28. Februar 2010
Neu gegründete Selbsthilfegruppe…
Neugründung Selbsthilfegruppe für Tirol
für betroffene Menschen in Innsbruck…
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Weggeschaut
Selbsthilfegruppe
für Frauen mit sexuellen
Gewalterfahrungen
Weggeschaut
Weggeschaut? Warum weggeschaut?
Noch immer schauen viel zu viele Menschen weg, wenn es um sexuelle
Gewalt geht. Vielleicht aus Angst, vielleicht aus Unwissenheit, vielleicht auch einfach nur, weil sie sich nicht
damit auseinandersetzen, keine Verantwortung übernehmen wollen.
Sexuelle Gewalt ist eben leider noch immer ein Tabuthema. Und doch gibt es immer mehr Betroffene, die den Mut finden ihr Schweigen zu brechen.
Schon seit vielen Jahren besteht die Online-Selbsthilfecommunity
Weggeschaut. Bei uns finden Betroffene sexueller Gewalt die Möglichkeit sich mit Menschen die Ähnliches erlebt haben auszutauschen. Dafür stehen ein Chat und ein Selbsthilfeforum zur Verfügung.
Dieser virtuelle Erfahrungsaustausch reicht aber oft nicht aus. Es entstand der Wunsch, sich auch im realen Leben auszutauschen. Da es in Innsbruck und Umgebung keine derartige Möglichkeit gibt, haben wir uns dazu entschlossen selbst aktiv zu werden und eine eigene
Selbsthilfegruppe zu gründen.
Selbsthilfegruppe
An der Gruppe teilnehmen können Frauen ab 16 Jahren, die selbst sexuelle
Gewalt erlebt haben. Ob nun sexueller Missbrauch in der Kindheit oder Jugend, eine Vergewaltigung oder die sexuelle
Ausbeutung in der Beziehung – jegliche Form von sexueller Gewalt kann
enorme Auswirkungen auf das weitere
Leben der Betroffenen haben.
Diese Gruppe bietet die Möglichkeit sich gemeinsam mit Menschen in ähnlichen Situationen auszutauschen, sich
mitzuteilen, zuzuhören, gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam nach
Lösungen zu suchen. In der Gruppe finden die betroffenen Frauen Halt und
Verständnis.
Gemeinsam wollen wir das Schweigen brechen.
Um einen möglichst geschützten Rahmen zu schaffen, in dem Vertrauen
möglich ist, wird die Selbsthilfegruppe ab dem dritten Treffen als geschlossene Gruppe geführt. Wir halten dies deshalb für sinnvoll, da gerade beim Thema sexuelle Gewalt ein ständiges Kommen
und Gehen für die Gruppenbildung sehr hinderlich ist. Vertrauen wäre fast
unmöglich. Daher dienen die ersten beiden Treffen dem gegenseitigen
Kennen lernen. Danach kann jede Frau selbst entscheiden ob sie an der Gruppe teilnehmen möchte oder nicht.
Die Gruppentreffen werden regelmäßig in Innsbruck stattfinden.
Unsere Selbsthilfegruppe wird voraussichtlich im März 2010 starten.
Dazu bitten wir um Anmeldung beim Dachverband. Dort gibt es dann auch
nähere Informationen.
Menüpunkt Selbsthilfe
Nur kurz:
- Selbsthilfegruppe für betroffene Frauen ab 16 Jahren
- Erfahrungsaustausch mit Menschen in ähnlichen Situationen
- Gegenseitige Unterstützung und Suche nach Lösungen
- Gemeinsam das Schweigen brechen
- Zwei unverbindliche Treffen zum Kennen lernen, danach als geschlossene Gruppe
- Regelmäßige Gruppentreffen
- Start voraussichtlich im März 2010
- Anmeldung beim Dachverband Selbsthilfe Tirol
Kontakt
SELBSTHILFE TIROL
Dachverband der Tiroler
Selbsthilfevereine und -gruppen
im Gesundheits- und Sozialbereich
Innrain 43 – Parterre
A-6020 Innsbruck
Tel: 0512-577198
E-Mail:
dachverband@selbsthilfe-tirol.at
Bürozeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Mo, Di, Do Nachmittag nach
Vereinbarung
Um Anmeldung wird gebeten!
Weitere Informationen gibt es
auch direkt auf der Webseite
von Weggeschaut unter
für betroffene Menschen in Innsbruck…
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7 Kommentare zu “Neu gegründete Selbsthilfegruppe…”
Kommentare
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4. Mai 2010 um 16:34 Uhr
Gründungstreffen
Zeit: Freitag, 28. Mai 2010 um 19.00 Uhr
Ort: SELBSTHILFE TIROL, Innrain 43/Parterre, Innsbruck
Anmeldung erbeten unter:
Tel: 0512-577198
Fax: 0512-564311
E-Mail: dachverband@selbsthilfe-tirol.at
Homepage: http://www.selbsthilfe-tirol.at
10. September 2010 um 23:02 Uhr
ich habe sexuelle gewalt durch stiefvater erlebt, wollte so eine gruppe aufbaun,kann man mir tipps geben
11. September 2010 um 08:21 Uhr
@ramona -duhn
Nur von Österreich aus gesehen… Wendet man sich an den Dachverband der SHG in Österreich seines Bundeslandes um für Büro- Öffentlichkeitsarbeiten die Kosten nach einem Jahr rückerstattet zu bekommen. Die Öffentlichkeitsarbeit ist deshalb wichtig, damit Menschen Sie finden, wo und wann die Treffen bei Ihnen stattfinden. Der Dachverband schaut auch um Räume wo die Treffen stattfinden können. Lassen Sie sich keine Gruppe mit Psychologen aufdrängen, da das nichts mehr mit Selbsthilfe zu tun hat!
Wenn Sie das alles haben so kann nichts mehr schief gehen. Viel Glück und viel Kraft für Ihr Vorhaben! Denn als begleiterin einer Gruppe, sollte man seinen eigenen Teil schon aufgearbeitet haben, damit man sich zurücknehmen kann und den anderen zuhören kann dass ist wichtig.
Für sich müssen Sie ventile finden um den Gruppenabend und alles was Sie gehört haben wieder ablegen zu können! Sonst brnnen Sie in kurzer Zeit aus!
29. Januar 2011 um 19:21 Uhr
hallo es hier schwierig,die kontaktstellen tun sich schwer,hatte bekanntmachung geschrieben,die leiterin der kontaktstelle ist engstrinig und am ende verhindert und wie kann ich es noch machen.ohne eine zeitung,denn man hat kopf geknallt will bloß leiden,ist doch schwachsinn und irgendwie gegebe ich es auf,alles so öde
30. Januar 2011 um 13:21 Uhr
@ ramona -duhn
Ich weiß dass es nicht leicht ist eine shg zugründen und man sehr viele hürden durchlaufen muss und alles viel leichter aussieht als es dann am ende ist. es kommt darauf an wieviel ihnen an einer shg am herzen liegt… denn auch da gibt es durststrecken bis man eine gewisse anzehl von betroffenen hat die regelmässig kommen sind wenige! Aber es kommen immer wieder neue dazu, der oder die andere geht… so ist der lauf in einer shg ohne zwang und mitgliedschaft. denn das ist dann sektenähnlich und das lehnte ich von vornherein strikte ab. was jemand glauben will soll er und zu welcher religion er gehört, aber in der gruppe hat das nichts zu suchen usw…
also ich denke es geht wenn man den mut und die kraft dazu hat und den willen etwas zu bewegen
3. April 2011 um 11:02 Uhr
habe jetzt einen kompenten ansprechpartner gefunden,der mir dabei hilft und mal sehen wie es wird
15. April 2011 um 23:13 Uhr
schade,ich hatte langjährigen briefrreund aus innsbruck,er ist zu früh verstorben und hätte ich jetzt gebrauchen können