1. November 2009

So belogen werden die Schweizer…

Der Vertuschungsskandal um den Kinderschänder vom Bielersee spitzt sich zu.

Was tut das Gericht Kindopfern an? Re-Traumatisierung durch die milden Strafen...

Was tut das Gericht Kindopfern an? Re-Traumatisierung durch die milden Strafen...

Jetzt greift Polizeidirektor Hans-Jürg Käser ein.

Der Stuhl des Untersuchungsrichters wackelt.

Von Silvana Guanziroli | Aktualisiert um 00:45 | 01.11.2009

Am 14. September setzte sich der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (60, FDP) vor den Computer und setzte einen Brief auf. Adressat:

Untersuchungsrichter Pascal Fischer. Bei diesem lag ein brandaktuelles Dossier:

Ende August hatte ein aus St. Johannsen ausgebrochener Häftling ein Mädchen missbraucht. Käser und Fischer wussten: Diese Justiz-Schlamperei würde die Öffentlichkeit brennend interessieren.

Unmissverständlich schrieb Käser:

«Ich bitte Sie, die Informationsblockade aufzuheben.(…) Dies, um dem gegenüber den Vollzugsbehörden oft gemachten Vorwurf der Vertuschung der Wahrheit entgegenzuwirken.»

Das interessierte den Untersuchungsrichter Pascal Fischer wenig. Er liess lediglich ausrichten:

  • Zum Schutz des Opfers würde man die Öffentlichkeit zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Da weilte Fischer bereits in den Ferien in Afrika – für einen ganzen Monat.

Für Transparenz ist es jetzt zu spät, der Vertuschungsskandal ist da.

Vergangene Woche deckte der BLICK den Fall auf.

«Das wäre wirklich nicht nötig gewesen», ärgert sich Käser. Zudem versteht er die Begründung des Untersuchungsrichteramts nicht.

«Eine Information beeinträchtig doch nicht den Schutz des Opfers.

Im Gegenteil: Bei einem solchen Fall müssen doch allfällige weitere Opfer geschützt werden.»

Tatsächlich ermittelt die Polizei in diese Richtung:

Gab es in den letzten Monaten im Raum Biel BE ungeklärte Fälle, bei denen Mädchen von einem Unbekannten missbraucht wurden?

«Dem gehen wir nach», sagt Käser.

Kinderschänder Yan H.* (37) saß seit Januar 2009 in St. Johannsen.

Seit einiger Zeit hatte er regelmäßig Hafturlaub. Zuletzt jedes dritte Wochenende. Unbegleitet. 24 Stunden.

In der Strafanstalt St. Johannsen läuft eine interne Untersuchung. Hans-Jürg Käser: «Es sind offenbar gravierende Fehler passiert. Wir wollen wissen, wie wir in Zukunft einen solchen Vorfall verhindern können.»

SonntagsBlick versuchte Untersuchungsrichter Fischer zu erreichen. Er ist mittlerweile aus den Ferien zurück. Äußern wollte er sich nicht.

*Name der Redaktion bekannt

Lasches Regime: Strafanstalt St. Johannsen in Le Landeron. (Peter Gerber)

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Der Fall

Ende August Sexualstraftäter Yan H.* (37) ist Häftling in der offenen Strafanstalt St. Johannsen in Le ­Landeron NE. Er arbeitet auf dem Gemüse­feld, darf sogar zum Fischen an den Ziehlkanal. Es ist die zweite Gefängnisstrafe, die er in der Straf­anstalt absitzen muss. In Biel BE hatte er sich an mehreren Mädchen vergriffen.

Das ­Gericht verurteilte ihn im Mai zu einer Gefängnisstrafe von drei ­Jahren und sechs Monaten. An ­einem Abend Ende August nutzt H. das Fischen zur Flucht. Der Kinderschänder schwimmt durch den Kanal, spaziert fünf Kilometer zum Strandbad Saint Joux in La Neuveville BE. Dort lockt er ein Mädchen zu sich und vergeht sich brutal und skrupellos am Kind.

Am gleichen Abend kehrt er in die Strafanstalt und in seine Zelle zurück. «Eine genaueTäterbeschreibung führte zum Häftling. Er konnte am nächsten Tag in der Strafanstalt verhaftet werden», sagt Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (60).

Anfang September Yan H. ist in einem Untersuchungsgefängnis im Kanton Bern untergebracht. Gegen den vorbestraften Kinderschänder läuft eine Strafuntersuchung.

Quelle: www.blick.ch -online 1.11.2009

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St. Johannsen in der Kritik – Weiterer Ausbruchsfall bekannt

Nachdem ein aus der Anstalt St. Johannsen entflohener Häftling am Bielersee ein Mädchen missbraucht hat, wird immer mehr Kritik am Massnahmenzentrum laut. Bereits 2008 entwich dort ein Sexualstraftäter.

Die Strafanstalt St. Johannsen.

Die Psychoklinik, das Sanatorium für KINDERSCHÄNDER i.d. SCHWEIZ

Die Psychoklinik, das Sanatorium für KINDERSCHÄNDER i.d. SCHWEIZ

(Bild: BT)

Zu diesem Fall, den der «Blick» am Montag publik machte, hieß es auf Anfrage beim kantonalen Amt für Freiheitsentzug und Betreuung (FB), man habe sich damals bewusst entschieden, die Öffentlichkeit nicht zu informieren.

So habe es Hinweise gegeben, dass der Mann sich ins Ausland abgesetzt hatte. Daher gingen die Behörden davon aus, dass keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung bestehe, sagte Amtsvorsteher Martin Kraemer am Montag.

Zum Fall vom Bielersee ordnete der bernische Polizeidirektor und Regierungspräsident Hans-Jürg Käser (FDP) bereits nach dessen Bekanntwerden eine interne Klärung an.

Diese soll bis Mitte November erhellen, wie es dem Insassen im vergangenen August gelingen konnte, unbemerkt zu verschwinden, in La Neuveville BE ein Mädchen zu missbrauchen und wieder zurückzukehren. Der Insasse befand sich als verurteilter Sexualstraftäter im offenen Massnahmenvollzug.

Der zuständige Untersuchungsrichter verzichtete nach dem Vorfall aus Gründen des Opferschutzes auf eine Information. Käser hatte ihm zwar eine umgehende Information empfohlen, gemäß der Gewaltentrennung obliegt die Informationshoheit aber dem Untersuchungsrichter. (js/sda)

Erstellt: 02.11.2009, 14:29 Uhr

Quelle: www.derbund.ch -online 2.11.2009

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Zitat:

Noch grausamer geht es in Österreich zu denn da werden solche Fälle total verschwiegen, die Medien, sind so scheint es daran erst gar nicht interessiert!

Und wo keine Medien, da funktioniert das System des SCHWEIGENS garantiert zu 100%!

Niemand  von uns erfährt wenn ein Kinderschänder entlassen wird bei uns! Sie sind in die Gesellschaft gut integriert und wenn es geht sogar mit betreiben von Scheinfirmen um die Gelder von ihren Kinderschänder Produktionen reinzuwaschen und davon  schön zu leben!

Dass sind die großen Skandale!

Dass beim  KINDERSCHÄNDER- SCHUTZ- Verein  IMPERIUM NEUSTART keine Kinderschänder die wieder Straffällig wurden ausgewiesen werden ist auch klar:

Sie verdienen sehr gut mit ihnen, da sie Sonderbehandlungen benötigen!

Aber keine SICHERHEIT bieten können für Ihre Kinder, wenn durch diesen Verein das Haftentlastungspaket

  • mit beschlossen und gewünscht wurde,
  • die „KONTROLLE” (der Bericht zeigt es deutlich auf) über Kinderschänder haben die früher in Freiheit kommen,
  • Therapie, die absolut keine Erfolge in Zahlen vorweisen kann, da es diesen Verein schon Jahrzehnte gibt.

Aber es fließen Unsummen für diesen Verein an ihrem Steuergeld!

Ohne dass Sie eine Person von denen zur Verantwortung ziehen können, wenn Ihr Kind Opfer von einem dieser Sexbestien-  des Imperiums KINDERSCHÄNDER- SCHUTZ VEREINS  Neustart; oder einem Psychoklinik- Sanatorium Innsassen  als „KEINE GEFAHR MEHR” FÜR DIE ALLGEMEINHEIT entlassen wird von diesen Psychiatern, Psychologen -„EXPERTEN”.

Dass sind die Skandale, dass man wissentlich weitere KINDOPFER in Kauf nimmt von diesen „Experten” und danach die Hände sich in Unschuld oder besser der ärztlichen SCHWEIGEPFLICHT verschanzen können!

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Unsere Justiz liegt ganz im Argen….

Die Schieflage Österreichs Justiz…
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Ein Kommentar zu “So belogen werden die Schweizer…”

  1. Magda meint:

    Meine persönliche Meinung hierzu:

    3 Schüsse in “Schellengeläut”, ein Schuss ins Hirn und weitere 3 Schüsse ins Herz, damit dieses Monster keine weiteren Vergehen anrichten kann.

Kommentare




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