3. Juli 2009
WIR wollen gehört werden…
…WIR BRAUCHEN UNS NICHT ZU SCHÄMEN!
Wir sind nicht die Verbrecher, sondern unsere PEINIGER!
NUR WENN VIELE BETROFFENE zu erzählen beginnen, wird die Öffentlichkeit von der Einstellung wir wären Einzelfälle, aufhören so darüber zu denken!
Die Kirchenopfer machten den Anfang, sie sprachen darüber und wurden so gehört!
Kinderschänder darf man der Öffentlichkeit nicht preisgeben, man könnte ja sonst die Kinder vor ihnen schützen, oder?
Wir sind die Zeugen der kriminellen sexuellen Gewalttaten und Menschenzerstörung durch Sexbestien….
WIR WOLLEN GEHÖRT WERDEN…
damit alle informiert werden, damit sich etwas ändert in der Bevölkerung…
Ich hoffe, dass sich viele Menschen hervorwagen und durch eure Berichte anderen Mut machen, es auch zu tun! Nur wenn wir viele sind werden wir für uns Rechte erkämpfen können Vielleicht im Jahre ???
Machen Sie mit!
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Warum soll ich mich vor ihm verstecken?
Nur wenn Opfer die Medien auch nützen, wird ihnen Gehör und Aufmerksamkeit geschenkt. Der endlose Kampf um als sexuelles Ex-Kind- Opfer auch wahr genommen zu werden ist mühsam.
Warum soll ich mich vor ihm verstecken?
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WEITERE Opfer von Priklopil
EIN SCHLAG ins GESICHT WEITERER OPFER…
ORF 2-„THEMA” 12.1.2009 -2.Opfer von Priklopil spricht…
Moderator Feuerstein:
13 Jahre bevor er Natascha Kampusch entführt hat soll er sich an einem anderen Mädchen vergangen haben.
Dann hat die gebürtige Vorarlbergerin geschwiegen.
Nach Nataschas Flucht aus Priklopil’s Haus erkennt Andrea L. auf Fotos den Mann wieder, der sie im Alter von 7 Jahren missbraucht hat. Auf Anraten ihrer Therapeutin erstattete sie im Sommer 2oo8 Anzeige.
Die Polizei sucht zwar jetzt nach Mittätern im Fall Kampusch und verfolgt Spuren im Internet.
Der Aussage von Andrea L. ist sie aber bisher nicht nachgegangen.
Das Verbrechen ist verjährt, der Täter tot, aber die Wunden sind geblieben.
Ich habe diese junge Frau unter Wahrung ihrer Anonymität getroffen.
Redakteur:
Die Vorarlbergerin Andrea L. zeigt uns das Ferienhaus ihrer Eltern in Straßhof.
Feuerstein:
Wie oft waren Sie da, als Kind?
Andrea L.:
Also so gut wie jeden Sommer, Osterferien, Pfingstferien.
Feuerstein:
Also Ihre Eltern haben auch in Wien eine Wohnung gehabt.
Andrea L.:
Also eine Mietwohnung, dort hatten wir auch keinen Garten und es war jedesmal schön wenn wir hierher gekommen sind.
Reporter:
Ende der 60iger Jahre ziehen Andreas Eltern von Wien nach Vorarlberg. Das Ferienhaus in Straßhof behalten sie. Andrea wird in Vorarlberg geboren.
Feuerstein:
Wann waren Sie nun zum letzten Mal in diesem Haus? Oder in dem Garten?
Andrea L.:
Das war Juli 1992 mit meinen Eltern wo ich noch ein Kind war. Und das letzte Mal im Sommer 2008 wo ich die Anzeige in Deutsch Wagram gemacht habe.
Feuerstein:
Wie war das im Sommer 2008, wie Sie in diesen Ort zurückgekommen sind?
Andrea L.:
Es war schrecklich ich habe 3 Stunden weinend draußen auf dem Brunnen verbracht. Erst am Folgetag hatte ich den Mut nach Deutsch Wagram zu fahren. In Straßhof gibt es keine Polizeistelle.
Reporter:
Die Welt ist für Andrea L. in ORDNUNG bis sie an einem Sommertag Wolfgang Priklopil begegnet.
Es ist das Jahr 1985, Priklopil ist 23 Jahre alt, sein Haus ist 5 Minuten von dem Grundstück entfernt wo Andrea als Kind gerne spielt.
Andrea L.:
Also der Schleichweg war in der Mitte, es gab Gebüsche, Bäume, das Grundstück war unübersichtlich darum habe ich als Kind gerne hier gespielt.
Feuerstein:
Und wie hat Priklopil Kontakt zu Ihnen aufgenommen?
Andrea L.:
Er kam auf mich zu rief Hallo. Ich drehte mich um und sah dass ein Mann auf mich zukam ein Fahrrad stand am Straßenrand und ich dachte zuerst, der schimpft weil ich vielleicht hier nicht spielen kann. Vielleicht war das der Besitzer von hier. Das habe ich zuerst gedacht.
Er hat mir Haselnüsse geschenkt, er war sehr freundlich und so konnte er mich überreden, das ich mich zu ihm ins Gras setzte.
Reporter:
Andrea ist zu diesem Zeitpunkt 7 Jahre alt!
Andrea L.:
Er fragte, ob ich hier wohnen würde, nach meinem Namen, dann hat er mir seinen genannt. Er hat mir sein Fahrrad gezeigt. Seine Mutter hatte ihn, ich glaub’ erst vor kurzem gekauft. Er war stolz darauf.
Feuerstein:
Wie hat er sich Ihnen gegenüber verhalten?
Andrea L.:
Wie ein gleichaltriger aus meiner Klasse, er behandelte mich auch nicht wie ein Kind sondern wie eine Person die auf der gleichen Altersstufe steht. Was mich irritiert hat. Da ich so einen Erwachsenen noch nie begegnet bin.
Also er hat mir Sachen erzählt. Dass er fast keine Freunde hätte. Er begann mir leid zu tun.
Reporter:
Als sich Natascha Kampusch befreien kann, erkannte Andrea L. Fotos von dem Mann der sich vor 21 Jahren ihr Vertrauen erschlichen hat. Erinnerungen die sie aus Scham und Angst ins Vergessen gezwungen hat, kommen hoch.
Andrea L.:
- Er hat mich gezwungen auf seinen Schoß zu sitzen.
- Er hat gesagt ich darf mich nicht wehren.
- Ich muss die Augen schließen.
- Er hat mich ausgezogen.
Der Selbsthilfe „Verein -SCHMETTERLING für Betroffene in Vorarlberg!
SCHMETTERLING -SELBSTHILFE - VEREIN
Reporter:
Erstmals vertraut sich Andrea L. Karin Kaufmann vom Selbsthilfe Verein - Schmetterlinge an. Hier rät man ihr zu einer Therapie und zu einer Anzeige beim BKK. Auch den Schritt in die Öffentlichkeit unterstützt der Verein die 31 Jährige.
Schließlich sei ihre Geschichte Exemplarisch für viele anderer und zeige, dass Priklopil kein EINMAL -Täter sei.
Feuerstein:
Frau Kaufmann eine Frau kommt zu Ihnen in die Beratungsstelle und sagt sie ist ein Missbrauchsopfer von Priklopil.
Was war ihre 1. Reaktion?
Karin Kaufmann:
Schauen Sie, mir ist das völlig egal, ob der Täter Priklopil, Müller oder Maier oder sonstwie heißt. Denn so wie in diesem Fall auch des Priklopil’s hat auch er wie ein richtig typischer Täter einfach einmal ganz klein angefangen und hat irgendwann lange Zeit gehabt um sich sozusagen dann wirklich einen Supergau vorzubereiten.
Und das typische an der ganzen Geschichte ist, die Tatsache, dass man vor, ich weiß, ja nicht vor 10 Jahren, da wo diese Frau Kampusch verschwunden ist schon gesagt hat:
“Der MANN steht auf KLEINE KINDER schaut‘s dort nach!”
Und es ist nichts passiert.
Reporter:
Karin Kaufmann ist selbst Mutter zweier Kinder und selbst Betroffene von sexuellem Missbrauch.
Seit der Gründung des Vereins -SCHMETTERLINGE, im Herbst 2008 haben sich in Vorarlberg über 300 Opfer bei ihr gemeldet - Frauen wie Männer.
Aus unzähligen Erlebnisberichten weiß Karin Kaufmann, dass es keine Seltenheit ist, dass die Opfer den Übergriff oft Jahrelang verdrängen.
Karin Kaufmann:
Bei Menschen wo sich der Fall so lagerte wie bei der betroffenen L. ist es sehr gewöhnlich dass sie das EINMALIGE ERLEBNIS, das in deinem fremden Ort stattgefunden hat, eher in der Lage sind ganz stark zu verdrängen. Als Menschen die Tag täglich davon betroffen sind!
Reporter:
Auch wenn die Tat verjährt ist, auch wenn Wolfgang Priklopil tot ist, will Andrea auf ihr Schicksal aufmerksam machen und ernst genommen werden. Auch wenn sie zeigen dass es noch weitere Opfer geben könnte. Umso mehr hat sie die Reaktion des BKK auf ihre Anzeige im Sommer 2008 schockiert.
Feuerstein:
Wie hat die Polizei reagiert auf Ihre Angaben?
Andrea L.:
Ich habe nach meiner Aussage, nach meiner Rückfahrt, die Polizistin nochmals angerufen und dort hat sie mir eben das mitgeteilt dass das BKK nichts mehr für mich tun kann. Höchstens, dass ich selber noch alles aufschreiben kann, in Form eines Tagebuches oder Notizen, also das hat mich sehr getroffen.
Reporter:
Der Vorarlberger Psychiater& Gerichtsgutachter Reinhard Haller, hat sich eingehend mit Wolfgang Priklopil beschäftigt, er sagt:
„Das die Geschichte Andrea L. weitere Aufschlüsse über die Psyche des Täters gäbe.
Er glaubt aber zu wissen, warum die Polizei hier nichts unternimmt!”
Dr. Haller
Es ist sehr schwierig und zwar insofern, dass wir bei einem großen Kriminalfall immer wissen, dass es TRITTBRETTFAHRER gibt, d.h.:
Personen die sagen:
- Ich habe ihn gekannt,
- Ich bin auch einmal sein Opfer gewesen.
- Ich bin zu ihm in irgendeiner Beziehung gestanden
Man weiß, dass es sich bei 50% hier auch Falschanzeigen gibt in dieser Richtung.
Natürlich besteht die Gefahr, dass die Beamten sagen: „Schon wieder jemand der sich auf gut deutsch gesagt:
1. WICHTIG machen will in den Medien-
2. sich selbst darstellen will
3. im Schatten des berühmten Verbrechers
und sie gehen dann solchen Spuren nicht nach.
Das ist natürlich keine ganz ungefährliche Haltung, wenn man dabei wahre Spuren tatsächlich vernachlässigt und ihnen nicht nachgeht!
Reporter:
Seit jenem Tag im Sommer 1985 sind Andreas Kinderzeichnungen dunkel geworden. Das geliebte Ferienhaus zur Bedrohung. Jetzt muss Andrea wieder lernen Farben in ihr Leben zu bringen. Dazu gehört es auch ernst genommen zu werden.
Andrea L.:
Ich weiß was mir passiert ist und werde dazu immer stehen. Ich habe Erinnerungen die beweise sind. Ja, es war diese Person 100%.
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Laut Österreich:
Es haben sich 2 weitere mutmaßliche Ex-Kindopfer gemeldet!
Entschädigung gefordert
Klar ist: Polizeiliche Ermittlungen wird es keine mehr geben.
Zum einen sei der Fall nach 24 Jahren längst verjährt, zum anderen beging Priklopil 2006 Selbstmord und kann so nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden. Unterdessen hat Andrea L. beim Land Vorarlberg eine finanzielle Entschädigung nach dem Opferschutzgesetz beantragt.
Noch weitere Übergriffe?
Zugleich wurde jetzt bekannt: Erst in der vergangenen Woche haben sich gleich zwei weitere vermeintliche Priklopil-Opfer per E-Mail bei der Polizei gemeldet.
Die Ermittler nehmen die neuen Hinweise sehr ernst und versuchen derzeit, die anonymen Verfasser auszuforschen.
Quelle: oe24.at -online 13.1.2009
Drittes Opfer wird angezweifelt ob ihre Angaben stimmen….
Ermittler zweifeln an Aussagen von 3. Priklopil-Opfer
Wien, 21. Jänner 2009
Das Bundeskriminalamt (BK) hat massive Zweifel an den Anschuldigungen jener Frau, die Natascha Kampuschs Entführer per Mail einem weiteren Verbrechen beschuldigt hat.
Die 47-Jährige behauptete darin, vor 23 Jahren von Wolfgang Priklopil vergewaltigt worden zu sein. Die Frau sei ausfindig gemacht und einvernommen worden, so BK-Sprecher Helmut Greiner. Dabei habe man in mehrerer Hinsicht Ungereimtheiten festgestellt. Das Ergebnis der Ermittlungen wurde am Montag an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Erst Anfang Jänner trat eine junge Vorarlbergerin an die Öffentlichkeit, die Priklopil beschuldigte, sie vor 13 Jahren in Strasshof sexuell bedrängt zu haben. Laut dem BK erstattete die junge Frau 2008 Anzeige, die Niederschrift der Einvernahme wurde an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Wegen Verjährung und da der Beschuldigte bereits tot sei, wurden keine weiteren Schritte eingeleitet, hieß es dort.
Teilbericht von Quelle:oe24.at-online 21.12009
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Zitat:
2006 August fragte ich schon was Priklopil zwischen 1978 und 1998 alles getan hat?
Nun kommen vielleicht noch Taten an den Tag, was so vertuscht werden sollte.
Das ganze Bild dieses Falls doch zu einem großen polizeilichen-menschlichen und Ex-Kind-Opfer Skandal macht, da ja damals schon darauf aufmerksam gemacht wurde und es im Dorf Straßhof hinter der Hand bekannt war, dass Priklopil auf kleine Mädchen steht!
Es geht sehr viel mehr aus diesem Bericht hervor und ich werde Ihnen das auch gar nicht vorenthalten.
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EIN GEDICHT…
Schätze alle Kinder dieser Welt
denn ihre Seelen sind mehr wert als wie Geld
Bitte lasst keine Schatten mehr in hilflose Seelen ein weil Kinder leben und
lieben im Sonnenschein
Dunkle Menschen gehören gestoppt und weggesperrt und somit solch Verbrechen
abgewehrt.
Kinderseelen sind wie Flügel, warum sie zerbrechen?
sie können sich nicht mal wehren und rächen.
Opfer bleiben für immer zerbrochen
Auch wenn kleine Herzen weiterpochen
Weil sie wie andere weiterleben müssen.
aber getreten von des Täters Füssen.
sie lernen sehr früh Kummer kennen.
und wollen später nur weit rennen
Aber sie kommen nie sehr weit
Weil ihr Schatten, der schafft Einsamkeit
Wir Erwachsene könnten vieles ganz anders machen Dies verhindert dann solch
schlimme Sachen
Wenn wir aufstehen und uns trauen
endlich dunkle Schatten abzubauen!
Andrea L.
Winter 2008
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“Plötzlich den Peiniger vor Augen”
In Linz sollen Burschen und Mädchen über Jahre sexuell missbraucht worden sein. Ein Opfer spricht über sein Martyrium.
Rückblick auf jahrelangen sexuellen Missbrauch: Monika T. wird immer unter den Folgen zu leiden haben.
Der Missbrauchsfall in Linz zieht größere Kreise. Drei Opfer sind bestätigt. In weiteren Verdachtsfällen sind Gutachten nötig.
Jahrelang wurde Monika T.* (Name zum Schutz der Identität geändert) von ihrem Peiniger Gerhard R. sexuell missbraucht der KURIER berichtete exklusiv über den weite Kreise ziehenden Linzer Missbrauchsfall. Im Interview spricht die mittlerweile 19-jährige Frau über ihr Martyrium, die Spätfolgen des jahrelangen Missbrauchs und über die Gründe, warum sie nicht mehr länger schweigen will.
KURIER: Frau T., Sie haben sich an den KURIER gewandt, mit dem ausdrücklichen Wunsch, ein Interview über Ihr Schicksal zu geben.
Was sind die Gründe dafür?
Monika T.: Es ist einmal Teil meiner Therapie, mit meiner Geschichte nach außen zu gehen und darüber zu reden. Dann würde ich mir wünschen, dass sich weitere Opfer in diesem Missbrauchsfall melden, die bis jetzt geschwiegen haben. Und ich will, dass auch andere Kinder in der Zukunft geschätzt werden, wenn sie meine Geschichte kennen, oder wenn zumindest die Eltern diese Geschichte kennen.
Wie ist der mutmaßliche Täter gerade auf Sie gekommen?
Er war viel in unserem Wohnbezirk unterwegs und hat sich, als ich acht Jahre alt war, in unsere Familie eingeschlichen. über die Monate hat er zu mir und meinen Eltern ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Mit neun Jahren hab’ ich das erste Mal bei ihm übernachtet.
Dann begann der sexuelle Missbrauch?
Er hat mich gefragt, ob ich nicht zum Kuscheln zu ihm ins Bett kommen wollte. Da haben wir dann DVDs geschaut, und er war noch zurückhaltend. Später sind wir mit seiner Ehefrau auf Urlaub ins Ausland gefahren. Und er hat gemeint, willst” dich nicht nackert zu mir ins Bett legen, weil es ist ja so hei”. Irgendwann hab” ich nachgegeben, weil er es halt immer mit seinen Schmäh probiert hat.” Dann begann er, mich zu streicheln, irgendwann am ganzen Körper. Zu Oralsex kam es bald, nach einem halben Jahr kam es zu Sex.
Haben Sie sich gedacht: Halt! Da geschieht Unrecht?
Hab’ ich nicht. Ich hab’ damals geglaubt, sexueller Missbrauch ist es nur bei Kleinkindern und nicht bei Neunjährigen.
Wie haben Sie sich nachher gefühlt?
Ich hab’ ein sehr großes Schamgefühl empfunden. Aber da war auch eine Art Liebe fÜr ihn, er war so charmant, und er war ein guter Ansprechpartner. Deshalb habe ich das Über mich ergehen lassen.
Warum haben Sie Ihre Erlebnisse niemandem mitgeteilt, etwa Ihren Eltern?
Er hat mir immer eingebläut: “Sag ja nix! Du hast mich doch lieb und willst nicht, dass ich ins Gefängnis muss.”
Beim Missbrauch war auch die Ehefrau anwesend?
Ich hab’ im Schlafzimmer bei ihnen geschlafen, rechts die Frau, er in der Mitte, ich links. Sehr oft war es so, dass der Täter zuerst mit seiner Frau geschlafen hat das war für mich sehr ungut. Wenn er fertig war, kam er in die Mitte. Nach einer halben Stunde hatte er Geschlechtsverkehr mit mir.
Hat die Frau reagiert?
Sie hat sich in die Decke eingerollt und es zugelassen. Und: Sie hat mich auch missbraucht.
Wie oft haben Sie bei dem Ehepaar übernachtet?
Fast jedes Wochenende, über vier Jahre.
Und Ihre Eltern haben keinen Verdacht geschöpft?
Sie hätten nie was gemerkt! Ich hab’ ihnen nichts erzählt, und ich hab’ mir nichts anmerken lassen. Mir tut das auch sehr leid. Es war für alle hart, als ich es ihnen nach so langer Zeit gesagt habe.
Sie sind jetzt 19 Jahre alt. Ihr Martyrium dauerte vom neunten bis zum 14. Lebensjahr. Wie geht es Ihnen heute damit?
Schon nach dem ersten Geschlechtsverkehr begannen Essstörungen. Jetzt hab’ ich Magersucht und Bulimie. Dazu kommt selbst verletzendes Verhalten (zeigt ihre Unterarme). Ich verletze mich selbst mit einer Rasierklinge und fühle mich erst erleichtert, wenn das Blut fließt. Diese Handlungen ergeben sich aus meinem massiven Selbsthass, weil ich damals nichts unternommen habe. Und dann habe ich noch Flashbacks, die sich zu Panikattacken auswachsen. Plötzlich habe ich meinen Peiniger vor Augen, und bin wieder voll in eine Szene zurückversetzt.
Artikel vom 14.04.2007, 15:41 | KURIER | Hannes Uhl
Quelle: Kurier
Eine betroffene Frau und Mutter erzählt ihre Geschichte auf ihrer Homepage von ihrem Leid dass sie durch einen ihrer Brüder er- überleben musste!
Lesen Sie hier von einem österreichischen Opfer von sexueller Gewalt!
Meine Homepage
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„MONSTER haben keinen NAMEN”
Anja Wille Autorin
HÖLLENTRIP:
70 Tage bangte sie um das Leben ihres Sohnes.
Dann die Gewissheit:
FELIX, 8, wurde missbraucht und getötet.
Seither versucht Anja Wille, 38, ins Leben zurückzufinden.
Anja Wille ist eine schmächtige Person mit harten Zügen, unübersehbaren Kummerfalten und fester Stimme. Dass sie übarhaupt noch weiterleben kann, verdankt sie, wie sie sagt, „dem Glauben an mich selbst, Sturheit, Trotz und Antidepressiva.”
Die geschiedene Krankengymnastin, die in einem kleinen verschlafenen Dorf in der Nähe von Bremerhaven (Deutschland) lebt, versucht verzweifelt in ein normales Leben zurückzufinden.
Jetzt schrieb sie sich im Buch mit dem Titel” Und trotzdem lebe ich weiter”
Ihre schrecklichen Erlebnisse von der Seele.
Aber mit der Gewissheit, dass es nie wieder so sein wird wie früher. Damals als ihr achtjähriger Sohn Felix noch durchs Haus tollte. Am Nachmittag des 30.Oktober 2004 so gegen 16.15 Uhr hat sie ihn das letzte Mal gesehen. „Tschüs Mami, ich fahre noch ein wenig mit dem Fahrrad herum”, sagte der aufgeweckte Bub. Kurz darauf fiel er seinem Mörder in die Hände. Der Kleine wurde missbraucht, erdrosselt und in einem Fluss, etwa 20 Kilometer von seinem Heimatort entfernt, versenkt.
Erst 70 Tage später, am 4. Jänner 2005, wurde sein Leichnam gefunden. Wochen und Monate, die für seine Mutter ein Höllentrip zwischen Hoffen und Resignation waren. Ein Schicksalsschlag, der auch sie zum Opfer machte.
HILFSLOS
Nach mehreren Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken hofft Anja Wille auf ein Leben in dem sie vielleicht auch wieder einmal lachen kann. Es ist ein ziemlich einsamer „Überlebenskampf, den sie führen muss. Im Woman-Interview erklärte sie ihre unfreiwillige Isolation:” In diesem Dorf lebe ich jetzt in einer Art sozialen Bannmeile.
Ich sehe den Leuten an, dass ich ihnen Angst mache, weil Felix mein Sohn war und sie nicht wissen, wie sie mit mir umgehen sollen. Fast wütend kommt es über ihre Lippen: Wenn ich mal jemanden treffe, dann sagen fast alle das gleiche: „Ich wollte dich schon mal besuchen.” Hätten sie es nur getan! Aber diese Hilfe hat mir niemand gegeben.
SCHLIMME STUNDEN!
Erfrischend fröhlich, quirlig, in der Schule wurde er öfters als „Quasseltante” ermahnt. Er liebte seine Mama, ihren Lebensgefährten Mathias und seine um zwei Jahre ältere Schwester Magdalena, die nach seinem Tod jetzt bei ihrem Vater in einer anderen Stadt lebt. Alle die ihn kannten, schätzten seine natürliche und ehrliche Art. Sein plötzliches Verschwinden löste in Deutschland eine fast nie dagewesene, ja sogar Länder übergreifende Suchaktion aus.
Das ganze Land nahm Anteil am Schicksal des Buben und dem seiner Mutter. Denn wieder einmal war ein Kind aus dieser Gegend verschwunden!
Alle erinnerten sich noch an das grausame Verbrechen an Levke, die ganz in der Nähe lebt und ebenfalls einem bis dahin noch unbekannten Mörder zum Opfer fiel.
Anja: „Am ersten Abend, als er nicht heimkam, sah ich das Licht vieler Taschenlampen. Sogar aus dem Nachbarort strömten Leute herbei um uns beim Suchen zu helfen. Da waren Frauen in Abendkleidern und Männer im Anzug und Krawatte. Sie kamen von einer Silberhochzeit. Schön, dachte ich noch, alle helfen. Aber, da war Felix schon seit Stunden tot.”
VERDACHT
Sofort stellte die Kripo einen Zusammenhang zwischen Levke und Felix her und vermutet den gleichen Täter. Was sich letztendlich auch bewahrheiten sollte.
Der Mörder Marc Hoffmann gab zu den zufällig vorbeiradelnden Felix mit den Worten „Deine Mutter hat einen Unfall gehabt, sie will, dass ich dich zu ihr bringe” in sein Auto gelockt zu haben.
Genau wie bei seinem ersten Opfer, dem Mädchen Levke Straßheim. Er, der in der Gegend aufgewachsen war, hatte ein Zufallsopfer gesucht und in Felix gefunden.
Er wurde zu Lebenslanger Haft verurteilt.
“Ich habe keinen Hass auf den Mörder meines Sohnes, denn ich will mich nicht emotional an ihn binden!”
VOR DER GEWISSHEIT
Während Felix noch vermisst wurde, die Journalisten ihr Haus förmlich belagerten und sie sich deswegen auch noch verstecken musste, regte sich in Anja Wille ein furchtbarer Verdacht: „Ich merkte, dass mich mein Lebensgefährte in dieser Zeit kaum unterstützte. Obwohl ich immer glaubte, dass er Felix sehr gern hat. Er zog sich immer mehr in sich zurück, war unwirsch und trank noch mehr als vorher.”
Plötzlich, so erzählte sie jetzt, „fiel mir ein, dass er nächtelang vorm Computer saß”, und immer wenn ich sehen wollte, was er macht, schaltete er das Gerät ab und verdeckte es. Die besorgte Frau erzählte das den mit dem Fall betrauten Polizisten. Als diese den Computer beschlagnahmten, erkannten sie, dass der Mann sich intensivste mit der Kinderpornoszene befasst hatte. Etwas, was Anja Wille zusätzlich an den Rand des Wahnsinns trieb. Die Polizisten zeigten ihn an, sie selbst setzte den Mann, den sie zu lieben glaubte vor die Tür.
Dann nahm ich mir das Recht, mich gehen zu lassen. Mein Kopf war leer, ich wollte nicht mehr reden, essen oder arbeiten. Ich war in dieser Zeit als Krankengymnastin selbständig und unfähig den Job weiter zu machen. Opferhilfe gaben sie mir nicht. An Schlafen, ohne Medikamente war
Ohnehin nicht zu denken. Ich fiel in ein ganz tiefes Loch, das letztendlich dann auch meinen finanziellen Ruin bedeutet.” Das war die Zeit, als Anja Wille, die vor dem Verschwinden ihres Sohnes Depressionen nur vom Hörensagen kannte, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen musste. Die Sorge um ihr Kind, der Verlust des Partners sie konnte, nicht mehr.”
GEGENWART und ZUKUNFT
Zuerst war es die Sorge um ihr Kind, dann der Kampf ums seelische überleben, jetzt der ums Finanzielle.
Anja Wille hat nach ihrer unverschuldeten Firmenpleite hohe Schulden, der Aufbau einer neuen Existenz ist ihr jetzt am wichtigsten: „Ich lasse mich gerade zur Computerspezialistin umschulen. In meinem alten Beruf kann ich nicht mehr arbeiten, weil ich das Leid der kranken Menschen nicht mehr ertragen kann.” Ansonsten versucht sie sich mit Mathelehrern geistig wieder fitzukriegen. „Das hilft mir, klare Gedanken fassen zu können.”
Ihre Tochter sieht sie nur alle 14 Tage. Noch hat sie nicht die Kraft, den Alltag mit ihr durchzustehen.
Was den Mörder ihres Sohnes betrifft, so sagt sie, „fühle ich keinen Hass, denn ich will mich nicht emotional an ihn binden.” Sie nannte den Mann, auch nie beim Namen.
Anja:
„MONSTER haben keinen NAMEN”
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Quelle: Woman -Aktuell Ausgabe gekauft 2. März 2007
12.03.2007 Ein berühmtes Kirchenopfer spricht über sich…
ICH WURDE DREI JAHRE von einem PRIESTER missbraucht…
US „Nachrichtenstar CNN, Thomas Roberts erzählt”
“Mit 14 wurde ich von einem Priester sexuell missbraucht”: Das „öffentliche Geständnis eines US TV-Stars schockiert eine ganze Nation.
“Ich wurde mit 14 Jahren Sex-Opfer eines Priesters. Er missbrauchte mich drei Jahre lang. Es dauerte fast 20 Jahre, bis ich so stark war, den Mann hinter Gitter zu bringen. Ein Jahr nach der juristischen Genugtuung, bin ich erstmals bereit, meine Geschichte öffentlich zu präsentieren.”
Der Mentor als Peiniger
Knallhart erzählt der US-Nachrichtenstar von CNN, Thomas Roberts, seine erschreckende Geschichte über den Mann, der ihn als Teenager drei Jahre lang missbraucht hatte. Die Geschichte über seinen Mentor und Peiniger, “Pater Jeff Toohey”, ein Lehrer an einer katholischen Privatschule. Eine reine Knabenschule in Baltimore, im US-Bundesstaat Maryland.
Pater Jeff sei bei allen sehr beliebt gewesen, er war der “Mentor” aller Burschen. Auch Roberts, sahen ihn als Mentor. Als sich seine Eltern Mitte der 80er Jahre scheiden ließen, sollte Pater Jeff ihm psychisch beistehen. Das tat er auch. Bis die Qual seinen Lauf nahm. Mit dem sexuellen Missbrauch ließen die schulischen Leistungen nach - das Leben des Teenagers wurde zur Hölle
.
Schlechtes Gewissen
Roberts schildert sein schlechtes Gewissen, die Angst seine Eltern mit dem schrecklichen Geheimnis zu belasten: “Sie hatten genug mit der Trennung am Hut. Und immerhin galt der Lehrer als eine Art ‘Guru’ in der Schule. Ich dachte, der Direktor hätte mir niemals geglaubt, ich hatte Angst aus der Schule zu fliegen.”
Ausweg Selbstmord
Der damals 14-Jährige wollte sich umbringen. Seine Schwester hätte ihn mit Tabletten vollgepumpt im Bett liegend gefunden und die Eltern alarmiert. Diese verständigten in ihrer Unwissenheit den Verursacher aller Probleme, Pater Jeff. “Er sagte mir, es gebe so viel Dinge, für die es sich lohne, zu leben”. Und die Hölle ging weiter.
“Ich schwieg weiter”
Im College, als ein Kollege sich outete und über sexuelle Belästigungen des Paters berichtete, hätten Roberts geschwiegen. “Ich brachte es nicht fertig, darüber zu berichten”. Seinem Kollegen wurde kein Glauben geschenkt, und so wurde der Pater freigesprochen.
20 Jahre Schweigen
“Erst 20 Jahre später fühlte ich mich stark genug, um mich mit der Vergangenheit zu konfrontieren. Ich berichtete meiner Familie und der Diözese über die Vorfälle. Bei meinem damaligen Studienkollege entschuldigte ich mich für mein Schweigen.”
Nur 10 Monate Haft
Gemeinsam hätten Roberts und sein Kollege dann den Fall durchgebracht. Pater Jeff wurde in zehn Fällen des sexuellen Missbrauchs für schuldig befunden. Er bekannte sich zu seiner Schuld und bekam fünf Jahre aufgebrummt, kam aber nach zehn Monaten wieder frei.
“Darüber Sprechen hilft”
Roberts weiter: “Dann ermutigten mich meine Kollegen im Fernsehen, öffentlich darüber zu sprechen.
Anfangs hatte ich Angst: Was würde man über mich denken? Doch jetzt bin ich sicher, dass es richtig ist, die Wahrheit zu sagen. Wenn meine Geschichte auch nur einem Menschen hilft, wegen sexuellen Missbrauchs um Hilfe zu suchen, war es die Sache wert.
Man muss nur den Mut haben, mit einer Person darüber zu sprechen. Dann mit noch einer, usw. Erst dann wird man die Stärke erlangen, seine Vergangenheit aufzuarbeiten.”
Quelle: oe24.at 12.03.2007
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23.02.2007 Vorarlberg - Prozess wegen Blutschande…
Ein Beispiel,
dass es doch noch Richter gibt, die ein Herz für Opfer haben!
Vorarlberg - Montafon: Bruder hat seine 10 Jährige Schwester(ab1987) 4 Jahre lang zum Sex mit ihm genötigt.
Sie war damals 10 Jahre alt, als sich ihr Bruder damals 17 (1987) sich zu ihr wiederholend ins Bett legte und sie sexuell bedrängte.
- Sie wehrte sich,
- Versuchte zu schreien, doch der Bruder hielt ihr den Mund zu!
- Er bedrohte sie mit dem Umbringen!
- Vier Jahre lang war das Mädchen ihm so ausgeliefert!
- Als das Kind Zuflucht bei ihrer Mutter suchte, war deren Sorge nur, dass sie nicht schwanger werden darf von ihm!
Erst 2004 mit 27 Jahren wagte es die Frau ihr Martyrium anzuzeigen! Angezeigt hat sie deshalb, weil sie für die beiden Kinder die der damals 33 Jährige hatte, nicht verantworten konnte, dass denen das gleiche passiert, wie ihr!
Drei Jahre später kam es zum Prozess 2007 wurde der Bruder zu 8 Jahren Haft verurteilt, (Urteil noch nicht rechtskräftig) und für das Opfer zu 100.000 Euro Schadensersatz vom Richter Peter Mück!
Wegen:
- Vergewaltigung,
- schweren Misshandlungen,
- Blutschande
- Und schwerer Nötigung
Der Verteidiger Friedrich Miller meldete umgehend Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an. Wie alle Pädokriminellen es tun!
Aber dieser Mut dieser Frau sollte doch auch Ihnen, wenn Sie betroffen sind wieder Hoffnung geben und zeigen Sie ihre/n Peiniger an!
Nicht bei Vereinen, Kinderschutzzentren oder Fürsorge, sondern bei der Polizei!
Haben Sie den Mut, als Mutter und lassen Sie nicht wie in diesem Fall als Mutter, ihre Kinder im Stich!
Das wünschen sich sexuell misshandelte Gewalt erlebten Kindopfer, von den Erwachsenen, dass man ihnen glaubt und sie von diesen Qualen, befreit!
Leider geschieht das Gegenteil meistens, die Opfer bleiben alleine zurück!
Quelle:www.vol.at
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EINE MUTTER schildert….
“Kieler Nachrichten” Lokales vom 25.08.2006 23:00
Sexueller Missbrauch an Kindern - Katastrophe für die gesamte Familie
Bad Oldesloe - Wenn das Kind Opfer eines sexuellen Missbrauchs wird, bricht auch für die Mutter eine Welt zusammen. Ihre gesamte Kraft fließt in die Unterstützung ihres Kindes. Für sie selbst, ihre Nöte und Zweifel ist oft kein Raum.
Es fällt Sabine und Marion (Namen von der Redaktion geändert) nicht leicht, über den Missbrauch an ihren Töchtern zu reden. über die Zeit, nachdem der Missbrauch ausgesprochen, klar und als Tatsache auf dem Tisch lag. über die Zeit, die nicht immer alle Wunden heilt, bis heute nicht. Sabines Tochter wird seit dem fünften Lebensjahr vom Großvater missbraucht. Immer wieder, wenn sie dort ihre Ferien verbringt. Der Mann nutzt die Zeit, in denen die Großmutter nicht in der Nähe ist, um sich an seinem Enkelkind zu vergehen. “Mit zwölf Jahren brach es aus meiner Tochter heraus”, erinnert sich Sabine an den ersten Zusammenbruch ihres Kindes. Immerhin: Sie öffnet sich ihren Eltern, hält es nicht mehr aus, will, dass es aufhört. “Wir waren völlig überfordert mit der Situation.” Sabine ist noch heute erschüttert, hat aber gelernt, damit umzugehen.
“Keiner hat uns damals gesagt, der Missbrauch muss auf den Tisch, das muss angesprochen werden.” Dabei hätten sie ihrer Tochter damit viel ersparen können, an Leid, an Selbstzweifel. “Wir haben unsere Tochter total überfordert.”
Sie fahren weiterhin zu den Großeltern in den Urlaub.
Den Schein wahren, bis nichts mehr geht -
Sabine konfrontiert ihren Vater mit dem Missbrauch.
“Mein Vater hat das alles relativiert.”
Sie glauben ihm nicht, die Reisen zu den Großeltern werden trotzdem nicht eingestellt.
“Wir haben uns gesagt, wir schauen genau hin”.
Dadurch “haben wir die Probleme unserer Tochter vergrößert, sie hat sich von uns nicht ernst genommen gefühlt. Wir haben ihr einiges abverlangt.” Abverlangt aus Angst,
- die Familie zu verlieren,
- aus Angst vor Konsequenzen,
- aus Angst, eine Lawine loszutreten.
Erst als der Großvater stirbt, gibt es ein Ende - ihre Tochter bricht endgültig zusammen.
“Wir haben unserer Tochter die Chance genommen, sich direkt mit dem Täter auseinander zu setzen.”
Was folgt sind Schulabbruch, Klinikaufenthalte, Selbstmordgedanken und Vorwürfe an die Eltern. Selbstzweifel verdunkeln ihre Gedanken. Haben sie richtig reagiert oder falsch, wie hätten sie es anders machen können? Die Kraft von Sabine und ihrem Mann geht gen Null. Sabine hilft die Gruppe von “Frauen helfen Frauen” aus Bad Oldesloe, die speziell für Mütter gegründet wurde, deren Kinder sexuell missbraucht wurden. Hier hat sie einen Raum für ihre Gefühle, für ihre Tränen, für ihre Hilflosigkeit.
Auch Marion hat hier Hilfe bekommen.
“Die Gruppe hat mir sehr viel gebracht, ich wäre ohne sie nicht so weit, wie ich es heute bin.” Ihre damals siebenjährige Tochter wird vom Nachbarn sexuell missbraucht, der Mann streitet es ab.
“Er hat gesagt, wenn er es gewesen sein sollte, würde er sich umbringen”, erinnert sich Marion an die Zeit ihres Lebens, die ihr so in Erinnerung bleiben wird: “Ich bin ein halbes Jahr mit einer Tüte über dem Kopf herumgelaufen.” Die Luft zum Atmen bleibt der Mutter weg, zu schrecklich ist die Situation. Die kleine Tochter leidet. Der Nachbar noch im selben Haus, Begegnungen unausweichlich. Marions Mann kann kaum an sich halten, will es dem Mann heimzahlen, der seiner Tochter das angetan hat. Sie hält ihn zurück. “Es war eine ganz schlimme Zeit.”
Hat ihre Tochter am Anfang viel gesprochen, versiegt die Stimme später. Sie verweigert die Schule, rastet aus, droht, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Einweisung in die Psychiatrie, später, mit 13 Jahren kommt sie ins Kinderheim. “Sie will sich nicht öffnen, das Thema ist tabu”, für Marion eine Qual. Für ihre Tochter erst recht. Die Familie will helfen, doch die Tochter lässt es nicht zu, kann es nicht zulassen. Die Prophezeiung des Täters geht in Erfüllung. Er stirbt - zu viel Alkohol.
Für Marion eine Genugtuung, heilen tut es nicht. Auch nicht ihre Tochter.
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Ein BEISPIEL wie sexuelle Misshandlungen auf die FAMILIE eingreift und sie untergräbt wie ein Maulwurf!
Tatsachenbericht einer beherzten Polizeibeamtin.
Der WEG der Kindopfer durch die HÖLLE jagt…
Der Weg der Opfer, der sie durch die Hölle gehen lässt…Ein Fallbeispiel wie weiter Verbrechen an Kinderseelen offiziell begangen werden, die, die Versprechen von Hilfe zerstören und das Vertrauen von Betroffenen f r weitere Leben, für immer, irreparabel zerstört.
Ein Musterbeispiel:
Eine Anzeige geht bei der Polizei ein, ein Kind wurde im Kinderspital untersucht und es wurde sexuelle Gewalt an ihm festgestellt. Die Polizei ist aufgefordert zu handeln. Ein süßes 7 jähriges Mädchen irgendwo in Europa. Für die Kinder bildeten sich Sammelfahrten zur Schule und am Nachmittag wurden sie nach der Schule zurückgebracht.
Das Mädchen sagte bei den Befragungen, der Fahrer des Busses hat sie in einer abgelegenen Gegend sexuell vergewaltigt. Wenn man nachgefragte hat, so hat das Kind sich an nichts anderes erinnern können, als dass dies die Taten des Busfahrers aber keine Details sagen, darüber was eigentlich geschah und dies war die Videobefragung bei der Polizei.
Darauf wurde die Aktion gestartet und der Busfahrer verhaftet. Schon bei der Verhaftung hatten die Polizisten ein mulmiges Gefühl, ist das der Richtige? Es war ein älterer Herr -innerlich stimmte das nicht und sie nahmen ihn in Untersuchungshaft (3 Wochen bis sich’s klärte).
Es wurde das Kind noch einmal verhört, sie kam mit ihrer Mutter. Inzwischen wurden dann Mutter und Vater befragt, was sie uns dazu sagen könnten.
Dann noch einmal das Kind. Frustration machte sich breit, weil das Mädchen das Selbe immer wieder wiederholte, der Busfahrer wäre in eine entlegene Gegend mit ihr am Nachmittag gefahren und hätte dann das mit ihr getan. Die Befragungen wurden abgebrochen.
Auf dem Heimweg als die Beamtin sie nach Hause brachten, sagte die bearbeitende Polizeibeamtin, jetzt bringen wir deine Mutter nach Hause und fahren wir zu der Stelle wo der Fahrer mit dir war. Auf der Fahrt dorthin fragte sie die Kleine ob sie noch weiß, wo das war? Warst du schon mal auf diesem Platz?
An diesem Platz angekommen fragte sie die Beamtin, wo er genau gestanden hätte mit dem Bus, näher am Wald oder im Wald und es antwortete mit ja da, nein dort, standen wir usw. Als sie, sie dann fragte, warst du überhaupt schon einmal da? Da fing das Kind an zu weinen. Sie (Beamtin)versuchte trotzdem mit ihr zu reden und sie blieben auf diesem Platz einige Zeit und sie weinte und weinte, dann auf einmal brach es aus ihr heraus.” Ich darf doch nichts sagen, ich habe es doch versprochen!”
Und dann sagte sie:” Papa war es in den Ferien.” Wir freuten uns so dumm es auch klingen mag, sagte die Beamtin. Der andere hatte nie etwas damit zu tun gehabt.
Dann kamen auch die Fragen wie es nach dem Spitalsaufenthalt gewesen sei, sie erzählte, Papa hatte ihr aufgetragen, dass sie nur vom Busfahrer erzählen darf.
Der Busfahrer wurde entlassen.
Es wurden mit dem Mädchen Videobefragungen gemacht, wie überall üblich. Das Kind konnte bis ins letzte Detail alles erzählen, was mit ihm gemacht wurde beschreiben - Tatorte bis ins kleinste Detail die Vorgänge schildern.
Die Polizei startete inzwischen die Verhaftungsaktion des Vaters. Sie wußten nicht, ob die Mutter den Vater decken würde und griffen in den frühen Morgenstunden zu. Der Vater stritt natürlich alles ab. Die Mutter benahm sich wie eine Furie, der Vater war Familienerhalter und stritt natürlich alles ab.
Die Mutter war total durcheinander, und schrie immer wieder, dass die Kleine lüge, sie mache die ganze Familie kaputt, was geschieht mit unserer Familie wir haben kein Geld, wir können ohne ihn nicht existieren. usw.
Gleichzeitig musste die Prozessbegleiter -Beistand eingeschalten werden. Die Prozessbegleitung - Beistand bei Gericht, wurde auch gestellt, der Vater inzwischen in Untersuchungshaft gekommen. Die Beamten sprachen lange mit der Mutter und dass sie dem Kind keine Vorwürfe machen dürfe.
Als das Mädchen endlich geredet hatte, sagten die Beamten/in ihm ganz fest zu: ” Es ist voll super, dass du das geschafft hast, dass du geredet hast und solange du die Wahrheit sagst, kann dir gar nichts ,kann dir nie etwas mehr passieren,! Keine Drohungen mehr in dieser Art geschehen. Wir sind für dich da!”
Die Beamtin: Ich habe das dem Kind versprochen, wir passen auf uns auf, dass niemand mehr ihr drohen wird und so etwas nie mehr passieren wird für sie.
Und dieses Versprechen tut der Beamtin heute noch bis ins Tiefste ihres Inneren, am meisten weh!
Dann kam der Prozessbeistand und sagte:” Ich entbinde das Kind nicht vom Zeugenverweigerungsrecht, es ist nicht gut für die Familie, nicht gut wenn das Kind aussagt, es macht das ganze soziale Netz kaputt!”Empört musste die Beamtin das zur Kenntnis nehmen und erkennen, dass, wenn der Prozessbegleiter - Beistand das Kind zum Zeugenverweigerungsrecht nicht entbindet, so darf es nicht befragt werden.
D.h. im Klartext:
Die Befragung des Kindes, als es über die Verbrechen an ihm sprach, ist einfach verloren. Der Vater musste aus der Untersuchungshaft entlassen werden, das Kind war zu Hause, der Vater kam zurück nach Hause, das Kind muss in dieser gegeben Situation der Verbrechen an ihm mit Vergewaltigungen weiter leben.
Quelle: Tatsachenbericht 3SAT
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Soviel dazu, wenn Sie hören” Porzessbegleitung und handeln zum Wohle des Kindes!” Auch bei uns sind die Regeln so, nicht nur in Deutschland Frankreich oder der Schweiz!
Dieses Kind wird sich nie mehr an Menschen wenden, wenn es noch lebt, so wird es eher Menschenscheu sein und zurückgezogen leben. Der Mensch wurde zu ihrem größten Feind wie es viele Betroffene empfinden denen so fies mitgespielt wird oder wurde und da ist dieser Fall kein Einzelfall!
Daher möge man ein einziges Mal darüber sich Gedanken machen, was man mit solchen Methoden Kindern, die gefoltert, vergewaltigt und gequält wurden in Wahrheit zufügt, durch soviel Menschen -nein, Kinderverachtung bei Gericht!
Prozessbegleitung machen fast alle Vereine in Österreich angefangen von Wohlfahrtsbehörden, Kinder & Jugendrechtsanwaltschaften und Neustart usw. Ich bitte daher, alle Menschen doch ein einziges Mal an das Opfer bei Handlungen mit und für Opfer, nachzudenken.
Auf eine bessere Aussicht für Opfer in der Zukunft haben wir noch schweren Handlungsbedarf!
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Die gestohlene Kindheit der Laura W.
Quelle : Zeitschrift: die Kärntnerin von der Ausgabe vom Okt.Nov.Dez.2006 Seite 24
Text : Claudia M. Ehrer.
Sexuell missbraucht
Ich treffe Laura, 24 (Name auf Wunsch der Betroffenen geändert) an einem Mittwochabend in einem Lokal in Klagenfurt. Sie sitzt mir gegenüber eine hübsche, junge Frau mit gepflegtem äußeren, herzlich und sympathisch. Eine ganz gewöhnliche junge Frau? Ein Blick auf die Narben an ihren Unterarmen genügt um zu erahnen, welche Narben ihre Seele trägt.
Ihre Geschichte, die sie mir erzählt, lässt mich nicht mehr los. Betroffen und nachdenklich, aber auch voller Hochachtung vor dem Mut dieser jungen Frau, fahre ich nach dem Gespräch nach Hause, mit Tränen in den Augen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Laura für ihre Offenheit und Entschlossenheit, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen bedanken.
Ich war elf Jahre alt, als es passierte. Eine einzige Nacht veränderte mein Leben und danach war nichts mehr wie vorher.
Ich war zu Besuch bei einer Freundin und ihr Onkel holte mich nachts in sein Bett. Bis heute gebe ich mir selbst die Schuld daran, was damals geschah, dass ich überhaupt mit ihm mitgegangen bin. Versuchte, zwar mich, mich zu wehren, da ich wusste, dass das, was er mit mir tat, verboten war. Aber es war zwecklos und ich ließ es schließlich geschehen. An die Zeit danach kann ich mich kaum erinnern, habe viel verdrängt. Aus Erzählungen weiß ich, dass ich mich von da an zurückgezogen habe und jeden körperlichen Kontakt mit meinem Vater und meinem Opa vermieden habe. Mein Vater ahnte sofort, dass etwas passiert sein musste, er bekam von einem Therapeuten den Rat, erst mal nichts zu sagen, sondern abzuwarten. Denn durch falsch gestellte Fragen könnte es dazu kommen, dass ich mich total zurückziehe. Erst mit 13,14 habe ich ihm alles erzählt.
Mein Vater glaubte mir sofort- Es kam zur Anzeige. Nun hatte ich Angst, richtige Panik davor, dass dieser Mann mit etwas tut. Einmal begegnete ich ihm im Schwimmbad und er wollte mir einreden, dass „eh nicht passiert sei”, ich mir alles nur ausgedacht habe. Von seiner Familie wurde ich bedroht und als Lügnerin beschimpft. Trotz der Einschüchterungsversuche kam es zur Verhandlung und er wurde zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Ich bekam 5000 Schilling „Schmerzensgeld”, ein Witz.
Heute ist diese Sache 13 Jahre her, aber immer noch gegenwärtig. Ich habe Schlafstörungen, sehe sein Gesicht an der Decke. Mir geht es schlecht! Ich hasse meinen Körper, mag mich selbst nicht berühren. Wollte nicht mehr erwachsen werden, habe mir während der Pubertät meine Brust richtig weggeklebt, die ersten Schamhaare gleich wegrasiert. Ich verhüllte meinen Körper, um nur ja nicht fraulich auszusehen. Hörte mit Ballett und dem Turnunterricht auf, sogar im Schwimmbad trug ich lange Hosen. Meine Kindheit habe ich mir krampfhaft zurückgeholt- mit 14 habe ich noch mit Barbies gespielt. Heute, mit 24, gebe ich mich wie eine 17 Jährige. Die Vorstellung, erwachsen sein zu müssen, macht mir einfach Angst.
Die Zeit nach dem Missbrauch wurde auch zu einer Zerreißprobe fÜr meine Familie. Ich verhielt mich äußerst schwierig, fühlte mich von jedem bedroht und suchte ununterbrochen Streit. Ich konnte niemandem mehr vertrauen, meine Aggressionen wurden so stark, dass ich jeden aufs ärgste beschimpfte, danach ein Blackout hatte. In der Schule entwickelte ich mich zum Einzelgänger, hatte nur Außenseiter als Freunde, da ich mich jedem unterlegen fühlte. Schließlich driftete ich auch in schlechte Kreise ab. Mit 21 habe ich begonnen, mir in den Unterarm zu schneiden, erst waren es nur kleine Kratzer, schließlich schon tiefe, lebensgefährliche Schnitte. Dieses sogenannte „Borderlein- Syndrom” ist zusammen mit Depression und einer Persönlichkeitsentwicklungsstörung eine direkte Auswirkung des Missbrauchs und bis heute aktuell.
Natürlich habe ich versucht Therapie zu machen, habe schon einige Therapeuten ausprobiert, doch keiner konnte mir wirklich helfen. Schließlich entschloss ich mich dazu, selbst ein Psychologiestudium zu beginnen, um Betroffenen helfen zu können. Ich denke mir, dass ich Menschen, denen dasselbe passiert ist wie mir, besser helfen kann, da ich genau verstehe um was es eigentlich geht und das nötige Einfühlungsvermögen habe. Das Studium ist hart für mich aufgrund meiner psychischen Probleme habe ich einen Behindertenausweis. Ich konnte bisher keinen Job lange behalten- es fehlt mir an Durchhaltevermögen. Stress und Menschenmengen sind unerträglich für mich, ich schaffe es nicht, eine Regelmäßigkeit in mein Leben zu bekommen, bin auch nicht in der Lage, ein eigenständiges Leben unabhängig von meiner Familie zu führen.
Einfache, alltägliche Dinge, wie etwa die Wohnung saubermachen, gehen nicht mehr, ich habe keinen Antrieb.
Mit Männern habe ich abgeschlossen, es hat keinen Sinn. Ich kann einfach keine “normale” Beziehung führen. Habe zwar durchaus Gefühle für Männer, verliebe mich auch schnell und innig, aber alles was über einen Kuss hinausgeht, macht mir Angst. Ich ließ mich immer nur mit Jungs ein, die junger waren als ich. Vor einem halben Jahr hatte ich zum ersten Mal „richtigen” Sex: Ich wollte einfach wissen wie es ist, wenn man es „normal”tut, mit einem Mann, den man gern hat. Es hat mir auch gefallen, doch danach fühlte ich mich schmutzig, es ekelte mich an, ich wollte nur mehr tuschen und schämte mich irrsinnig.
Nie wieder! Zu heiraten oder eine Familie zu gründen ist fÜr mich unvorstellbar, es geht einfach nicht. Dieser Vorfall vor 13 Jahren hat die Aussicht auf eine „normale” Zukunft für mich zerstört. Jetzt habe ich einen Hund, sozusagen als Partnerersatz der meine ganze Zuneigung und Aufmerksamkeit bekommt.
Wie schwer man als Opfer zu seinem Recht kommt, möchte ich auch noch ansprechen. Der Täter müsste in meinem Fall laut Urteil auch für die Spätfolgen aufkommen, z.B. Therapien, die ja mit einem enormen Geldaufwand verbunden sind. Auf dem Zivilweg versuchen mein Vater und ich nun, diese immensen Ausgaben einzuklagen, doch das Verfahren stagniert. Der Täter sei traumatisiert, habe selbst psychische Probleme und könne nicht arbeiten. Der Gefängnisaufenthalt habe ihn zerstört.
Für meinen Vater ist dieser Rechtsstreit zu einem regelrechten Spießrutenlauf geworden, sogar er selbst wurde anfangs verdächtigt, mich missbraucht zu haben, eine unangenehme Situation- doch wir geben nicht auf!
Ich versuche alles zu vergessen, doch durch das zähe Verfahren werde ich nahezu jeden Monat wieder gezwungen mich an alles zu erinnern. Dabei wünsche ich mir, dass das alles bald ein Ende hat.
Jedem Betroffenen möchte ich Folgendes raten: „NICHT schweigen, zu jemandem gehen, dem man vertraut (Eltern, Lehrer, Jugendamt)und den Vorfall zur Anzeige bringen!”
Ich bedanke mich für den Mut von Laura W. und dass sie so anderen Opfern damit Mut macht zur Polizei zu gehen und den oder die Peiniger anzuzeigen! Da Fürsorgeämter und auch Kinderschutzzentren sowie Kinder &Jugendanwaltschaft KEINE ANZEIGEPFLICHT HABEN!
Wir bedanken uns bei der Zeitschrift, „die Kärntnerin” für diesen Beitrag den wir ab 1. Dez.2006 auf unserer Homepage veröffentlichen dürfen!
Text:
Claudia M. Eherer
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“Das Mädchen und der Kinderschänder!
Wie man sich Kinder “Porno” Konsumenten vorstellen sollte, wird hier sehr deutlich geschildert!
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37° ZDF Sendung zum Thema: sexueller „Missbrauch” in der Familie!
Das Wort „Missbrauch” werden Sie mir beipflichten nachdem Sie diese Reportage gesehen, oder hier gelesen haben, ist nicht angebracht, denn das ist brutalste Gewalt und sexuelle Misshandlung was diese Frau, von 24 (2003) als Kind und grausamen langen Jahren hinter sich hat!
Und sie ist kein Einzelfall auch in Österreich gibt es sie die Kinderfoltermaterialien Sammler, die zugleich Produzenten sein müssen, also reale Kinderschänder sind!
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Hier die Tatsachen Reportage über:
„SARA, das MÄDCHEN UND DIE KINDERSCHÄNDER…”

...sexuell misshandelt, sadistisch gequält wurde Sara, weil andere Kinderschänder das wünschten!
Sie wurde das Kopftuchmädchen genannt und er der BRUTALE unter den Kinderschändern!
ZDF -Aktenzeichen xy suchte nach ihr…
Reporterin:
Seit 8 Jahren ist Andreas L. im Gefängnis, er wurde zu 11 Jahren verurteilt wegen sexuellem Missbrauch an seiner Stieftochter Sara und der Herstellung von Kinderpornografie. Jetzt wird geprüft ob er vorzeitig aus der Haft entlassen werden kann.
Sein Opfer Sara ist heute 24, der sexuelle Missbrauch liegt lange Jahre zurück, doch jetzt seit die Entlassung des Täters im Raum steht, wird Sara plötzlich krank.
Sara:
Es fing an, dass ich eine Panikattacke bekam, konnte sie gar nicht einordnen. Ich war Morgens krank ,hatte Durchfall, weil Panik und Abends war ich gesund, das ging dann 3 Wochen so und ich war richtig verzweifelt ,ich habe gedacht irgend wann stirbst du da und keiner weiß wieso.
Reporterin:
Was für Sara längst verarbeitet schien, wurde jetzt allgegenwärtig, ihr Martyrium als Kind.
Sara:
Ich habe schon davor darüber nachgedacht, dass er einmal entlassen werden würde. In den 3 Wochen wurde mir bewusst, dass die ganze Angst im Zusammenhang mit ihm steht, dass war für mich schon erschreckend, weil ich dachte, gut alles vergangen, die Zukunft liegt vor mir ,ja, und dann war es nicht so, ich hab s nicht so realisiert, erst jetzt kommt das alles hoch.
Reporterin:
Alles beginnt 1986 - nach zwei gescheiterten Beziehungen heiratet die Mutter Saras wieder.
Die Mutter:
Ich lernte meinen Mann durch eine Anzeige kennen, bin, wir sind dann die Sara, mein Mann und ich ins Allgäu gezogen, auf den Berg eigentlich ein sehr idyllisches, für eine Familie ,aber …..ich kann nicht weitererzählen…im Film)
Reporterin:
Was sie damals nicht wusste, sie ist schon die zweite Frau, die ihr neuer Partner über Anzeige kennen gelernt hat.
Eben erst scheiterte seine letzte Beziehung wegen seiner sexuellen Neigungen. Andreas L. ist pädophil das heißt er interessiert sich auch für Sex mit Kindern mit kleinen Mädchen.
Mutter:
Er hat sofort meine Tochter nett gefunden d.h. er war regelrecht begeistert. Ja, klar, wunderbar, er mag auch deine Tochter, wenn man ein Kind hat und einen neuen Partner sucht dann ist das ja immer noch was anderes, dann muss sich ja der Mann, ja auch mit dem Kind verstehen.
Andreas L. Täter:
Unsere 1. Begegnung mit Sara war für mich sehr berührend, weil Sara mit ihrer Offenheit und Herzlichkeit ganz großer Kindlichkeit auf mich zugegangen ist. Sie hat mir die Begegnung das ich das vertraut werden, ganz leicht gemacht, das war kein Fremder das war eine herzliche offene Weise.
Reporterin:
Eine glückliche Familie so scheint es. Eine Familie wie andere auch.
Sara:
Normales Familienleben war schon, ich hatte auch meine Hobbys die meine Eltern unterstützen und ich ging ganz normal in diese Dorfschule dort, ich kann dort erst gar nicht zu recht weil ich wurde ausgebremst weil ich keinen Dialekt sprach. Der Stiefvater hatte sich immer sehr gekümmert, dass es mir gut ging.
Reporterin:
Man lebte sich ein in Bayern, Andreas L. scheint der Papa zu sein, denn sich Sara immer wünschte. Saras Mutter hatte endlich ein Familienleben wie sie es sich’s wünschte und sie hatte auch keinen Argwohn.
Mutter:
Er brachte abends Sara ins Bett und es war selbstverständlich, dass er am Abend 1 oder 2 Stunden mit der Sara im Schlaf- in ihrem Kinderzimmer verbrachte.
Reporterin:
Für Sara begann damit ein Alptraum. überaus brutal missbrauchte der Stiefvater das Kind schon im Alter von 6 Jahren entjungferte er das kleine Mädchen.
Sara:
Am Anfang, ja ich empfand es unangenehm, habe ihm das auch gesagt, wollte mich auch dagegen wehren. Er sagte: Wenn ich ihn lieb hätte und eine Familie wollte und dass, das alles bestehen bleiben sollte, dann würde ich das auch machen, dann würde das mir auch Spaß machen.
Ich habe auch gesagt, dass das mir weh täte, habe auch teilweise mich gewehrt, aber ich habe gesehen, dass ,das einfach keinen Sinn macht, das es das alles nur noch schlimmer machte und schmerzhafter machte. Ich habe dann aufgehört mich zu wehren und habe das dann irgendwie, angefangen das über mich ergehen zu lassen.
Andreas L.:
Die Sara hat mir, weil, denke ich, weil sie mich sehr lieb gehabt hat, sich gedacht, wenn es für ihn so wichtig ist und toll ist, dann halte ich einfach still und da habe ich nie die Sara, nie genügend wahr genommen.
Reporterin:
Nur außerhalb des Missbrauchs ist er liebenswert und sensibel.
Sara wäre ein glückliches Kind, wäre da nicht der andere Teil ihres Lebens der immer wieder nach der Schule auf sie wartete, der brutale Missbrauch, denn der Täter auch noch mit der Video-Kamera aufzeichnet, die Kinderpornos sieht die Mutter nicht. Andreas L. gelingt es mit geschickten Worten das Unfassbare zu verharmlosen!
Sara: Mein Stiefvater hat meiner Mutter und mir erzählt, das es halt um eine Einführung geht in’s Erwachsenenleben, und dass man das auch auf sexueller Ebene eben auch Kinder auf Erwachsenenebene vorbereitet.
Reporterin:
Körperkontakt sei wichtig erklärte er Saras Mutter, streicheln und so. Diese ließ es dabei bewenden und was nicht sein darf und was sie nicht wahr haben will. Sara gibt sich alle Mühe nett zu sein.
(Einspielung eines Familienvideos, beim Frühstück gedreht von Andreas L. und…mit: So ihr Beiden, guten Morgen, sie sitzen im Campingbus beim Frühstück. Sara sah beim Fenster raus, dann er: Sara?!?)
Reporterin:
Ob im Urlaub oder Daheim, Idylle pur so scheint es eine perfekte Familie pur! Kein Außenstehender ahnt den Missbrauch des Kindes, das doch ganz normal zur Schule geht, ein schönes Zuhause hat, niemand scheint zu bemerken, dass Sara auch in der Schule immer stiller wird.
Sara:
Es gab zwei unterschiedliche Varianten zum einen wo er gefilmt hat und wo er auch ein paar Tage vorher das gesagt hat, dass wir von einem anderen seiner Freunde auch einen Film bekommen hätten und dass wir jetzt so quasi auch etwas machen müssten und wir filmen. Ja; dass wurde angekündigt, das wenn die Mutter nicht da wäre, das dann im Schlafzimmer, da hatte er dann alles was er dazu brauchte aufgebaut.
Und die 2.Variante wo nicht gefilmt wurde, wo er nur”das” wurde nicht angekündigt, das kam auf Anhieb einfach wenn wir wo zusammen waren und das kam je nach Stimmung die er hatte.
(Tätervideo eingespielt!)
Reporterin:
Als Sara 8 Jahre war, wurde sie brutal vergewaltigt und musste ins Krankenhaus.
Sara:
Es gab da Verletzungen, wir sind auch einmal zum Arzt gegangen, es war eine Analverletzung es gab immer dafür Erklärungen, das hat nie jemand ernsthaft bemerkt und die ganzen anderen Verletzungen, war ich nie bei einem Arzt, die verheilten von selbst.
Reporterin:
Um Kinderpornos herzustellen zeichnet Andreas L. alles auf auch die Vergewaltigung des Kindes( jetzt ist Originalton zu hören ….es tut mir aber weh. Er: das, musst du schon aushalten!)
Seine brutalen Filme sind bereits lange Renner im illegalen Kinderpornohandel. Das BKA Wiesbaden sucht schon fieberhaft nach dem Kopftuchmädchen und dem, denn die Ermittler den Brutalen nennen.
(Video Einblendung von Filmausschnitten - vom Material)
BKA - Fahnder:
Eine Serie( der Bilder) die wir unter dem Arbeitstitel „der Brutale” führten, eine Bildserie die den Missbrauch eines Mädchens zeigte, den Titel haben wir so gewählt, weil doch Szenen in dem Film zu sehen sind die brutaler mehr Aggression zeigten, als die üblichen Kinderpornografiematerialien. Sie erscheinen überwiegend maskiert, das wir an einer schnellen Identifizierung scheiterten.
Andreas L.:
Ich habe kein. kein.. keine, das soll keine Entschuldigungsanmerkung sein. Ich habe über die Jahre hinweg mit 4-5 Leuten, Material ausgetauscht, was heute im Internet so fliegt, waren zuerst Fotos später kamen Filme Super 8 Videos dazu.
Wer nichts hat bekommt auch nichts!
Und so wurden dann auch Wünsche aus diesem Kreis heraus, an mich herangetragen, mach mal dies, mach mal jenes und ich habe gemacht um Material, ich habe ja damals schon,
weil ich nie wollte, dass ein Bild, nach außen von Sara darum habe ich ja ein Seidentuch verwendet extra. Ich wollte ja nie dass, das Kind ausgesetzt wird, das war für mich ein Unmöglicher Gedanke.
Redakteurin:
Seine Begründung klingt wie eine Schutzbehauptung, denn an der Verhüllung von Sara vor allem an der Maske, des Täters scheitern die Ermittlungen des Brutalen, das Mädchen ausfindig zu machen.
Für Sara geht alles weiter wie gehabt. Sie wird sadistisch misshandelt, dann wieder verwöhnt, wenn der Stiefvater sein Gewissen beruhigen will.
Sara:
Es liefen auch nachts immer solche Filme ab erst fesselte er mich an die Wände und so. Er schlug mich manchmal mit Gerten, oder was weiß ich und dann ging s weiter und dann band er mich wieder los und auf Bett und dann verging er sich an mir in verschiedenen Weisen.
( Tätervideo brutal)
Redakteurin:
Hilflos ausgeliefert immer brutaler missbraucht Andreas L. das Kind!
Andreas L.:
Es gab damals eine Situation wo ich sofort einen Rückzieher gemacht habe, abgebrochen habe und heute verstehe ich es noch härter und krasser ,genauer als damals, da habe ich mir viel vorgemacht, habe viele Situationen auch im Alkohol ertränkt. Weil ich mein, weil ich mich selbst nicht mehr ertragen konnte, meine Neurosität und meine Gefühle. (Familienvideo eingespielt)
Reporterin:
Mit 11 Jahren sagt Sara sei sie schwanger geworden, ein Arzt, der auch ein Kinderschänder gewesen sei, habe das Baby abgetrieben.
Die Mutter erfährt davon nichts, sie geht völlig auf in ihrer Scheinwelt und Idylle Sara verzweifelt.
Sara:
Er hatte eine Waffe im Keller, - ich habe erst später im Nachhinein erfahren, dass es nur eine Schreckschusspistole war. Aber ich stand im Türrahmen, er schrieb am Computer und ich wollte ihn erschießen, irgendwie, ich habe ihn nie direkt gehasst, ich habe dieses Gefühl nie gefühlt, aber irgendwie wollte ich ihn loswerden. Da wollte ich ihn erschießen, habe mich aber dann doch nicht getraut. Also, sehr, sehr viel, und habe es dann doch gelassen
.
Redakteurin:
In ihrer Not vertraute sich Sara ihrer Oma an erzählte ihr das Unvorstellbare, die Oma stellte den Stiefvater zur Rede.
Sara: Ich habe das meiner Oma erzählt, mein Stiefvater hat das alles mit bekommen, er hat ihr gesagt, dass hätte ich doch von den Jungen aus dem Park gehört, es wäre alles gar nicht wahr. Und das hat sie lieber gehört, als dass es ihrer Enkelin schlecht geht.
Andreas L.:
Ihrer Großmutter gegenüber habe ich so eine Überheblichkeit an den Tag gelegt, hab das alles bagatellisiert ,hab das runter gespielt, hab da gesagt, dass sie bloß rum spinne und habe das Ganze ins Lächerliche gezogen.
2 Stunden später habe ich noch gearbeitet damit es nicht so langweilig wird, schneid es wieder mal draußen, (Videoeinspielung)
Reporterin:
Eigentlich ein ganz normales Büro. In seiner Freizeit entwirft Andreas L. Texte, die kaum perverser sein könnten. Phantasien seien das, nur zur Befriedigung durch das geschriebene Wort.
„Anna” ist Sara von 1000.- Mark heute 500.- Leihgebühr ist hier die Rede, so nach Belieben, so hartes Auspeitschen gegen Zusatzhonorar nur in den Ferien! Erschreckende Phantasien. Sara soll gefügig gemacht werden für Kindersexpartys und zum Ausleihen für „gute Freunde” sagt er jedenfalls auf seinen Videos. Die Perversion lässt sich offensichtlich noch steigern. Für Sara wird alles noch demütigender. Das Kind ist ausgeliefert, Hilfe ist nicht in Sicht. Immer wenn die Mutter bei der Arbeit ist entstehen unbeschreibliche entwürdigende Kinderpornos Filme.
(Film- Originalton zu hören!)
Sara:
Ich habe einmal in der Schule einer Klassenkameradin erzählt und die Polizei war dann bei uns zu Hause und hat uns ausgehorcht, aber da kam dann nicht viel dabei heraus, da hat er mich vorher schon so präpariert gehabt, weil er es wusste, meine MUTTER hat es ihm sofort gesagt und somit war die ganze Aktion für die Katz und danach hat mich mein Stiefvater noch mehr unter Druck gesetzt.
Ich dürfe das nicht sagen, ich käme in ein Heim, meine Mutter wäre ganz einsam und alleine und er käme ins Gefängnis und das alles, ja, dann wäre meine Familie zerbrochen und alles das, konnte ich nicht zulassen und so sagte ich, ich habe gelogen!
Mutter:
Ich habe das nicht gesehen, ich habe das nicht sehen wollen ich habe das nicht erkannt, denn wenn ich hätte das sehen müssen und das war ja nicht Alltag, der Alltag ,das war ja ein Alltag wie in jeder Familie .Weil wir haben urlaub gemacht, die Sara hat gespielt, sie ist zur Schule gegangen, es war so viel drum rum und das waren ja nur kleine Ausschnitte und das Andere, man hat mir ja auch nicht alles erzählt und das habe ich verdrängt, ich habe nur gedacht Hauptsache Familie.
(Familienvideo - Sara beim Geige spielen eingespielt)
Reporterin:
Auch die Mutter macht sich immer mehr schuldig sie scheint dem Andreas L. sich immer mehr .Sie schien Andreas L. hörig zu sein, sowie Sara hat er regelrecht abgerichtet und an gute Freunde ausgeliehen so wie es der Täter bezeichnet hat, so wie an den Besitzer eines Reiterhofes.
Sara:
Ja, wir waren auf einem Reiterhof und dafür, dass ich dort reiten durfte, musste ich diesem Mann einfach …Ja….
Andreas L.:
Ja, das war eben einer, mit dem ich getauscht habe, der hat einen Reiterhof und sie wollte unbedingt reiten, das war ursprünglich gar nicht die Absicht, dass es zu sexuellen Handlungen kam, kommt…hat es sich auf Wunsch des Betreffendem es so ergeben, habe das aber auf der Stelle abgebrochen.
Ich bin dabei gesessen und hab ab einem bestimmten Punkt sofort beendet.
Sara:
Er hat mir vorgeworfen, ich bin zu doof einfach dafür, da gäbe es eben Partys wo mehrere Männer die mit ihren Kindern hinkamen und dadurch und weil ich zu zimperlich sei könne er mich nicht mehr mitnehmen. Er hat mich all die Jahre vorgeworfen, dass ich mich dem zu wenig fugen würde.
BKA - 1994
Inzwischen sucht die Sokko „ das Kopftuchmädchen”, in der Pädophilenszene diese Filme wurden sehr stark verbreitet, die mit dem Kopftuchmädchen gekennzeichnet von einer sehr brutalen schon Menschenverachtenden Vorgangsweise des Täters gegenüber dem Kind. Und da hat die Kripobeamten besonders forciert. (Familienvideo eingeblendet)
Mutter:
Ich habe für mich das nicht gesehen, dass sich mein Kind in sich zurückgezogen hatte. dass sie sehr einsam auch war und meiner mir das so geschildert hat, dass, das ganz normal wäre bei einem Kind.
Im Nachhinein habe ich das erst richtig begriffen was da gelaufen ist.
Sara: Am Ende hat man bemerkt, dass diese Familienscheinwelt mehr und mehr zusammenbricht und er auch eine gewisse Nervosität hatte, das es einfach so nicht mehr geht.
Reporterin:
1995 ist die Sokko Kindesmissbrauch, Nordrhein Westfalen, Andreas L. auf die Spur. Ein paar seiner guten Freunde wurden verhaftet und haben geplaudert. Andreas L. ahnte davon noch nichts. Sara ist älter geworden, Urlaub wie die Jahre davor mit dem Wohnmobil in Kroatien.
Andreas L.
zeigt zunehmend Interesse an anderen Mädchen filmt sie mit seiner Videokamera. (Einspielung des Urlaub-Videos)
Was in diesem Urlaub in ihm vorgeht zeigen seine Aufnahmen und die machen Angst. Der Film zeigt:
Eine Puppe, die er im Müll findet und auf einer Schaukel platziert wurde von ihm und sehr lange filmte.
(Die nackte Babypuppe von vorne und dann von hinten mit zwei Holzstäben, eines in den Po getrieben und eines weiter vorne.)
(Homevideo, mit Sara beim Geige spielen!)
1995 im April hat die Polizei Andreas L. verhaftet .Sokko durchsucht das Haus und verhaftet auch seine Frau. Es trifft alle Beteiligten wie einen Schlag, eine Scheinwelt bricht zusammen.
Andreas L.:
Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, ich war nicht mehr fähig klar zu denken, als ich sah wie die Hausdurchsuchung ablief. Ich sah mit welch einer Brachialgewalt, was ich natürlich heute verstehen kann. Alles was stattfand, ein zusammengewachsenes Leben in die kleine Familienidylle die mit Brachialgewalt zerschlagen und auseinander gerissen wird.
Mutter:
Ich war bei der Arbeit, da kam ein Kripobeamter und sagte: sie sind verhaftet, ich fragte warum, was ist passiert? Dann zeigte er mir den Haftbefehl, da standen lauter…..drinnen, dann habe ich gesagt: da hab ich nichts damit zu tun. Da hat der Polizist gesagt, er wäre in einem Ring gewesen von Pädophilen- Nicknamen, das wusste ich alles nicht.
Sara:
Die Wohnung war völlig auseinander genommen. Ich war überfordert, die Leute haben mir schon Fragen gestellt, ich konnte sie aber nicht beantworten, ich habe auch nichts sagen wollen, weil einerseits die Familie wollte ich ja nicht kaputt machen und wenn es so geblieben wäre, den Druck von meinem Stiefvater hätte ich nicht länger ausgehalten. J, und ich habe gesagt, ich möchte dazu noch nichts sagen die haben mir Fotos unter die Nase gehalten. Ich solle meine Sachen zusammenpacken, denn ein Mensch von dem Jugendamt würde mich abholen kommen und mich in ein Kinderheim bringen. Ich sagte, meine Mutter wäre ja noch da, da sagten sie, die hätten sie im Krankenhaus abgeholt es würde niemand mehr nach Hause kommen. Sie wollten meinen Hund in ein Heim stecken, da sagte ich, ohne meinen Hund würde ich dieses Haus nicht verlassen. Dann durfte ich meinen Hund ins Kinderheim mitnehmen. Ein paar Sachen zusammengepackt, der Stiefvater steckte mir noch Geld zu, weil er wusste, dass, das nicht mehr so schnell in Ordnung kommen
würde. Reporterin:
Niemand von dieser Familie ist mehr in dieses Haus zurückgekehrt. Dieses Haus ist inzwischen weitervermietet. Saras Mutter kommt in U- Haft muss sich verantworten. Sara wird in ein Kinderheim gebracht mit dem Hund, den sie hatte seit sie 7 war. Auf ihrem einsamen Weg begleitete er sie nur mehr kurze Zeit er Stirbt an Herzversagen. Der Stiefvater ist zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt worden und eigentlich wollte Sara ihn nie wieder sehen.
8 Jahre später:
Sara ist inzwischen 24 wohnt im Norden Deutschlands, sie glaubte sie habe alles überstanden, alles verdrängt. Jetzt plötzlich kommt alles wieder hoch der Stiefvater könnte frühzeitig entlassen werden.
Sara beschließt mit ihrem Therapeuten dem Täter doch zu begegnen.
Sara: Dieses alte Bild dem, dass er der große Mensch ist ,dieser starke Mann, dieses Bild will ich korrigieren, dass es so nicht mehr stimmt und sein Bild von mir möchte ich auch korrigieren, dass er mich nie mehr zu seiner kleinen Tochter werden lassen könne !
Reporterin:
Im Gefängnis soll heute 21.10.03 die Begegnung stattfinden.
Sara:
Und heute bin ich ganz aufgeregt, meine Panikattacken kommen wieder, ich habe Herzklopfen, habe ihn 7 Jahre nicht mehr gesehen und ich habe Angst.
Reporterin:
Auch der Stiefvater hat Angst. 8 Jahre Knast und Therapie!
Und das sagt er während er zum Treffen geführt wird:
Ich bin schon längst Tod, ich will nur dass, das Sara hilft. Ich habe kein anderes Bedürfnis, als dass sie wenigstens sagen kann: okay, ich verzeih dir, vergessen nicht aber ich kann dir wenigstens verzeihen!
Mit ihrer Mutter hat Sara sich wieder versöhnt auch sie hat keinen Kontakt gehalten zu Andreas L..
Sara fragte uns ob wir sie mit der Kamera begleiten, weil sie sich sicherer fühle und weil sie dann andere Muttern hilft. sagen beide, auch der Täter hat der Kamera zugestimmt.
Nun das Treffen zwischen den beiden:
Sara:
Hallo,
Er: ich kann dich nur bitten, mir zu verzeihen und heult.
Sara:
Ich denke was passiert ist, ist passiert. Ich bin hier um das für uns beide zum Abschluss zu bringen. Du siehst, dass ich Erwachsen geworden bin, dass ich meinen eigenen Weg gehe.
Er:
Du sollst wissen, dass du für mich nicht nur ein Sexualobjekt gewesen bist, ich habe dich sehr, sehr, sehr geliebt und schluchzt, von Anfang an und ich denke wenn du deine eigenen Erinnerungen abfragst, wirst du viele Momente finden.
Sara: Ich habe meine eigenen Erinnerungen auch noch, ich glaube schon, dass du uns eine Zeitlang wirklich gern gehabt hast.
Er:
Bis zum bitteren Schluss Sara! (weinend)
Sara:
Und ich weiß auch, dass du für uns gesorgt hast, das ist nicht so, dass ich das verdränge und sage das war alles Scheiße, das nicht. Ich bin immerhin der Mensch der ich geworden bin, der ich nun bin aber ein Großteil war Mist!!!
Er:
Und dafür bitte ich dich wirklich um Verzeihung jetzt. (weinend)
Sara:
Es ist vorbei jetzt!
Er:
Wenn du mir irgendwann mit mir schreiben magst oder mit mir sprechen willst ich bin jederzeit für dich da.
Sara:
Ich weiß nicht ob ich das annehme.
Er: Bitte, aber wenn, dann tust es, ja?
Sara:
Tschüss!
Sara außerhalb des Gefängnisses auf einer Wiese mit ihrem neuen Hund.
Sie sagt während sie so wandert: Es geht nicht einfach so vorbei, es ist einfach was zerstört und das wird nie wieder ganz werden.
Trotzdem hat die Begegnung Sara geholfen, sie befreit von einem Teil ihrer ängste.
Zukunftspläne:
Eine Familie, die ich nicht habe, möchte ich mir später schon aufbauen. Für mich habe ich einen realistischen Weg, dazu möchte ich Kinder haben und eine Familie gründen.
Andreas L. wird noch nicht entlassen!
Zitat:
Inzwischen ist Andrea L. schon lange in Freiheit und ich denke er hat sich schon wieder eine ledige Frau mit Kind zugelegt und das wird den Kinderschändern auch sehr leicht gemacht, da sie nicht veröffentlicht werden wie in den USA!
Ein Leben mit sexueller Gewalt und Millionen von Fällen täglich! Wir sind nur 0,01 % die diesen Mut aufbringen und in die Öffentlichkeit gehen!
Und genau dieser Film ,sollte als Aufklärung - Video dienen ,für Eltern und Erzieher, Lehrer und auch für die Kirche für alle Organisationen, denn, dieses Video enthält alles was dieses Thema beinhaltet aus der Sicht eines Opfers!
Sowie Universitäten für Lehranstalten an den Universitäten für Lehrberufe, Pädagogen und Therapeuten, Sozialberufe usw. an alle Menschen trete ich mit diesem Appell heran. Wir können nicht Vorbeugen und auch nicht die Vater die ihre Kinder sexuell sadistisch quälen Foltern und vergewaltigen, HEILEN! Geben alle Institutionen zu, Pädophilie Kinderschänder sind nicht heilbar!
So bleiben sie immer eine Gefahr für unsere Kinder! Und dass muss man als Eltern einmal annehmen und verinnerlichen, dass da etwas passieren könnte!
Falls Sie für Kindergartentanten und Onkeln einmal einen Videoabend zur Aufklärung dazu machen möchten, dann schreiben Sie mir!
Sollten Sie als Direktor einer Schule(Kärnten Österreich) Interesse an einem „gratis” Vortrag (nur Info - Materialien selbst kopieren) einen Videoabend für Lehrer und Eltern an Ihrer Schule, zur Aufklärung machen möchten,
ENDE
Sara’s Peiniger ist inzwischen auch schon wieder frei, und hat sich bestimmt die nächste alleinstehende Mutter mit Kind geangelt, oder? Denn niemand weiß, dass er es ist der Sara das alles angetan hat.
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WIR betroffene Menschen dürfen die Öffentlichkeit mit INFORMATIVE & unseren Beiträgen hier AUFKLÄREND mitwirken!
Das ist schon seit 2003 beim Start meiner Internetpräsenz mein Ziel gewesen!
INFORMATION & AUFKLÄRUNG für die Gesellschaft zu leisten!
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