24. Februar 2010

Kath.Kirchenopfer spricht…

…und alle die ihre Gedanken oder  Berichte hier hereinstellen möchten können mir per E-mail Bescheid geben!

Die Verlogenheit der kath.Kirche bricht ihr das Kreuz...

Die Verlogenheit der kath.Kirche bricht ihr das Kreuz...

27.02.2010 bekam ich eine E-Mail:

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Ein weiteres Opfer- guter Beobachter und ehemaliger Lehrling erzählte mir diese Geschichte…

Ich war so um 1968 im Kalasantiner Lehrlingsheim in Wien 1150, Gebrüder-Lang-Gasse und war froh als ich da wieder draußen war.

Damals herrschte der Bruder Karl uneingeschränkt über die Lehrlinge, die größtenteils aus dem Umland kamen. Ich war einer der wenigen Wiener.

Wenn der Bruder Karl “angestochen” war ist der einem schon zwischen die Beine gegangen. Abends zog er sich schon mal mit ein paar Doppler(Weinflaschen) und ein paar Jugendlichen in sein Kämmerlein zurück.

Ich hab dann sehr schnell den Abgang gemacht, weil mir das nicht geheuer war. Ich weiß nichtmal ob dieser Lüstling überhaupt noch lebt.

Fakt ist, daß es das schon immer gegeben hat. Die Abhängigkeiten von Lehrlingen die in Wien lernten und aus der Provinz kamen waren natürlich größer als bei mir.

Ich bin jetzt kurz vor dem 58. Lebensjahr und mit Sicherheit nicht traumatisiert. Hochgekommen ist das Ganze mit der Lawine, die jetzt in Deutschland losgetreten wurde.

Er schickte mir Grüße aus Deutschland!

Name der Redaktion bekannt!

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Steirischer Pfarrer missbrauchte Buben

Auch in der Steiermark hat sich ein Opfer von Kindesmissbrauch durch einen Pfarrer gemeldet. Ein Zeuge spricht von mindestens zehn weiteren Opfern in den 70er-Jahren.

Kinder brauchen SCHUTZ, Ihren SCHUTZ vor Kinderschändern...

Kinder brauchen SCHUTZ, Ihren SCHUTZ vor Kinderschändern...

Foto © AP/Sujet

Die Opfer des Missbrauchs seien immer Buben gewesen, meist aus sozial schwachen Familien

Den Anstoß gaben die Fälle von Kindesmissbrauch in kirchlichen Einrichtungen in Irland und Deutschland. Jetzt hat auch in der Steiermark ein Opfer das Schweigen gebrochen. Klaus F., heute 46 Jahre alt und Techniker in Leoben, spricht darüber, was ihm in seiner Kindheit in einem kleinen obersteirischen Ort widerfahren ist. Es ist die Geschichte eines massiven sexuellen Missbrauchs durch den örtlichen Pfarrer.

Doch nicht nur er sei in den 70er-Jahren Opfer des Pfarrers gewesen, der an der Hauptschule als Religionslehrer unterrichtete. Er spricht von vielen weiteren Fällen. Das bestätigt ein glaubwürdiger Zeuge aus der Region (Name der Redaktion bekannt). Er weiß von mindestens zehn weiteren Opfern. Immer seien Buben betroffen gewesen, meist aus sozial schwachen Familien.

Bischof Kapellari

Der Zeuge möchte anonym bleiben, er fürchtet Repressalien durch jene, die, wie er sagt, “die Geschichte am liebsten ruhen lassen wollen“. Der Pfarrer, ein Pater aus dem Stift Admont, kann nicht mehr befragt werden. Er ist inzwischen gestorben.

“Der Pfarrer hat die Buben, zehn- bis 14-jährige Hauptschüler, gerne auf eine von ihm gepachtete Almhütte zum Jungscharlager eingeladen“, erzählt der Zeuge. Dort sei es zu den sexuellen Übergriffen und Schlägen gekommen. F. sagt rückblickend: “Wenn ich ihn nicht richtig streichelte, schlug er mich.” Im Beichtstuhl habe der Pater ihn sogar aufgefordert, zu erzählen, wie er onaniere.

Treffen

Der Abt des Stiftes Admont Bruno Hubl, der damals noch nicht im Amt war, bestätigt, dass es zu jener Zeit Jugendlager auf der gepachteten Alm gab.

Er gibt auch an, von den Anschuldigungen gegen den Pater zu wissen, “allerdings hatte ich den Eindruck, dass Herr F. selber nicht betroffen sei, sondern von anderen Betroffenen sprach”, sagt Hubl. Er habe, als die Geschichte vor ein paar Jahren aufkam, mit dem Pater gesprochen. “Ich habe aber dabei nur erfahren, dass er sich mit Herrn F. getroffen hat“, so Hubl.

Bei diesem Treffen vor etwa drei Jahren habe der Pater, so F., “nichts abgestritten, aber sich mit dem Zölibat gerechtfertigt und damit, dass seine Eltern ihn unter Druck gesetzt hätten, Priester zu werden”.

Dass er sexuell missbraucht wurde, wusste er damals als Bub nicht. Doch, so sagt er, auch die Erwachsenen schienen es nicht wissen zu wollen.

  • Der Pfarrer sei eine angesehene Person im Ort gewesen.

Einmal sei ihm in kindlicher Naivität bei seiner Mutter etwas herausgerutscht. “So etwas sagt man nicht, Gott hört alles“, habe sie nur geantwortet. Dann blieb er still, stets von Furcht getrieben. Darüber zu sprechen sei eine Todsünde, habe der Pfarrer gesagt.

Erst als Erwachsener begann F., sich mit dem Geschehen auseinanderzusetzen, wollte mit anderen Opfern des Pfarrers eine Interessensgemeinschaft bilden, eine Klage anstreben. Sein Fall war bereits verjährt, doch andere waren es nicht. Keiner der Betroffenen wollte mitmachen.

“Sie haben noch immer Angst”, meint F. Der Zeuge sagt ebenfalls: “Auch anderen wurde Angst gemacht.”

Vor ein paar Jahren wandte er sich an die “Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs von kirchlichen Angestellten der Diözese Graz-Seckau“. Dort forderte er Schmerzensgeld, eine Million Euro. Für das offizielle Geltend machen einer finanziellen Entschädigung vor Gericht sei es zu spät gewesen, sagt F.

“Ich habe mit dem Generalvikar gesprochen und wir haben dem Herrn F. gesagt, dass wir kein Schweigegeld zahlen”, sagt Birgit Posch-Keller von der Ombudsstelle. Man habe ihm aber eine Psychotherapie angeboten. “Eine Psychotherapie habe ich schon längst selbst gemacht. Ich wollte aber, dass sich das endlich ein Zuständiger anhört”, sagt F. dazu. Er habe keine Reaktion mehr bekommen.

“Keine Reaktion”

Posch-Keller sagt auch, dass sie ein anderer Pater kontaktiert habe, der von einem Pfarrgemeindemitglied von dieser “Geschichte” gehört habe. Ein Brief, den F. im Mai 2009 an Diözesanbischof Egon Kapellari geschrieben hat, hat der Bischof nach eigenen Angaben an Abt Hubl ins Stift Admont weitergeleitet. In dem Brief schilderte F. detailreich seine Geschichte und forderte eine Stellungnahme der Kirche. “Ich habe nie eine Reaktion bekommen”, sagt er.

Laut Diözese wurde der Pater nach Bekanntwerden der Geschichte Ende 2007 pensioniert. Er war zu diesem Zeitpunkt 79 Jahre alt.

Ombudsstelle

Der Admonter Abt Hubl rät jenen, die sich als Opfer fühlen, sich an die Ombudsstelle der Diözese oder an ihn selbst zu wenden: “Wenn es Opfer gegeben hat, müssen wir mit der Sache offen umgehen und ihnen beistehen”, sagt er. Auch eine Entschuldigung sei möglich: “Wenn der Pater ein Täter war, müsste man den Opfern helfen und sich bei ihnen entschuldigen.”

SONJA HASEWEND

Quelle: www.kleinezeitung.at -online 24.02.2010

Missbrauch durch Geistliche: Opfer spricht
In der Steiermark ist in der vergangenen Woche ein Fall von sexuellem Missbrauch eines Buben durch einen Pfarrer bekanntgeworden. Der mittlerweile 46-jährige Obersteirer spricht jetzt öffentlich über seine Erlebnisse.

Laut dem 46-Jährigen könnte es an die 20 Opfer gegeben haben.

“Wildes Verdreschen” als “Vorspiel”
Zwischen zehn und 13 Jahre alt war Klaus Fluch, als er, wie er erzählt, von dem Pfarrer immer wieder missbraucht und dabei brutal geschlagen wurde: “Ganz wild verdroschen wurde ich, bis zur Bewusstlosigkeit. Ich weiß nicht, ob das für ihn ein Vorspiel war.”

Der Tatort war eine Almhütte, gepachtet von dem Pfarrer. An die 20 Opfer könnte es unter Jungscharkindern und Hauptschülern gegeben haben, sagt der 46-jährige Techniker, “wobei andere Beteiligte sich nicht äußern können, in keiner Form, weinend zusammenbrechen, aber da nehm’ ich an, sie sind nicht so hart im Nehmen wie ich”.

In externem Player öffnen

Reinhart Grundner hat mit Klaus Fluch gesprochen. Keinerlei Kontaktaufnahme von der Kirche

An einer von dem 46-Jährigen vor wenigen Jahren geplanten Sammelklage gegen die Kirche wollte sich niemand beteiligen. 2007 forderte er dann auf eigene Faust eine Million Euro – er wolle andernfalls ein Buch schreiben.

Wir zahlen kein Schweigegeld, lautete die Auskunft der Diözese, “worauf ich dann überhaupt keine Antwort mehr bekommen habe, man hat sich so wie immer tot gestellt. Ich red’ jetzt gar nicht davon, dass mir diese geforderte Million gezahlt worden wäre, sondern einfach davon, dass sie mit mir Kontakt aufgenommen hätten, und mit mir menschlich darüber geredet hätten. Dann hätte man nicht so viel Porzellan zerbrechen müssen, wie jetzt zerbrochen wird”.

Inzwischen hat Klaus F. dem verstorbenen Pfarrer verziehen – trotz seiner seelischen Narben.

“Ich hab ihn ausgelacht”
Stattdessen wurde der bereits schwerkranke Pfarrer nach den Vorwürfen pensioniert und starb wenig später. Zuvor kam es zu einer Art Aussöhnung, so Klaus Fluch: “Er wollte mit der Autorität kommen, mit der er uns als Kinder gekommen ist, woraufhin ich ihn ausgelacht habe und ihn einen Kinderschänder genannt habe. Ich glaube, er hat dann den Ernst der Lage erkannt und ist zusammengebrochen.”

“Reg dich doch nicht auf”
Auf die Frage, warum er erst so spät über das ganze zu reden begann, sagt der 46-Jährige: “In dem Dorf haben mindestens zwei Drittel davon gewusst, ich spreche da von konkretem Wissen, das verdrängt wurde aus einer Realitätsverweigerung heraus.”

“Es ist auch viel gelacht worden über diese sexuellen Übergriffe des Pfarrers, und ich habe mich oft gefragt, warum ist der Pfarrer noch Pfarrer. Diese Frage habe ich mehreren gestellt, und die haben nur gesagt: ‘Reg’ dich doch nicht auf’.”

Dem verstorbenen Pfarrer habe er inzwischen verziehen, sagt Klaus Fluch – trotz seiner seelischen Narben.

Quelle: www.steiermark-orf.at -online 27.02.2010

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Zitat:

Die Angebote der kath. Kirche:

OMBUDSSTELLEN:

Liebe Eltern, die sind eingerichtet worden, damit keine Fälle von sexuellen Verbrechen an Kindern an die Öffentlichkeit kommen! Sie mit der kath. Kirche sich einigen auf eine Almosenzahlung und dass die kath. Kirche Sie zum Mitwisser – Täter macht wird Ihnen nicht gleich bewußt werden.

Erst wenn Sie den unterschriebenen Knebelvertrag besser lesen, werden Sie erkennen, dass Sie von der kath. Kirche auch noch gelinkt wurden damit!

Sie wurden zum ewigen SCHWEIGEN verdammt mit diesem unterschriebenen Schreiben – GENERALVERTRAG genannt. Das heißt in Zukunft, kein Wort über diese sexuellen Misshandlungen durch den Pfarrer oder Abt usw… mit dritten mehr austauschen zu dürfen! (Keine Medien!)

Wenn sich nun ein Mann nach 40 Jahren wagt von der kath. Kirche 1 Million Euro zu verlangen für die Qualen die er durch den besagten Priester erlitten hat, so braucht man nur in die USA  zu schauen, nach Irland zu schauen dort zahlte die kath. Kirche ebenfalls diese Beträge für Kindopfer!

Gut man kann auch sagen: Hier gibt es keine Kirchensteuer daher mussten sie Kirchen und Klöster usw. veräußern um den Schaden bezahlen zu können!

Therapieangebot:

Ich bitte Sie ihrem Kind erst eine Therapie zukommen zu lassen, wenn es sich selbst dazu entschließt!

Ihre Liebe und das aufbauen von Vertrauen ist der wichtigste Schritt, denn Sie machen können für Ihre Kinder die von sexueller Gewalt belastet sind. Therapie für kleine Kinder unter 12 -14 Jahre finde ich unverantwortlich, da man als Kind keine Folgeschäden erkennt. Der Schutzmechanismus der Seele das Kind davor beschützt indem sie den Schmerz versperrt! Kinder bleiben nach außen hin so wie sie Temperamentmässig eben sind. Sie benötigen Menschen denen sie wirklich vertrauen können und kein Umfeld mehr das mit Kirche zu tun hat!

Kinder wollen kein falsches Mitleid sondern aufrichtiges Mitgefühl und Gespräche wenn sie sie brauchen! Man ist dann so wie eine Katze, sie geht ihnen auch nur dann zu, wenn sie das will und braucht! (Die Streicheleinheiten, Zeit zu reden!)

Weltliche Therapieangebote nützen! Bundessozialamt bezahlt Therapien, wenn Sie den Priester vor Gericht bringen einem weltlichen Gericht!

Die kath. Kirche ist nach wie vor noch nicht bereit, sich von den Kinderschändern zu trennen, sie weltlichen Gerichten zu überlassen!

Lassen Sie Ihre Kinder nicht für ein bisschen SCHAND- SCHWEIGE – Geld in Stich, das wenn sie selber später als Erwachsener darüber reden können,  ihre Peiniger aus der kath. Kirche doch noch zur Verantwortung ziehen können!

Und jedem Opfer das sich heute der kath. Kirche die Erkenntnis bringt:

Ich zeige diesen oder diesen Kirchenwürdenträger  an, ist am richtigen Weg!

Geht in die Medien wenn euch die kath. Kirche erpresst mit Knebelverträgen und lasst euch nicht mit Almosen abwimmeln!

Lasst euch nicht zu Mitwisser-Täter machen,  indem Ihr so wie die kath. Kirche vertuschen helft, für ein Verbrechensschand- SCHWEIGE- GELD!

Nur die Öffentlichkeit zwingt die kath. Kirche ihren Sumpf von potentiellen Kinderschändern auszumisten und öffentlicher Transbarenz, wohin die Priester Kinderschänder hin verschwinden in ihren Reihen, stillschweigend verschoben werden!  Wie z.B.: der NÖ. Pater Roman N. der einem Kinderschänder Ring angehört und nun in Hl. Kreuz untertauchen konnte!

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“Missbrauchsopfer sind nicht schuld!”

Gabriele P. wurde als Kind vom Pfarrer missbraucht. Diese Last überschattete ihr Leben.

Ich möchte, dass sich möglichst viele Opfer trauen, aus der Anonymität zu kommen und Hilfe in Anspruch zu nehmen”, sagt Gabriele P. Sie selbst hat sich getraut und ihre Leidensgeschichte aufgearbeitet.

Die begann in den 60er-Jahren in der Volksschule St. Georgen an der Stiefing im Bezirk Leibnitz.

Ich war Missbrauchsopfer des Pfarrers, während der ganzen Volksschulzeit”, sagt sie. Unvorstellbare Dinge hat sie erlebt, wurde wie auch andere Mädchen in der Klasse vom inzwischen verstorbenen Pfarrer, der Religionslehrer war, massiv sexuell missbraucht. Vor den Augen der anderen Kinder in der Klasse.

Der Pfarrer wurde im Jahr 1969 wegen Kindesmissbrauchs angeklagt und kam vor Gericht. Den Anstoß dafür gab eine Mutter. Sie war mit ihrer Tochter zum Arzt gegangen. Dieser bestätigte per Attest den Missbrauch.

Das Urteil: eine Haftstrafe von sieben Jahren. “Nach drei Jahren kam er frei. Ich erfuhr, dass er in eine andere Pfarre kam”, so P.

“Nicht mit Kindern”

Diese Pfarre war jene in Dietersdorf im Bezirk Bad Radkersburg. “Die Verbrechen, für die Pfarrer Loibner verurteilt wurde, geschahen in seiner Ausübung als Religionslehrer an Volksschulen”, sagt Georg Plank, Sprecher der Diözese Graz-Seckau, dazu.

“Daher wurde er nach seiner Haft weder als Pfarrer noch als Religionslehrer eingesetzt, sondern als Seelsorger in Dietersdorf.” Es habe die Auflage gegeben, dass er nicht in den Zielgruppen Kinder und Jugendliche eingesetzt werden darf. “Seit seiner Haft sind auch keine Vorfälle bekannt”, so Plank.

Seit vielen Jahren haben laut Diözese Präventionsmaßnahmen Vorrang, um sexuellen Missbrauch möglichst zu verhindern. Bei nachgewiesenen Fällen, so der Sprecher, “werden die Täter konsequent von den Tätigkeitsfeldern ausgeschlossen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben”.

P. durchlief nach ihrem Missbrauch klassische Symptome. Sie begann Therapien. Sie hatte Alkoholprobleme, Probleme mit Beziehungen zu Männern. Woher das kam, wusste sie nicht. Erst nach drei Selbstmordversuchen und einer “Flucht” in die USA mit 22 begann sie, mit Hilfe von Freunden und Seelsorgern, ihre Geschichte aufzuarbeiten.

“Dort wurde ich das erste Mal damit konfrontiert, dass das Unrecht war, was mir passiert ist”, sagt sie. “Damals gab es bei uns ja die Einstellung, Es sind eh nur Kinder’ und ,Die Kinder sind schuld’”. P. sagt: “Ich hatte große Schuldgefühle und mich geschämt. Das muss man den Missbrauchsopfern dringend klarmachen: Ihr seid nicht schuld!”

Misstrauen

Von der katholischen Kirche verabschiedete sie sich, suchte Halt in einer freien Christengemeinde. Die erste Ehe scheiterte. “Ich war getrieben von Kontrollzwang, Eifersucht und Misstrauen”, sagt P.

“Der Rest des Traumas kam hoch, als ich 2001 ein Burn-out erlitt”, sagt sie. Sie nahm ihr Schicksal in die Hand und gründete eine Selbsthilfegruppe für Missbrauchsopfer. Als sie sich an die “Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs von kirchlichen Angestellten der Diözese Graz-Seckau” wandte, erfuhr sie, dass Opfer in Österreich das Recht auf eine Psychotherapie auf Kosten der Kirche haben. “Die meisten Opfer wissen das nicht”, sagt P.

Sie nahm die Therapie in Anspruch. “Ich wollte sehen, ob ich das Trauma endlich verarbeitet habe”, sagt P., heute 50 Jahre alt. Gerne hätte sie schon früher von dieser Möglichkeit gewusst. Heute kann sie das Leben genießen. “Doch es abschütteln, nein, das kann man nicht.”

Alleingelassen

Um Hilfe hat P. als Kind einmal gebeten. “Ich habe mich an meinen Vater gewandt”, sagt sie. “Dann hat er mich geschlagen, gesagt, ich sei eine Lügnerin und ein Pfarrer tue so etwas nicht.” Die Beziehung zum Vater ging in diesem Augenblick kaputt. “Ich habe mich völlig allein gefühlt”, sagt sie. Selbst als der Pfarrer verurteilt wurde, fand sie kaum Rückhalt. P. sagt: “Dort begann mein großes Problem.”

SONJA HASEWEND

Quelle: www.kleinezeitung.at -online 24.02.2010

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Zitat:

Alle Menschen werden dazu aufgerufen kath. Kirche -Kinderschänder,  so wie andere Kinderschänder bei der Polizei und Staatsanwaltschaft anzuzeigen!

Damit auch wie in diesem Fall eine Haftstrafe ausgesprochen wird! Und nach dem weltlichen Gesetz ein Kinderschänder zur Verantwortung gezogen wird. Wenn man erfährt, dieser Pfarrer wurde versetzt, so fragt nach wohin, oder macht im Internet einen Aufruf für die Ortschaften damit die Eltern von Kindern vor diesem Pfarrer usw, gewarnt werden!

Das wäre effektiver SCHUTZ für Kinder und zugleich Hilfe nicht mehr in Versuchung zu kommen für einen Kinderschänder, wenn alle wissen das ist ein Kinderschänder!

Kinderschänder gehören mit Bild und Namen veröffentlicht! Damit jeder sein Kind vor ihnen schützen kann!

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Norbert Denef, selbst ein Kirchenopfer, kann Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, tauschen Sie sich mit ihm aus!

Norbert Denef…
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2 Kommentare zu “Kath.Kirchenopfer spricht…”

  1. Alfred meint:

    Hmm… Ich bin selbst Katholik und verstehe das alles nicht. Warum gibt es Priester die solche Dinge tun? Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung, was diese Menschen tun und sie handeln nicht in Gotteswillen. Es ist überhaupt nicht in Ordnung! Trotzdem werde ich nicht den Glauben an die Katholische Kirche, so wie andere verlieren, sondern werde mich dafür einsetzten, dass sowas nicht passiert und das über solche Themen gesprochen wird. Man kann soviele erreichen! Man darf nur nicht den glauben verlieren, dass man es nicht schaffen kann! Ich finde genau jetzt, wo sowas passiert sollten die Erwachsene, Eltern mit ihren Kindern und Jugendliche in die Kirche gehen und für die Priester und für die Opfer beeten. Viel beeten und auch unterreinander sprechen, damit sowas nie wieder passiert! Gott sei mit ihnen!

  2. magie meint:

    Alfred, den Glauben an die Kirchenbrüder der kath. Kirche habe ich schon seit vielen jahren verloren.(allerdings nicht meinen Glauben an Gott!)
    ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben, vielleicht sogar ein Kind ministriert, und der pfarrer missbraucht es…wie kann je ein Mensch mitreden, mitdenken, wenn es ihm nicht selbst passiert, bzw. seinem Kind.
    ich kann nur den Kopf schütteln über Ihre Aussage, das man für diese Bestien “beten” sollte. diese Bestien, die einem Kind den Mund zukleben, Augen verbinden, Ohren mit Orapax zustöpseln..und es brutal missbrauchen…x-mal und immer wieder….
    Keine Lüge: Qualvolle Erlebnisse, selbstzerstörende Agression in den Seelen des Kindes, dessen Seele gemordet wurde bis fast zum Selbstmord.
    und da wollen Sie noch in der Kirche beten, für die Bestien?
    Was sind Sie für ein “Mensch”?
    Gerichtsurteil von 5 Monaten für diese Bestie, und wie zu erfahren war, hat er es wieder gemacht!
    Kinder sollen mit Eltern in Kirche gehen und beten für das, was ihnen angetan wurde??
    nie wieder werden Kinder und sollen Kinder in die Kirche gehen, denn diese grausigen und brutalen Erlebnisse bleiben in ihrer Seele ein Leben lang.
    Ich kenne Sie nicht, Alfred, aber ich meine zu Ihrem Kommentar, das Sie selber traumatisiert sind, von den “Kirchenbrüdern”, die von der Kanzel Evangelium verkünden, Hostien austeilen und am selben Tag in ihren Zimmern Kinder missbrauchen auf abscheulichste Art.
    Ich weiss, wovon ich schreibe…und es ist die Wahrheit!
    Für mich sind Sie ein Fall für den Psychiater!

Kommentare




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