12. August 2009

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Fall Kampusch noch lange nicht…

Fall Kampusch “ist noch lange nicht fertig”

11. August 2009, 18:35

Drei der sechs Mitglieder der Kampusch-Kommission: Rudolf Keplinger, Johann Rzezult und Ludwig Adamovich (von links).

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Die Kommissions beteiligten...

Mitglieder der Kampusch-Kommission verteidigen ihren Chef Ludwig Adamovich:

Der Entführungsfall sei noch nicht abgeschlossen, es spreche vieles für Mittäter

Wien – Eigentlich will keiner den Hickhack im Fall Natascha Kampusch, dennoch wird beinahe täglich ein Schäuferl nachgelegt.

Nach der Kritik am Leiter der Evaluierungskommission, Ludwig Adamovich, durch Rechts- und Medienvertreter von Natascha Kampusch stellen sich nun die anderen Mitglieder der Kommission öffentlich voll hinter Adamovich.

Tenor: Es sei nicht auszuschließen, dass der Entführer Wolfgang Priklopil Komplizen gehabt haben könnte, Natascha Kampusch könnte sich deshalb in Gefahr befinden.

Wie berichtet, hat Adamovich, der für seine Besonnenheit bekannte Ex-Präsident des Verfassungsgerichtshofes, zuletzt immer wieder ungewohnt deutlich auf offene Fragen in der Causa aufmerksam gemacht. Und dafür prompt Kritik von Kampusch-Beratern einstecken müssen. “Psychologisch und medial unverantwortlich”, hieß es zu den Warnungen von Adamovich.

Rudolf Keplinger, Leiter des Landeskriminalamtes Oberösterreich und ebenfalls Mitglied der Kommission, präzisierte dazu am Dienstag im Standard-Gespräch: “Wir sagen nicht, dass es Mittäter gibt, sondern dass vieles dafür spricht. Wir wollen, dass möglichst wenige Fragezeichen übrigbleiben.” Bis zum Einsetzen der Kommission im Vorjahr jedenfalls seien die Ermittlungen “nicht in der notwendigen Dimension” geführt worden, kritisiert Keplinger.

Entemotionalisieren

Susanne Reindl-Krauskopf, Professorin am Institut für Strafrecht und Kriminologie und stellvertretende Kommissionsvorsitzende, will die Diskussion “entemotionalisieren”. Aus der Erfahrung von anderen Entführungsfällen sei es durchaus möglich, dass unerkannte Mittäter ein ehemaliges Entführungsopfer unter Druck setzten. Also müsse im vorliegenden Fall “allen Fragen nachgegangen werden, auf die es noch keine befriedigende Antwort gibt”: zur “Entführung als solcher”, darüber, “was sich während der Zeit der Gefangenschaft abgespielt hat” sowie “wer aller außer Entführer Wolfgang Priklopil davon gewusst hat”.

Zu konkreten Ermittlungen wollten weder Reindl-Krauskopf noch Keplinger Stellung nehmen. Nach Informationen des Standard wird derzeit noch einmal mit Nachdruck eine Zeugenaussage von damals überprüft: Wie berichtet hatte eine Mitschülerin beobachtet, dass Natascha Kampusch im März 1998 von zwei Männern entführt worden sei. Da sonst alle Angaben des Mädchens stimmten, könnte sich auch Kampusch selbst mit ihrer Aussage, es habe nur einen Entführer gegeben, möglicherweise geirrt haben.

Auch die Bewegungen auf Priklopils Konto zur Zeit der Entführung werden noch einmal überprüft. In der Vergangenheit war mehrmals von 500.000 Schilling die Rede, deren Herkunft unbekannt sei.

Es sei ihr wichtig zu betonen, “dass niemand in der Kommission Kampusch etwas Schlechtes will”, betont Reindl-Krauskopf. Inhaltlich seien aber alle sechs Kommissionsmitglieder einer Meinung, sagt Keplinger: “Dieser Fall ist noch lange nicht fertig.” (Irene Brickner, Michael Simoner, DER STANDARD Printausgabe, 12.8.2009)

Quelle: www.standard.at -online 12.08.2009

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Zitat:

Über Geld und Einkommen von Priklopil wurde schon lange unter den Nachbarn gerätselt, damals hieß es er hätte “im Lotto gewonnen.”

Aber diese Summen würden auch leicht aus einem Handel mit seinen produzierten Kinderschändermaterialien ebenso handeln können, dass alles will die Kommission nun endlich geklärt haben!

Die Mittäter wenn es sie gibt, haben nun 3 Jahre Zeit gehabt ihre Berweise auf andere Server zu verschieben, ihre für sie peinlich werdenden Materialien gut geschützt zu verwahren, umzulenken auf Postwegen usw…

Tausende Möglichkeiten gibt es hier für die kriminellen Kinderschänder!

Es war auch die Rede, dass man bei bekannten Kinderschändern überprüfen würde… bis jetzt kam da noch nichts heraus!

Und was das Betreuerteam damit zu tun hat, ist auch ein großes Fragezeichen?, was sie zu vertuschen suchten von der ersten Minute in der sie N.K. in ihre Hände bekamen!

Das öffentliche Interview von N.K. spricht Bände, schaut man sich das etwas genauer und auf Distanz an!

Welch eine manipulierende Macht hier dahinter stand, aber sie war es ja gewohnt manipuliert zu werden, oder nicht?

So hat man mit solchen Opfern leichtes Spiel!

Und nun ist auch Yvonne in dieser Situation und gleiche Methode läuft ab! Weltweit einzigartig!

Star Psychiater Max Friedrichs Methoden vielleicht? Um Mitwisser oder etwaige Mittäter zu schützen?

Wir berichten natürlich für Sie hier weiter…

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“Lasst sie in Ruhe”

Vater hat Angst um Natascha

Den Vater von N.K. schotten sie von ihr ab, warum bitte?

Den Vater von N.K. schotten sie von ihr ab, warum bitte?

© TZ Österreich

Wien, 12. August 2009 Solange ihr Entführungsfall nicht restlos geklärt ist, kommt Opfer Natascha Kampusch nicht zur Ruhe – meint auch ihr Vater Ludwig Koch.

Der Original-Brief von Johann Rzeszut  »

Kein Tag ohne neue Schlagzeilen im Entführungsfall Kampusch. Dienstag stellten sich alle Mitglieder der Sonderkommission – darunter Kapazitäten wie Oberösterreichs Kripochef Rudolf Keplinger, Star-Profiler Thomas Müller und Ex-OGH-Präsident Johann Rzeszut – hinter Aussagen des Leiters Ludwig Adamovich.

Drei Fragen

Der Top-Jurist hält es für keineswegs erwiesen, dass Kidnapper Wolfgang Priklopil ein Einzeltäter war. Denkbar somit, dass dem 21-jährigen Opfer auch heute noch von etwaigen Komplizen oder Mitwissern Lebensgefahr drohe. Empfehlung an die Polizei-Soko daher, drei offene Fragen zu klären:

  • Wie passierte die Entführung?
  • Wie lief die Gefangenschaft ab?
  • Und wer wusste davon?

Exakt diese Fragen lassen auch Nataschas Vater seit dem 23. August 2006 nicht ruhig schlafen. Denn als seine Tochter damals ihrem Peiniger entkam, hatte Ludwig Koch „gleich das Gefühl, der Fall ist mit Priklopils Selbstmord keineswegs geklärt”.

ÖSTERREICH: Herr Koch, was sagen Sie zu den neuen Ermittlungen?

LUDWIG KOCH: Die Adamovich-Kommission schickt der Himmel, weil endlich Schluss ist mit der ständigen Geheimnistuerei. Jetzt wird es spannend.

ÖSTERREICH: Glauben Sie, dass wirklich Lebensgefahr für Ihre Tochter besteht?

KOCH: Es reicht schon, wenn sie erpressbar ist. Genau deshalb dränge ich ja seit drei Jahren auf restlose Klärung des Falles – so wie ich Natascha nach ihrem Verschwinden über achteinhalb Jahre nie aufgegeben habe. Und ich werde mit meiner Überzeugung, dass Priklopil nicht allein war, wieder recht behalten.

ÖSTERREICH: Sie haben Kontakt zur Soko. Glauben Sie an einen Ermittlungserfolg?

Koch: Das sind erstklassige Kriminalisten. Wie ich höre, verfolgen die einige Spuren. Es gab seltsame Kontakte Priklopils zu einer Pornohändlerin, zu einem Berufsoffizier und natürlich schauen die sich jetzt auch Priklopils seltsamen Freundeskreis noch einmal genau an.

ÖSTERREICH: Warum fragen Sie Ihre Tochter nicht einfach einmal selbst?

KOCH: Ich würde gern, aber sie wird von mir abgeschottet. Manchmal denke ich mir: Wie lange hält sie den Druck noch aus, mit niemandem über ihr Schicksal reden zu können?

Quelle: www.oe24.at -online 12.08.2009

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Zitat:

Das war Starpsychiater Max Friedrichs Werk, den leiblichen Vater von N.K. ihn öffentlich zu diskriminieren, abschätzig über ihn zu urteilen und ihn von N.K. fern zu halten, während Ernst Holzapfel zu N.K. Kontakt pflegen konnte!

HIER BLEIBT die FRAGE, warum?

Da stimmt doch etwas nicht in dieser Betreuung und dem “Experten- Betreuerteam”, dass sich ja ohnehin schnell wieder verdünnisierte, nach der Geldverteilung von 60,000.-Euro für die eigenen Projekte…”NATASCHA – FOUNDATION” genannt.

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Vertuschungen und Lügen spazieren gemeinsam über die Stiegen

Die Zeit wird es hervorbringen…
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