20. März 2010

KIRCHENOPFER machen Sammelklage…

Initiative: “Opfer kirchlicher Gewalt” machen eine Sammelklage

Nur so kann man die kath.Kirche in ihre Schranken und zu krassen Veränderungen zwingen...

Nur so kann man die kath.Kirche in ihre Schranken und zu krassen Veränderungen zwingen...

Ansprechpartner:Die hier von mir ersten Angabenwar von mir ein großes Missverständnis, ich gab eine falsche Ansprechsperson an.
Die Ansprechspartner des Vewreins

“Opfer kirchlicher Gewalt” öffentlich bekanntgegebene Telefonnummer lautet:

0699 103 69 369


Hier Ansprechspartner: RA Werner  Schostal:

Telefon: 5138628 …

e-mail:

werner.schostal@psra.at.

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Missbrauchs- Opfer bereiten Klage gegen katholische Kirche vor

Online gestellt: 19.03.2010 18:45 Uhr

Betroffene verlangen bis zu 80.000 Euro – ©APA (Archiv/Jaeger)

Erstmals in Österreich bereiten Missbrauchsopfer eine Klage gegen die katholische Kirche vor. Wie der “Standard” berichtet, hat sich der Verein “Opfer kirchlicher Gewalt” gegründet, in dessen Auftrag der Wiener Anwalt Werner Schostal eine Klagsschrift ausarbeitet. Die Vereinsbildung ist nötig, weil in Österreich nur so eine Sammelklage möglich ist.

Opfer treten ihre Ansprüche an den Verein ab, der dann klagslegitimiert ist. Der Anwalt will für die Betroffenen bis zu 80.000 Euro Entschädigung verlangen. “Zunächst machen wir einmal die Ansprüche außergerichtlich geltend. Zeigt sich die Kirche nicht kompromissbereit oder sind die angebotenen Zahlungen zu gering, dann bringen wir die Klage ein”, kündigt Schostal an.

Diese würde sich primär gegen die Schädiger, aber auch gegen die katholische Kirche als “übergeordnete Organisation” richten.

Vonseiten des Vereins “Opfer kirchlicher Gewalt” hat man jedenfalls konkret auch eine Klage gegen zwei Bischöfe ins Auge gefasst:

  • den Eisenstädter Diözesanbischof Paul Iby
  • und den Grazer Altbischof Johann Weber.

Hintergrund dürfte sein, dass auch Opfer jenes obersteirischen Pfarrers, der in den späten 1970er- und 1980er- Jahren bis zu zwanzig Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht oder belästigt hatte und bis Anfang März im Burgenland tätig war, unter den klagswilligen Vereinsmitgliedern sind.

Der Anwalt macht klar, dass sich die Opfer nicht mit kleinen Beträgen abspeisen lassen wollen, um auf eine Klage zu verzichten. “Wir lassen uns nicht mit 20.000 Euro abspeisen. Das wäre schlicht und einfach lächerlich. Was diesen Leuten widerfahren ist, ist einfach ein absoluter Wahnsinn. Das muss der Kirche entsprechend Geld wert sein. Im Fall eines jahrelangen Missbrauchs sind 80.000 Euro mehr als angemessen.”

Quelle: www.vol.at -online 20.03.2010

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Zitat:

Hier sollten sich aber auch alle Eltern anschließen die zur Zeit mit SCHWEIGEGELD in den letzten Jahren bis 2010 20.März und später noch belegt wurdenund werden,  mit einem SCHWEIGEGELÖBNIS in Form eines Generalvergleiches und Almosenzahlungen mit der kath.Kirche abgekanzelt wurden!

Jetzt und nur jetzt habt Ihr die Chance dazu! Und ab jetzt liebe Eltern nicht zu den Ombudsstellen sondern zur Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Anzeige bringen wenn Ihre Kinder davon betroffen sind.

Gilt auch für Fürsorgeämter und Kinderschutzorganisationen, die arbeiten ebenfalls so wie die kath.Kirche! Sie vertuschen und machen Deals mit den Kinderschändern!

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Hier in Deutschland eine Plattform für Fälle aus Österreich…
Verliert die kath.Kirche ihr Gesicht?
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13 Kommentare zu “KIRCHENOPFER machen Sammelklage…”

  1. Dr. Christoph Dobes meint:

    Liebe Initiatoren,

    ich wäre sehr Ihnen sehr für die Übermittlung der oder Hinweisen zu den Kontaktdaten des Vereins “Opfer kirchlicher Gewalt” dankbar.

    Grüße Christoph Dobes

  2. maria elena schimanovich galidescu meint:

    Bitte um info wo man folgendes deponieren kann:
    1) im jahr 1975: als 15 jaehrige flueghtling und schuelerin im internat maria regina,doebling, wien, wurde ich vom damaligen pfarrer in den raumlichkeiten der pfarre josefstadt, wien, ausgegriffen und verbal wie taetlich sexuell angegriffen
    2) im jahr 1975-77: ich weiss von lesbischen sexuellen angriffe von klosterschwester gegenueber maedchen mit langen blonden haaren im kloster maria regina, doebling, wien
    3) in den jahren 1947-1960: weiss ich von sexuellen missbrauch und sadistische gewalt gegen kindergartenkinder und schueler im internat strebersdorf, sowie im internat maria hilf, wien. Dies wurde mir vom ehemaligen klosterzoegling Dr. Werner Schimanovich, Schiffamtsgasse 9, 1020 Wien, aus eigener erfahrung berichtet.

    Eine wiedergumtaachung sowie entschuldigung waeren angebracht.

    Danke fuer ihre hilfe,
    Dr.phil. Maria Elena Schimanovich Galidescu

  3. here meint:

    Am Mittwoch wird ein Verein für Opfer gegründet”Betroffene kirchlicher Gewalt”. Ansprechspartner ist laut Medien der RA. Werner Schostal in Wiuen der auch der Begründer dieses Vereins ist und es ab Mittwoch oder Donnerstag eine Hotline für Betroffene geben wird!
    Das sind die Meldungen zurzeit, die ich Ihnen weitergeben kann.

  4. Dr. Bernhard Mahlberg meint:

    ich bin zwar selbst kein Opfer kirchlicher Gewalt, möchte mich aber der Initiative bzw.
    dem Verein anschließen, um mich mit den Opfern zu solidarisieren.

  5. here meint:

    Ich bitte Sie das auch vielleicht telefonisch den Opfern mitzuteilen! Sie finden Sie in den Berichten, denn die Opfer benötigen gerade jetzt sehr viel Solidarität!

  6. Solidarität mit Opfern! meint:

    Ich bin froh, dass endlich mit rechtlichen Mitteln gegen diese Organisation vorgegangen wird!
    Es macht mich wütend, was in manchen Medien an Rechtfertigungsversuchen gegenüber den klerikalen Verbrechern und Unterstellungen gegenüber den zutiefst bedauernswerten Opfern zu lesen ist. Es reicht. Die Kirche samt ihrem mittelalterlichem Gedankengut und dem daraus resultierenden sexuellen und geistigen Missbrauch gehört weg, das Konkordat muss gekündigt werden. http://www.laizismus.at/

  7. Gerald Wohak meint:

    Allein die Tatsache, dass all die Opfer kirchlicher Gewalt erst jetzt bedingt durch extremen Druck und Verleugnung seitens der Kirche die Möglichkeit haben, das erlittene Unrecht der betretenen Öffentlichkeit mitzuteilen, zeigt, dass diese machtgeile und jenseits aller menschlichen Werte agierende Institution es erst auf Druck von allen Seiten der Mühe wert fand, ihr Fehlverhalten einzugestehen.
    Umso bedauerlicher ist es, dass gerade die Kirche, die Toleranz, Nächstenliebe und ähnliche Werte predigt, jedoch wie eine Mafia in Wirklichkeit handelt, denn nur eine Verbrecherorganisation schützt ihre Täter in ähnlicher Art und Weise.
    Ich hoffe inständig, dass diese Institution für ihre Verbrechen in geeigneter Form zur Rechenschaft gezogen wird.

  8. here meint:

    @gerald Wohak

    Ich denke jetzt ist der Papst sowie die ganzen Vertuscher in der Öffentlichkeit bekannt und das Volk von heute ist nicht mehr so dumm, dass sie solche kriminelle Fakten vertuschende Kirche noch unterstützen. Wenn die meisten austreten, dann kann die kath.Kirche einbacken.

  9. Christoph meint:

    Ich finde es total gut, dass nun die Zeit reif ist, über solche Dinge zu sprechen….
    Auch wenn dies, wie in meinem Fall, alte Wunden wieder aufreisst.

    Für mich als Betroffenen, für den nie klar war, mit wem er jemals darüber sprechen wird können, stellt sich auf einmal die Frage:
    Bin ich doch nicht alleine? Wie geht es andern Opfern (heute)?
    Ich habe mir jedenfalls meine Erlebnisse schon vor Jahren vonn der Seele geschrieben, nicht als offizielle Anklage, sondern in Form einer Wesite, ein Stiller Schrei in die Welt, eine Flaschenpost absendend, hoffend, das iregendeiner meine Nachricht lesen wird.
    http://www.knabenliebe.com

  10. Ikarus meint:

    Ich hab erst heute von diesem Verein gehört und weiß noch gar net recht was ich sagen soll ! Ich möchte nur alle Betroffenen WARNEN zu den offiziellen Ombudsstellen zu gehen ! Die Kirche und die Politik haben da ein Netzwerk geschaffen, dem eher daran liegt die Opfer zum Schweigen zu bringen und möglichst viel unter den Teppich zu kehren.
    Ich war bei einer Sitzung dieses Netzwerkes dabei und habe sofort meine Äusserungen (über persönlichen Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen) in der Öffentlichkeit eingestellt !
    Es ist einfach unglaublich was da vor sich geht.
    Ich Wünsche dem Verein und seiner Arbeit alles Gute !

  11. michael meint:

    Habe mich dem Verein angeschlossen da ich selbst betroffener bin. War 2 Jahre in einem Internat in OÖ das aus der Presse gut bekannt ist. Ich habe mich bis heute niemandem anvertraut und das Ergebniss dieses jahrelangen Schweigens war eine Krebserkrankung die sich niemand erklären konnte aufgrund meines Alters. Ich wusste warum genau an dieser Stelle der Krebs entstand, habe aber weiter geschwiegen. Neuerlicher Ausbruch nach 15 Jahren, schwere körperliche Beeinträchtigung- Frühpension- voll aus dem aktiven Leben gerissen.
    Natürlich wird die Kirche alles abstreiten- wie immer. Ich rate allen Betroffenen so wie ich zu bginnen ihr Leben “aufzuräumen”. Alles was unterschwellig kocht und nicht aufgearbeitet wird, veruracht körperliche Schäden. Das ist heute eindeutig bewiesen.
    Ich habe nach wie vor eine grosse Abneigung und grösstes Misstrauen in die Institution Kirche und habe immer ein sehr ungutes Gefühl wenn meine Kinder irgendwas damit zu tun haben (müssen), wie Firmung oder ähnliches. Sie sind sehr unbefangen da weder meine Frau , meine Kinder noch meine Eltern von dem Vorgefallenem wissen.
    Ich hoffe doch stark dass da einmal echt alles aufgedeckt wird

  12. here meint:

    @Michael,
    Was die Seele des Menschen nicht fassen kann, oder überfordert wird mit all der Qual, Hass, Wut, Resignation und Hoffnungslosigkeit trotz Verdrängung, zeigt sich 100% mit körperlichen Beschwerden. Ob mit Krebs oder unerklärlichen Schmerzen,z.B.: Ich konnte meinen linken Artm nicht mehr hochheben, weil ich mir zuviel aufgebürdet auf meine Schulter geladen habe. Als ich die Last ablegte wurden die Schmerzen weniger und der Arm funktioniert heute wieder. Und so muss ich Ihnen voll zustimmen!Wir müssen unseren unsere Leidgeschichte, den Rucksack ausleeren und alles neu sortieren und aufräumen, damit Neues darin Platz hat, klingt sehr leicht, ist es aber nicht!
    Man muss dazu bereit sein den großen Schmerz sich nocheinmal anzuschauen und ihn dann loszulassen, nur so kann man es schaffen sich vom Peiniger und dessen ungeheuerlichen Verbrechen zu lösen!
    Anders bleibt er wie eine Giftkapsel, die immer wieder dosiert etwas frei gibt.
    Loslassen muss aber auch erst gelernt werden.Es ist harte Arbeit für jeden von uns. Verdrängung bringt Krankheiten mit sich der Körper signalisiert, was mit der Seele nicht stimmt.

  13. reinhold meint:

    Seit etwa 50 Jahren muss ich mit diesem seelischen Truma leben. Jetzt scheint die Zeit gekommen,dass man über diese Gräueltaten sprechen darf und kann. Es ist dies zwar keine grosse Erleichterung, da sich die durch diese Verbrechen mitverschuldeten Probleme-auch in sexueller Hinsicht, Suizidgedanken Versagensängste usw. nicht mehr Rückentwickeln können, doch tut es gut wenigsten ernst genommen zu werden. Unverständlich ist jedoch, dass solch schwere Verbrechen an Kindern einer Verjährung unterliegen, da die seelische und körperliche Grausamkeit für das Opfer oft lebenslänglich eine unermesslich Qual sind!!!
    Noch vor ca. 14 Jahren im Zuge einer Attestierung, hat mich der Primarius eine Landesnervenkrankenhauses bezüglich meines Leidensweges süffisant ausgelacht, was die tiefen Wunden wieder neu aufgerissen hat und mich bis heute belastet.

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