25. März 2010

Sexualstraftäter war in Therapie und…

Sex-Täter lockte Kinder in den Keller

"KINDER brauchen SCHUTZ, IHREN SCHUTZ!"

"KINDER brauchen SCHUTZ, IHREN SCHUTZ!"

Acht Jahre saß ein Wiener Kinderschänder ab, ehe ihm eine positive Wandlung attestiert wurde. Nach zwei Monaten in Freiheit soll er rückfällig geworden sein.

Kindern wurde auf dem Schulweg aufgelauert, dann lockte sie der Sextäter in Keller oder ins Gebüsch.

Der Verdächtige hat seit den 90er-Jahren vor allem in Favoriten sein Unwesen getrieben. Bis März 2009 war er zuletzt in Haft. Wie schon früher, soll er Kindern auf dem Schulweg aufgelauert und sie erst nach Namen oder Uhrzeit gefragt haben. “Dann hat er sie hinter Gebüsche, in Keller oder Hauseingänge gelockt”, sagt die Polizei zum jüngsten Verdacht.

Dort soll der Mann seine letzten bisher bekannten Opfer – drei Buben und zwei Mädchen im Alter von acht bis zehn Jahren – ausgezogen, betastet und mit dem Handy fotografiert haben. Ausgeforscht wurde der Beschäftigungslose von der Kripo-Süd bereits im Februar, nach einer Sex-Attacke auf einen Buben am 14. Jänner bei der Philadelphia-Brücke in Meidling. Das Opfer hat ihn auf vorgelegten Fotos erkannt. Andere beschrieben zwei Hunde, einen großen schwarzen und einen kleinen braunen Mischling, mit denen der Täter unterwegs war. Sie erinnerten sich auch an eine markante Schlüsselkette, Wollhandschuhe und die “Rapid”-Kappe ihres Peinigers.

Aussage verweigert

Erst durchaus gesprächsbereit, verweigerte der 45-Jährige fortan die Aussage – angeblich auf Anraten einer Delegation des Menschenrechtsbeirates, die dem Arrest in Favoriten, in dem der Verdächtige saß, eine Visite abgestattet hatte. “Die haben g’sagt, ich soll nix sagen”, gab der Mann zu Protokoll, worauf die Kripo eine Beschwerde wegen Behinderung der Ermittlungen verfasste. Auch ohne Geständnis stieß die Kripo auf Beweise, etwa die beiden erwähnten Hunde. Sie gehören der Lebensgefährtin des Mannes. Und man fand die anderen beschriebenen Utensilien und auch Opfer-Bilder.

Rückfalltäter

Laut Polizei wiegen die dem Mann vorerst nachgewiesenen Taten nicht ganz so schwer wie jene, wegen derer er bereits zu dreieinhalb, dann vier und zuletzt (2001) sechs Jahren Haft plus “Maßnahmenvollzug” (nach zwei Jahren mit positiver Prognose, Anm.) verurteilt worden war. “Er hätte sich bei der Intensität seiner Taten wohl wieder gesteigert”, mutmaßt die Polizei. Im März 2009 kam der Mann frei, im Mai darauf wurde das Erste der ihm nun angelaseten Delikte verübt.

Weitere mögliche Opfer werden gesucht (313 10, 57800 Dw., Gruppe Königshofer, Obstlt. Winkler).

Rückfalltäter: Nach fünf Jahren ist die Tat nicht mehr relevant
Strafgesetzbuch
Unter bestimmten Voraussetzungen (§ 23) kann ein “gefährlicher Rückfallstäter” (Zitat) verurteilt werden, nach verbüßter Strafe weiter angehalten zu werden: Er muss 24 sein, zu mindestens zwei Jahren verurteilt werden, Gewalt angewendet haben, schon zwei Mal deswegen verurteilt worden sein und 18 Monate in Strafhaft zugebracht haben. Liegen zwischen den Taten mehr als fünf Jahre, gilt das
nicht mehr als Rückfall.

Vorbeugend
Als Zweck der Maßnahme wird im Gesetz ausdrücklich der Schutz der Gesellschaft vor Hang- und Berufsverbrechern genannt. International ist von Sicherungsverwahrung die Rede. Österreich vermeidet den Ausdruck, weil die vorbeugende Maßnahme nicht nur der Verwahrung dienen soll, sondern auch eine Resozialisierung angestrebt wird. Dazu bedarf es freilich einer Therapie, womit die Justiz quantitativ überfordert ist.

Artikel vom 25.03.2010 06:29 | KURIER | Peter Grolig

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Zitat:

Sehr interessant was man hier wieder einmal erfährt, dass nach 5 Jahren jeder Kinderschänder wieder als Ersttäter vor Gericht steht, da er nicht mehr als schon auffälliger Kinderschänder  aufscheint. Seine 3 vorherigen Prozesse verschwinden  im Gerichtsakt.

So schönen die Experten von den Psycho-Sanatorien die Rückfallszahlen – Quoten von „therapierten” Kinderschändern nicht 4 % wie man beim Neustart und allen Kinderschänder Betreuern immer wieder aufstellen,  sondern 96% betragen werden, na dann liebe Eltern, denkt darüber einmal nach! Ich weiß schon warum ich niemandem traue.

Dieser Täter führt es wieder einmal deutlich uns vor!  Februar entlassen im April schon wieder rückfällige geworden, dass nennt man Erfolg Herr Dr. Beier aus der Charité Berlin (kein Täter werden) und in Österreich Dr. Eher Spezialist für Kinderschänder Begutachtungen Wien – Mittersteig und Floridsdorf.

Wen dürfen die drei Buben und zwei Mädchen nun mit anklagen, von euch Gutachtern in Wien, die diesen untherapierbaren Kinderschänder positiv beurteilt haben?

Es ist ein unverantwortlicher Skandal dass sogenannte Experten hier wissentlich weitere 5 Kindopfer riskiert und nun 5 traumatisierte Kinder  zur Folge hat!

Und ihn wieder frei lassen wird, da er gar nicht viel Strafe erhalten wird.

Wann hören wir auf zu lügen?  Und beginnen uns ernste Gedanken über ein Kinder schützendes System zu machen? Wann?

1 Kinderschänder – 3 Bubenopfer und 2 Mädchenopfer

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Fehleinschätungen sind an der Tagesordnung , diese Meldung müsste uns aufschrecken, aber tut sie es auch?

Fehleinschätzungen sind an der Tagesordnung…
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