2. Januar 2010

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Fall Priklopil …Teil 2

Die Zeit hat alles hervorgebracht…

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Kampusch-Bericht

02.01.2010, 10:34

Natascha drei Mal aus Gefangenschaft geflohen

Natascha Kampusch ist insgesamt drei Mal aus ihrer Gefangenschaft geflüchtet, zwei Mal aber noch am selben Tag von sich aus zu ihrem Entführer Wolfgang Priklopil zurückgekehrt.

N.K. sagte immer es gibt nur einen Täter...

N.K. sagte immer es gibt nur einen Täter...

Das geht aus Ermittlungen hervor, die die Kampusch-Evaluierungskommission unter der Leitung von Ludwig Adamovich, dem früheren Präsidenten des österreichischen Verfassungsgerichtshofes, angeregt hat, berichtet das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Adamovich war am 24. Dezember wegen übler Nachrede verurteilt worden (Bericht in der Infobox), weil er in einem “Krone”-Interview (siehe Infobox) im Sommer 2009 gemeint hatte, dass das, was Natascha Kampusch während ihrer Gefangenschaft erlebt habe, allemal besser gewesen sein könne, als das, was sie davor im Elternhaus mitgemacht habe.

Das Gericht lehnte es ab, den von Adamovich angebotenen Wahrheitsbeweis zu akzeptieren.

In einem aktuellen Interview sagt Adamovich, im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Vorsitzender der Kampusch-Evaluierungskommission habe es von Anfang an Spannungen gegeben und er sehe sich einer “sehr starken Phalanx von Gegnern” gegenüber.

Adamovich überlegt Rücktritt
Die Staatsanwaltschaft sei auffallend unaktiv gewesen und hatte diesen Umstand mit “der Parole des Opferschutzes” erklärt.

Seit der Grazer Staatsanwalt Thomas Mühlbacher die Ermittlungen leite, habe sich das geändert.

Adamovich überlegt seinen Rücktritt als Kommissionsvorsitzender, so das Wochenmagazin.

Quelle: www.krone.at -online 2.01.2010

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Zitat:

Warum ging N.K. bei 2 weiteren, früheren Fluchtversuchen nicht zu ihrer Mutter nach Hause? Sondern zu ihrem Entführer und Peiniger zurück?

Alles Fragen die unbeantwortet bleiben, wenn der Akt nun von der Wiener Staatsanwaltschaft geschlossen wird.

Um den Sumpf von KINDERSCHÄNDERN aus Wien usw.  zu decken?

Ich weiß aus eigenen Erfahrungen, dass eine Flucht von den Peinigern nicht so einfach ist.Mir gelang die Befreiung erst mit 14, da ich freiwillig ins Heim ging! Und bis fast meinem  20. Lebensjahr, dort verblieb von der Fürsorge aus, das war meine Therapie und Hilfe vom Staat Österreich, meines Vormundes:

ERZIEHUNGSHEIME, da ich auch noch wagte meine Peiniger genannt “angesehene Pflegeeltern” anzuzeigen mit 15 Jahren!

Laut Fürsorgebericht, war ich so verdorben und ein schlechter Mensch, dass ich andere Kinder ebenfalls verderben hätte können und daher musste man mich in die härtesten Erziehungsheime Österreichs geben, damit ein rechtschaffener Mensch aus mir wird.

Aber das ist eine ganz andere Geschichte und hat mit Entführung nichts zu tun, nur mit sexueller und körperlicher Gewalt durch angesehehen Pflegeeltern!

Was N.K. betrifft, so wird es immer  untypischer, da man so scheint mir, unter dem Deckmantel “OPFERSCHUTZ” -Mitwisser und eventuelle Mittäter schützt. Das hat absolut nichts mit Opferschutz zu tun!

Außerdem ist es der Kriminalfall Priklopil nicht N.K.. Da N.K. die betroffene Person ist der sehr übel mitgespielt wurde und nach wie vor wird.

Auch mit der Filmproduktion und noch einem Interview in den Medien, denn eines Tages wird sich niemand mehr für N.K. interessieren und was ist dann?

Kein Geld der Welt nimmt ihr ihren seelischen Holocaust ab, den muss sie selbst aufarbeiten, aber das wird erst in vielen Jahren stattfinden können, wenn überhaupt!

Ich wollte immer mich waschen (Waschzwang) um wieder rein zu sein, es gelang mir nicht mit Wasser, sondern indem ich Jahre lang aufarbeitete.

Und so denke ich geht es vielen betroffenen Menschen auf die eine, oder andere Art!

Was die Aufklärung hier betrifft, so sah sich Herr Dr. Adamovich und die Evaluierungskommission

einer starken Front von Gegenern gegenüber

und ich denke, das sagt alles über unseren Rechtsstaat Österreichs und deren KINDERSCHÄNDER- SZENE aus.

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Weitere Details im Fall Priklopil…

Die Richterin, die Dr. Adamovich zu 10.000.-Euro Geldstrafe verurteilte …

…die Tochter des ermittlungsleitenden Staatsanwaltes in Wien, wird im Gerichtsverfahren als Richterin bestellt?

Versteht das noch jemand? Ich nicht, denn das ist unzulässig -Unrecht, wenn das so passiert ist!

Und erklärt das vorgehen der Justiz im Fall SIRNY - Dr. Adamovich und die Vorgänge der Vertuschung im Falle Priklopil durch diese Leute der Justiz!


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Ludwig Adamovich wurde ohne Beweiswürdigung verurteilt

Der Prozess die Anzeige von Sirny gegen Dr. Adamovich

Der Prozess die Anzeige von Sirny gegen Dr. Adamovich

Tatsache ist:

Kampusch ist drei Mal geflohen, aber zwei Mal von sich aus zu ihrem Entführer Priklopil zurückgekehrt.

Von emil-bobi

Emil Bobi

Der 24. Dezember 2009 war ein besonderer Tag für die österreichische Justiz: Im Wiener Landesgericht fällte Richterin Birgit Schneider ein Urteil im Zusammenhang mit dem Entführungsfall Natascha Kampusch, einem der größten und nach wie vor rätselhaftesten Kriminalfälle der Zweiten Republik.

Richterin Schneider verurteilte an diesem Tag nicht irgendjemanden, sondern den 77-jährigen Ludwig Adamovich, früher Präsident des Verfassungsgerichtshofs und zuletzt ehrenamtlich Vorsitzender der „Kampusch-Evaluierungskommission”, wegen übler Nachrede in erster Instanz zu 10.000 Euro Geldstrafe. Adamovich hatte in einem profil-Interview (29/09) sinngemäß gemeint, dass das, was Natascha Kampusch während ihrer Entführung erlebt habe, „allemal” noch besser gewesen sein könnte als das, was das Kind davor zu Hause mitgemacht habe.

Obwohl Adamovich im Ruf steht, überlegte Aussagen zu tätigen, hat sich das Gericht für den von Adamovich angebotenen Wahrheitsbeweis nicht interessiert, keine Zeugen zugelassen und nach kaum zwei Stunden einen Schuldspruch gefällt.

Gefangenschaft und Elternhaus zu vergleichen sei absolut unzulässig.

Ludwig Adamovich zeigt sich im profil-Interview vom Urteil und von den darauf folgenden öffentlichen Beschimpfungen - unter anderem durch den früheren Kabinettschef des Justizministeriums, Roland Miklau - persönlich schwer getroffen und spricht von Rücktritt und einer

„sehr starken Phalanx von Gegnern”.

Adamovichs Bemerkung, so gewagt sie auch klingen mag, basiert auf Ermittlungserkenntnissen, die teilweise im

rund 150 Ordner umfassenden Kampusch-Akt 13 ST 62869/99y enthalten sind,

der bereits drei Monate nach der Rückkehr Natascha Kampuschs im Jahr 2006 von der Staatsanwaltschaft geschlossen wurde.

Weitere Erkenntnisse lieferten die neuerlichen Ermittlungen der Evaluierungskommission sowie die Recherchen des zuletzt mit der Causa neu betrauten Grazer Staatsanwalts Thomas Mühlbacher, der im Jänner seine Entscheidungen bekannt geben will.

Beobachter rechnen damit, dass Ernst H., der offenbar einzige Freund von Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil, zumindest wegen Begünstigung angeklagt werden dürfte.

profil-Recherchen ergaben nun bislang unbekannte Ermittlungsdetails,

die die Bemerkung von Ludwig Adamovich

in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Das bemerkenswerteste: Natascha Kampusch ist nicht nur ein Mal - zuletzt - aus ihrer Gefangenschaft geflohen, sondern drei Mal.

Zwei Mal ist sie allerdings nicht zu ihren Eltern, sondern jeweils am selben Tag noch von sich aus zu ihrem Entführer Wolfgang Priklopil zurückgekehrt.

Einmal rannte sie aus einer Wohnung ­davon, in der Priklopil Renovierungsarbeiten durchführte.

Ein weiteres Mal floh sie vom Grundstück in Strasshof, wo sie acht Jahre lang versteckt worden war.

Staatsanwalt Mühlbacher hat Natascha Kampusch in den vergangenen Monaten zweimal einvernommen. Kenner der neuen Ermittlungen berichten, dass Natascha Kampusch

„vieles herunterspielt oder abstreitet”.

Ihre zweimalige Rückkehr erkläre sie mit der „Macht” Priklopils, die er über sie gehabt habe. Werde in der Einvernahme, so die profil-Informanten, etwas bestimmter nachgefragt, „macht sie ganz zu”.

Das traumatisierte Entführungsopfer leide nach wie vor unter dem Selbstmord seines Entführers:

„Darüber ist sie noch immer kein bisschen hinweggekommen.”

Ein Gutteil der Ermittler ist überzeugt, das es nicht nur einen, sondern mehrere Mittäter gibt.

Die Aussagen von Frau Kampusch stünden in Widerspruch zu Ermittlungsergebnissen. Und sie müsse einen triftigen Grund haben, an ihrer Version festzuhalten. Man könne aber ein Ver­brechensopfer in einer Einvernahme nicht „fester anpacken” etwa durch Gegenüberstellungen.

Warum die Ermittler nun von der Mehrtäterschaft überzeugt sind, hat viele Gründe.

Unter anderem hat Natascha Kampusch selbst nach ihrer Flucht zur Frage von Mittätern vor der Polizei nicht etwa gesagt, es gebe keine, oder sie wisse nichts, sondern

„ich kenne keine Namen”.

Nach der Entführung ging es, so die Ermittlungen, nicht ins vorbereitete „Verlies”, sondern in einen Wald, wo Priklopil telefonierte und Natascha „übergeben” wollte, was nicht funktionierte, und er, Priklopil, als mutmaßlicher Auftragstäter auf seinem Opfer „sitzen geblieben” sei.

Dafür spreche auch die Tatsache, dass das „Verlies” zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorbereitet war.

Davon leiten die Ermittler ab, dass die Unterbringung des Entführungsopfers im „Verlies” nicht geplant war. Tatsache sei auch, dass Priklopil sein damals zehnjähriges Opfer dann gezwungen hat, an der Fertigstellung sowie beim Einrichten des unterirdischen Gefängnisses mitzuhelfen.

Indizien.

Von zwei weiteren Indizien, die auch Ludwig Adamovich bekannt gewesen sein dürften, berichtet der Privatdetektiv Walter Pöchhacker, der jahrelange, auch von der Polizei weitgehend anerkannte Recherchen zur Causa durchgeführt hat.

Demnach habe sich Natascha Kampusch schon lange vor ihrer Entführung gewünscht, für immer bei ihrer gelegentlichen Betreuerin leben zu dürfen.

In seinem Kampusch-Buch berichtet Pöchhacker über eine - von Kampusch nie dementierte - Begebenheit, deren Richtigkeit er im profil-Gespräch neuerlich bekräftigt:

Natascha sei von einer Bekannten ihrer Mutter betreut worden, während ihre Mutter sich auf einer Paris-Reise befand. Beim Einkaufen habe Natascha ihre Betreuerin gefragt, ob sie etwas sagen dürfe, und dann gemeint, sie wünsche sich, dass das Flugzeug mit ihrer Mutter an Bord abstürzen möge, dann könne sie, Natascha, für immer bei ihrer Betreuerin leben.

Als die Dame Natascha ermahnte, netter über ihre Mama zu reden, habe die Kleine geantwortet, sie könne ihr dann ja Blumen aufs Grab legen.

Pöchhacker erzählt von einer weiteren Episode, die sich zu Weihnachten 2006, also kurz nach Nataschas Rückkehr, bei einer Weihnachtsfeier im Haus ihres Vaters Ludwig Koch zugetragen haben soll.

Pöchhacker sagt gegenüber profil, die jetzige Ehefrau Kochs, eine Ungarin, sei danach bei Pöchhacker im Büro gewesen und habe vor Zeugen erzählt, dass Natascha bei der Feier sehr bedrückt gewirkt habe und auf Nachfrage geantwortet habe, „nur der Wolfi (Priklopil, Anm.) war manchmal lieb zu mir“.

Dass nun Ludwig Adamovich von einer fast „positiven Beziehung” zwischen Opfer und Täter und von Perioden spricht, „in denen das Verlies nicht im Vordergrund stand”, weil es nachweislich zahlreiche Ausflugsziele und andere an ein normales Leben erinnernde Tätigkeiten gibt, wird von seinen Ermittlern als „eindeutig richtig” bezeichnet. Einer der Ermittler meint, alles, was Natascha Kampusch in Einvernahmen sage oder nicht sage, wirke vorbereitet: „Das Bild von acht Jahren in Ketten soll aufrechterhalten werden. Aber das war es einfach nicht.”

Möglicherweise sei ihr das von Dritten eingeredet worden, die fürchteten, man könne der österreichischen Öffentlichkeit die psychologisch komplizierte Entwicklung einer Beziehungsbildung zwischen Täter und Opfer nicht nachvollziehbar darstellen, ohne Gefahr zu laufen, dass das Opfer selbst zur Mittäterin gemacht werde.

Kampusch hatte unmittelbar nach ihrer Flucht gegenüber der Polizei alle möglichen Details genannt, war dann tagelang „in der Hand” von Beratern und Betreuern, die in ihrem Namen Stellungnahmen abgaben.

Nicht einmal die Polizei hatte Zugang zu Frau Kampusch.

Danach trat Kampusch anders auf,

wirkte vorbereitet, redete wenig oder gar nicht, gab für größere Geldsummen Interviews, in denen sie ihre Version verbreitete.

Eine noch gewagtere Variante der Ermittler: Sie könnte tatsächlich von möglichen Mittätern unter Druck gesetzt werden.

Frau Kampusch war für profil nicht zu einer Stellungnahme erreichbar.

Ernst H., der Freund Priklopils, befindet sich mittlerweile in einem Gestrüpp von Widersprüchen.

Er war nach Nataschas Flucht von Priklopil angerufen worden und hatte ihn stundenlang durch die Gegend gefahren, bevor Priklopil sich vor einen Zug der Wiener Schnellbahn warf und dabei umkam.

Die Ermittler sind überzeugt, dass H. zumindest Mitwisser ist: Er habe seine bisherigen Aussagen geändert und zugegeben, spätestens an diesem Nachmittag von Priklopil erfahren zu haben, dass sich Kampusch in seiner Gewalt befunden hatte und nun geflohen war.

H. habe daher zumindest „Fluchthilfe” geleistet.

In einer ARD-Dokumentation, die demnächst ausgestrahlt werden soll, behauptet H., angeblich gegen 4000 Euro Honorar, noch immer tatsachenwidrig, Priklopil hätte ihm erklärt, wegen Alkohol am Steuer von der Polizei gesucht zu werden.

Abstruse Thesen. Doch das sei nicht alles.

Ein Fahnder: „Wäre Priklopil ein Einzeltäter, hätte er niemanden angerufen, sondern wäre etwa nach Tschechien abgehauen, und es wäre erledigt gewesen.”

Die Ehefrau von Herrn H., eine Serbin, hatte für Frau Kampusch zu deren 18. Geburtstag eine Torte in Form eines 18ers gebacken. Und da soll niemand eine Ahnung gehabt haben, für wen das war?”

Ermittler haben auch herausgefunden, dass Ernst H. zehn Tage nach der Entführung 500.000.-Schilling auf das Konto Priklopils überwies.

Weitere zehn Tage später wurde der Betrag über das Konto von Priklopils Mutter an H. zurücküberwiesen. H. behauptete zunächst, er hätte das Geld Priklopil für den Kauf eines Porsches geliehen.

Seine neueste Version lautet: Er habe mithilfe Priklopils Schwarzgeld aus seiner Firma waschen wollen. Ermittler glauben ihm kein Wort.

Mittlerweile werden aber auch manche der verbreiteten Theorien zum Entführungsfall des Jahrhunderts dezidiert ausgeschlossen:

  • Natascha Kampusch war nie mit Priklopil in der „Sado-Maso-Szene” unterwegs, und es existieren auch keine entsprechenden Fotos.
  • Es gibt keinerlei „hochstehende Persönlichkeiten”, die etwas mit dem Fall zu tun hätten, und Nataschas Mutter Brigitta Sirny hat den Entführer Wolfgang Priklopil tatsächlich nicht gekannt, wie von vielen behauptet wurde.

2.1.2010 14:55

Quelle: www.profil.at - online 2-01.2010

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Staatsanwalt Mühlbacher aus Graz, wies „Profil” Bericht zurück….

In einem aktuellen Interview in profil sagt Adamovich, im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Vorsitzender der Kampusch-Evaluierungskommission habe es von Anfang an Spannungen gegeben und er sehe sich einer “sehr starken Phalanx von Gegnern” gegenüber. Die Staatsanwaltschaft sei auffallend unaktiv gewesen und hatte diesen Umstand mit “der Parole des Opferschutzes” erklärt.

Seit der Grazer Staatsanwalt Thomas Mühlbacher die Ermittlungen leite, habe sich das geändert.

Gescheitert

Mühlbacher selbst wies den profil-Bericht am Samstag entschieden zurück: Dass Kampusch freiwillig zurückgekehrt ist, “das ergibt sich nicht aus den Ergebnissen”, betonte der Oberstaatsanwalt.

“Es gibt keinen Anhaltspunkt darauf, dass man sagt, sie hat sich eines Besseren besonnen. Das gibt es sicher nicht.”

Kampusch habe zwar mehrmals versucht, zu fliehen, sei dabei aber immer gescheitert.

“Es gibt drei Vorfälle, die man als Fluchtversuche bezeichnen kann”, erklärte Mühlbacher.

Einmal wollte sie sich bei einem Skiausflug bemerkbar machen. Ein anderes Mal habe sie versucht, vor einer Wohnung zu fliehen, bei der sie gemeinsam mit Priklopil war. “Priklopil hat es bemerkt und sie hat abbrechen müssen”, so Mühlbacher. Das dritte Mal wollte die junge Frau aus Priklopils Haus in Strasshof in Niederösterreich entkommen.

Dabei schaffte es Kampusch wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes nur bis zum Gartenzaun.

“Der Versuch ist gescheitert, weil sie nicht mehr konnte”, so Mühlbacher.

Kampuschs Rechtsvertreter, Gerald Ganzger, bestätigte die Schilderungen Mühlbachers:

Das ist alles nichts Neues. Das sind Fluchtversuche, die gescheitert sind.” Dass seine Mandantin nach einer Flucht aus freien Stücken zu ihrem Entführer zurückgekehrt sein soll, wies er zurück.

Artikel vom 02.01.2010 15:00 | apa | aho

Quelle: www.kurier.at -online 2.01.2010

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Reaktion von N.K. zu den Medienberichten von profil 4.01.2010

Empörung, Lügen und ein Tiefpunkt

“Ein Tiefpunkt in der Berichterstattung”: Natascha Kampusch ist empört über Berichte, laut denen sie nach einer geglückten Flucht freiwillig zu ihrem Kidnapper zurückgekehrt sein soll.

N.K.  ist empört....

N.K. ist empört....

Foto © APA | ORFKampusch in der ORF-Sendung “Thema” im November 2008

Empört hat sich Natascha Kampusch am Montag über einen Bericht im Nachrichtenmagazin “profil” gezeigt laut dem sie entkommen und danach freiwillig wieder ihren Kidnapper Wolfgang Priklopil aufgesucht haben soll.

Sie wäre niemals zurückgegangen, betonte die 21-Jährige in einer Aussendung. “Die Behauptung, ich wäre zweimal nach gelungener Flucht aus freien Stücken zum Entführer zurückgekehrt, ist eine blanke Lüge und perfide Unterstellung.

Anstatt mit mir oder dem Staatsanwalt darüber zu sprechen, werden anonymen Informanten Unwahrheiten in den Mund gelegt.”

“Lügen verbreiten”

“Der Verfasser dieser Zeilen erweist dem Nachrichtenmagazin keinen guten Dienst, indem er Lügen verbreitet, die vom Oberstaatsanwalt binnen kürzester Zeit widerlegt werden konnten”, so Kampusch in der Aussendung.

Sie sei über die Unterstellung, dass sie eine freiwillige Rückkehr zum Täter selbst bestätigt hätte, entsetzt:

“Dieser Bericht ist ein Tiefpunkt der Berichterstattung über meine Vergangenheit.”

Zu den drei gescheiterten Fluchtversuchen, die der in der Causa zuständige Oberstaatsanwalt Thomas Mühlbacher am Wochenende nannte, nahm Kampusch ebenfalls Stellung.

Im Jahr ihrer Selbstbefreiung habe es mehrere erfolglose Versuche gegeben, zu fliehen, so die 21-Jährige. “Ich bin einmal nach wenigen Metern beim Gartentor zusammengebrochen und wurde ein anderes Mal vom Täter nach wenigen Sekunden gefasst, weil ich aufgrund extremer Unterernährung und massiver psychischer Einschüchterung viel zu schwach war, zu entkommen.”

Hintergrund - Kampusch soll drei mal geflohen sein

Natascha Kampusch soll vor ihrer Flucht am 23. August 2006 dreimal vergeblich versucht haben, ihrem Entführer zu entkommen. Das geht laut zuständigem Staatsanwalt Thomas Mühlbacher aus den Ermittlungsergebnissen des Bundeskriminalamtes hervor.

Er widersprach damit einem Bericht von “Profil”, dass die junge Frau zweimal weggelaufen, aber von sich aus zurückgegangen sei. Das Magazin bezog sich auf die Ermittlungen, welche die Evaluierungskommission unter Leitung von Ludwig Adamovic angeregt hatte. “Dass das aus der Evaluierungskommission hervorgeht, kann man so nicht sagen“, sagte Adamovic. “Es kommt sicher in den Ermittlungsergebnissen der Polizei vor”, fügte er hinzu.

Dies wies Mühlbacher zurück: Eine freiwillige Rückkehr “ergibt sich nicht aus den Ergebnissen”, sagte er. “Ich weiß zum Beispiel, dass es bei einem Schiausflug Versuche gegeben hat, sich bemerkbar zu machen. Das ist daran gescheitert, dass eine holländische Schifahrerin sie nicht verstanden hat.”

Quelle: APA

Quelle: www.kleinezeitung.at -online 4.01.2009

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Zitat:

So wie es aussieht hat sich auch Staatsanwalt Müllbacher der Wiener Staatsanwaltschaft inzwischen angeschlossen wenn er zwar bestätigt, dass was Herr Adamovich sagt, aber von einer Freiwilligkeit keine Rede sein kann?

Man darf annehmen, dass dieser Skandalfall-PRIKLOPIL einer für die Ewigkeit bleiben wird.

Auch verblüffend ist das Nahe Verhältnis von Herrn Ernst H. zu N.K. dass sie bei der ARD -TV - Verfilmung ihres Lebens aufzeigt,

In einer ARD-Dokumentation, die demnächst ausgestrahlt werden soll, behauptet H., angeblich gegen 4000 Euro Honorar, noch immer tatsachenwidrig, Priklopil hätte ihm erklärt, wegen Alkohol am Steuer von der Polizei gesucht zu werden.”

Warum hat man dieses Naheverhältnis von N.K. und Ernst H.bis heute nie untersucht?

Warum hat Star Psychiater Max Friedrich diesen Zeugen im Fall Priklopil ohne bedenken an N.K. herangelassen und den leiblichen Vater abgelehnt?

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Das zeichnet die Österreichische Justiz ja auch  aus. Mittäter und Mitwisser gehen frei aus nicht nur in diesem Falle.

Jiri K. war auch ein Fall

der keine Mittäter(Hobbyfotografen-Ex- Kinderschänder bzw. der Ex- Haupttäter Jiri K. nicht in Österreich vor Gericht kam, erst in Deutschland mit ” Akte05″  Sat 1 überführt wurde in einem Hotel, bei der Übergabe im Hotel von Kindopfern!

  • Laut seinen eigenen Angaben hat in Wien jeder von ihm gewußt bis in die höchsten Polizeikreise und dadurch konnte er 10 Jahre 100 Mädchen aus der Slowakei so weiterreichen an Hobbyfotografen und gegen Bezahlung versteht sich…. In Deutschland bekam er 2 1/2 Jahre wobei die Beweise auch in Österreich von verdeckten Fahndern in den Jahren davor vorgelegt wurden.Die Schieflage Österreichs Justiz…—————————————————————————————————————————Laut Kurier vom 25.12.2009 …
    Was geschah in den letzten Tagen mit der Kronzeugin, der Schülerin von damals, die hinter N.K. zur Schule ging (12), die sich im Dez. 2009 nach 6 Jahren plötzlich geirrt haben will?

    Die Angst vor dem 2. Täter…
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    Die Zeit schreibt die Geschichte von Kriminalfällen

    1.Teil : Die Zeit wird es hervorbringen…

    Die Zeit wird es hervorbringen…

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    Fritzl Horror - Haus in Amstetten, wird zum Verkauf angeboten vorher werden angeblich die Verlies- Kellerräume zugeschüttet…

    Fritzls Verlies wird nicht zum….
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