21. März 2010
“Werde Kirche klagen…” Verein gegründet…
Um 80.000 Euro
Missbrauchs-Opfer klagen die Kirche
Im Verein „Opfer kirchlicher Gewalt” fordern Betroffene nun Entschädigung von der katholischen Kirche.

Die Vertuschungen gehen weiter, Priester,Äbte, Bischöfe beliben im Amt...
Es war nur eine Frage der Zeit: Erstmals haben sich jetzt Missbrauchs-Opfer aus ganz Österreich zusammengeschlossen, um gemeinsam rechtliche Schritte gegen die katholische Kirche zu unternehmen – das berichtet der Standard. Konkret wurde der Verein „Opfer kirchlicher Gewalt” gegründet, um Klage einbringen zu können. Derzeit hat der neue Verein zehn Mitglieder.
Hunderte wollen beitreten
Man kann aber davon ausgehen, dass sich Hunderte Opfer anschließen werden. Auch Michael S., der in ÖSTERREICH über seine Peinigungen im Internat von Kremsmünster berichtete (Donnerstag-Ausgabe), überlegt eine Klage. Der Wiener Anwalt der Opfer, Werner Schostal: „Der Hintergrund ist ein rechtlicher.
Entweder die Mitglieder treten ihre Ansprüche an den Verein ab und es gibt eine Sammelklage.
Oder die Einzelpersonen klagen nebeneinander.”
Schostal strebt zuerst eine außergerichtliche Einigung an – und die hat es in sich. „Wir lassen uns nicht mit 20.000 Euro abspeisen. Das wäre schlicht und einfach lächerlich. Was diesen Leuten widerfahren ist, ist Wahnsinn. Das muss der Kirche Geld wert sein.
Im Fall eines jahrelangen Missbrauchs sind 80.000 Euro angemessen“, so Schostal im Standard.
Geht die Kirche jedoch nicht auf seine Forderungen ein, droht ein Prozess. Die Klage würde sich primär gegen die Schädiger, aber auch gegen die katholische Kirche richten. Konkret hat der Verein auch eine Klage gegen den Eisenstädter Bischof Paul Iby und den Grazer Altbischof Johann Weber vorbereitet.
Dazu Anwalt Schostal: „Die besten Chancen rechne ich mir aber beim unmittelbaren Schädiger aus.
Spannend wird da die Frage der Verjährung.
” Er geht davon aus, dass bei den Hunderten Opfern auch welche dabei sind, deren Fälle nicht verjährt sind.
Autor: (prj)
Quelle: www.oe24.at Sonntagsausgabe 21.03.2010 S.2/3
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Habt Mut es ist jetzt eurte einzige Chance euren Peinigern die Stirn zu bieten!
Liebe Eltern zum SCHUTZ, Ihres Kindes und anderenKindern bitte ich euch zeigt die Priester bei der Polizei an und nicht bei Ombudstellen, da diese euch manipulieren, mit eurer Gutmütigkeit- Gläubigkeit ein ganz fieses Spiel spielen um die Kinderschänder in ihren Reihen zu schützen, Skandale zu vermeiden, vor der Öffentlichkeit….
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Ein Kommentar zu ““Werde Kirche klagen…” Verein gegründet…”
Kommentare
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22. März 2010 um 20:31 Uhr
Grüssi! Ich bin von meinem Vater mit der Krampusrute mehrmals misshandelt worden als 6jähriger und habe jetzt eine Therapie hinter mir und ihm einen Anwaltsbrief zukommen lassen. Ich leide noch jetzt an den Folgen meines Kindheitstraumas. Soviel zu mir.
Ich war im Stift Seitenstetten und bekam ich von Mitschülern zu Ohren, dass P.Ägit Nackfotos von Internatsschülern machte und später versetzt wurde. Als ich im Stift zu Schule ging, warnte mich meine Mutter vor Übergriffen durch Pater. Mir widerfuhr zum Glück nichts, aber es zeigt, dass die Landbevölkerung schon vor 15 Jahren wusste, dass Priester und Pater es auf Jungs abgesehen haben. Ich weiß von Mitschülern die im Seminar des Stiftes wohnten, dass sie sich immer eckelten und lustig machten wenn P.Johannes die Jungs in die Seminarsauna einlud. P.Johannes wurde Abt im Stift Seckau. Ich kenne eine Psychotherapeutin, die als Mädchen in einem Heim alles mögliche erlitt. Es ist mir ein Bedürfnis, hier Stellung zu nehmen und gegen die Verbrechen vorzugehen. Ich finde, dass man wie in Amerika eine Webseite über Sexualstraftäter online stellen soll, damit sich die Gesellschaft irgendwie schützen kann. Es gehören absofort all die zahlreichen Kircheneinrichtungen, die mit Kinderarbeit zu tun haben gestoppt und zu polizeilichen Untersuchungen und Nachforschungen herangezogen bevor die Vertuschungen fortgeschritten sind und schließlich gesäubert. Es gehört die Verjährungsfrist gesetzlich geändert und ältere Patres, Priester und Erzieher aus ihren Ämtern und Würden enthoben, gerichtlich belangt, vorbestraft und fallweise eingesperrt. Diese Kinderschänder und Kinderschädiger dürfen nicht herumlaufen. In der Gefängnishierarchie sind diese Kreaturen ganz unten! Vor allem den pädophilen und sadistischen Knaben- und Mädchenseminar Erzieher von heute und früher gehört der Prozess gemacht! Die flächenweiten Internate und Heime sind anfällig für pädophile und sadistische Lebensformen und gehören kontrolliert und überwacht. Es darf zwischen kirchlichen und nicht kirchlichen Kinderarbeiter kein gerichtlicher Unterschied gemacht werden. Das Priesteramt und das Zölibat darf vor allem nicht mehr Schutz und Rückendeckung für das Zerstören von Kindern herhalten. Wie heilig muss ein Amt sein, damit ein pädophiler oder sadistischer Kirchenamtsträger frei sein darf oder vertuscht werden darf?
Viel Erfolg und meine Verehrung
Hr.Hirsch