7. November 2009

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Der Fall Priklopil kommt in Gang…

Fall Kampusch: Ermittlungen gegen Freund des Entführers

E.H. unter Verdacht laut RA. von N.K....???

E.H. unter Verdacht laut RA. von N.K....???

07.11.2009 | 17:14 |  von Ulrike Weiser (DiePresse.com)

Die Rolle von Ernst H. wird nochmals durchleuchtet. Er war ein Freund des Kampusch-Entführers Wolfgang Priklopil. Es bestehe der Verdacht, dass H. an der Entführung “unter Umständen beteiligt war”, sagt der zuständige Oberstaatsanwalt.

Wien. Die neuerlichen Befragungen im Fall Natascha Kampusch zeigen erste Ergebnisse: Wie „Die Presse am Sonntag” erfuhr, wird aktuell gegen Ernst H. wegen § 99 StGB (Freiheitsentziehung) ermittelt.

Man habe zwar vereinbart, nichts zu den laufenden Ermittlungen zu sagen, so der seit August 2009 zuständige Grazer Oberstaatsanwalt Thomas Mühlbacher, aber: „Ich kann das nicht dementieren.”

Zur Erinnerung:

H. ist jener Mann, der als Freund von Wolfgang Priklopil aufgefallen ist und mit dem sich der Kampusch-Entführer unmittelbar nach der Flucht des Mädchens am 23. August 2006 ein letztes Mal traf.

„Unsere Aufgabe ist zu klären, ob es mehrere Täter gibt, und es besteht der Verdacht, dass H. unter Umständen beteiligt war”, sagt Mühlbacher.

Gleichzeitig betont er, dass „wir in alle Richtungen ermitteln und nicht Tatbestände erheben, sondern Sachverhalte erforschen”. Soll heißen: § 99 StGB ist, wie Mühlbacher erklärt, zwar der Anlass für Ermittlungen, muss aber letztlich nicht das Delikt sein, dessentwegen möglicherweise angeklagt wird.

Denkbar ist, wenn man spekulieren will, etwa eine Anklage wegen Unterlassung der Verhinderung einer Straftat.

Beweissuche in Deutschland.

Warum aber wird erst jetzt gegen H. ermittelt? Immerhin war das Naheverhältnis von H. und Priklopil lange bekannt.

„Es haben sich Verdachtsmomente ergeben. Und aus der besonderen Nahebeziehung von H. zu Priklopil sind noch Fragen offen, die nicht zufriedenstellend geklärt sind”,

sagt Mühlbacher. Welche Verdachtsmomente das seien, könne man aus „kriminaltaktischen Überlegungen” aber nicht konkretisieren.

Mühlbacher bestätigt allerdings, dass es im Zusammenhang mit dem Fall Kampusch ein Ersuchen an die deutsche Staatsanwaltschaft gibt, bei zwei Zeugen Beweismittel sicherzustellen. Diese hätten behauptet, über Beweismaterial zu verfügen, jedoch im entscheidenden Moment gegenüber den österreichischen Behörden immer wieder einen Rückzieher gemacht. Was die Amtshilfe der deutschen Kollegen bringt, ist noch offen.

Die Grazer Oberstaatsanwalt erwartet die offiziellen Ergebnisse in den nächsten Tagen.

Und dann?

Bislang stehen noch weitere Einvernahmen aus  (Kampusch selbst wurde bereits einvernommen), aber spätestens bis Jahresende will Mühlbacher über eine eventuelle Anklage entscheiden.

Bei einem möglichen Prozess könnte es dann auch zu einem Wiedersehen zwischen Kampusch und H. kommen. Die beiden hatten nach ihrer Flucht immer wieder Kontakt, stellten diesen aber, so erklärte H. in einem Interview 2008, auf Druck der Öffentlichkeit, die diesen Kontakt nicht wolle, ein.

Eine interessante Frage ist auch, was die Entscheidung Mühlbachers - vor allem, wenn nicht angeklagt wird - für die weitere Arbeit der Evaluierungskommission unter der Leitung von Ex-Verfassungsgerichtshofpräsident Ludwig Adamovich bedeutet. Die stellvertretende Kommissionsleiterin Susanne Reindl-Krauskopf sagte zuletzt gegenüber der Austria Presseagentur, man treffe sich derzeit regelmäßig und werde eine schriftliche Stellungnahme erstellen, „wenn es etwas zu berichten gibt.”

Quelle: www.presse.com -online 7.11.2009

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Zitat:

Star Psychiater Friedrich hat den leiblichen Vater von N.K. ferngehalten und ihn wie einen Verbrecher behandelt und abgewimmelt! Er durfte nur in Begleitung eines Spitzels vom Star Psychiater Friedrich N.K. sprechen, hingegen Ernst H. durfte mit ihr von Anfang an Kontakt halten, dass scheint mir aber sehr komisch Ihnen nicht auch?

Alle vom Betreuerteam behaupteten immer wieder, N.K. wäre kein Opfer und diese Aussage schockiert mich heute noch!

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Weitere Berichte dazu:

Die Köpfe im Fall Kampusch

08.11.2009 | 18:53 |  MANFRED SEEH (Die Presse)

ENTFÜHRUNG. Die - nun konkret gewordenen - Ermittlungen im Jahrhundertfall „Natascha Kampusch” haben sich zu einem (Justiz-)Krimi mit vier Hauptfiguren entwickelt.

WIEN. Der Verdacht, dass in den Entführungsfall Natascha Kampusch mehrere Täter verwickelt waren, wird stärker. Die Anklagebehörde hat - wie „Die Presse am Sonntag” (siehe Faksimile) berichtete - nun gegen Ernst H. (46), einen früheren Bekannten des Entführers Wolfgang Priklopil, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bisher war formal gegen „unbekannte Täter” ermittelt worden. H. befindet sich, wie berichtet, seit Langem im Visier der Polizei. Außerdem sollen zwei in Deutschland lebende Personen, die angeben, über Beweismittel zu verfügen, einvernommen werden.

Diese Entwicklung begann mit der Beiziehung des Grazer Anklägers Thomas Mühlbacher - hier ein Überblick über die nunmehrigen Hauptrollen im Fall.

Natascha Kampusch - sie wurde am 2. März 1998 in Wien-Donaustadt auf dem Weg in die Volksschule entführt und konnte am 23. August 2006 fliehen - hat zuletzt in Sachen Mehrtäterthese angegeben: „Wenn es stichhaltige Hinweise auf weitere Täter geben sollte, bin ich die Erste, die sich hier Aufklärung wünscht.” Und:„Mir selbst ist nie ein weiterer Täter begegnet.” Indessen hat der verdächtige Ernst H. zugegeben, Kampusch damals im Haus von Entführer Wolfgang Priklopil gesehen zu haben. Letzterer beging nach der Flucht seines Opfers Selbstmord, traf sich davor aber noch mit Ernst H. Um Licht ins Dunkel zu bringen, könnte Natascha Kampusch noch einmal einvernommen werden. [APA]

Ludwig Adamovich sorgt als hoch engagierter Leiter der sechsköpfigen, vom Innenministerium eingesetzten Evaluierungskommission im Fall Kampusch dafür, dass die Ermittlungen nicht wieder einschlafen. Er erklärte mehrfach, dass es etliche Hinweise gebe, wonach Priklopil kein Einzeltäter gewesen sei. Eigentlich war die Kommission wegen der eklatanten polizeilichen Ermittlungspannen eingesetzt worden. So hatte etwa ein Hundeführer der Polizei schon kurz nach der Entführung einen Hinweis auf Priklopil gegeben, dem wurde aber nicht ausreichend nachgegangen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Ex-VfGH-Präsident Adamovich zum „Antreiber” der Wiener Staatsanwälte. [Fabry]

Ernst H. ist seit längerer Zeit im Visier der Behörden. Nachdem Kampusch entkommen war, trat der Priklopil-Freund die Flucht nach vorn an - und hielt sogar eine improvisierte Pressekonferenz ab (siehe Bild). Stets beteuerte er, in den Kriminalfall nicht involviert zu sein. Zuletzt wurde H. von dem Wiener Anwalt Ernst Schillhammer vertreten. Dieser erklärte, dass sein Mandant mit der Polizei kooperieren wolle. Weil Schillhammer aber auch die Mutter von Natascha Kampusch vertritt und diese als Zeugin in einem möglichen Verfahren gegen H. gebraucht werden könnte, wanderte H. zu Anwalt Manfred Ainedter ab. Ainedter zur „Presse”: „Ich muss mir erst den Akt genau anschauen.” [APA]

Thomas Mühlbacher, Erster Oberstaatsanwalt in Graz, wurde der Staatsanwaltschaft Wien, die den Fall Kampusch ad acta legen wollte, zur Seite gestellt. Daraufhin kam Dynamik in die Ermittlungen. Nun läuft ein Verfahren wegen des Verdachts der Freiheitsentziehung gegen Ernst H. (46). Dieser gilt als seinerzeitiger Vertrauter des Entführers Wolfgang Priklopil. Mühlbacher ist stellvertretender Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Graz und Vizepräsident der österreichischen Staatsanwältevereinigung. Er betonte im Gespräch mit der „Presse am Sonntag”, dass „in alle Richtungen” ermittelt werde, wenn überhaupt, müsse es nicht beim Delikt Freiheitsentziehung bleiben. [KLZ DIGITAL/Scheriau]

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 09.11.2009)

Quelle: www.presse.com -online 8.11.2009

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L. ADAMOVICH
08.11.2009 | 18:52 |   (Die Presse)

Ludwig Adamovich sorgt als hoch engagierter Leiter der sechsköpfigen, vom Innenministerium eingesetzten Evaluierungskommission im Fall Kampusch dafür, dass die Ermittlungen nicht wieder einschlafen. Er erklärte mehrfach, dass es etliche Hinweise gebe, wonach Priklopil kein Einzeltäter gewesen sei.

Eigentlich war die Kommission wegen der eklatanten polizeilichen Ermittlungspannen eingesetzt worden. So hatte etwa ein Hundeführer der Polizei schon kurz nach der Entführung einen Hinweis auf Priklopil gegeben, dem wurde aber nicht ausreichend nachgegangen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Ex-VfGH-Präsident Adamovich zum „Antreiber” der Wiener Staatsanwälte. [Fabry]

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 09.11.2009)

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Zitat:

Was hat das Betreuerteam alles gewußt und vertuscht?

Was hat Star Psychiater Max Friedrich für eine Rolle in diesem Justizskandal?

Wird er von der Staatsanwaltschaft vor Aussagen  geschützt?

Oder ist er der Handlanger von vertuschten Kinderschänder- Ringen rund um Wien - Österreichs?

Hat er eine Sonderrolle zwischen den Welten der Kinderschänder (Priklopil-  Holzapfel -Sirny - u. den einzigen leibl. Vater Koch hat er absolut ausgesperrt, warum?,) indem er die Opfer in Dämmerzustände versetzt, Tiefschlaf und Medikamentencocktails versorgt(?!) Sie ausquetscht und dann fallen lässt nach( 5 Wochen) wie die ganzen sexuellen Gewaltverbrechen an Kindopfern aufzeigen, die in seinen Händen sind?

Letzter Fall Yvonne, die den Eltern entzogen wurde und in ein Heim kam? Mit welch einer Begründung?

Skandalös  und zu hinterfragen ist diese Machenschaft des Star Psychiaters auf alle Fälle!

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Was hat Star Psychiater Max Friedrich gewußt weil er den besten Freund von Priklopil, dem leiblichen Vater, Koch als Kontaktmann zu N.K. vorzog? Was weiß das Betreuerteam?

Die Zeit wird es hervorbringen…
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Ehemalige Schülerin(12), hat heute 23 noch immer Angst vor dem zweiten Täter der den Bus fuhr!
Die Angst vor dem 2. Täter…

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Alles was sich vorher so zugetragen hat können Sie hier nachlesen…

Priklopil
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Priklopil war schon sehr früh als Exhibitionist aufgefallen aber nicht angezeigt worden….
Die Entwicklung solcher Täter sieht man hier,oder?

Priklopil seit 1978 bekannt als…
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