27. September 2009
Österreich huldigte Roman Polanski…
ÖSTERREICH huldigte noch vor ein paar Tagen Roman Polanski -„Tanz der Vampire”…
Die SCHWEIZ verhaftet ihn!

Roland Polanski statt ausgezeichnet verhaftet für die USA...
Gefängnis statt Auszeichnung: Der Star-Regisseur und Oscar-Preisträger Roman Polanski ist am Samstag bei der Einreise in die Schweiz überraschend verhaftet worden.
Dem 76-Jährigen droht die Auslieferung an die USA, wo er vor mehr als drei Jahrzehnten eine 13-Jährige vergewaltigt haben soll. Polanski war vom Filmfestival Zürich eingeladen worden und sollte dort am Sonntagabend für sein Lebenswerk ausgezeichnet werden.
Quelle: www.kleinezeitung.at -27.09.2009
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Vorsicht, Schweiz: Roman Polanski in Haft
US-Haftbefehl von 1978
27.09.2009, 16:00

Roman Polanski in der Schweiz verhaftet...
| Regisseur Roman Polanski sitzt in der Schweiz im Gefängnis - wegen eines Vorfalls von 1978. In Deutschland sollte er groß geehrt werden. Die Filmszene spricht von einer Posse. |
Bereits 1977 stand Roman Polanski in den USA vor Gericht - festgenommen wurde er erst jetzt. (Foto: AP)
Der weltberühmte Filmregisseur Roman Polanski (”Rosemaries Baby”, “Chinatown”) hat in seinen Werken viele schwierige Stoffe bewältigt. Gescheitert aber ist er an eidgenössischen Polizisten. Nun sitzt der Künstler in der Schweiz in Polizeigewahrsam - in jenem Land, das ihn ehren wollte für seine Leistungen.
Polanski wurde am Samstag bei der Einreise in die Schweiz offiziell in Auslieferungshaft genommen worden. Das bestätigt der Sprecher des Justizministeriums, Guido Balmer. Der renommierte Filmemacher sei auf Grundlage eines US-Haftbefehls in “provisorischer Haft”. Über seine Auslieferung an die USA werde nun im Auslieferungsverfahren entschieden.
Wo sich der 76-jährige Polanski derzeit befindet, sagte Balmer nicht. Auf die Frage, warum man den Regisseur, der in den vergangenen Jahren häufig vollkommen unbehelligt in der Schweiz war, gerade jetzt festgenommen habe, sagte der Sprecher: “Wir wussten diesmal genau, wann er einreist.”
Nach Angaben des Justizministeriums werfen die US-Behörden Polanski sexuelle Handlungen mit Kindern vor, namentlich in einem Fall von 1977 mit der 13-jährigen Samantha Geimer in Los Angeles. Seit Ende 2005 fahndeten die US-Behörden weltweit nach ihm; ein US-Haftbefehl gegen ihn liege seit 1978 vor. Ob Polanski, der französischer Staatsbürger ist, ausgeliefert wird, müsse nun das Verfahren zeigen, erklärte das Ministerium.
Der Regisseur hatte sich in den siebziger Jahren des Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen für schuldig erklärt, war aber vor der Urteilsverkündung 1978 aus den USA nach geflohen. Seitdem lebt Roman Polanski in Frankreich und Polen. In den USA war er seitdem nicht mehr.
Quelle: www.sueddeutsche.de - online 26.09.2009
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Roman Polanski hatte 1978 eine 13 Jährigen vergewaltigt…
Reporter:
Da war die Welt noch für Roman Polanski in Ordnung, als er vor circa 2 Wochen zur Premiere von „Tanz der Vampire” ins Wiener Ronacher kam.
Umjubelt sollte am Wochenende auch sein Auftritt beim Filmfestival in Zürich sein wo der 76 Jährige für sein Lebenswerk ausgezeichnet hätte werden sollen.
Aber es kam anders.
Bei der Einreise in die Schweiz wurde Polanski überraschend festgenommen auf Grund eines internationalen Haftbefehls wegen einem Vergewaltigungsverfahren aus den USA. Seit dem hat er das Land nicht wieder betreten.
Die vereinigten Staaten fanden seit Ende 2005 weltweit nach Polanski.
Der Regisseur mit der französischen Staatsbürgerschaft wurde nun offiziell in Auslieferungshaft genommen.
Die USA haben 60 Tage Zeit, ein formelles Auslieferungsgesuch nach zu reichen.
Während dessen wird von mehreren Seiten gegen die Verhaftung demonstriert.
Transparente mit:
„WE WANT TO WELCOME MR. POLANSKI” usw.
Frederic Mitterand Französischer Kulturminister:
„In so zu sehen ist schrecklich, alleine und eingesperrt wo er doch kurz vor einem Ereignis stand, wo er doch Lob und Anerkennung erhalten sollte.
Im wurde eine Falle gestellt.
OTTO WEISER- Freund von Polanski:
Ich bin schockiert, ich schäme mich Schweizer zu sein. Das die Schweiz das so mit einem brillanten Regisseur antut. Ich liebe seine Arbeit, ein großartiger Kerl der vor 32 Jahren#
„einen kleinen Fehler „ begangen hat.
Was für eine Schande für die Schweiz.
Reporter:
Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Los Angeles sagte:
„Die Festnahme Polanskis sei in der vergangen Woche geplant worden, als sein Besuch in der Schweiz bekannt geworden sei.
Quelle:© APTN -2009- www.kleinezeitung.at -online 28.09.2009
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In Österreich werden Kinderschänder ausgezeichnet obMusiker Michael Jackson, (mit Geld sich vom Verdacht sich frei gekauft!) Künstler wie Otto Mühl & Co., oder Psychiater Wurst, Österreich ehrt Kinderschänder und verewigt sie in ihren Geschichtsbüchern!
Aber auch Stellungnahmen dieser Art möglich:

Leserbriefe Österreich....
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Polanski: Anwälte könnten Verhaftung provoziert haben
29.09.2009 | 06:27 | (DiePresse.com)
Weil die USA noch kein Auslieferungsbegehren gegen Polanski angestrebt hat, wollten die Anwälte einen Verfahrensfehler gültig machen. Deshalb soll nun ein solches Begehren eingebracht worden sein.
Kommentar: Der Preis für sein Lebenswerk
Tauziehen um Freilassung Polanskis
Polen bemüht sich um Gnade für Regisseur Polanski
Bilder zum Thema
Aus dem Archiv:
- Polanski: Vergewaltigungsverfahren wird nicht eingestellt (08.05.2009)
- Polanski: Mißbrauchs-Verfahren wird nicht eingestellt (18.02.2009)
- Sex-Verfahren: Juristische Niederlage für Polanski (03.02.2009)
- Teilsieg für Roman Polanski in Sex-Verfahren (21.01.2009)
- Polanski-Opfer verlangt Einstellung von Sex-Verfahren (13.01.2009)
Die US-Anwälte von Star-Regisseur Roman Polanski haben dessen Festnahme am Samstag in der Schweiz womöglich mitprovoziert. Das berichtete die “Los Angeles Times” am Dienstag unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Quellen. Die Rechtsvertreter hätten sich im Sommer bei einem Berufungsgericht beschwert, dass es in drei Jahrzehnten keinen ernsthaften Versuch der Behörden gegeben habe, eine Auslieferung Polanskis zu erreichen. Dies soll zur Verhaftung in der Schweiz beigetragen haben, mutmaßte eine namentlich nicht genannte Quelle.
Die Anwälte sollen den Umstand, dass es bisher kein Auslieferungsbegehren seitens der USA gegeben habe, laut “LA Times” mit Blick auf mutmaßliche Verfahrensfehler in dem Fall angeführt haben. Die Anschuldigungen hätten die Behörden entgegen den Absichten der Anwälte angespornt, nach einer Möglichkeit für eine Verhaftung des Filmregisseurs zu suchen - die Wahl ist laut dem Blatt auch deshalb auf die Schweiz gefallen, weil sie ein Auslieferungsabkommen mit den USA unterzeichnet hat.
Opfer für Einstellung des Verfahrens
Der Regisseur, der die französische und polnische Staatsbürgerschaft besitzt, war wegen Missbrauchs einer Minderjährigen bereits seit 2005 international zur Verhaftung ausgeschrieben. Das Opfer hat ihm inzwischen vergeben und spricht sich für eine Einstellung des Verfahrens aus, dem sich Polanski vor 32 Jahren durch Flucht entzogen hatte.
Noch am 16. September konnte Polanski unbehelligt Wien besuchen. Am Samstag war Polanski in Zürich, weil er das “Goldene Auge” für sein Lebenswerk erhalten sollte. Seither sitzt er in Auslieferungshaft. Frankreichs und Polens Außenminister wollen US-Präsident Barack Obama um die Begnadigung des weltberühmten Regisseurs ersuchen.
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Zitat:
In den USA verjähren sexuelle Verbrechen nicht! Und daher muss Polanski ausgeliefert werden!
Werden auch als Verbrechen geahndet nicht als Delikte oder Vergehen!
In der Schweiz verjähren sexuelle Verbrechen ebenfalls nicht meinte die Staatsanwälting, die Polanski verhaften ließ!
Und in Österreich?
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Schmutzige alte Männer
05. Oktober 2009, 19:33
Polanski nach einer Anhörung vor Gericht im Jahr 1977. Vergewaltigung verjährt in den USA nicht, zu Recht.
Die Diskussion um den Fall Polanski zeigt einmal mehr, wie schnell eine Opfer-Täter-Umkehr stattfinden kann
“Freiheit für Polanski” fordern Kulturschaffende weltweit angesichts der Verhaftung des polnisch-französischen Starregisseurs Ende September in der Schweiz.
Eine Falle habe man dem Genie gestellt, der wegen eines Verbrechens, das er vor 32 Jahren begangen hat, nun in Haft genommen worden ist. Einen internationalen Haftbefehl gibt es erst die letzten Jahre gegen Roman Polanski, und die Schweizer Behörden wussten diesmal, wann er einreisen wird. Und es hat Klick gemacht.
Denn Polanski hat 1977 in den USA ein Kind vergewaltigt.
Nach dem Urteil und einem Kurzaufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung floh er nach Europa.
Eine Falle habe man ihm auch 1977 gestellt, irgendwie, hieß es auch damals: Eine Lolita-Falle. Und schmutzige alte Männer tappen in diese doch nur allzu oft!
Und auch heute kommen von Seiten der KünstlerInnenschaft wie MeinungsmacherInnen Wortmeldungen, die der Diskussion um die Verhaftung die alt bekannte Schlagseite geben: Es sei schon so lange her. Wem ist mit einem Prozess gedient?
Es sei keine “richtige” Vergewaltigung gewesen. Letzteres meinte Whoopie Goldberg. Vielleicht denkt sie das, weil sie in der “Farbe lila” unter der Regie Steven Spielbergs eingeübt hatte, wie eine “richtige” Vergewaltigung auszusehen hat. Schließlich ist das ja Film, und nicht das echte Leben.
Das echte Leben des damals 13-jährigen Opfers nahm durch Polanskis Straftat und dem Bekanntwerden dieser eine negative Wendung:
Sie war vergewaltigt worden.
Sie wurde in der Presse als Klischee präsentiert,
- als Lolita,
- eine aufstrebende,
- sexuell erwachte und berechnende junge Frau.
- Machtgewinn,
- Karriereboost durch Sex - so wurde das gelesen.
Polanski als erwachsener, machtloser Mann als Zielobjekt, dessen “Schwäche für junge Mädchen” ausgenutzt wurde, was er seinerseits ausnutzte - was ja jeder an seiner Stelle getan hätte. So sieht das der Regisseur selbst, wie er in einem Interview 1979 meinte:
“Alle (Männer) wollen junge Mädchen ficken.”
Das tun sie auch:
- Woody Allen tat es,
- Jerry Lee Lewis,
- R. Kelly,
- Paul Weller.
Diese Vorzeige-Männer der Kulturindustrie wurden im Gegensatz zu Polanski nicht der Vergewaltigung überführt, so problematisch, weil so geläufig und als Kavaliersdelikt toleriert, das Phänomen auch ist.
Wann beginnt die sexuelle Selbstbestimmung, kann ein junger Mensch ihre/seine Grenzen gegenüber einer viele Jahre älteren Person zu ihren/seinen Bedigungen überhaupt abstecken?
Im Fall Polanski erübrigt sich die Diskussion: ein 43-Jähriger, der einer 13-Jährigen Alkohol und Tabletten verabreicht, sie mit seinem Status, ja Nimbus einlullt - ihr Nein nicht akzeptiert, sie oral, vaginal und anal vergewaltigt, sich nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft wegen Beischlafs mit einer Minderjährigen für schuldig bekennt und dann flieht, ist ein klarer Fall für die Justiz. In den USA gibt es keine Verjährungsfrist bei Vergewaltigung, insofern spielt es keine Rolle, wie lange die Tat zurückliegt.
Wo Ansehen, Macht und Einfluss eine große Rolle spielen, der männliche Genius betont wird und das Weibliche als willfähriger “Enabler” in der Diskussion auftaucht, wird es den Opfern immer weh tun. Im Fall Polanski hat sich das Opfer gegen einen neuen Prozess ausgesprochen, denn es habe dem Täter verziehen.
Dahinter steckt die Sorge um eine neuerliche Debatte, die sie wieder mit der Tat konfroniert und die sehr schnell eine Opfer-Täter-Umkehrung mit sich bringen kann.
Die Opfer müssen sich Anschuldigungen aussetzen, die bei ihnen (Mit)Schuld orten. Wenn dies öffentlich über die Medien passiert, umso schwieriger. “Freiheit für Polanski” zu fordern ist nicht angebracht. Damit wird impliziert, dass Vergewaltigung schon nicht so schlimm ist. Zumindest wenn der Täter und nicht das Opfer berühmt ist. (Birgit Tombor, dieStandard.at, 7.10.2009)
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Laut Bild Kurzbericht:
USA: Polanski-Verfahren läuft weiter
USA:
Polanski-Verfahren läuft weiter Ein Berufungsgericht in Los Angeles (US-Staat Kalifornien) hat den Antrag des Starregisseurs Roman Polanski (76) auf Einstellung seines Verfahrens wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen abgelehnt. Polanski steht derzeit in seinem Chalet in der Schweiz unter Hausarrest, der elektronisch überwacht wird.
© bild.de (13:02) -online 24.12.2009
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Wenn Prominente unter Verdacht geraten….
Michael Jackson …
Michael Jackson ist tot…
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Ein Kommentar zu “Österreich huldigte Roman Polanski…”
Kommentare
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29. September 2009 um 23:32 Uhr
Zu Polanski: Er hat sich einem Strafverfahren in den USA durch Flucht entzogen (was man im übrigen auch nur so leichthin kann, wenn man genügend Vermögen hat). Der Ausgang des Strafverfahrens war ja keineswegs vorbestimmt, er hätte theoretisch ja auch freigesprochen werden können (glaubte aber offenbar selbst nicht daran). Es geht einfach nicht an, dass man einem Angeklagten in einem Rechtsstaat durchgehen lässt, dass er sich einfach einem Verfahren/Urteil entzieht, nur weil er genügend Geld hat, sich irgendwo auf der Welt nach Belieben aufzuhalten. Das muss auch nach vielen Jahren noch verfolgt werden, auch wenn die Person ein berühmter Künstler ist. Andernfalls würde das ja bedeuten, dass Kinderschänder, die es sich “richten” können (durch Geld, Ansehen, besondere Kunstwerke oder was immer) sich jeder gerichtlichen Untersuchung und Verurteilung entziehen können.
Es geht meiner Meinung nach in dem Fall gar nicht nur darum, ob Polanski ein Kinderschänder war/ist oder nicht. Und schon gar nicht geht es darum, dass ihm sein erwachsenes Opfer angeblich längst verziehen hat (Stockholm-Syndrom oder Therapieeffekt: Opfer verzeiht und der Täter ist vor dem Gesetz reingewaschen oder wie?). Es geht darum, dass P. sich einem Verfahren durch Flucht entzogen hat. Schäme dich, Otto Weiser, für eine so dumme Aussage (”kleiner Fehler”). Schäme dich, Österreich, für so unqualifizierte Ehrungen (er wird ja hierzulande sonst auch nicht jede(r) geehrt, der es künstlerisch verdient hätte!!!)