30. Juli 2009

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Aufschrei der Medienberater N.K’s. …

Appell

Medienberater kritisieren

Evaluierungskommission

29. Juli 2009, 15:46

Keine “sachliche Ebene” bei Diskussion um Entführungsfall

WienNach der Einsicht des Bundeskriminalamts (BK) in das bisher unter Verschluss gehaltene Einvernahmeprotokoll von Natascha Kampusch und Spekulationen um einen möglichen Komplizen ihres Entführers Wolfgang Piklopil haben die Medienberater der jungen Frau am Mittwoch scharfe Kritik an der beauftragten Evaluierungskommission im Innenministerium geübt. “Ich wünsche mir, dass nach Stellungnahmen der Kommission die Diskussion um den Entführungsfall wieder auf eine sachliche Ebene zurückkehrt und dass es ein Ende der Unterstellungen und dem Verdrehen der Tatsachen gibt“, richtete ein Vertreter Kampuschs einen Appell an die Behörden und die Öffentlichkeit.

Ludwig Adamovic der an der Aufklärung sehr interessiert ist...

Ludwig Adamovic der an der Aufklärung sehr interessiert ist...

“In den Zeitungen gab es ja bestimmte Aussagen von Herrn Adamovich (Ludwig Adamovich, Leiter Evaluierungskommission Anm.), zum Beispiel dass Frau Kampusch das Gesicht verlieren würde, wenn es Hinweise auf einen weiteren Täter gibt”, kritisierte ein Vertreter Kampuschs gegenüber der APA.

Dies sei ein “unsauberer” Umgang mit den Aussagen der 21-Jährigen. Kampusch habe nie von keinem zweiten Täter gesprochen, sondern lediglich betont, keinen gesehen zu haben. “Wir erwarten von der Sonderkommission, dass sie die richtige Grenzen zwischen Opferschutz und öffentlichem Interesse zieht”, so die Medienberater im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen im BK.

Unglücklich sei man auch über Medienberichten nach dem Motto “Kampusch zieht in Horror-Haus”, kritisierte ihr Berater. “Hier würde ich mir wünschen, dass die Medien sich beruhigen und von einer sachlichen Ebene ausgehen.” Die 21-Jährige plane jedenfalls keinen Einzug in Priklopils Haus, in dem sie gefangen gehalten wurde. “Ich will auf Details nicht weiter eingehen, weil die Stimmung sehr aufgeheizt ist”, meinte der Berater weiter. (APA)

Quelle: www.standard.at -online 30.07.2009

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Zitat:

Die Geister die man rief wird man nicht los,dass müssten in 1. Linie Medienberater wissen!

Und wenn man selbst den Medienlöwen immer wieder zum Fraß Brocken hinwirft, um ja nicht in der Versenkung zu versinken, so darf man sich nicht wundern, wenn man hier auch Kritik sich einheimst, denn ohne dieser keine Medienwirksame Diskussion in der Öffentlichkeit!

Und da dieser KRIMINALFALL soviele offene Fragen zulässt von Anfang an, kann sich Frau N.K. die selbst sich zur öffentlichen Person durch Ihre TV -Sendungenz.B.:  bei Puls 4, machte, durch ihr 1. Interview mit schlechten Beraterteam, im Vordergrund machte, damit sehr viel Geld machte, nun das Haus kaufte von Priklopils Mutter sich mit seinem Auto schmückt, ja was soll dann der Appell doch hier darüber nicht zu berichten?

In Strasshof sehr oft zu sehen ist?

Priklopil der SM - SADIST -mächtige Entführer + Kinderschänder...

Priklopil der SM - SADIST -mächtige Entführer + Kinderschänder...

Und was die Glaubwürdigkeit von N.K. betrifft, so denke ich hat sie die schon lange verspielt!

Vom 1. Interview an, dass sie auswendig gelernt und vom Star Psychiater Max Friedrich vorgekaut, nachsprach! (1.öffentlicher Brief von Max Friedrich ausgearbeitet u. geschrieben)

Denn sie hatte Angst etwas falsches zu sagen, sah man an Gestik und hilfesuchenden Blicken auf die im Hintergrund posierenden “Experten” Max Friedrich & Co.

Star Psychiater Max Friedrich, liebt Märchen u. Puppen

Star Psychiater Max Friedrich, liebt Märchen u. Puppen

Sind 1 Million Euro, die sie selbst für dieses Interview bekam  und 60.000 Euro an SPENDEN aus der Bevölkerung die in den ersten Tagen schon  zusammenkamen, nicht genug?

Wo sie ja alle Betreuervereine damit bedachte:

  • Pinterits - Kinder&Junendanwaltschaftsverein,
  • Jesionek- Weißer Ring,
  • Friedrich- 3 Projekte -Boje,  usw…
  • Amnesti-International- Frauen in Texas die entführt & ermordet werden von mafiösen Verbrechern..
  • usw…

(Das ist kein Neidbericht von mir, um nicht falsch verstanden zu werden, sondern so sehe ich die derzeitige Situation in die “Experten” -N.K. von Anfang an wissend welche Folgen hier einkalkuliert werden mussten, da alle Medienerfahrungen schon hatten, brachten!)

Der Staat Österreich das Bundessozialamt bestätigte, dass sie für alle Kosten was Therapien und Krankenhausbetreuung anbelangt bezahlt wird.

  • Sämtliche Ausbildung von N.K. bezahlt werden, vom Steuerzahler.(BMS)

Will sie nun noch mehr Geld von der Bevölkerung für was, bitte?

Und wenn sie etwas vom Verbrechenstatort versteigert so ist das Ihre Privatsache, aber sie darf dabei nie vergessen, sie ist & bleibt eine öffentliche Person!

Ist N.K. sicher, dass Vereine(???), oder sonstiges von versteigerten Utensilien aus dem Verbrechenstatort Geld haben möchten? Ich würde das ehrlich gesagt ablehenen!

(Vereine vielleicht schon schon, denn geld stinkt nicht oder?)

“Die Sonne in der man sich badet wirft lange SCHATTEN!

Und weltberühmt ist N.K. ja auch geworden, daher wird das Interesse hier nie abbrechen!

Man wird immer wieder über sie berichten! Daher finde ich diesen Appell etwas spät angesetzt!

Der Apell an die falsche Adresse gezielt abgeschossen, Herr Adamovich ist daran interessiert diesen Fall aufzuklären.

Der Apell sagt, dass niemand im Umfeld von N.K. will, dass in diesem Fall jemals Licht in diesen morastigen Boden von schweren Verbrechen kommt um die tatsächliche n Hintergrundfädenzieher zu erfahren!

Auch das Justiz & Inneministerium hat den falls es Mittäter gab, denen  3 Jahre Zeit gelassen um alle Verbrechensbeweise so zu verwischen,  zu vernichten half, dass sie nun ganz ruhig sagen kann, jetzt könnt ihr ran, ihr werdet nichts mehr finden.

Schöner ÖSTERREICHISCHE JUSTIZ-SKANDAL der Fall Priklopil wo ich denke viel vertuscht wird.

APPELL,von mir an die Medienberater, die ja auch nicht billig sein werden, denken Sie einfach mal darüber nach.

Vor allem wenn man selbst diese Berichte ankurbelt in den Medien….

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Mögliche Versteigerung

Kampusch auf der Suche nach Geld für Spenden

27. Juli 2009, 19:54

Denkt über Versteigerung nach – Kommission nimmt Einsicht in frühe Protokolle

WienNatascha Kampusch – derzeit wieder verstärkt im Fokus der Boulevardpresse – will laut ihrem Medienberater Dusan Uzelac ihre Spendentätigkeit ausweiten. “Daher überlegt sie derzeit, ob sie ein oder zwei Gegenstände aus dem Umfeld des Entführungsfalles versteigern lässt”, sagte Uzelac am Montag zum STANDARD.

Denn die Geldsumme, die die junge Frau aufgrund von Spendenaktionen nach der Flucht aus der Gefangenschaft ihres Entführers Wolfgang Priklopil für wohltätige Zwecke zur Verfügung hat, ist bereits geschrumpft.

Ursprünglich seien es 50.000 Euro gewesen, sagt Uzelac: “Zu wenig für eine Foundation, wie sie Kampusch ursprünglich plante, die aber mit hohen Einrichtungskosten verbunden gewesen wäre” . 25.000 Euro habe Kampusch den Opfern Josef F.s aus Amstetten gespendet, 5000 Euro kleineren Projekten: “Jetzt braucht sie zusätzliches Geld.”

Unterdessen geht im Kriminalfall Kampusch die Suche nach Hinweisen auf Mitwisser oder Mittäter am Mittwoch in eine entscheidende Runde: Zwei Kriminalbeamte im Auftrag der Kampusch-Evaluierungskommission nehmen an diesem Tag Einsicht in die Protokolle der ersten Einvernahmen mit der jungen Frau nach deren Flucht aus der Gewalt Wolfgang Priklopils im Sommer 2006. Kommissionsleiter Ludwig Adamovich hegt den Verdacht, dass es weitere Tatbeteiligte gegeben haben könnte.

Davor wurden diese Protokolle nur von drei Amtspersonen durchgelesen: vom Staatsanwalt, dem Untersuchungsrichter und dem Chefinspektor im Jahr 2006, bevor man den Fall erstmals für abgeschlossen erklärte. “Der Inhalt dieser Protokolle ist in den damaligen Endbericht also durchaus eingeflossen” , betont der Wiener Oberstaatsanwalt Werner Pleischl.

Öffentlichmachen “ein Fehler”

Nach der Einsichtnahme 2006 seien die Protokolle zur Verschlusssache erklärt worden, um “zu verhindern, dass persönliche Details über Kampusch an die Öffentlichkeit dringen” .

Dies stelle auch jetzt für die Kommission eine Herausforderung dar, meint die in Opferschutzfragen versierte Psychologin Sonja Wohlatz. Der Gang Kampuschs an die Öffentlichkeit sei “ein Fehler” gewesen, sagt sie:

“Zum Glück haben die Verfahrenshelfer gelernt: Im Fall Amstetten wurde kein Detail veröffentlicht.”

(Irene Brickner/DER STANDARD-Printausgabe, 28.7.2009)

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Frühere Berichte dazu:

Interessant….

Drei Monate Nichtstun trotz massiver Hinweise auf weitere Täter im spektakulärsten Entführungsfall Österreichs

Kampusch: Der Schlaf der Justiz

Von Andreas Unterberger und Werner Grotte

  • Erschwert Umfeld des Opfers Ermittlungen?
  • Indizien werden nicht aufgeklärt.
  • Gefahr für Kinder?

Wien.

Eine sechsköpfige Kommission mit Ex-Präsidenten von Oberstgerichten, Wissenschaftern und Spitzenbeamten hatte monatelang die Akte Natascha Kampusch geprüft und viele Sicherheitsbeamte einvernommen.

Dabei kamen peinliche, an grobe Fahrlässigkeit grenzende Fehler und Versäumnisse der Exekutive zutage (siehe unten). Finden diese nun in gravierenden Unterlassungen der Staatsanwaltschaft ihre Fortsetzung?

Während sich für die Vorwürfe gegen die verstorbene Innenministerin Liese Prokop – den eigentlichen Anlass der Untersuchungen – kein Beweis fand, entdeckte die Kommission viele Indizien, die nur einen Schluss nahe legen: Es muss mehr als einen Täter gegeben haben.

Nach der inzwischen in Kraft getretenen Strafprozessordnung kann nur noch der Staatsanwalt die zur Prüfung des massiven Verdachts notwendigen Aufträge geben. Der tut aber nichts.

Genauso wenig tut die ihm vorgesetzte Oberstaatsanwaltschaft.. Genauso wenig tut Sie die dieser vorgesetzte Justizministerin alle waren von den Kommissionsmitgliedern schriftlich und persönlich über den massiven Verdacht informiert worden. Sie hätten das Weisungsrecht, einen (schlafenden, furchtsamen oder trotzigen?) Staatsanwalt auf Touren zu bringen.

Immerhin geht es um den Verdacht des massiven Kindermissbrauchs durch weitere Täter beziehungsweise eine organisierte Bande.

Das ist immerhin eine Verbrechens-Kategorie, zu der die Politik fast ständig Gesetzes-Verschärfungen verlangt und auch (unter Federführung desselben Justizministeriums) beschließt.

Im Wortlaut des Kommissionsberichts finden sich jedoch auch klare Hinweise auf einen möglichen Grund, warum die Ermittlungen nicht vorankommen:

“Die Staatsanwaltschaft . . . scheint die Wünsche aus dem Umfeld des Opfers in bemerkenswert kritikloser Bereitschaft akzeptiert zu haben.

Dadurch konnte eine Anzahl von nicht vom Gericht bestellten Personen eine Art ,Schutzschirm’ um das ,Opfer Natascha Kampusch’ bilden, welcher die ohnehin schwierigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen um und rund um Wolfgang Priklopil durch Vorgaben, Einschränkungen und Restriktionen erheblich erschwerte.”

In dieser Passage fallen nicht nur die von der Kommission selbst gesetzten Anführungszeichen bei “Opfer Natascha Kampusch” auf. Sie enthält auch den Vorwurf, dass offenbar im Auftrag Kampuschs die Ermittlungen, ob es noch weitere Täter gibt, erschwert wurden.

Kampusch-Anwalt dementiert

Was aber kann dafür das Motiv sein, gibt es doch keinen Zweifel, dass Kampusch Opfer schwerer Verbrechen geworden ist?

Im Kreise der Ermittler kursieren dafür mehrere Spekulationen:

  • Erstens könnte Kampusch alles, was sie zusätzlich belastet, verdrängen wollen (was subjektiv verständlich wäre, aber dennoch nach dem Gesetz die Ausforschung von Verbrechern keinesfalls behindern darf).
  • Zweitens könnte sie jemanden, der ihr familiär oder sonstwie nahe steht, schützen wollen. Drittens aber könnte sie auch unter Druck einstiger Mittäter stehen.

Kampusch wird regelmäßig von einem Freund Priklopils besucht, der in Boulevard-Medien widersprüchliche Interviews gibt, von den Behörden aber noch nie als Verdächtiger verhört worden ist.

Die Kommission selbst formuliert es so: Es erscheine nicht verwunderlich, dass es “in einem Klima des Misstrauens, der Suche nach Schuldigen (Anm.: womit nicht die nach Mittätern, sondern nach Vertuschern gemeint ist), der teilweise offen, aber doch diplomatisch vorgetragenen Androhungen juristischer Konsequenzen für den Fall, dass inhaltliche Ergebnisse an die Öffentlichkeit dringen, lediglich zu einer unvollständigen Aufarbeitung gekommen ist und nicht alle kriminaltaktischen und kriminalpolizeilichen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.”

Kampuschs Anwalt Gerald Ganzger bezieht die Vorwürfe der Kommission nicht auf sich oder seine Kanzlei.

Er weist gegenüber der “Wiener Zeitung” auch die übrigen Vorwürfe zurück: “Naturgemäß hatte Frau Kampusch hundertprozentiges Interesse an einer umfassenden Aufklärung, auch in Richtung Mittäter, sodass ein ‘Abblocken’ durch die Umgebung von Frau Kampusch geradezu kontraproduktiv gewesen wäre.” Er habe keinerlei Abblocken wahrgenommen und wisse nicht, worauf sich die Kommission bezieht.

Die Kommission hatte jedoch eindeutig betont, dass die Rücksichtnahme auf Kampusch beziehungsweise deren Umgebung zu weit gegangen ist:

  • Es liege die Annahme nahe, dass die “überbordende Bereitschaft, Opferinteressen fallbezogen bedingungslos und durchgehend über das öffentliche Interesse an der Aufklärung von Kapitalverbrechen zu stellen, indem zumindest vorweg potentiell aussagekräftige objektive Beweismittel und -chancen ungenützt blieben, auch ein wesentliches Evaluierungshindernis bedeutete”.

Und an anderer Stelle formulierte die Kommission ihren Eindruck, “dass Repräsentanten der Opferschutzorganisation unmittelbar Einfluss auf die Einvernahme-Fragestellung an Natascha Kampusch genommen haben.”

Ein solches “Abblocken wesentlicher Tatermittlungen” sei jedoch gesetzlich nicht gedeckt – vor allem dann nicht, “wenn fassbare Gründe für die Annahme sprechen, dass (zumindest) ein bisher nicht ausgeforschter (weiterer) Täter tatinvolviert war.”

Denn es gibt in der Rechtsordnung wichtigere Werte als den Schutz des Opfers: so zum Beispiel die Minimierung des Risikos für weitere potentielle Opfer, wenn Mittäter noch ungeschoren durch Österreich liefen, wie die Kommission mehrfach betonte. Unter Umständen könnte es aber auch um den Schutz von Kampusch selber gehen.

Diese schweren Vorwürfe scheinen nun in den letzten drei Monaten ihre nahtlose Fortsetzung gefunden zu haben.

Quelle: Wiener Zeitung.at- online 16.09.2008

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Der Kriminalfall Kampusch

2.März 1998: Die zehnjährige Natascha Kampusch verschwindet am Schulweg in Wien 22.

3. März 1998: Eine Zeugin gibt an, sie hätte Kampusch in einem weißen Bus mit zwei Männern gesehen. Die Fahndung läuft an, bleibt aber erfolglos. Wohl wird der Entführer Priklopil von Polizisten besucht – aber ohne dass diese die Personenbeschreibung durch jene Zeugin mitbekommen hätten.

23.August 2006: Kampusch taucht wieder auf; Entführer Priklopil flüchtet, lässt sich von Freund Ernst Holzapfel in die Brigittenau bringen und wirft sich vor die Schnellbahn.

30. August 2006: Holzapfel gibt eine Pressekonferenz, in der er abstreitet, von der Entführung gewusst zu haben; Kampusch wechselt ihren Anwalt.

6. September 2006: Kampuschs erstes Interview wird im ORF ausgestrahlt.

29. September 2006: Kampusch zieht vom Wiener AKH in eine Wohnung.

16. November 2006: Die Polizei beendet die Ermittlungen, einen Tag später stellt auch die Staatsanwaltschaft den Fall ein.

5. Februar 2008: Der abgesetzte Bundeskriminalamts-Chef Herwig Haidinger erhebt schwere Vorwürfe über Fehler und Vertuschungen im Zuge der Ermittlung.

6. Februar 2008: Innenminister Günther Platter beschließt, eine Untersuchungskommission einzusetzen und verspricht “lückenlose Aufklärung”.

18. April 2008: Das Gratis-Blatt “heute” veröffentlicht geheime Protokolle aus den Polizeierhebungen; Kampusch-Anwalt Gerald Ganzger klagt wegen “Verletzung der Intimsphäre”.

12. Juni 2008 : Im deutschen Magazin “stern” erscheinen weitere Polizeiinterna.

Dienstag, 16. September 2008

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Weitere Berichte zumSkandal -KIMINAL- Fall Priklopil:

Skandallfall Priklopil-Kampusch
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Zum Nachlesen ein paar Berichte der Presse…

Presse Österreich- Panorama
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Ein Kommentar zu “Aufschrei der Medienberater N.K’s. …”

  1. Manfred Kretschmayer meint:

    Ich habe den heutigen Artikel im Standart unter RAU gelesen und möchte noch etwas ergänzen.

    Ich stelle mir die Frage, welche Motive manche Männer haben (bewusst oder unbewusst)dass sie den
    Tatbestand dieses Verbrechens so verniedlichen und einen Klaps auf dem Mund durch die Mutter bereits
    unangenehmer finden für das Opfer, als das eigentliche Verbrechen.
    Welches Ziel der Täter hatte, ist sonnenklar. Er hat geglaubt er kann dieses 10 jähriges Mädchen, mit Zuckerbrot und Peitsche,(Bemerkungen von Therapeuten: Er hat sie auf den Händen getragen, aber mit den Füßen getreten) zu einer Liebessklavien erziehen. Dass das Opfer sich aus eigenen Kraft endlich davon lösen konte, muss man Ihr mit großem Respekt anerkennen.(Vielleicht ist das auch der
    Grund, dass manche Frauen Neid empfinden, weil diese sich nicht von ihren brutalen Ehemänner lösen
    können.

    Ein mögliches Motiv könnte bei Männern sein, dass sich viele Männer in ihrer Fantasie, eine solche Liebessklavin wünschen. Es ist ja bekannt, das Täter ihren Missbrauch nicht als solches sehen, und sich einreden, sie hätten eigentlich etwas Gutes getan.

    Ich hoffe sehr, dass solche unbewusste Motive die Kommission nicht beeinflusst haben, denkbar wäre es.
    Manfred Kretschmayer
    mankre09@aol.de
    0699 1820 1110
    1050 Wien

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