29. September 2009
Im Netz der Fahnder…
ORF 2Â – Thema 21:05 „Im Netz der Fahnder” 28.09.2009
Moderator Christoph Feuerstein:
Guten Abend !
Im Netz der Fahnder… Kinderpornografie im Internet…
Gelingt den Fahndern wie vor wenigen Tagen ein Schlag gegen Kinderpornokonsumenten gibt es gleich tausende neuer Internetseiten. Seit 2008 sind 1000 Österreicher ausgeforscht worden, nur die Spitze eines Eisberges. Bei den meisten Männern musste das Verfahren jedoch wieder eingestellt werden, weil sie die KINDERPORNOS „nur” angesehen und nicht herunter geladen  oder verbreitet haben.
Seit Juni ist das Gesetz verschärft, jetzt gilt auch das wissentliche betrachten als DELIKT.
Das Problem der Pädophilie ist, dass es weiter verbreitet ist als man denkt, löst das aber nicht.
Burgit Bock, Rike Fochler und ich berichten  über die Operation” Carussell”
Reporter:
Diesmal ist es eine Internetseite mit Kinderpornos aus Brasilien.
- Eine Tauschbörse.
- Fürchterliche Bilder  sexuell misshandelter Kinder!
Wieder werden auch ÖSTERREICHER als Nutzer ausgeforscht. Bei 31 Usern beschlagnahmen die Ermittler des Bundeskriminalamts mehr als 33 000 GB Datenmaterial.
BKA – Harald Gremel:
Das ist in A4 Seiten ausgedruckt eine Höhe über 100 km
Christian Platzer: Technische Universität Wien
Man könnte 3 Milliarden Fotos auf der Datenmenge abspeichern.
Reporter:
Vergangene Woche werden bei allen Verdächtigen Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Der Schlussakt.
Begonnen haben die Ermittlungen bereits im Jänner 2008 brasilianische Internetfahnder haben diese Kinderpornotauschbörse ausgehoben. Doch die internationale Zusammenarbeit der Polizei kostet Zeit!
BKA Harald Gremel:
Das dauert oft drei vier Monate bis das nach Österreich kommt, dann müssen wir riesige Datenmengen analysiert und verarbeitet, das dauert bis zu einem halben Jahr bis wir wirklich an die Provider herantreten können um die Stammdaten von den österreichischen Usern anfragen  zu können.
Reporter:
Bei manchen Konsumenten von Kinderpornos werden nur ein paar Fotos oder Videos sichergestellt. Andere haben bis zu 100.000 sende auf ihren Festplatten gespeichert. Die Täter kommen aus allen Gesellschaftsschichten:
Rechtsanwälte, Techniker, Angestellte.
Angezeigt werden die Männer auf freiem Fuß. Sie reagieren ganz unterschiedlich.
BKA Harald Gremel:
Das beginnt bei völligem ignorieren der strafbaren Handlungen und das geht bis hin, dass er dankbar ist, dass die Polizei endlich kommt, manche haben auch schon gesagt: „Gott sei Dank, bin ich jetzt erwischt worden, denn mir genügt das Sammeln und das Weitergeben nicht mehr ich hab schon gelüste auf ein Kind zuzugreifen und dass zu missbrauchen.
Reporter:
Robert ist Mitte 20 Â Â er ist Grafiker jeden Tag arbeitet er am Computer am Abend befriedigt er im Internet seine verbotenen Triebe. Robert ist pädophil er konsumiert Kinderpornografie. In der realen Welt hat er noch kein Kind missbraucht. Bis die Polizei an seine Tür klopft ist er sich keiner Schuld bewusst.
Robert:
Es war mir damals nicht bewusst, dass das illegal ist im Internet nach Fotos oder Videos zu suchen. Das ist ganz komisch eigentlich ich habe das gar nicht als falsch empfunden.
Christoph Feuerstein:
Und die Kinder die aber da leiden, das nehmen Sie in Kauf?
Robert:
Also ich will nicht das Kinder leiden auf keinem Fall. Aber das ist auch nicht so, dass ich mich als „Kinder liebender” bezeichne sondern das ist einfach reiner sexueller Trieb.
Christoph Feuerstein:
Wann sind Sie drauf gekommen dass Sie Kinder reizvoll finden?
Robert:
Also die Grenzen selbst habe ich nie gesehen da ich selbst ein Kind war, also ein Minderjähriger war wo das angefangen hat. Also ich kann sagen in der Pubertät ist das Alter dann der Frauen die ich attraktiv empfunden habe gleich geblieben. Das war immer so 12 und ich bin weiter gewandert mit dem Alter.
Christoph Feuerstein:
Was ist es da genau, was einem da gefällt?
Robert:
Das ist ein bisschen das Verhalten, also dieses Unerfahrene.
Reporter:
Für den Psychoanalytiker Walter Hoffmann ist das Internet ein Spiel jedes menschlichen  Unterbewussten, die ständig  boomenden Sexseiten zeigen dass Kinderpornografie längst ein gesellschaftliches Problem ist. Nicht das einzelner Perverser. Die Täter sind Männer!
Nur wenige trauen sich in Therapie.
Walter Hoffmann:
Die haben da viele, viele Jahre völlig A-sexuell gelebt und haben dann oft große Angst wenn sie mit einer gleichaltrigen Frau in Berührung kommen, dass sie sich einfach vor der ja auch blamieren, oder das sie in der Beziehung nicht ihren Mann stehen, dass sie nicht können. Da sind viele Ängste mit ihm Spiel, die dann dazu führen, sich ein unerfahrenes Sexualobjekt zu suchen dass über keine Vergleichsmöglichkeiten verfügt.
Reporter:
Die hohe Anonymität des Internets macht es Betroffenen einfach Kinderpornografisches Material zu beschaffen. Seit 1. Juli wurde daher das Gesetz verschärft, neben dem Besitz ist nun auch das wissentliche betrachten von Kinderpornografie strafbar.
Die Höchststrafe beträgt 3 Jahre! Internetbenutzer haben nun Angst, irrtümlich auf eine einschlägige Seite zu kommen und sich damit strafbar zu machen.
Die Webexperten der Technischen Universität Wien geben
ENTWARNUNG!
Das kommt so viel wie nie vor!
Durch Viren oder Spammails langt unwissentlich kein Kinderpornografisches Material auf den Computer.
Wer Kinderpornos finden will geht gezielt vor und der weiß was er tut!
Christian Platzer:
Man findet nicht einfach Kinderpornographie indem man in
GOOGLE GEHT UND DANACH SUCHT!
Da gibt es natürlich Vorkehrungen und also da muss man:
- Die einzelnen Seiten dazu kennen!
- Muss man wissen wie man seinen Computer schützt gegen externe Zugriffe!
- Wie verschlüsselt man die Daten auf der Festplatte!
- Wie kann man den Internetzugang möglichst anonym halten!
- Wie funktioniert die Bezahlung?
Robert:
Ich fühl mich als jemand der in der Internetgeneration aufgewachsen ist, mit dem Internet groß geworden ist wo so etwas ständig stattfindet.
SUCHEN nach Seiten, eben nicht nur was Kinderpornos betrifft oder überhaupt sondern etwas suchen, was noch kein Anderer weiß. Also immer diese Grauzonen erwischen, das ist einfach interessant.
Reporter:
Robert schaut sich Kinderpornografische Bilder im Netz an generell ist Österreich ein Land von Konsumenten. Produziert wird hauptsächlich in Rußland, den ehemaligen Ostblockstaaten und im Asiatischen Raum. Länder in denen die Behörden andere Probleme als missbrauchte Kinder haben.
Kinderpornografie ist ein Millionen -Geschäft ein neuer Arbeitskreis im Ministerium will diesen Aktivitäten gegensteuern Astrid Winkler vom Jugendnetzwerk „ecpat” gehört zu den Initiatorinnen, denn es kommt auf die Koordination aller an! Sorgen bereitet vor allem in letzter Zeit ein neues Phänomen In den Chatrooms den virtuellen Tratschforen machen sich auch Pädophile an Kinder heran.
Astrid Winkler :
Gomi bezeichnet eben die Strategie von Vernetzungen von Tätern,Chatrooms sich in einzuschleichen als gleichaltrig auszugeben. Die Jugendlichen gezielt also wirklich sehr gezielt und auch psychologisch sehr raffiniert  zu verführen. Das beginnt halt mit:
- Austausch mit Gesprächen.
- Dann werden die Jugendlichen davon einmal eingeladen um sich vielleicht oben frei zu machen,
- Irgendwann sich ganz auszuziehen,
- Irgendwann vielleicht zu masturbieren
Und diese Fotos werden weitergeschickt und der Täter nimmt diese Fotos verbreitet sie verdient auch Geld damit oder hat die klare Absicht, dieses Mädchen auch irgendwann zu treffen und  das dann tatsächlich physisch zu missbrauchen.
Christoph Feuerstein:
Eltern würden wahrscheinlich so weit gehen jemandem zu töten, der ihren Kindern irgendetwas antut. Wie gehen Sie mit diesem Bewusstsein um.
Robert:
Ich wünsch mir jeden Tag, ich hätte das nicht. Ich wünsche mir jeden Tag, ich hätte diese Neigung nicht. Wenn man wirklich reden will, ist niemand da.
Reporter:
Psychoanalytiker Walter Hoffmann kritisiert was in Österreich vor allem fehlt sind Stellen an die sich Pädophile wenden können. Auch wenn die Polizei die Täter erwischt, dass eigentliche Problem bleibt.
Die Lust sich Kinderpornografie “anzuschauen”.
Walter Hoffmann:
Für die sexuelle Neigung kann niemand etwas. Natürlich ist es wichtig, dass man sexuelle Neigen die Andere schädigen könnten unter Kontrolle hat. Aber das erreiche ich nicht indem ich Menschen die das in sich verspüren in den Untergrund  dränge und sie noch weiter verunsichere, noch mehr Angst mache. So empfehle indem man ihnen eine Möglichkeit gebe herauszukommen und sich sozusagen mit anderen Menschen in Einrichtungen zu vernetzen!
Je besser, je offener jemand über seine Neigung sprechen kann umso weniger groß ist dann die Gefahr dass er es auch auslebt. Das ist einfach eine Binsenweisheit die sich 100.000 Mal sich schon bestätigt hat.
Reporter:
Die Heilung ist nur schwer möglich in Therapien können Betroffene aber den Umgang damit lernen.
Christoph Feuerstein:
Wie können Sie diesen Trieb kontrollieren?
Robert:
Also das Ding ist ich wollte ja einmal Lehrer werden, das hab ich mir sofort abgeschminkt danach, weil ich gewusst habe, es ist schwierig und wenn ich aktiv nichts mache bin ich total unkonzentriert die ganze Zeit.
Ich würde nie Betreuer auf einem Ferienlager sein. Ich würde nie viel mit Mädchen in diesem Alter zu tun haben wollen. Weil einfach die Gefahr groß ist etwas zu tun.
Reporter:
Bei jedem Schlag gegen Kinderpornografie wird  eigentlich nur die Spitze des Eisbergs gekappt. Vom sogenannten Weblogs, erhoffen sich die Experten einen kleinen Erfolg.
Astrid Winkler:
Das heißt einfach dass man den Zugriff auf Kinderpornografische Webseiten die bereits bekannt sind oder die bereits auffällig geworden sind unterbricht. Das heißt, wenn jetzt komplett diese Seite anwählt  dann kommt sozusagen ein schwarzer Schirm wo dann oben steht,
„Sie sind im Begriff eine illegale Webseite anzuwählen”
Reporter:
Um aber die Kinderpornografie  im Internet einzudämmen bedarf es einer weltweiten Zusammenarbeit der Behörden und Globaler Gesetze.
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Zitat:
So froh ich jedes Mal für die Berichte darüber bin, dass auch Österreich darüber zu sprechen beginnt, so schockiert bin ich darüber, dass man sich im 21.Jh. noch immer der der Kinderschändersprache bedient!
KINDERSCHÄNDERVERBRECHEN Â an KINDERN haben absolut nichts mit PORNOGRAFIE zu tun!
KINDERSCHÄNDERVERBRECHEN Â an Kindern müssen als BEWEISDOKUMENTE GESEHEN WERDEN die alle Kinderschänder -Ring – Beteiligten auf einen der Milliarden von KINDOPFER – PRANGERN im Internet abgelegt werden müssen von ihnen für das Passwort – die EINTRITTSKARTE in diese „Exklusiven „ Â Vorliebe- Buben u. Mädchen überwiegend Akademiker -Sadisten Zirkeln, Plattformen, Chats!
Die Kinderschänder, wie ich schon seit 16 Jahren immer wieder der Öffentlichkeit sagte:
Mann, NICHT EINFACH ZUFÄLLIG DA REIN gerät, drauf gestoßen wird,
auf diese grausamen von der Gesellschaft  zu ächtenden Kindopfer -Pranger.
Man muss Insiderwissen haben!
Alle Kinderschänder sonnen sich an den Worten von Experten die sie so gut verstehen und für sie reden,
- dass sie noch viel zu wenig vernetzt wären,
- dass ihnen die HILFE FEHLT
- dass sie nicht darüber reden können,
- so verängstigt sind,
- Angst vor Frauen haben…usw.
Hier fühlen sie sich total aufgehoben und verstanden, dass sie ja nicht anderen können da sie ja einer „NEIGUNG „ erliegen.
Dass der Großteil 99.9% nur Trieb gesteuert vom 0815 Sex angewidert weit entfernt schon von der Auswahl Sado Maso, oder parallel lebend und sadistisch ausgeprägt sich an Kindern auslebt. Da sie hier alles ausleben können was sie von keiner Frau, keiner Hure normal bekommen können, sie sind nicht mehr unschuldig!!
Sie gehen sogar so weit, dass sie den sexuellen Höhepunkt an einem sterbenden Baby erleben wollen, dass zu Tode gefickt wird.
Die Brillianten unter der Ware, oder Sexobjekten wie Experten sie nennen die gequälten, vergewaltigten Kindopfer sind BABYS von 1Tag bis zu 2Jahren!!!!
Und dass nennen Medien, Â der ORF und alle anderen TV -Sender – KINDER-Pornografie?
Ich denke hier stimmt in unserem allgemein Denken etwas nicht, wenn man Beweise von sexuellen Verbrechen an Kindern, zur Lustfördernden erwachsenen Pornografie mischt wo mit Verträgen festgesetzt ist was der die Darsteller machen, zulassen und was nicht!
KINDER haben hier keine Entscheidungsrechte, da der Erwachsene bestimmt was mit ihm zu geschehen hat!
Und daher verwehre ich mich nach wie vor so verächtlich den Kindopfern gegenüber zu agieren mit Worten!
Es wurden 1465 Kinderschänder aufgedeckt die sich am grausamsten Kindopfer -Pranger bedienten!
Denn man muss schon die auch als Kinderschänder sehen die vom Gesetz her nicht belangt werden konnten!
Die Ausreden bei Gericht müssten nun endlich dem dümmsten nicht aufgeklärten  Richter  nun doch auf die Nerven gehen und dementsprechende Strafen ausgesprochen werden. Ich weiß, dass diese weiteren Verbrechen die einer Versklavung gleichgestellt werden müssten, bei Richtern noch nicht so angekommen sind!
Alle diese Kinderschänder verdienen Geld mit ihren EIGENEN BEWEISMATERIALIEN von sexuellen Verbrechen an ihren Kindern oder fremden Kindern aus z.B.: Thailand, wo ein BZÖler Landesabgeordneter aus N.Ö. Buben sexuell misshandelt hat sich selbst mitgefilmt hat und auch in Wien 2 Buben vergewaltigt haben soll! (2008, 4 Jahre unbedingt bekam und ich denke er läuft  weil er Nichtigkeit und Berufung einlegte, noch immer frei herum!) Bestimmt seine Filme vermarktet hat, sonst wäre er ja gar nicht ausgeforscht worden, oder?
Das meine ich damit, dass österreichische Kinderschänder ob nun Knaben-Vorliebe, oder Mädchen sie sind alle reale Kindersachänder die man im Netz ausfindig macht!
Und so sieht das aus und ist Fakt! Und die Strafrahmen gehören hier dem Sklavenhandel angeglichen damit man Einhalt diesen Verbrechen bietet.
Samt dem Stoppschild im Internet! Und die Provider müssen sich verpflichten die Seiten vom Netz zu nehmen! Trotz Milliardengeschäfte im Monat!
ES GEHT UM KINDER die auf unsere Hilfe hoffen! Sind wir dazu überhaupt noch fähig?
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Hier soviel zum Personenkreis der hier dazu gehört!
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Wo sich Kinderschänder überall austauschen können,z.B.: Verein NEUSTART, MÄNNERBERATUNGSSTELLEN Selbsthilfegruppen usw… und natürlich übers Internet!
Kinderschänder Zusammenkünfte…
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Ein Kommentar zu “Im Netz der Fahnder…”
Kommentare
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29. September 2009 um 11:02 Uhr
Dieses Wort “Kinderpornokonsumenten” ist nicht treffend; meine persönliche Meinung ist, dass das Wort “Kinder-Co-Missbraucher und -töter” treffender sei.