30. Oktober 2009

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Schweizer Psycho-Sanatorium Skandal…

So sicher sind diese Psycho- Sanatorien für Kinderschänder und deren Therapien!

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Psychosanatorium und Fluchtweg....

Psychosanatorium und Fluchtweg....

LE LANDERON - Ein gefährlicher Sexualstraf­täter bricht aus.

Vergewaltigt ein Kind. Und die Behörden wollen alles vertuschen.

Von Viktor Damman und Hannes Heldstab | Aktualisiert um 08:35 | 30.10.2009

Er sitzt, weil er Kinder missbraucht hat, im Massnahmen-Zentrum St. Johannsen in Le Landeron NE. Der Mann ist rückfallgefährdet, gefährlich. Er wird intensiv therapiert.

Und trotzdem gelingt dem Sexualstraftäter Ende August die Flucht.

Er schwimmt durch den Zihlkanal vor der Anstalt, dann begibt er sich zu Fuss zu einem nahegelegenen Strand bei einem Campingplatz. Er sucht wieder Opfer.

Sofort nach der Flucht schlägt er zu

Unglaublich:

Wenige Stunden nachdem er sich aus St. Johannsen abgesetzt hat, vergewaltigt der Häftling am Bielersee ein Mädchen. Brutal und ohne Skrupel.

Am darauffolgenden Tag erst kann der Vergewaltiger wieder festgenommen werden. Er kommt in Untersuchungshaft.

Und was tun die Behörden?

  • Sie schweigen.
  • Wollen alles vertuschen.
  • Weder wird die Bevölkerung alarmiert, dass ein gefährlicher Unhold auf freiem Fuss ist.
  • Noch informiert man nach seiner Verhaftung über die erneute Straftat.BLICK verlangte AufklärungErst als BLICK von dem Verbrechen erfährt und gestern Aufklärung verlangte, gelangt das Untersuchungsrichteramt Berner Jura-Seeland an die Öffentlichkeit.

Zwei Monate nach der Flucht des Häftlings und der Vergewaltigung eines Mädchens.

Zum Schutz des Opfers, so behaupten die Behörden, wollen sie keine Angaben dazu machen, wie alt der Täter ist, aus welchem Land er stammt, wie lange er schon in St. Johannsen war und warum er nicht besser bewacht wurde.

Vielleicht wollen sie aber auch bloss nicht erklären müssen, warum sie den Fall lieber verheimlichten.

Laut Franz Walter, Direktor von St. Johannsen, habe man die Fahndung nicht publik gemacht, weil «man aufgrund des ursprünglichen Delikts» nicht «von einer erheblichen Gefahr für die Öffentlichkeit» ausgegangen sei.

Ein folgenschwerer Fehler.

Fast jeder Zweite hier ist ein Sextäter

Leiter der Psycho Klinik wo Kinderschänder "geheilt " werden...

Leiter der Psycho Klinik wo Kinderschänder "geheilt " werden...

St. Johannsen (Bild u.) ist seit 1911 ein Massnahmen-Zentrum für Männer. Früher sassen Militärdienstverweigerer und Trunkenbolde ihre Strafen in Le Landeron NE ab. Heute werden 41 Prozent wegen Sexualdelikten therapiert, 28 Prozent haben Delikte gegen Leib und Leben begangen. 10 Prozent sind Brandstifter, 6 Prozent sitzen wegen Raubs und 15 Prozent wegen Vermögensdelikten.
Ein Viertel der Eingewiesenen gilt als gemeingefährlich.

Geleitet wird die Anstalt von Franz Walter (50, Bild.)

Quelle: www.blick.ch -30.10.2009

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Dritter Kinderschänder von St. Johannsen geflüchtet - Polizei hat heisse Spur

Von Tanja Kammermann. Aktualisiert um 15:18 Uhr

Drei geflüchtete Sexualstraftäter musste der Massnahmenvollzug St. Johannsen am Bielersee

in den letzten 18 Monaten verbuchen. Beim letzten, heute publik gewordenen Fall gibt es aber einen wichtigen Unterschied.

Die Täter haben individuelle Freiheiten: Der Hof des Massnahmenvollzugs St. Johannsen

Der Hof für Sexverbrecher und die Freigänge in diesen...

Der Hof für Sexverbrecher und die Freigänge in diesen...

Bild: Der Bund/Valérie Chételat

Artikel zum Thema

Untersuchung eingeleitet

Die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern bestätigt in einem Schreiben die drei Vorfälle und hat eine interne Untersuchung im Massnahmenvollzug St. Johannsen eingeleitet.

Untersucht werden Ursachen, die Art der Fahndung nach den Entwichenen und das entstandene Gefahrenpotential für die Bevölkerung.

Auch die aktuellen Einweisungs- und Aufnahmekriterien werden unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen bis Mitte November vorliegen. Bis dahin will der Kanton keine Stellung mehr beziehen.

Es gebe keine weiteren Fälle flüchtiger Sexualstraftäter aus St. Johannsen, sagte Franz Walter, der Direktor des Massnahmenvollzugs St. Johannsen auf Anfrage von bernerzeitung.ch. «Das Reservoir ist jetzt ausgeschöpft».

Im heute bekannt gewordenen Fall ist der Täter im Urlaub geflohen und war nicht bewacht, wie der «Blick» heute berichtet. «Das ist ein wichtiger Unterschied für uns», sagte Walter.

Er bestätigte, dass der Mann noch auf der Flucht sei. Weil er bereits nach kurzer Zeit im Internet nach neuen jungen Opfern suchte, hat die Kantonspolizei Bern eine heisse Spur.

Dass der Blick heute Details zu Gewohnheiten der Täter verbreitete, erschwere die Fahndungsarbeit der Polizei jedoch, kritisiert Walter.

In allen drei Fällen handelt es sich um Sexualstraftäter, die im Massnahmenvollzug therapeutisch behandelt wurden oder noch werden. Im ersten Fall entwich

  • ein Vergewaltiger,
  • bei den zwei andern Männern, die geflohen sind, handelt es sich um Täter mit pädophilen Neigungen.

Zwei Häftlinge sind noch flüchtig. Der Täter, der durch den Zihlkanal schwamm und sich im Bieler Strandbad an einem Mädchen verging, kehrte danach in die Anstalt zurück. Dort konnte er dank Zeugenaussagen verhaftet werden.

Keine öffentlichen Fahndungen

In den zwei andern Fällen wurde nie nicht öffentlich nach den Sexualstraftätern gefahndet.

Im ersten Fall des Pädophilen sei der Opferschutz höher gewichtet worden, sagte Walter.

Deshalb habe der Untersuchungsrichter die Öffentlichkeit nicht informiert.

Beim zweiten Fall habe es sich um eine vorbereitete Flucht gehandelt. «Er ist ziemlich schnell in Frankreich aufgetaucht und dadurch sank die unmittelbare Gefährdung der regionalen Bevölkerung ».

Auf die Frage, ob im Massnahmenzentrum alle Täter gleich beaufsichtigt werden, sagte Walter:

«Die Progressionsstufen weisen für alle Täter die gleichen Kriterien auf. So auch die Frage, ob und wie schnell ein Täter Lockerungen erhält.

Die mögliche Gefährung Dritter ist dabei ein zentrales Prüfkriterium. Bei einem pädophilen Täter wird dieser Aspekt wichtiger sein als bei einem Drögeler mit relativ banalen Delikten». (bazonline.ch/Newsnetz)

Erstellt: 04.11.2009, 12:25 Uhr

Quelle: http://bazonline.ch -online 5.11.2009

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