8. April 2010
Cyberstalking neues Gesetz hilft rasch…
…in der Realität jedoch sieht es ganz anders aus! Opfer werden zu Tätern gemacht und die Täter lässt man laufen so geschieht es jedenfalls in Kärnten!
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Cyber-Stalking
07.04.2010, 16:59
Neues Urteil gibt Opfern Hoffnung auf rasche Hilfe

Für Stalking Opfer gibt es so rasche Hilfe...
Immer wieder wurde der Wiener Raimund B. von seinem Rivalen Ludwig J. (Namen geändert) im Internet verunglimpft. Dieser gab sich im WWW als Raimund B. aus und trat in dessen Namen für den sexuellen Missbrauch von Kindern ein, ebenso wie für Bordellbesuche und Rechtsextremismus. Nun schob ein Gericht diesem Treiben mit einem wegweisenden Urteil einen Riegel vor – und gibt Tausenden von Betroffenen neue Hoffnung.
Zuletzt war das Leben für Raimund B. die Hölle. Immer wieder stießen er, seine Freunde oder seine Kollegen im Internet auf Einträge, die angeblich er selbst verfasst hatte. In ihnen befürwortete Raimund B. sexuellen Missbrauch von Kindern und Rechtsextremismus. Außerdem “outete” er sich als regelmäßiger Bordellgänger. Vielen der Einträge war ein Foto von Raimund B. beigefügt, oft schien auch sein voller Name samt Adresse und Telefonnummer auf. Immer wieder meldeten sich daraufhin empörte Surfer bei dem vermeintlichen Verfasser der Beiträge und beschimpften Raimund B. lautstark.
Doch hinter den Postings steckte gar nicht der Wiener, sondern sein Rivale Ludwig J., der Raimund B. mit diesen Einträgen gezielt verunglimpfen wollte. “Cyber-Stalking” nennt sich diese Art der Belästigung via Internet.
Hat Raimund B. jetzt endlich seine Ruhe?
Doch nun, nach wochenlangem Martyrium, dürfte Raimund B. endlich seine Ruhe haben. Er setzte sich erfolgreich gegen die Bloßstellung im WWW zur Wehr und erzielte einen wegweisenden Gerichtsentscheid, der anderen Opfern neuen Mut geben dürfte. Das berichtet die ARGE Daten. Denn erstmals überhaupt in Österreich wurde eine einstweilige Verfügung wegen “Cyber-Stalkings” erlassen. Sie ist deutlich leichter und viel schneller zu erwirken als eine strafrechtliche Verurteilung. Mit anderen Worten: Per einstweiliger Verfügung hat das Opfer mit viel weniger Aufwand schneller Ruhe vor seinem Peiniger.
Der Unterschied zwischen einer strafrechtlichen Verurteilung und einer einstweiligen Verfügung: Letztere ist ohne großes Verfahren zu erreichen. Im konkreten Fall äußerte sich Ludwig J. nicht zu den Vorwürfen, die Raimund B. gut dokumentiert vor Gericht vorbrachte. Wegen des Schweigens wurde angenommen, dass der Sachverhalt wie dargelegt stattfand und die Verfügung umgehend erlassen.
ARGE rechnet mit Ansturm auf die Bezirksgerichte
Weiterer Vorteil dieser Verurteilung “light”: Die Straftatbestände des Stalking-Paragraphen §107a müssen nicht en detail zutreffen. Trotzdem drohen dem Stalker bei Verstößen empfindliche und rasche Strafen.
Die ARGE Daten glaubt nun, dass es zu einem Ansturm auf die für diese einstweiligen Verfügungen zuständigen Bezirksgerichte kommen wird. “Der Fall ist zwar durchaus erfreulich, weil deutlich wurde, dass das strafrechtliche Stalking-Verfahren nicht der einzige Weg ist, um sich zu wehren. Doch um die neuen, strengen Gesetze exekutieren zu können, muss es auch ausreichendes Personal geben”, so ein ARGE-Sprecher.
Quelle: www.krone.at -online 7.04.2010
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Zu Cyberstalker-Fällen möchte ich nur eines sagen, dass intelligente User wissen was sie von Fake -Webblogs zu halten haben und daher berührt mich das nicht mehr.
Ignoranz dieser Fake -Weblogs-Elemente ist die sicherste Waffe. Sollte es geschäftsschädigende Ausmaße annehmen so muss man ohnedies ANZEIGE erstatten!
Ich gebe mich nicht länger dazu her, um deren perversen Sadismus zu befriedigen!
Aber es ist schon interessant was man über Cyberstalker im Internet alles findet, dass es so traurig enden würde für einen Stalker ist auch nicht von schlechten Eltern, wenn man bedenkt wie vielen Menschen diese Person geschadet hat?
Leider gibt es im Internet immer mehr kriminelle Abzocker Seiten, als dem Mensch gut tut, aber da die Menschen unbelehrbar sind, müssen sie es erst am eigenen Leibe erleben bis sie einem glauben. Verschonen vor Betrügern kann man nur diejenigen die noch hinterfragen.
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