5. Februar 2010
Jesuitenskandal weitet sich weiter aus…
Missbrauchsvorwürfe jetzt auch in Bonn
Jesuitenorden
zuletzt aktualisiert: 04.02.2010 - 18:28
Bonn (RPO). Im Missbrauchsskandal an Einrichtungen des Jesuitenordens gibt es jetzt auch in Bonn Verdachtsfälle. Der Rektor des dortigen Aloisiuskollegs, Pater Theo Schneider, sagte am Donnerstag, diese Vorwürfe bezögen sich ausschließlich auf die Vergangenheit und nicht auf aktive Jesuiten und Mitarbeiter.

Kath. - Canisiuskolleg- Berlin.... Kinderschänderskandal
Fotos
Zuvor hatte die “Süddeutschen Zeitung” berichtet, dass ein 62-jähriger ehemaliger Kollegs-Schüler angegeben habe, Anfang der 60er-Jahre von einem Pater missbraucht worden zu sein.
Von diesem Fall habe er bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Kenntnis gehabt, betonte Schneider. Andere Vorwürfe seien ihm lediglich unter Zusicherung äußerster Diskretion anvertraut worden. Diese Fälle habe er umgehend der Ordensleitung zur Überprüfung weitergeleitet. Sämtliche Untersuchungen seien seiner Kenntnis nach abgeschlossen, so Schneider. Mögliche Opfer von Missbrauch ermutigte Schneider zum Gespräch.
Unterdessen verurteilte der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky den früheren Umgang der Kirche mit Missbrauch durch Geistliche nachdrücklich. In der Vergangenheit sei das Thema “offensichtlich vernachlässigt” worden, erklärte er.
Formularende
Der Berliner Sexualmediziner Klaus Michael Beier plädierte dafür, pädophile Priester im Amt zu belassen, sofern sie ihre Neigung kontrollieren könnten. Beier, Leiter des Forschungsprojekts für Pädophile “Kein Täter werden” an der Charite, rief die Kirche im “Tagesspiegel” auf, betroffenen Geistlichen mehr Hilfen anzubieten, statt ihre Neigung nur zu verdammen. “Wenn potenzielle Täter wüssten, es gibt ein Netz, das einen auffängt, würden das viele in Anspruch nehmen.”

kath.Kirche und ihr Kinderschändersumpf....
Anwältin bereitet Zivilklage vor
Die Berliner Anwältin Manuela Groll kündigte im RBB-radioeins an, sie bereite eine Zivilklage gegen das Canisius-Kolleg im Auftrag eines Mandanten vor. Dieser trete als Hauptbevollmächtigter auf, an den sich weitere Opfer wenden könnten.
Groll bezeichnete die Chancen einer Klage als sehr aussichtsreich, da die Fälle möglicherweise zivilrechtlich noch nicht verjährt seien. Zur Begründung führte die Anwältin an, dass die damalige Schulleitung trotz Anzeichen und Hinweisen nicht verhindert habe, dass weitere Opfer geschädigt worden seien.
Die Elternvertreterin am Canisius-Kolleg, Parwin Mani, warf den Medien “Hysterie” in der Berichterstattung vor. Das entspreche nicht dem Gefühl der an der Schule unterrichteten Kinder und ihrer Eltern, sagte sie der “Berliner Morgenpost”. Im Canisius-Kolleg herrsche heute eine offene und transparente Atmosphäre.
Der Essener Psychiater Norbert Leygraf bescheinigt der katholischen Kirche unterdessen großes Engagement im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch durch Priester. Soweit er die Problematik überblicken könne, reagiere die Kirche sehr gewissenhaft und schnell auf solche Vorwürfe. Es herrsche eher eine zu große Ängstlichkeit und Vorsicht, sagte der Mediziner vom Institut für Forensische Psychiatrie an der Universität Duisburg-Essen.
Das Institut begutachtet im Auftrag der Kirche kirchliche Mitarbeiter, die verdächtigt werden, ein Sexualdelikt begangen zu haben. Nach Angaben des Experten waren das in den vergangenen acht Jahren etwa 20 Fälle.
In der Diskussion um den Zölibat schloss Leygraf aus, dass das Eheverbot für katholische Priester den sexuellen Missbrauch von Kindern auslöst. “Es spricht nichts dafür, dass die pädophile Tendenz durch den Zölibat entsteht”, sagte er. Der Verzicht auf Sexualität könne zwar psychische Probleme auslösen. “Aber man wird nicht pädophil durch den Zölibat.”
Quelle: www.rp-online.de -ONLINE 5.02.2010
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Zitat:
Nun sieht man wie man um Kinderschänder kämpft Charité und die Forensische Psychiatrie an der Universität Duisburg-Essen für ihre Kinderschänder- Psycho- Sanatorien! Hier wird fortgesetzt um was es den Psychiatern weltweit in Wahrheit geht! Dieser Fall zeigt es ihnen deutlich auf!
Man sollte sich als Eltern schon Gedanken darüber machen wie leichtfertig in der kath. Kirche schwere sexuelle Misshandlungen Gewaltverbrechen umgegangen wird. Jahrelang wurde hier wieder vertuscht auch der Vatikan wusste von Anfang an davon und handelte nicht!
Genau diese Art im Umgang mit den betroffenen Kindopfern, die man zum Schweigen bringt bis sie alt genug sind und sich sagen: „Ich möchte nicht mehr verantworten, dass es weitere Kindopfer von meinem- meinen Peinigern an Gymnasium, in der Schule, im Internat, produziert werden.
Denn aufgedeckt wird nur was an die Öffentlichkeit gebracht wird, wer sich von den Ombudsstellen einlullen lässt hat verloren, da sie mit Verträgen zum SCHWEIGEN gebracht werden.(So wird es zumindest in Österreich gehandhabt!) Seit 2005 gibt es keine Anzeige mehr gegen Kinderschänder -Kirchenleute.)
Das Verschweigen von Kinderschänder -Patres, Bischöfen, Äbten, Kardinälen auch als Eltern von Opfern, macht Sie zum Mitwisser und somit zum Mittäter, da Sie wissentlich riskieren, dass dieser Peiniger Ihres Kindes, weiteren Kindern das Gleiche antun wird.
Daher meine Bitte: Zeigt die Kirchen-Kinderschänderbei der Polizei an! Und erzählt es jedem weiter nur so kann man der kath. Kirche den Handlungsbedarf aufzwingen von selbst tut sie nichts, außer SCHWEIGEN!
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Dritter Pater zeigte sich selbst jetzt an- Strafen haben diese drei nicht zu befürchten, es sind alle Fälle verjährt!
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