9. März 2010
Priester redet offen über 8 Fälle….
Oststeirischer Priester gesteht “Schweinereien”
09.03.2010 | 20:59 | (DiePresse.com)

Der kath.Kirchensumpf weltweit...
Der Pfarrer soll bis zu zwanzig Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht oder belästigt haben, heißt es in einem Zeitungsbericht. Der Bischof wusste davon und schickte den Pfarrer zur Therapie - für zwei Stunden.
Ein Pfarrer hat den mehrfachen sexuellen Missbrauch von Kindern gestanden, berichtet die Wochenzeitung
in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Fälle sollen rund 25 Jahre zurückliegen. Gegenüber der Zeitung räumte der Beschuldigte die “früheren Schweinereien meinerseits” ein.
“Es tut mir eh furchtbar leid, aber ich bin seit zirka 25 Jahren clean. Ich habe mich entschuldigt, ich hoffe, bei allen Opfern”, sagt der Pfarrer. Während der Geistliche von “sieben, acht” Missbrauchsfällen spricht, deuten die Opfer selbst an, von bis zu zwanzig Fällen zu wissen.
Drei Opfer erzählen von der Firmprüfung, “die er uns in seinem Zimmer abgenommen hat. Da musste man sich zu ihm aufs Bett legen, es kam zu Streicheln und zu Zungenküssen.” Ein anderes Missbrauchsopfer erzählt: “Ich habe seinen Penis genommen, er ist auch gekommen. Meist sind wir im Bett gelandet. Zum Schluss gab er mir auch noch Geld, gleichsam als Schweigegeld.” Er soll auch Minderjährige mit auf den Urlaub genommen haben, um sie zu missbrauchen.
Zwei Therapiestunden
Mehrere Opfer haben vor zehn Jahren den burgenländischen Bischof Paul Iby über die zahlreichen Missbrauchsfälle informiert. Der Priester habe schon damals alles zugegeben, sagte Iby dem “Falter”: “Die Sanktion war, zum Therapeuten zu gehen.” Es blieb bei zwei Therapiestunden. “Wir waren damals noch ein bisschen ungeschickt im Umgang mit diesen Dingen. Jetzt herrscht eine ganz andere Sicht”, sagt Bischof Iby. Die Taten sind mittlerweile verjährt. Für den Pfarrer dürften die Missbrauchsfälle keine Konsequenzen haben, “wenn nicht neue Sachen aufkommen”, wie Bischof Iby sagt.
Bei der Pressestelle der Diözese Graz-Seckau hieß es, man habe erst durch die “Falter”-Recherchen von dem Fall erfahren. Seines Wissens hätten sich vier der Opfer vor etwa zehn Jahren an die Männerberatungsstelle Graz gewendet. Diese sollte ein Treffen mit Bischof Iby einfädeln.
“Dieser Fall zeigt auch, wie notwendig es ist, dass sich Missbrauchsopfer bei der diözesanen Beratungsstelle melden”, so der Sprecher. Erst Ende Februar war ein Fall von Missbrauch durch einen mittlerweile verstorbenen Priester in der Obersteiermark - er war Bruder des Stifts Admont - durch die “Kleine Zeitung” aufgedeckt worden.
(Red.)
Quelle: http://diepresse.com -online 9.03.2010
1 Täter -bis zu 20 Kindopfer Buben
———————————————————————————————–
Kath.Kirche Wiederholungstäter 2010…
———————————————————————————————
Kommentare
© 2005-2009 gegensexuellegewalt.at - Impressum






