicht vergessen. Ich denke mir, wenn wir so massiv diese Klienten jetzt dämonisieren, dann nehmen wir denen, die einen Leidensdruck haben, dass sie sich eigentlich melden möchten und dass diese etwas gegen diesen Drang tun, den Mut, sich freiwillig zu melden. Und ich denke auch hier gibt es eine sehr hohe Dunkelziffer von Menschen, die an sich gerne arbeiten möchten. aber die Chance zurzeit nicht haben. Da gibt’s ja eben in Deutschland und Frankreich sehr gute Organisationen, die quasi die Selbstmelder direkt ansprechen, indem sie das auch plakatieren und dass sie es öffentlich machen. enttabuisieren und sagen: Pädophilie gibt es, und die, die diesen Drang haben: Meldet euch, bitte tut was dagegen.
Weil es ist ein absolutes Verbrechen und damit schädigt man wirklich die Opfer.
Moderatorin:
Gäbe es wirklich eine Möglichkeit, die Flucht nach Vorne anzutreten und dem Ganzen einen Schlussstrich zu ziehen?
Herr Gramel:
Es hilft mit Sicherheit, bei diesem Fall Sledgehammer ist mir ein Fall vorgekommen, wo der Täter froh war, dass er endlich erwischt worden ist. Er hat die Angst gehabt, dass er bis zu dem Zeitpunkt noch nicht körperlich misshandelt hat, sondern „nur” zuschauen hat lassen, wie er sich selbst befriedigt hat.
Moderatorin:
Aber da muss ich schon einhacken. Ich mein; wir haben es vorher schon angesprochen, da ist schon die Frage: Wenn ich weiß und verspüre, ich habe diesen Drang, dann muss ich doch etwas dagegen tun! Nicht warten, bis mich die Polizei aufgreift, oder?
Rainer König - Hollerwöger:
Also ich glaub, da sind jetzt von der Meldung von dieser Frau - Hermine hat sie geheißen? (Es wird von der Moderatorin bejaht.) - zwei Paar Schuhe”! Natürlich ist kriminalistisch und statistisch es richtig, dass jedes 4.-te Mädchen und jeder 8. oder 6.- te Bub Opfer von sexueller Gewalt wird.
Wobei das Spektrum ein großes ist, bis zur Gewalt, bis zum Tötungsdelikt reichen kann oder zum Sadismus. Aber ich glaube, dass die Leute, die in eine Therapie kommen das ist ein teil, aber es gibt doch so viele Menschen, die noch gar nicht entdeckt sind. Es muss Täter geben und selten Täterinnen geben. Und ich glaube, dass die Prävention und die Bewusstmachung auf allen Ebenen nach wie vor ganz, ganz wichtig sind. Und vor allem, dass es auch wichtig ist, was in den Opfern vor sich geht.
Ein Opfer ist absolut schockiert. Es ist auch ein Opfer schockiert, wenn es so etwas erlebt, wie bei dieser Kinderpornografie. Der Titel ist ja auch schon ein Problem, das heißt: Dass ein Kind einen Schock erlebt. Es erlebt ja ein Mädchen oder ein Bub einen Schock, wenn es/ er einen sexuell erregten Mann vor sich sieht. Es erlebt ja auch einen Schock, wenn sich eine Frau selbst befriedigt, Das gab es auch schon. Und das sind Schocks und das, was im Kind vor sich geht, ist für das Kind quasi die Hölle. Da würde ich sagen, dass da dran kaum zu zweifeln ist.
Ob der Täter die Einsicht hat oder nicht, das ist auch sicher sehr verschieden. Es gibt einen Teil von Tätern die abscheulich in der Hinsicht sind, dass sie -das Abscheulichste für ein Opfer ist der Hohn! - ihre Opfer verhöhnen.
Also das ist der ganz bekannte Fall an dem ich jahrelang war, im inneren Salzkammergut in und um Bad Goisern, der so genannte “Bad Goiserer - Fall”, mit allen Auswirkungen, wo ja sehr viele Personen verwickelt waren aus allen Gesellschaftsschichten, ein mehrfacher Akademiker usw….auch die Leute vom Land. Genau DIESER Fall ist ja ein Beispiel dafür, dass die “Einsicht” der Täter, mit der die Kriminalpolizei auch immer wieder zu tun hat, eigentlich gleich 0 ist. Den einen Haupttäter verhöhnten die Opfer noch im Nachhinein. Der hat noch einmal ins Internet die Prozessakten gestellt, was straffällig (auch wegen der entsprechenden Darstellungen!)war. Ich habe ihm 5 Mal seine Website ausschalten lassen, bis die Gesetzeslage erst soweit ist. Das gibt es leider.
Dieser Hohn, dass ist das Schlimmste für ein Opfer!
Moderatorin:
Bezüglich Opfer. Welche Anzeichen gibt es eigentlich bei einem eventuell mutmaßlichen, sexuell missbrauchten Kind? Wie kann man es als Kindergartenpädagoge, als Lehrerin spüren, dass dieses Kind eventuell sexuell missbraucht wird? Sie sprechen ja nicht drüber, diese Kinder, nicht?
Frau Grabner Tesar:
Ja, das ist genau das Problem: ich denke mir, sobald sich ein Kind zurückzieht, muss man sich einmal als Elternteil und natürlich auch als Institution fragen, was mit ihm los ist. Besonders, wenn sich eine dramatische Veränderung zum vorherigen Verhalten gezeigt hat. Ich habe erst kürzlich mit einer Direktorin telefoniert, die mir sagte; sie hatte so ein Mädchen an ihrer Schule, ein 11 jähriges Mädchen, das sich plötzlich nicht zurückgezogen hat, sondern sich sehr sexuell aufreizend benommen hat. mit 11 Jahren sich entsprechend ausgezogen, die Burschen dadurch animiert hat, was natürlich aufgefallen ist. So etwas fällt leichter auf, als das sich Zurückziehen. Die Direktorin hat dann natürlich gleich das Jugendamt verständigt. Dieses hat eingegriffen und es gab tatsächlich einen sexuellen Missbrauch in diesem Fall und das Drama dieses Kindes wurde Gott sei Dank durch das Eingreifen dieser Direktorin relativ schnell abgestellt.
Das heißt nicht, dass das Kind nicht noch weitere Betreuung braucht, aber zumindest die unmittelbaren Tathandlungen waren zu Ende.
Moderatorin:
Wurden gestoppt.
Frau Grabner Tesar :
Ja.
Moderatorin:
Heute ist ja ganz aktuell wieder ein Fall aufgetaucht, wo ein 37 jähriger Mann aus dem Bezirk Voitsberg, der unter Verdacht steht, seine mittlerweile 14 jährige Tochter mehr als 10 Jahren sexuell missbraucht zu haben. Die Ehefrau von diesem Mann hat 10 Jahre lang das mitbekommen, hat aber nichts gesagt. Das ist ja kein Einzelfall. Warum ist das so?
Herr Harald Gremel:
Das ist sicher kein Einzelfall, nur ist die Frage, ob sie das nun wirklich mitbekommen hat, ob sie das möchte? Sie möchte das ja nicht mitbekommen. Wenn sie Anzeichen dafür sieht, dann baut sie sich eine Scheinwelt auf.
Moderatorin:
Ist das so?
Frau Grabner Tesar:
Ich würde das auch so sagen. Das ist ja für eine Mutter oder Ehefrau tragisch, so etwas mit anzusehen. Da gibt es ja die ökonomischen Abhängigkeiten. Also wenn sie zu Gericht geht, fällt ihre ganze Existenz in sich zusammen. Denn sie möchte es nicht wahrhaben. Und da gibt es ganz große Verleugnungstendenzen. Genauso wie bei den Tätern auch, dass sie sagen:
„Das Kind hat mich ja animiert, oder das war gar nicht so schlimm.”
Wir sind die Krise der Rationalisierung der Verleugnung - und Bagatellisierungsdementi bei Missbrauch.
Moderatorin:
Was sind das für Wahrnehmungen, die diese Menschen haben? Ich kann doch nicht davon ausgehen, dass mich ein 4 jährige Kinder in irgendeiner Formen attraktiv finden?
Frau Grabner Tesar:
Ja, es ist ja wirklich eine verkehrte Wahrnehmung.
Rainer König Hollerwöger:
Es ist einmal so, natürlich. Es gibt da den bekannten „Linzer Fall”, der ohnehin auch über das Bundeskriminalamt dann runter delegiert wurde. Der “Linzer Fall” war so, dass ein Herr mit seiner Frau auch gemeinsam im selben Bett war, als er ein Mädchen sexuell misshandelte. Die (seine Frau) hat das mitbekommen und die hat zum Teil auch mitgemacht und es kam auch zu einer großen Verurteilung. Es gibt manchmal das und in den alten klassischen Fällen gibt es das sehr oft, dass Mütter weggeschaut haben bzw. nach dem Prinzip Wanst was sagst, gib ich Dir eine Watschen und dann sagst nichts mehr aus”. Oder es kam zu einer Gewaltandrohung. Das gibt es schon! Das muss ich einfach für die Opfer sagen, die es erlebt haben und vielleicht jetzt zuschauen und zuhören. Es gibt das, das die gedemütigt sind durch ihre Familienverhältnisse und sich einfach nichts zu sagen trauen und schweigen.
Und es gibt auf der anderen Seite wie bei dem „Linzer Fall” , der von mir begleitet, erforscht und auch damals in den Medien sehr stark aufgerollt wurde (es kam auch zu einer rechtmäßig ordentlichen Verurteilung des Täters) auch die Situation, dass eine Frau das sehr wohl gewusst und gesehen hatte, was (dem Mädchen)passiert ist. Der Rückschluss ist falsch, dass alle Mütter, oder Frauen das mitbekommen.
Es gibt andere Falle - da könnte ich genügend nennen -, wo Mütter das nicht wussten …
Moderatorin:
Zum Beispiel, im Fall Josef F. und Amstetten, aber wir sind schon fast am Ende der Sendung Ich möchte nun trotzdem die Bilder vom Prozess vom heutigen 1.Prozesstag einblenden, wo wir Josef F. gleich sehen werden und da hält er eine Mappe vors Gesicht, da sehen wir ihn im Hintergrund. Sie können sich das gerne anschauen. Jetzt sieht man es ganz gut. Er hat die Augen fast geschlossen, was denkt dieser Mann jetzt, zeigt er Reue?
Fritzl am 1. Prozesstag hinter dem Akt versteckt…

Fritzl vor Gericht...
Rainer König-Hollerwöger:
Also das ist jetzt äußerst schwer, wenn man mit diesem Menschen noch nicht gesprochen hat.
Aber eins ist schon markant, sein Antlitz bietet er der Öffentlichkeit nicht an. Das heißt, dieser Mann, - ob er Reue zeigt sei dahin gestellt - steht nicht dazu, dass er der Öffentlichkeit zeigt: Hier habe ich mit meinem Antlitz, mit meiner Person etwas angestellt. Das spricht natürlich unendlich viel aus, dass seine unbewusste Dynamik, die Sexual-Dynamik , die eine irrationale ist, nicht so leicht in den Griff zu kriegen ist und die ganz anders ausschaut, als wenn ein Herr in einem Anzug dort steht. Das kann auch heißen. dass der durch die Mappe(Maske) verdeckte, abgeschnittene Kopf, sozusagen des Enthaupteten - ein altes Thema der Literatur und Psychologie nicht vorhanden ist. Was ist dahinter? NICHTS!
Dahinter ist ein unbewusstes Treiben, ein Abgrund schrecklichster Art.
Moderatorin:
Ja wir warten auf die Urteilsverkündung. Ich bedanke mich sehr herzlich dass ihr da ward. Dankeschön!
Ja es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt!”
Albert Einstein
Quelle: www.puls4.at 16.03.2009 18:35 talk of Town”
—————————————————————-
Zitat:
Frau Grabner Tesar dürfte hier auch einiges entweder nicht wissen, oder sie ist falsch informiert, hat die falschen Lehrbücher usw…
Ein Beispiel was teure Therapien wirklich bringen…
Bludenz: Sextäter seit Jahren aktiv
Bludenz - Nachdem die Polizei in Bludenz einen 45-jährigen Mann verhaftet hat, der zwei Mädchen mit Süßigkeiten in seine Wohnung gelockt und missbraucht hat, werden immer mehr Details über den Triebtäter bekannt.
Schon 1992 hatte der Bludenzer vier Mädchen missbraucht.
Wie berichtet, hat sich der geschiedene Sextäter bei einem Spielplatz in einer Bludenzer Wohnsiedlung gezielt nach Opfern umgeschaut.
Zwei Mädchen - sieben und acht Jahre alt - hat er dann mit dem Süßigkeiten-Trick in seine Wohnung gelockt und dort sexuell missbraucht.
Ob es noch mehr Opfer gibt, ist noch unklar.
Die Ermittlungen der Polizei dauern weiter an. Nach Auskunft der Ermittler hat der einschlägig vorbestrafte Täter mittlerweile ein Teilgeständnis abgelegt und seine Übergriffe gestanden.
Therapie abgebrochen
Wie sich herausstellte, hat der amtsbekannte Pädophile 1998 die beiden Söhne seiner damaligen Lebensgefährtin ebenfalls sexuell missbraucht.
Damals wurde er zu 20 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Haftentlassung im Jahr 2000 hat der Triebtäter eine Therapie begonnen, die er aber im Vorjahr abbrach.
Wie Gerichtspsychiater Reinhard Haller im ” VN” -Gespräch sagte, ist die Rückfallsrate bei Pädophilen generell sehr hoch.
” Eine gewisse Gefahr ist bei pädophilen Menschen immer gegeben“, so Haller weiter.
Wie auch der aktuelle Fall beweist.
Denn schon 1992 hatte der Bludenzer vier Mädchen in seine damalige Wohnung in der Siedlung ” Beim Kreuz” gelockt und dann unter dem Vorzeichen ” Doktor” zu spielen an ihnen vergangen. Allerdings ist diese Tat bereits getilgt.
1Täter - 8 Kindopfer - zerstörte Menschen!
———————————————————————————————
Ich würde Psychiatern, Psychologinnen raten sich bessere Informationen und Aufklärung zu suchen, hier ein gutes Beispiel wie die Realität aussieht!
Vom Täter selbst wurde ich bestätigt!
Bitte lesen Sie hier das Erleben eines Kindopfers wie “Pädophile” vorgehen….
Sara, das Mädchen und die Kinderschänder…
Denn durch das Deutsche Projekt dass sie in diesem Bericht meinte:“lieben sie Kinder mehr als ihnen lieb ist” -KEIN TÄTER WERDEN- CHARITE BERLIN gemeint ist, so muss ich Sie schon darüber aufklaren, dass der Leiter Dr. Baier von 80% Rückfalltätern spricht nicht von 4%!
Soviel zu den “harmlosen” KINDERSCHÄNDERN, die nur gedanklich sich mit KINDERN beschäftigen….
POLITIKER, ÄRZTE, MINISTERIUMMITARBEITER…
————————————————————–
Seiten zu anderen Menschen die sich auch diesem Thema widmen….
Survivor auch eine private Homepage einer Betroffenen.
http://www.survivor.homepagestart.de/index.html
Tatsachen in einem Buch einer Betroffenen aus Österreich.
Die Homepage für LUCA von seinem Vater, Herrn Haaser
http://www.luca-kinderschutzverein.at
Das Sexual-Soziale Wissenschaftsprojekt von Mag. Dr. Rainer König Hollerwöger in Wien
Angst vor dem schwarzen Mann…
Angst vor dem Schwarzen Mann

Phantombild von Kindern angeben bei der Polizei
© DPA
Die Phantombildzeichnung des “Schwarzen Mannes” basiert vor allem auf der Beschreibung eines Kindes, das von ihm missbraucht wurde
Von Bernd Volland
Die Angst geht um in Norddeutschland, der Schwarze Mann scheint wieder da zu sein. Die Entführung eines Zehnjährigen aus einer Jugendherberge in Rheine erinnert frappierend an einen Sexualstraftäter, der bereits vor Jahren den kleinen Dennis entführte und umbrachte. Der stern berichtete 2001 ausführlich über den unbekannten Serien-Triebtäter.
Anfang September verschwand der kleine Dennis aus einem Schullandheim bei Bremen. 14 Tage später fand man seine Leiche. Offenbar wurde auch er Opfer eines geheimnisvollen Triebtäters, der schon seit Jahren Jagd auf Jungen macht. Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann? Niemand! Und wenn er aber kommt?
Dann glaubt keiner daran.
Dies ist die Geschichte vom kleinen Jungen Dennis und dem Schwarzen Mann. Es ist eine traurige Geschichte, und sie ist wahr. Vielleicht gerade deshalb wahr geworden, weil es Erwachsenen so schwer fällt, an den Schwarzen Mann zu glauben.
Vermeintliche Flucht aus Internat
Man könnte die Geschichte beginnen lassen am Nachmittag des 3. Mai 1992. Im Stadtwald von Verden scharren Hunde einen Körper frei. Ein totes Kind, 13 Jahre alt, nackt der Unterleib, die Hände auf den Rücken gefesselt. Es ist Stefan Jahr. Fünf Wochen zuvor, in der Nacht zum 31. März 1992, war er aus seinem Zimmer im Internat in Scheeßel verschwunden.
Über 300 Spuren wird die Polizei untersuchen, der Täter wird nicht gefasst. Da Stefans Schlafanzug in einem Nebenraum lag, vermuten die Ermittler, er habe sich umgezogen und freiwillig das Internat verlassen.
Dennis ist zu diesem Zeitpunkt drei Monate alt. In Scharmbeckstotel, 45 Kilometer entfernt von Verden, wächst er auf. Unweit von Bremen, 1800 Einwohner, drei alte Gasthäuser und eine Bäckerei samt Tante-Emma-Laden, wo sich die Scharmbeckstoteler mit Mettwurstbrötchen, Zahnpasta oder Waschmittel versorgen. Dennis lebt in einem Mehrfamilienhaus aus Klinkerstein mit kleinen Balkonen, putzigen Dachgauben, einer Schaukel und zwei Sandkästen im Garten. Einziger Sohn einer normalen Scharmbeckstoteler Familie, vor Jahren zugezogen, gut aufgenommen.
Kindesentführung in Rheine
Nach der nächtlichen Entführung eines Zehnjährigen aus einer Jugendherberge im Münsterland ermittelt die Polizei weiter auf Hochtouren. Der Junge war am frühen Samstagmorgen im Schlaf von einem unbekannten mutmaßlichen Kinderschänder verschleppt worden. Der Zehnjährige musste sich im Wald ausziehen, konnte dann aber fliehen.
Die Ermittler vermuten, dass es sich bei dem Täter um den Schwarzen Mann handelt. Jenen Serien-Sexualstraftäter, der zwischen 1992 und 2001 immer wieder in Schullandheimen eindrang und Jungs missbrauchte.
Die hier veröffentlichte Reportage stammt aus dem Jahr 2001, erschienen im stern Nr. 46.
Vorfälle im Schullandheim
Hepstedt, 22 Kilometer von Scharmbeckstotel, Wilhelm-Berger-Schullandheim, Ausflugsort vor allem für Bremer Grundschulklassen, 3. März 1992: Eine Lehrerin überrascht nachts im Gebäude einen Unbekannten. Der Mann flieht. Die Polizei sucht Gebäude und Umgebung ab, ergebnislos.
29. April 1992: Kinder erzählen am Morgen, ein Mann sei durch die Gänge geschlichen, er habe mit einer Taschenlampe in die Zimmer geleuchtet. Alle Türen und Fenster sind verschlossen. Die Lehrer vermuten, es handele sich um Fantasien nach dem Lagerfeuer am Vorabend. Die Polizei wird nicht verständigt.
Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?
Alle Kinder auf Schullandheim-Ausflügen. Kleine Mädchen. Und kleine Jungs, die in ihren Stockbetten liegen und sich erzählen von Mördern und dunklen Gestalten, die durch die Gänge schleichen und Kinder rauben. Und dann, wenn sie die Augen schließen und Heimweh bekommen, tritt der Schwarze Mann in ihren Schlaf, wird wahr, ein Albtraum.
Oft bleibt er bis zum nächsten Morgen. Dann berichten verstörte Kinder von schlimmen Ereignissen der Nacht. Lehrer beruhigen sie, erklären ihnen, sie hätten nur geträumt. “Man versucht, zu erforschen, wo der Grund liegt. Vielleicht gibt es Probleme zu Hause”, sagt Reinhard Brüning, 59, seit 35 Jahren Lehrer, über 30 Klassenfahrten. Er ist Vorsitzender des Trägervereins des Schullandheims Hepstedt. Gelegen in der Gegend um das Teufelsmoor, wo dunkle Wälder zwischen tiefen Mooren und hohen Getreidefeldern im Wind rauschen. Ein großer Bau, eingeschossig, links eine Weide, dahinter ein Maisfeld, sonst nur Wald, dichtes Gehölz.
Schullandheim Hepstedt, 25. August 1992: Schüler berichten, ein Mann sei in ihrem Zimmer gewesen, auch auf dem Flur wurde er gesehen, groß, dunkel, Bart. Er habe erzählt, er sei nur ein “Nachtgespenst”. Türen und Fenster waren verschlossen. Die Polizei findet keine Spuren.
Hepstedt, 11. September 1992: Ein Junge sagt, er habe nachts einen großen dunklen Mann im Haus gesehen. Da Türen und Fenster des Heims verschlossen waren und es keine Spuren gibt, verfolgen Heimleitung und Polizei den Vorfall nicht weiter.
Hepstedt, 24. September 1992, 1.30 Uhr nachts: Ein Schüler läuft zur Lehrerin, ein Mann hätte vor dem Bett gestanden, maskiert. Das Aussiedlerkind spricht in gebrochenem Deutsch von einem “Doktor”. Als die Lehrerin mit ihm aufs Zimmer geht, ist nichts zu sehen. Die Türen waren verschlossen. Sie vermutet, er habe eine schwere Zeit hinter sich, schlecht geträumt. Die Polizei wird nicht verständigt.
Und wenn er aber kommt?
Wenn der Schwarze Mann tatsächlich da war, ein Mensch, der vor den Stockbetten steht, irr, raffiniert und gefährlich? Wer glaubt den Kindern? Die Geschichten klingen morgens immer gleich. “Es ist schwer zu unterscheiden, ob ein Kind etwas erlebt hat oder ob es nur schlecht geträumt hat”, sagt Heim-Vorsitzender Brüning. Dennoch wurden in Hepstedt im Zuge der Vorfälle Ketten an den Türen angebracht, alle Schlösser ausgewechselt, bis auf das des neu errichteten Mittelbaus.
Hepstedt, 29. Oktober 1992: Nachts betritt ein Mann nacheinander mehrere Zimmer. Er spricht mehrere Jungen an, fasst einem unter die Decke, legt vor einem anderen an sich selbst Hand an. Einen dritten zwingt er, ihm zu folgen. Er hat ein Messer gezogen, 20 Zentimeter lang, schwarzer Griff, missbraucht das Kind im Aufenthaltsraum. Die Kinder sagen, der Mann sei groß gewesen, dunkel gekleidet und habe eine schwarzweiße Maske getragen. Die Kripo vermutet, der Täter sei durch ein Fenster eingestiegen. Der Vorsitzende hingegen ist überzeugt, dass er einen Schlüssel zum Mittelbau hatte, es müsse einer sein, der sich mit Landheimen und Kindern auskennt. Die Polizei wendet sich mit einer Täterbeschreibung an die Öffentlichkeit. Die Ermittlungen werden ergebnislos eingestellt. Die Schließanlage wird komplett ausgetauscht, Bewegungsmelder werden installiert. Danach gibt es keine weiteren Vorfälle in Hepstedt.

Die Jugendherberge wo der Täter immer wieder fündig wird...
© Friso Gentsch/DPA
Aus dieser Jugendherberge in Rheine wurde ein Zehnjähriger entführt - alles deutet auf den “Schwarzen Mann” hin
“Ein zartes Kind”
Dennis gilt als zurückhaltend, fast ein bisschen schüchtern. Ein kleiner, blonder Junge, mit großen Augen, schmalem Hals und leichten Segelohren. Ein “Mama-Kind”, ein “Schmuse-Kind”, sagen Freunde der Familie. “Ein lieber, ordentlicher Junge”, sagt seine Oma Erika. Dennis besucht sie oft im Nachbarort. Spielt im Hof Fußball, und wenn der Ball in Nachbars Garten landet, wagt er nicht, ihn allein zu holen, Oma muss mit, “ein zartes Kind”, sagt sie.
Dennis liebt die Pokemon und das Einkaufen im Supermarkt, wo er selten von Mamas Seite weicht, sich auf den Einkaufswagen stellt und durch die Regalreihen kutschieren lässt. Nach der Schule geht’s mit Freunden auf den Sportplatz, ein Katzensprung von zu Hause, Torwarthandschuhe, ein Ball, los geht’s, “wie Jungs so sind”, sagt der Trainer.
Schullandheim Cluvenhagen, 34 Kilometer von Scharmbeckstotel, 1992. Eine Lehrerin sieht nachts im Notlicht des Flurs eine dunkle Gestalt, die einen Jungen bei sich hat. Das Kind ist schlaftrunken, schreit nicht. Der Mann flieht. Die Polizei wird informiert.
Bremen-Lehe, 13 Kilometer von Scharmbeckstotel, 30. November 1994, zwei Uhr nachts: Ein Mann dringt in ein Einfamilienhaus ein, geht in das Zimmer eines 14-Jährigen. Mit vorgehaltener Pistole zwingt er ihn, sich auszuziehen, vergeht sich an ihm. Der Täter ist groß, dunkel gekleidet, maskiert mit einer Motorradhaube, hat eine weiche, beruhigende Stimme.
Ein besonderes Jahr
Am 1. August 2001 ist Schulanfang in Niedersachsen. Dennis kommt in die 4. Klasse der Scharmbeckstoteler Grundschule. Es ist ein besonderes Jahr im Klinkerbau neben dem Kindergarten mit der großen backsteinbraunen Aula, mit den gelben Papierblumen, die an Schnüren in der Luft hängen. Ein Landheim-Ausflug ist geplant, nach Wulsbüttel. Das erste Mal. Ein Abenteuer für die Klassen 4a und 4b.
Jugendherberge Bademühlen, 31 Kilometer von Scharmbeckstotel, 9. April 1995: Ein unbekannter Mann berührt einen Jungen nachts unter der Decke. Der Vorfall wird angezeigt, es werden zusätzliche Streifen mit der Polizei abgesprochen.
Schullandheim Wulsbüttel, 13 Kilometer von Scharmbeckstotel, 1995: Ein Schüler erzählt der Lehrerin, ein Mann habe vor seinem Bett gestanden und ihn zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Der Junge ist bekannt dafür, dass er schlecht träumt. Der Vorfall wird angezeigt. Die Heimleitung installiert Bewegungsmelder.
Schullandheim Badenstedt, 31 Kilometer von Scharmbeckstotel. 20. Juni 1998, drei Uhr nachts: Ein maskierter Mann dringt in das Heim ein. Er tritt in einen Schlafraum, berührt mehrere Kinder. Die Kinder schreien, der Mann flieht. Die Polizei sucht den Unbekannten wegen versuchten sexuellen Missbrauchs.
Schullandheim Wulsbüttel, Juli 1999: Ein Junge wird nachts von einem Mann geweckt. Der Mann trägt eine schwarze Lederjacke, schwarze Lederhose und eine schwarze gestrickte Gesichtsmaske. Er trägt den Jungen aus dem Zimmer und missbraucht ihn. Dann schickt er das Kind zurück und spricht Drohungen aus für den Fall, dass der Junge etwas verrät. Das Kind schweigt. Erst als es im September 2000 wieder ins Schullandheim fahren soll, vertraut es sich den Eltern an.
Arglos ins Schullandheim
Bremen, September 2000: Das Kommissariat für Sexualdelikte ermittelt im Fall des Wulsbütteler Kindesmissbrauchs aus dem Juli 1999. Da Personen mit direkter Verbindung zum Heim verdächtigt werden, wird die Heimleitung weder informiert noch befragt. Zehn Monate nach der Anzeige, im Juli 2001, kommt es zu einer Hausdurchsuchung. Ergebnislos. Obwohl die Verdächtigungen damit ausgeräumt sind, wird die Heimleitung immer noch nicht über den Vorfall von 1999 informiert oder befragt. Auch der Tatort wurde während der Ermittlungen nie aufgesucht. Heim-Vorsitzender Sönke Hofmann erfährt nach eigenem Bekunden erst im September 2001, dass ein schwarz maskierter Mann in Wulsbüttel ein Kind missbraucht habe.
Auf Dennis und seine Klassenkameraden wartet das “Abenteuer Natur”. Das Schullandheim Wulsbüttel liegt mitten im Wald, versteckt zwischen hohen Kiefern, in deren Schatten Eichen aus dem moorigen Boden wachsen. Hinter dem weißen Bau liegt ein großer Spielplatz, eine Sandfläche, darauf Fußballtore aus Baumstämmen. Abgerissene Lederbälle ohne Luft liegen auf dem Platz. Daneben ein zweites Schullandheim, in der Nähe ein Badeteich.
1960 wurde das Heim gebaut. Wie bei den meisten fehlt es am Geld. Die Dachrinnen tropfen, Wasserflecken haben sich in die Außenwand gefressen, dafür locken Moorwanderungen und Blaubeersammeln. Die langen Gänge riechen nach dem grauen Linoleumboden, der sich langsam auflöst, aber die Schränke wurden in Eigenarbeit in knalligem Gelb gestrichen, Naturschutz-Poster schmücken die Räume, “Der Knutt im Wattenmeer”, “Warum lila Kühe keine Milch geben”.
Am Montag, dem 3. September 2001, gegen elf Uhr wird Dennis mit seiner Klasse in Wulsbüttel von Dörte Brinkmann begrüßt. Eine fröhliche Frau, 28, mit blondem langem Haar, Brille und Holzfällerhemd. Sie erklärt den Kindern die Regeln: nicht mit Straßenschuhen ins Gebäude, keine Süßigkeiten auf den Zimmern. Dennis und seine Freunde werden später trotzdem heimlich Gummibärchen naschen. Fredi und Rosa, die Pommerschen Schafe von Dörte Brinkmann, werden vorgestellt, dann gibt es Spaghetti Bolognese für alle.
Dennis’ erster Tag in Wulsbüttel ist verregnet, die Kinder bleiben im Haus, erst am Dienstag geht es raus ins Freie. Gallische Wildschweinjagd: Dennis und die anderen verstecken kleine Papierschweinchen im Wald. Abends verkleiden sie sich und tanzen in der Schullandheim-Disco, einem Kellerraum, die Fenster abgedunkelt mit blauen Bettbezügen. Der Hit ist DJ Ötzi, “Heyey Baabyy, uh ah!!!”
Dennis fehlt
Gegen 22 Uhr ist Nachtruhe nach einem aufregenden Tag. Auch Dennis geht auf sein Zimmer, es ist der zweite Raum des Ganges. Dort liegt er oben im ersten Stockbett, gleich rechts von der Tür, die Matratze riecht nach Seifenlauge, Schullandheim-Geruch. Aber er hat seine eigene Bettwäsche aufgezogen, FC-Bayern-Bettzeug, “es musste alles FC-Bayern sein”, sagt Oma Erika. Vor dem Einschlafen wird von jedem Kind ein Erinnerungsfoto geschossen: Dennis, auf der Bayern-Wäsche sitzend, hält schüchtern seine gelbe Pokemon-Figur vor sich. Dann geht das Licht aus. Um zwölf Uhr werden die Zimmer inspiziert. Alles in Ordnung. Es ist still im Heim. Die Türen sind abgeschlossen.
Zwei Fenster im Toilettenraum sind seit längerem eingeschlagen, notdürftig mit Pappe abgedeckt, ein großes Schwingfenster in einem leer stehenden Raum ist gekippt, es lässt sich auf einen Spalt von rund 30 Zentimetern öffnen. Von den zehn Schlüsseln des Heims sind seit Jahren nur noch neun vorhanden. Doch das wird der Heim-Vorsitzende, Sönke Hofmann, nach eigenem Bekunden erst später bemerken.
Mittwoch, 5. September, acht Uhr. Dennis fehlt. Er erscheint nicht zum Frühstück, sein Bett ist leer, sonst ist noch alles da. Kein Kleidungsstück fehlt, nicht die Schuhe, nicht das Taschengeld. Keiner der fünf Zimmernachbarn hat etwas gehört. Um 8.05 Uhr wird das Ufer des Badesees abgesucht. Kurz darauf wird die Polizei angerufen. Um 10.30 Uhr kreisen die ersten Hubschrauber über dem Wald.
Knapp 200 Polizisten und Helfer suchen Dennis. Vergebens. Auch in den nächsten Tagen keine Spur. Keiner weiß, wie Dennis aus dem Heim verschwand. Flugblätter werden verteilt. Nach einer Woche Suche werden Leichenspürhunde eingesetzt. Über 1700 Helfer sind beteiligt. Die Polizei glaubt an ein Verbrechen.
Am späten Nachmittag des 19. September klingelt bei der Polizei Zeven das Telefon. Ein Mann hat beim Pilzesuchen etwas Sonderbares gefunden, er wolle sich nicht lächerlich machen, aber es könnte eine Leiche sein. Kommissar Detlef Eichmann fährt zum Fundort, einem Wirtschaftsweg zwischen Kirchtimke und Hepstedt, 31 Kilometer von Wulsbüttel entfernt. Unter den Büschen liegt etwas, das aussieht wie ein Körper. Eichmann hofft zuerst, es sei eine Puppe, “dann sah ich das Ungeziefer”, sagt er später, Tränen in den Augen.
Der Sarg ist ein Meter sechzig lang
Cuxhaven, Pressemitteilung der Polizeiinspektion, 22. September 2001: “Auf Grund von DNA-Analyse, Zahnstatus und äußeren Merkmalen steht nun sicher fest, dass es sich bei dem toten Jungen um den 9-jährigen Dennis K. handelt.”
Dennis lag gebettet zwischen zwei Eichen, ein nacktes Bündel, nur den Slip am Leib. Versteckt unter dichtem Gestrüpp, gegenüber einem Brombeerstrauch, zwischen dem einsamen Wirtschaftsweg, auf dem der Jäger zur Wildschweinjagd fährt, und einem Wassergraben.
Bei der Pressekonferenz nach dem Fund von Dennis’ Leiche erwähnt Soko-Leiter Uwe Jordan die früheren Vorfälle in Wulsbüttel, spricht davon, dass Kinderberichte vom “Schwarzen Mann” wahr gewesen sein könnten, dass man nach weiteren Fällen suche, dass auch andere Missbrauchsfälle in Schullandheimen in die Ermittlungen einbezogen werden, auch Kindermorde wie der Fall Stefan Jahr.
Am trüben Nachmittag des 27. September tragen vier ältere Herren in schwarzen Roben, schwarze Hauben auf dem Kopf, über den Friedhof von Werschenrege bei Scharmbeckstotel einen Kiefernsarg, ein Meter sechzig lang, darin der Leichnam von Dennis.
“Unzulänglichkeiten” bei der Polizei
28. September 2001, Cuxhaven. Die Polizei veröffentlicht ein Phantombild des möglichen Serientäters: Größer als ein Meter siebzig, kräftig bis dick. Er trug eine schwarze Lederhose, eine schwarze Lederjacke und eine schwarze Maske.
Die Soko musste das Bild mühsam rekonstruieren, nach den Aussagen des Jungen, der vor über zwei Jahren in Wulsbüttel missbraucht wurde. Auch die Akten über die Vorgänge in Hepstedt sind bei der zuständigen Staatsanwaltschaft bereits vernichtet. Obwohl der Sprecher der niedersächsischen Soko betont, dass bereits 1995 der Seriencharakter der Missbrauchsfälle erkannt worden sei.
Die Polizei Bremen hingegen teilt mit, bei einem Treffen zwischen niedersächsischen und Bremer Kollegen sei seinerzeit festgestellt worden, dass “konkrete Anzeichen für eine Serie nicht zu erkennen sind”. Sie bedauert, dass die Heimleitung Wulsbüttel nicht vor Dennis’ Tod über den Missbrauch von 1999 informiert wurde.
Geschlampt worden sei nicht, sagt ein Sprecher, “manchmal sind es auch Unzulänglichkeiten, ohne dass man sagen muss: Es wurde geschlampt”. Die Ermittler seien von einer “einmaligen Tat” ausgegangen.
Dass der Schwarze Mann gekommen war und wieder kommt, hatten sie nicht befürchtet. “Dieser Täter”, sagt Soko-Leiter Jordan, “profitiert von der Unglaublichkeit seines Vorgehens.”
Diese Seite denke ich, geht sehr tief in die Taktiken der Täter hinein und ist sehr aufklärend für Eltern, Alleinerziehende, Menschen die sich mit Kindern beschäftigen!
Rechtsanwälte und Richter sowie alle Menschen die sich mit Kindern beschäftigen!
Kinderschänder unter sich 2. Teil!!!
Die Jagt auf „ Zwergerln”
Sie sind bundesweit organisiert, haben ihre Reviere dort, wo Kinder spielen. Und denen stellen sie nach - mit perfiden Maschen Methoden. Stern - Mitarbeiter Manfred Karremann tauchte ein Jahr lang in Die geheime Welt der Pädophilien ein.
Im zweiten Teil seiner Serie beschreibt er, wie das Netzwerk der Täter funktioniert
Berlin. Ich habe mich mit Thomas* verabredet, den ich auf dem bundesweiten Treffen der „AG Pädo” in der Jugendherberge am Mainzer Volkspark kennen gelernt habe. In der Hauptstadt betreut Thomas den kleinen Sohn einer Studentin. Die Mutter hatte in der Homo Rubrik „Gleich & Gleich” eines Stadtmagazins inseriert. Dass sie einen schwulen Mann suchte der sich ab und zu um ihren Jungen kümmert. Thomas weiß, warum: „Weil sie selber keinen sucht, denn sie heiraten will, sondern nur einen für die Betreuung”.
Thomas schmunzelt: „Einfacher geht’s glaube ich nicht.” Ich dachte, ich seh’ nicht richtig: Ist das ein Scherz?” Eine neue Fangmethode? „ Die Kleinanzeige hätte ja auch eine Falle sein können. Dass sie sich ausgerechnet einen Pädophilen für den kleinen Dani ins Haus geholt hat, ahnt die Mutter nicht. „Natürlich weiß sie nichts davon,” sagt Thomas,” aber wir sind inzwischen eng befreundet.”
Getreu dem Pädo - Grundsatz:” Nicht mit der Mutter - aber auch nicht ohne die Mutter.”
Thomas betreut den Kleinen, wenn die Mama mittags an der Fachhochschule paukt. Wir sind am Hackeschen Markt verabredet, wo er den Jungen gerade vom Bahnhof abgeholt. Dani hat kurze dunkle Haare und plaudert gleich mit mir. Thomas soll Dani nach Hause bringen, ich begleite die beiden. Thomas trägt den bunten Schulranzen, fragt das Kind was es heute erlebt habe. Er kann gut mit Kindern umgehen, denke ich. So wie die meisten „Boylover”. Sie maßregeln Kinder höchst selten, lassen sie gewähren, bauen Vertrauen auf.
Für viele Pädophile ist es nicht nur lästige Pflicht, sich die manchmal großen Sorgen eines kleinen Mannes anzuhören und darauf einzugehen. Eben deshalb werden sie oft zu einem wirklichen Freund des Kindes. Wäre da nicht die andere Seite der Medaillie. Weil der gute freund so nett ist, nimmt das Kind sexuelle Übergriffe in Kauf - auch um die Zuwendung des Erwachsenen nicht zu verlieren. Thomas hält das für absurd: “Bei uns ist alles einvernehmlich. Der Junge will dabei nicht angesprochen werden, er genießt das „,behauptet er.
Manchmal massiere er den Jungen auch nur, sagt Thomas, zum Sex komme es nicht immer. Der benutzt nicht mal ein Kondom, schießt es mir durch den Kopf. Thomas hatte nämlich erzählt, er sei HIV - POSITIV.
Ob er den keine Angst habe, den Kleinen mit Aids anzustecken, frage ich. „ Nö” , sagte Thomas,” das überträgt sich nicht so leicht. Ich steh sowieso nicht auf Geschlechtsverkehr, und er muss auch nicht meinen Schwanz in den Mund zu nehmen, nur ich bei ihm.” Das glaubt die Mutter die wir gewarnt haben, bis heute nicht. Ein Phänomen,das es häufig gibt.
Thomas sehe ich einige Tage später wieder : beim zweiwöchentlichen Pädo - Mittwochstreff in Berlin - Mitte. Als ich in die Eckkneipe komme, die am Telefon als Treff vereinbart worden ist, sitzen zwei Männer am Tisch. Sie stellen Fragen, da zwischen wird geplaudert. Einer sagte: “Irgendwann wirst du schon alle kennen lernen, bleib an der Mittwochsgruppe dran. Die sei abgeschirmt, da wirst du nur durch einen Bekannten eingeführt ,damit man sich da keinen Kripobeamten reinsetzt. In die Gruppe kommen nur Geprüfte.”
Neun Männer sind heute da, alle zwischen 20 und 60 Jahren. Die meisten hier stehen auf Jungs, nur ein „ Girllover ” ist darunter. Reihum erzählt jeder, wie es ihm geht. Gerald, ein schrulliger Mann um die 40,gesteht,dass er einsam sei, an Depression leide. Fast nahtlos geht das Thema über auf „Stricher „ Preise, Orte , Modalitäten . Doch das tröstet Gerald nicht- er will keinen Sex ohne Liebe.
Deshalb beneidet er Konrad, ein kleiner Mann mit gekrümmter Nase, Mitte 50,ist stolz auf „ seinen” Kleinen, wie er ihn nennt. Er erzählt vom letzten Wochenende mit dem inzwischen zehneinhalbjährigen Julius. Seit beinahe drei Jahren seien sie zusammen.
Nach dem offiziellen Teil geht es in einer anderen Kneipe weiter. Nicht alle sind dabei. Ich setze mich neben Konrad. Der schwärmt von „seinem” Julius, mit dem er seit zwei Jahren meistens die Wochenenden bei ihm in der kleinen Wohnung verbringt. „Das ist so eine Art Mini- Ehe, was wir da haben”; erklärt Konrad. Wie er den Jungen kennen gelernt habe, will ich wissen. Konrad erzählt. Wie er den Julius auf einem Spielplatz getroffen hat, der eigentlich das „Revier” eines anderen Pädos war. Wie Julius dann weggeblieben ist und er Tag für Tag, die ganze Gegend abgeklappert hat auf der Suche nach dem Jungen. Wie er ihm dann irgendwann doch noch in die Arme gelaufen ist, wie sie zusammen baden gegangen sind und auf der Go- Kart - Bahn waren und er ihn abends immer brav am Spielplatz abgeliefert hat.
Und dann hatte ihm Julius gesagt, dass er mit seiner Mutter gesprochen habe. „Die hat mich gleich am gleichen Tag für den nächsten Tag zu sich bestellt.” Konrad, der einen gewaltigen Bammel vor dieser Begegnung hatte, tischte der Frau die Legende vom eigenen Sohn auf, der er tatsächlich gar nicht hat.
„Ich habe ihr erzählt, ich hätte eine gescheiterte Beziehung hinter mir und mein Kind schon lange nicht mehr gesehen, und der Julius erinnere mich so an meinen Sohn. Die hat das sofort verstanden.”
Konrad erzählte, ohne Pause. „Die muss sich schon gefragt haben: Was soll denn einer in meinem Alter von so einem kleinen wollen? Aber die hat ja auch ihren eigenen Lebenswandel , immer irgendwelche Liebhaber aus irgendwelchen kneipen. Einmal, als ich mit Julius unterwegs war, hat sie bei mir angerufen und gesagt, ihr Freund schlage in der Wohnung alles zusammen, ob ich die Möglichkeit hätte, den Julius in dieser nacht bei mir zu behalten.” Konrad grinst über das ganze Gesicht: „Ich hatte Riesenglück ,die hat mir den Jungen regelrecht ins Bett gepackt.” Fortan durfte Julius bei Konrad auch immer übers Wochenende bleiben.
Konrad wird nachdenklich:” Eigentlich kann man sich nur aus so einem Milieu einen Jungen so einfach holen, wo nicht nachgefragt wird. Was hat der Kleine da zu Hause, was soll er da schon?”
Julius kommt aus einer zerrütteten Familie in der Betonsiedlung Berlin - Marzahn. Die Mutter trinkt wohl zu viel, sagt Konrad. Dann ist Julius froh, wenn er dem Geschrei zu Hause entfliehen kann. Zum Glück gibt es Konrad, der immer auf ihn wartet. Der meckert nicht. Holt ihn freitags von der Schule ab und hört sich seine Sorgen an - für die sich sonst keiner interessiert. Konrad unternimmt immer so tolle Sachen mit ihm, behandelt ihn wie einen Erwachsenen.
Ausnahmsweise darf ich Konrad einen Tag lang mit „seinem „ Kleinen begleiten, denn Konrad ist ausgesprochen eifersüchtig. Mittags warten wir an der Grundschule Berlin - Marzahn. Konrad ist schon aufgeregt, er freut sich, den Jungen zu sehen. Als Julius in den gemieteten Mercedes steigt, umarmt ihn Konrad erst mal. Ich sitze hinten. Julius muss noch zu Hause vorbei ,seine Schultasche abliefern und ein paar Klamotten holen.
Mit dem Aufzug fahren wir hoch in den 13 Stock des Plattenbaues, in dem Julius die Woche über lebt. Die Wohnung ist bieder eingerichtet, ein deutscher Schlager dudelt aus einer Stereoanlage. Julius Mutter ist geschieden, arbeitslos und hat drei hungrige Mäuler zu stopfen - Julius ,seinen älteren Bruder und die älteste Schwester.
Die Mutter freut sich, Konrad zu sehen. Ein guter freund der Familie. Umarmung, “Hallo, Konrad” , „Hallo Monika”, Küsschen auf die Wange.
Wir essen bei McDonald’ s , fahren zur Go - Kat - Bahn und dann zu einem ehemaligen Flugplatzgelände, wo der Junge ans Steuer darf. Mit 100 rast Julius im Leih Mercedes über den Platz, auf dem Schoß von Konrad, der das sichtlich genießt. Ich sitze wieder hinten. Konrad dreht sich um und grinst mich an. Abends fahren die beiden heim, zu Konrad in die Wohnung in Berlin - Charlottenburg.
Dort bin ich ein paar Tage später. Auf einem selbst gebastelten Längenmaß im Flur liest Konrad Julius’ Wachstum ab, seit der Junge acht Jahre alt ist. „Mein Großer, der wird älter, damit muss ich mich abfinden.” In der Wohnung gibt es nur ein Schlafzimmer - eine kleine Kammer, in der Matratzen liegen. „ich habe schon bald im Auftrag der Mama ein Zäpfchen stecken müssen”, erzählt mir Konrad. „Ich habe feuchte Hosen gehabt, ohne dass ich da viel tun musste. Nun brauchte ich da aber irgendwann diese Triebabfuhr. Da lag er abends im Bettchen und hat geschlafen. Dann habe ich getestet ,so mit Streicheln. Und irgendwann habe ich dann einen Blödsinn gemacht und ich habe den armen Jungen befleckt, ohne dass er was gemerkt hat. Das war schlimm, aber geil”.
Irgendwann hat ihm das nicht mehr gereicht.” Ich hab dann doch in der Dusche zugeschnappt, so: happ!” Konrad machte mit dem Mund eine Bewegung wie ein Fisch, der nach Luft schnappt. Beim gelegentlichen „Happ!” blieb es - bis jetzt. Ich wollte mir ja gern mal von Anfang bis Ende einen rubbeln lassen, das hat er ja noch nie gemacht.” Konrad sagt: „Und irgendwann wird er genagelt, aber da gebe ich noch ein Järchen zu”.
Auf seinem Wohnzimmertisch ,mitten im Zimmer ,steht ein PC. Wenn Julius nicht da ist, geht Konrad online. In speziellen Chat - Room s ist er Tag und Nacht mit Gleichgesinnten verbunden. Im „Jungs - Forum „zum Beispiel werden Probleme mit Kindern oder Polizei diskutiert und wo es geht,sexuelle Erlebnisse beschrieben. „Wenn die Pädophilen sich im Netz austauschen, müssen sie damit rechnen, dass immer auch Beamte vom BKA VOR DEM Monitor sitzen”, sagt Richard Karl Mörbel, leitender Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt. “Wir kommen denen über kurz oder lang auf die Spur, wenn die im Internet ihren Gesinnungsgenossen von ihren Taten erzählen oder Kinderpornografie über das Web hin und herschicken.” Jeder Pädophile hat einen Nicknamen, den er auch im Internet benutzt, damit ihn die Lauscher der Polizei nicht identifizieren können.
Dass solche Nicknamen “Kater Drollig” oder „Grünbärchen”, für die Polizei ein Problem sein sollen, bestreitet BKA - Fahnder Mörbel: „BKA - Beamte lesen mit, wenn in den Pädo - Foren gechattet wird. Die meisten Nicknames können wir zuordnen”. Der Arbeitsbereich Internet beim BKA sei inzwischen personell stark aufgestockt worden.
Ich will von Konrad wissen, was er von der sexuellen Selbstbestimmung von Kindern hält. Er ist ehrlich:” Wer weiß schon , was in so einer kleinen Birne vorgeht? Inwieweit kann denn ein Kind damit einverstanden sein? Das reden wir uns hier schön, weil das Kind nicht unbedingt nein gesagt hat. Hat es denn unbedingt ja gesagt? Ich glaube, wir Pädos sehen das so, wie wir es gerne sehen wollen.”
Im Juni dieses Jahres ist Konrad verhaftet worden, als er ein paar Freunde in der Leipziger Straße in Berlin besuchen wollte. Die hatten allerdings gerade wieder einmal kleine Jungs in der Wohnung und waren schon länger von Beamten des Landeskriminalamtes Berlin observiert worden. Konrad ist mitten in den Zugriff hineingelaufen. Vor dem haus packten zwei Zivilfahnder den Frührentner unter den Armen und legten ihm Handschellen an.
Schon am nächsten tag war Konrad wieder frei. Die LKA - Beamten haben Julius einvernommen und die Mutter befragt. Eine Art Missverständnis, hat Konrad ihr gesagt. Er habe dem jungen nur den bauch massiert und sei „halt mal dagegen angekommen”. In ein paar Wochen soll der Prozess gegen ihn und die anderen Männer beginnen.
Einige der Männer , die im Juni in der Leibziger Straße festgenommen wurden, hatte ich im Frühjahr schon kennen gelernt. Der Kontaktmann, der für mich bürgte, war Konrad. Konrad hatte mir erzählt, dass die Männer zu einem von drei Berliner Pädophilen - Zirkeln gehören und Kindersexpartys veranstalten, „die manche da so Flaschendrehen und Strip Pocker”. Richtige Mini Orgien spielten sich da ab. Ihm selbst sei das allerdings zu heiß,” da sind dann mehrere Jungs ,alles Plappermäuler, das kann ganz schön kippen”.
An einem Sonntagabend besuchen wir Zac in seiner Wohnung. Zac ist gut eins achzig groß und hat seinen kurzen Haare blond gefärbt. Auch Sascha und Stefan sind da. Als ich mit Konrad eintreffe, sehen sie sich gerade Fotos auf dem PC an - Kinder auf dem Rummelplatz, Eindrücke vom Wochenende. “Zac ist clever”, hatte mir Konrad gesagt, “sobald der einen Jungen kennen gelernt hat, hat der auch den Kontakt zu den Eltern gesucht. Die Eltern waren nach dem Gesprächen mit Zac überzeugt, dass er die Kinder tatsächlich unterrichtet.”
„ Zac, der Boylover”, der so schlau mit den Eltern umgehen kann, verrät mir seine „ Alien - Masche” Ich habe den Jungs aufgetischt, dass ich ein Außerirdischer bin, und um die Menschheit zu ,brauche ich halt Jungen und ein Mädchen. Bei dem Mädchen war es sowieso klar, bei dem jungen musste ich gucken, ob es echt sein könnte ja auch Abfallen, wa?” Ich verstehe nicht worauf er hinaus will.
Zac simulierte ein Kontaktgespräch: „Was ,du bist ein junge? Das glaube ich dir nicht! Sagt der Junge: Doch, ich bin ein junge. Darauf ich: Das musst du aber beweisen! Darauf der Junge: Ja, guck doch mal, ich habe ganz kurze Haare! Nee, sage ich, die hast du gerade abgeschnitten!” Schließlich erzählt Zac, muss das Geschlecht überprüft werden. Er demonstriert, wie der Junge die Hose auszieht. Darauf sage ich: Der ist doch nicht echt, hey, das muss ich noch mal prüfen! Das funktioniert immer. Die Runde amüsiert sich köstlich.
Die Trix der Pädophilen, mit Kindern in Kontakt zu kommen, sind vielfältig und auf die Jahreszeit abgestimmt. Der Sommer ist ideal. Meist ziehen dann mehrere Männer gemeinsam los, in Schwimmbäder oder an Ufern der Seen im Berliner Umland. „Erst mal muss man in so einem Bad die ganzen Leute da abchecken”: sagt Konrad, „die Familien, da muss man wissen, wer zu wem gehört. Dann tut’s der alte Getränke Trick : Kommen Jungs vorbei, mache ich die Kühlbox auf und hole kalte
Cola raus . Ich frage ob wer eine Flasche haben will, weil ich keinen Bock habe, das alles wieder nach Hause zu schleppen.” Daneben hat jeder Pädophile seine Standart Ausrüstung dabei: Eine Tasche ,Spielsachen, Tischtennis und Federballschläger, Bocciakugeln oder Frisbee - Scheiben.
In Zacs Wohnung komme ich mit Sascha ins Gespräch. Er ist Informatiker , Anfang 40. Ein schüchterner Mann vom schmaler Statur. Er war lange in der Pädophilen - Oranisation „Krumme 13″aktiv, die mehr Rechte für Pädophile fordert. Sascha hat in einem Plattenbau an der Leipziger Strasse eine Zweizimmer Wohnung.
Es ist die Wohnung ,die im Juni dieses Jahres von der Polizei gestürmt worden ist. Bevor das LKA anrückte, war ich dort.
Als ich die Klingel drückte, meldete sich über die Sprechanlage eine müde Kinderstimme. “Hallo”, Ich sagte, dass ich zu Sascha will.
Die müde Stimme gehört Felix, den ich oben treffe. Felix ist ein zerbrechlich wirkender blonder Junge von 13 Jahren. Er ist der „Kleine” von Floh, einem Informatiker, der aus Wien stammt. Als Felix jünger war, war er der BF, der „Boyfriend”, von Erwin, einem Englischlehrer dem ich ebenfalls schon begegnet bin.. Der hat ihn an Floh abgegeben.
Die Wohnung ist spärlich eingerichtet. Ein Hamsterkäfig steht im schmalen Flur, unter den Garderobenhaken. Die Kleine Küche ist einfach eingerichtet - Herd, Kühlschrank, Spüle, Tisch, zwei Stühle . Die zwei Zimmer der Wohnung sind mit Matratzen ausgelegt. Abgesehen von einem kleinen Couchtisch und zwei Sesseln die einzigen Möbel im Apartment. Und die einzigen Möbel im Apartment. Und natürlich stehen mehrere PCs in jedem Zimmer neben den Matratzen.
Felix sitzt auf dem Schoß von Floh, der offenbar Marihuana raucht. Auch die Kids dürfen ab und zu ein paar Züge nehmen. Fünf Jungs sind an diesem Wochenende zu Gast. Toni, neun Jahre alt, Leon und Kevin, beide elf, und Sandro und Felix, bereits 13,Toni ist ein hübscher Junge, so, wie ein „ Boylover” sich das wünscht: schlank, lange Beine, samtige Haut und schöne Augen. „Toni ist ein Nesthäkchen hier”, sagt Informatiker Sascha. Die Kinder kommen schon seit über einem Jahr in die Wohnung der Pädophilen.
Hier dürfen sie alles. Bis zwei Uhr nachts aufbleiben und am Computer spielen, rauchen, ein bisschen Alkohol trinken, fluchen. Wenn sie nicht hier sind, sind sie mit den Männern im Kino oder Schwimmbad. Dafür sollen sie ein wenig mit ihnen „kuscheln”. Leon zeigt mir im Flur kurz ein Kondom, ehe er es in die Toilette wirft. „Ist meines”, sagt er.
Weitere Pädophile treffen in der Wohnung ein. Darunter auch Zac, der dicke Blonde mit der Alien - Masche. Er gibt mir eine Visitenkarte, wegen der Telefonnummer. Die Karte für Erwachsene Für Kinder hat er andere: lustige gelbe Kärtchen, mit einem Teddybärchen und bunten Herzchen drauf. Darunter der Spruch: “Hängt zu Hause der Degen schief - ich mal schnell den Zac anrief - Telefon….”
Die Karten verteilt er an die Jungs, die er anspricht. Zac ist natürlich nicht sein richtiger Name, sondern sein Nickname.
Delikte an Kindern sind schwer zu beweisen, weil die meisten freiwillig in die Wohnungen der Pädophilen kommen. Wie die Jungs in der Leipziger Straße. Sie sind unten von Männern am Fußballplatz angesprochen worden:” Wenn es Euch langweilig ist kommt doch einfach mal hoch in die Wohnung, da gibt’s PC Spiele”. Das war gut vor einem jahr.
An einem Freitag im Juni stürmt die Polizei die Wohnung. Vier Männer und fünf Jungs sind da, als ein Spezialeinsatzkommando die Tür eintritt. Zac wird die Nase eingeschlagen. Zeitgleich durchsucht die Polizei mehrere andere Wohnungen - fast überall wird man fündig.
Nachdem die Männer aus der Leipziger Straße in den Polizeibus verfrachtet sind, führen Zivilbeamte auch Kinder zu den Polizeiautos. Sie müssen mit aufs Revier, sollen gegen die Pädophilen aussagen. Die Eltern werden angerufen, warten aber erst einmal auf einer Bank im Landeskriminalamt - stundenlang.
Denn die Kinder schweigen eisern. Zunächst .Bis die Mutter einem der Jungs verspricht, sie werde nicht verhaftet, wenn er redet. Erst packt er aus, dann die anderen. Vorher haben sie einen Polizisten gefragt: „Wie lange bleiben die drin?” Worauf der versichert: „Bis dahin bin ich selber groß genug, um mich wehren zu können, wenn sie mir was tun wollen.”
Am nächsten tag sind zwei der verdächtigen bereits wieder frei. Konrad ,der vor dem haus an der Leipziger Straße mitverhaftet wurde, und Zac, der jetzt ein Pflaster über der gebrochenen Nase trägt. Es besteht weder Fluchtgefahr - noch Verdunklungsgefahr.
Nachts klingelte plötzlich mein Handy. Der Leiter der Pädophilen - Gruppe meldete sich: “Wir sitzen hier gerade in größerer Runde zusammen und reden über die Sache, die da passiert ist. Wir haben einen Verdacht, und es wäre gut, wenn du kommst.” Ich fahre zur angegebenen Adresse nach Berlin - Kreuzberg. Und habe Angst. Die suchen den Spitzel ,der sie verpfiffen hat. Ich kann den Verdacht schließlich ausräumen.
Auch bei einem Treffen in einer Kneipe an der Kurfürstenstraße am nächsten Tag werde ich noch einmal in die Zange genommen. Weil ich neu war im Kreis um Sascha. Auch Pädophilen - Funktionär aus Hamburg ruft an - fragt, ob er etwas für mich tun könne. Längst läuft die „Spitzelsuche” bundesweit über das Internet.
Die Kinder haben Angst. Weil sie geredet haben und die Täter wieder frei sind. Kevin schläft nur noch bei uns im Bett und wacht jeden Morgen schweißgebadet auf “;sagt mir später die Mutter. Sie ist verbittert. „Das hätte ich nie vermutet, dass da so was läuft”, sagt sie mit verweinten Augen. „Neben der ganzen Wut, dem Hass und der Trauer mache ich mir Vorwürfe, weil ich das nicht gemerkt habe”.
„Das so was passiert”, sagt auch die Mutter von Leon, konnte ich mir nicht vorstellen. Da waren doch immer mehrere Jungs in der Wohnung. Und den Leon habe ich auch immer wieder mal gefragt: was macht ihr eigentlich da? Dass das Kinderschänder sind - die hätte ich mir ganz anders vorgestellt.”
Hans - Jürgen aus München, ein knapp 60- jähriger Lateinlehrer, steht auf ältere Jungs, so ab 11,lieber noch zwölf. Mit ganz kleinen hat er nichts am Hut. Er ist ein paar Monaten in erster Instanz verurteilt worden - zu zwei ein halb Jahren Haft ohne Bewährung wegen schweren sexuellen Missbrauchs. Obwohl er nicht vorbestraft war. In seiner Wohnung hatte er einem Elfjährigen aus dem Haus hinten in die Hose gefasst - der ist weinend zur Mutter einen Stock tiefer gelaufen, die ihn angezeigt hat.
Nach dem Prozess haben ihm Nachbarn mit einer Eisenstange drohend ans Küchenfenster geschlagen. Jeder im Wohnblock wusste schon, dass hier ein „Kinderschänder” wohnt. Hans - Jürgen ist schließlich umgezogen. Er hat Berufung eingelegt, die Verhandlung wird irgendwann im nächsten Jahr sein. Bis dahin bleibt er auf freiem Fuß ,weil er eines festen Wohnsitz hat und keine Verdunklungsgefahr besteht.
Mit Hans - Jürgen war ich im Sommer im Münchner Westbad. „Da hab ich schon schöne Erlebnisse gehabt vor allem in der Dusche”, sagt er,” und wenn nichts läuft, gibt’s was fürs Auge.”
Das Westbad ist „in” bei den Pädophilen, ebenso wie das Nordbad, das Aqualand in Köln oder das Sez in Berlin.
Hans - Jürgen entdeckt an diesem Samstagnachmittag sechs andere „Kollegen” im Schwimmbad. „Klein - Mädchen - Waldi”, wie er unter Insidern genannt wird, fällt sogar mir auf, weil er stundenlang mit kleinen Mädchen Ball spielt, im Nichtschwimmerbecken.
Später taucht Waldi in der Familiensauna auf, um nackte kleine Mädchen anzustarren. Weil Kinder, Jungs wie Mädchen ,meist am Samstag in die Familiensauna gehen, sind dann auch Pädophile vor Ort. „ Kinder dürfen die Sauna nur in Begleitung Erwachsener betreten”, steht an der Tür. Umgekehrt wäre es besser. Auch Hans- Jürgen und sein Kumpel Alwin sitzen in der Sauna, schauen nach „Zwergerln”, wie in Bayern kleine Jungs genannt werden. „Hast das Zwergerl in der Sauna g’sehn? Das hat mich die ganze Zeit angelacht, ich muss mir grad ein Handtuch umlegen, sagte Hans - Jürgen schmunzelnd.
Auch draußen im Freibad machen sie Jagt. Hans - Jürgen hat in seiner blauen Sporttasche Tischtennisschläger und Frisbee - Scheiben. Als wir an der Tennistischplatte stehen schaut ein Junge zu. „Der ist ohne Eltern da”, raunt mir Hans - Jürgen zu. „Willst mitspielen?” ,ruft er dem jungen zu. Der nickt freudig.
Natürlich muss Hans - Jürgen dem Jungen zwischendurch mal zeigen, wie man beim Schmettern den Tischtennisschläger hält. Und fasst ihn von hinten um die Hüften. Später versucht Hans- Jürgen sich mit ihm zu verabreden. Ein Muster wie ich es kenne aus der Szene: ein Kontakt, irgendwann eine scheinbare zufällige Berührung am Po. Um zu sehen ,wie das „Zwergerl „reagiert.
Mit dem Internet ist die Szene der Pädos regelrecht explodiert. Von einem „Quantensprung, einer anderen Dimension” spricht Günther Ilsen, Fahnder bei der Ermittlungskommission Kindesmissbrauch ( EK KIM) des Landeskriminalamtes Düsseldorf. „Viele, die eine Pädophiele Neigung bislang unterdrückt haben, haben durch das Internet festgestellt: Aha, da gibt es ja noch viele andere, die so denken wie ich und sogar Gruppen, in denen man sich trifft.
Guntram aus Köln ist ein typisches Beispiel für einen solchen „Schläfer” . „ Ich war 25 Jahre verheiratet, hab sogar selber Jungs” ,erzählt er mir beim Treff in Kölner Pädo Gruppe in der Pizzaria „Qo Vadis”. Guntram steht auf ganz kleine Mädchen, so um die vier oder fünf Jahre alt. „Da war mal so ein bisschen was mit meiner Nichte, klar, aber insgesamt hab ich die Neigung doch verdrängt. Als ich im Internet gesehen habe, Mensch, da gibt das ja noch viele andere, die sind wie du, und die treffen sich auch, habe ich mich von meiner Frau getrennt.”
Bis vor kurzem, so Gundram, habe er eine sehr nette Beziehung zu Melanie gehabt, die sei fünf ein halb. ” Das ist Liebe, meine erste richtige, tiefe Liebe “, sagt er. Sogar Puppen haben er und Melanie im Kinderzimmer gespielt und sie durfte auch schon mal bei ihm im Wohnung bleiben. „Der Vater ein Kumpel von mir”: Gundram hatte sich gefreut, Melanies Einschulung mitzuerleben. Jetzt hat ihm aber ihre Mutter jeden Kontakt untersagt. „Die muss auf meine Beiträge im Pädo Forum gestoßen sein”; vermutet er.
Herbst 2003. Alle Mütter und Väter sind verständigt oder gewarnt worden, gegen viele Männer laufen Ermittlungsverfahren . Mein Handy ,das ich nur für diese Recherchen benutzt habe, ist abgeschaltet. Aus. Endlich.
© Bericht im Stern . Redaktionelle Betreuung: Werner Mathes Bericht von stern - Mitarbeiter Manfred Karremann 2003.
Wir Betroffenen bedanken uns für solche Berichte bei den Redakteuren des Stern Deutschland!
Auch in Österreich gibt es diese Männervereine und auch unsere Pädos nützen das Internet! Vergessen Sie nie, dass auch Ihren Kinder Gefahr drohen könnte!!!!
——————————————————————————————-
© 2005-2009 gegensexuellegewalt.at - Impressum






