9. März 2010
Kath. Kirche verändert nichts….
Wortlaut der Presseerklärung zur Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 1. bis 4. März 2010 in St. Pölten: 1. Umgang mit sexuellem Missbrauch

Kinder brauchen SCHUTZ, Ihren SCHUTZ vor Kinderschändern...
Ein Wort Jesu ist zum Thema Missbrauch eine klare Vorgabe:
“Es ist unvermeidlich, dass Ärgernisse kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet.
Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt.
Seht euch vor!” (Lk 17,1-2) Man kann nicht schärfer vor jeder Form von Missbrauch warnen. Jesu drastisches Bild vom Mühlstein will auf die Schwere der Verletzungen hinweisen, die hier “den Kleinen”, d.h. den Wehrlosen zugefügt werden.
Besonders nachhaltig sind die Verletzungen, die sexueller Missbrauch zufügt, vor allem dort, wo ein starkes Vertrauensverhältnis besteht: in der Familie und in der Kirche. Fälle von sexuellem Missbrauch in der Kirche und in der Gesellschaft wurden oft verschwiegen.
Für solche Vorkommnisse kann es nur Reue, die Bitte um Vergebung und das Bemühen um Heilung der Wunden geben. Dies gilt in besonderem Maß für die Kirche, an die zu Recht hohe ethische Ansprüche gestellt werden.
Daher haben die Bischöfe großen Respekt vor jenen, die bereit sind, über ihre Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld zu sprechen. Es ist nur zu erahnen, wie viel Überwindung und Mut es braucht, die Erinnerung an erlittenen Missbrauch in Worte zu fassen. Nur so ist die Begegnung mit der befreienden Wahrheit möglich. Die Bischöfe haben aber auch Verständnis für all jene, deren Schmerz, Angst oder Wut noch zu groß sind, um sich über den Missbrauch zu äußern.
Leider wurden in der Vergangenheit zu Unrecht in der Kirche die Täter oft mehr geschützt als die Opfer. Mit Scham und Trauer stellen die Bischöfe fest, dass sich erst in den letzten Jahren in der Kirche in Österreich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass bei Missbrauchsvorwürfen nichts anderes zählt als die Wahrheit, die allein frei macht (vgl. Joh 8,32).
Nur Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit tragen dazu bei, erlittene Wunden zu heilen. Daher laden die Bischöfe alle ein, die Missbrauch erlitten haben, sich an die Ombudsstellen der einzelnen Diözesen zu wenden, wo sie einen geschützten und vertraulichen Rahmen für das Gespräch haben. Ebenso fordern die Bischöfe die Täter auf, ehrlich Rechenschaft zu geben. Nur wo erzählt und gehört und das Geschehene anerkannt wird, können alle in der Wahrheit frei werden.
In den vergangenen 15 Jahren haben die Diözesen Österreichs eine Reihe von Maßnahmen zum Umgang mit sexuellem Missbrauch getroffen. In allen Diözesen bestehen Ombudsstellen für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche. Entscheidend ist der klare und konsequente Umgang der kirchlichen Verantwortungsträger mit konkreten Verdachtsfällen und Vorwürfen. Die Sorge um die Opfer muss an erster Stelle stehen. Entsprechende Konsequenzen für die Täter sind zu ziehen.
Über die schon bisher getroffenen Maßnahmen hinaus stellen die Bischöfe fest, dass Verbesserungen in folgenden Bereichen notwendig sind:
a. Erarbeitung von österreichweit gültigen Standards und Regelungen auf Basis der bestehenden Richtlinien, wobei die in der Erzdiözese Wien geltenden Bestimmungen Vorbildcharakter haben.
b. Österreichweite Vernetzung und Zusammenarbeit der diözesanen Ombudsstellen.
c. Offizielle Einbindung der Männer- und Frauenorden in die Arbeit der diözesanen Ombudsstellen.
d. Förderung von Bewusstseinsbildung und Prävention zur Verhinderung sexuellen Missbrauchs insbesondere durch Aus- und Fortbildung der kirchlichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Aus diesem Grund hat die Bischofskonferenz eine Projektgruppe eingesetzt, die den Auftrag hat, bis zur Sommervollversammlung der Bischofskonferenz im Juni ein detailliertes Gesamtkonzept zu einem noch wirksameren Umgang mit sexuellen Missbrauchsfällen im kirchlichen Bereich auszuarbeiten.
Sexueller Missbrauch ist eine dunkle Seite der ganzen Gesellschaft. Die meisten Fälle von sexuellem Missbrauch finden im familiären Umfeld und in anderen gesellschaftlichen Bereichen statt. Von daher sind alle Pauschalverdächtigungen gegen Priester, kirchliche Mitarbeiter oder die Kirche als ganze als ungerechtfertigt zurückzuweisen.
Dieser Hinweis soll die Verantwortung der Kirche im eigenen Bereich nicht kleinreden. Die Bischöfe wissen, dass für die Kirche hohe ethische Ansprüche gelten, an denen sie zu Recht gemessen wird. Umso mehr wollen sich die Bischöfe ihrer Verantwortung stellen und mit allen in der Gesellschaft zusammenarbeiten, um sexuellen Missbrauch durch bessere Prävention zu verhindern und entstandene Wunden zu heilen.
Quelle: www.kath-kirche-kaernten.at -ONLINE 5.03.2010
Kardinal Schönborn sagte in einem Zib 2 Interview vom 5.03.2010
Und nun begrüße ich hier im Studio Kardinal Schönborn!
Zib Sprecherin:
Herr Kardinal die Bischofkonferenz hat neue Regeln im Umgang mit Missbrauchsfällen in der kath. Kirche angekündigt nun ist das aber schon seit Jahren schon ein Thema. Kommen da diese Maßnahmen nicht ein bisschen spät?
Kardinal Schönborn:
Wir haben nicht neue Regeln angekündigt, sondern wir haben angekündigt, dass wir unsere bisherigen Regeln besser koordinieren.
Wir haben in der Erzdiözese Wien schon seit 1996 also ein Jahr nach dem Fall meines Vorgängers Kardinal Groer, bereits eine Ombudsstelle eingerichtet die sehr intensive und kompetent gearbeitet hat. Was wir jetzt wollen ist eine bessere Koordination eine stärkere Zusammenarbeit auch mit anderen Stellen öffentlichen oder privaten Stellen die sich mit dem Thema Missbrauch befassen und das wollen wir bis zum Juni deutlich besser ausarbeiten.
Sprecherin:
Wenn Sie jetzt sagen Ombudsstellen gibt es ohnedies schon, es gibt ehemalige Mitarbeiter dieser Ombudsstellen die kritisieren, dass sie zu wenig gehört wurden. Ist das, ein Kommunikationsproblem gewesen oder wollte man manche Dinge auch nicht so genau wissen?
Kardinal Schönborn:
Ich kann das von mir aus nicht sagen, wir haben regelmäßig die Berichte der Ombudsstelle bekommen. Ich hoffe es ernst genug hingehört wenn auf Missbrauchsfälle hingewiesen wurde. Ich glaube das Problem mit dem Missbrauch in der Kirche und in der Gesellschaft ist vor allem ist eine viel intensivere Zuwendung zu den Opfern. Ich glaube, da müssen wir in der Kirche einfach wirklich dem Evangelium näher kommen. Christus hat gesagt, „nur die Wahrheit macht euch frei” Und wir haben natürlich manchmal Angst vor der Wahrheit, weil es weh tut , aber den Menschen denen Unrecht geschehen ist, denen Missbrauch geschehen ist denen ist viel mehr wehgetan worden, als es uns weh tut wenn die Wahrheit an das Licht kommt. Und deshalb haben wir auch in der Bischofskonferenz dazu aufgefordert das Opfer sich melden sollen. Und wir haben den Dank denen ausgesprochen die den Mut haben oft nach Jahren, die Scham, die Verwundungen zu überwinden und darüber zu sprechen. Die müssen ein Klima der Offenheit finden und nicht noch einmal beschuldigt werden wie das leider allzu oft geschieht:
- Dass man vertuscht,
- Zudeckt,
Wir laden wirklich ein zu dem was Jesus Christus gesagt hat, „Die Wahrheit wird euch frei machen”!
Das muss unser Ziel sein.
Sprecherin:
Sie haben heute auch eingeräumt dass die Kirche in der Vergangenheit mehr die Täter beschützt hat, als die Opfer, werden Sie in Zukunft mehr verfolgen, dass es Konsequenzen für die Täter auch gibt? Werden Sie z.B.:
- straffällig gewordene Geistliche auch der Staatsanwaltschaft melden?
Kardinal :
Ah, wir müssen jeden von dem wir erfahren, dass er sich einer solchen Handlung schuldig gemacht hat darauf hinweisen, dass er sich melden muss. Dass das auch eine Voraussetzung dafür ist, dass er weiter im Dienst bleibt bzw. natürlich die normale Konsequenz ist…
Sprecherin:
Warum können Sie ihn nicht anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Sie sind ja der Vorgesetzte?
Kardinal:
Dafür gibt es weltliche Gesetze, z.B.: im Schulbereich, das gilt nicht nur für die Kirche, sondern für alle. Im Schulbereich gibt es eine Anzeigepflicht, ah, eine Anzeigepflicht, generelle Anzeigepflicht gibt es nicht. Aber es gibt natürlich die für uns Verantwortliche die dringende moralische Verantwortung alles zu tun dass Täter sich nie wieder verstecken können. Und das Missbrauchstaten auch wirklich geahndet werden. Und das den Opfern Gerechtigkeit geschied.
Sprecherin:
Es gibt mehrere Meinungen eine haben wir gerade gehört im Beitrag der Plattform wir sind Kirche, der Theologe Hans Küng sieht das so ähnlich z.B.: dass die Kirche eine verkrampfte Haltung zur Sexualität hat und solche Fehlleitungen der Sexualität mit begünstigt oder auch dass das Zölibat ein Grund dafür wäre. Sehen Sie jetzt Anlass die Haltung, die Regeln innerhalb der Kirche zu überdenken.
Kardinal:
Dass der Zölibat nicht die direkte Ursache von Missbrauch sein kann, möchte ich doch festhalten, sonst dürfte es in Familien keinen Missbrauch geben. Natürlich ist das Problem, liegt im Zölibat ein Dauerthema, das wird uns immer weiter beschäftigen, weil die Treue zu dem einmal gegebenen Versprechen Ehelosigkeit zweifellos keine einfache Sache ist. Aber es ist ein hoher Wert, wenn Menschen ganz sich für andere zur Verfügung stellen. Dort wo sie den Zölibat nicht leben, ist es natürlich ein Gegenzeugnis das ist dann auch sich nicht eine glückliche Art und Weise Zölibat zu leben.
Aber ich möchte doch eine Lanze brechen für die vielen Priester und Ordensschwestern die ihr Zölibat sehr ernst und hingebungsvoll leben und für die Menschen im Dienst sind.
Quelle: ORF -Zib 2 Interview 5.03.2010
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Zitat:
Anzeigen tun wir nicht, dass überlassen wir den Kinderschändern in unseren Reihen so der Sinn der Worte von Kardinal Schönborn dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz!
- Denn es ist auch im weltlichen Gesetz keine Anzeigepflicht gegeben, da hat er vollkommen recht.
- Die Verjährungsfrist ist ebenfalls ein Instrument das für die Täter arbeitet und Opfer für immer verstummen lässt.
- Die Ombudsstellen besetzt von Psychiatern (Star Psychiater Max Friedrich, Rotraud Perner usw. zeigte es vor)arbeiten sehr der Kirche zugetan auch nicht uneigennützig da sehr viele Opfer in Therapie kommen, dann Geld bringen und zum SCHUTZ der Kinderschänder in den Reihen, der kath. Kirche! Das nennt man „Opferschutz!”
Almosenannahme in Fällen von sexuellen Misshandlungen -Gewaltverbrechen, von Kinderschändern der kath. Kirche setzt am Ende die Mittäterschaft der Eltern, der Kindopfer voraus laut Kirche auch sich 2010 noch zeigt
- der Fall des 53 Jährigen Opfers von Salzburg St. Peter deutlich auf! Der Erzabt Bruno Becker bot dem Ex-Kindopfer 5000.-Euro, aber dafür hätte er alles ruhen lassen müssen!(Vertuschen helfen sollen)
- Knebelvertrag für das Opfer, er lehnte ihn ab, dafür meine vollste Hochachtung! Geld mag verlockend sein, aber es geht um einen hohen Preis, dem des wissentlich riskierten weiteren Kindopfer durch diesen Erzabt!
Die kath. Kirche ändert absolut nichts an ihrer kriminellen Art mit Opfern umzugehen, sondern werden ihre Methoden verschärfen! Die Zusammenarbeit in den Ombudsstellen die Vernetzung und die Vertuschung ist somit leichter gegeben! Die Knebelverträge für die Vormunde der Kindopfer bleibt bestehen und die Methoden auch!
Also nocheinmal liebe Eltern, es geht um Ihre Kinder und dass es den Täter später vor Gericht zerren kann. Lassen Sie sich nicht mit Geld (68.801.50.-S) abspeisen, dass hilft ihrem Kind absolut nicht!
Und Sie als Eltern werden von der kath. Kirche zu Mitwissern und Mittätern automatisch gemacht, denn der Peiniger Ihres Kindes wird versetzt, wenn überhaupt und macht unter so viel Zustimmung auch Ihrer, fröhlich weiter.
LASSEN SIE SICH NICHT ZUM MITTÄTER MACHEN! Denken Sie an die weiteren Kindopfer die Sie mit zu verantworten haben!
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Vergesst die Ombudsstellen der kath.Kirche, lasst euch nicht von der kath.Kirche zu Mittätern machen die Kinderschänder vertuschen helfen!
Hallo, an die Kirchenopfer…
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Die Wiederholungstäter der kath.Kirche bis 2005 dann hörte man nichts mehr davon!
Knabenschänder Girllover im Schutz der kath.Kirche
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2009 hat die kath.Kirche , ihre Ombudstsellen sehr viel vertuscht…
Kath.Kirche
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Das alles wurde bis heute Ihnen vertuscht! Das Risiko tragen eh nur Ihre Kinder, oder?
Kath.Kirche Wiederholungstäter 2010
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