14. April 2010

Für Kirchenfälle keine Zuständigkeit…

Für Altfälle aus der Kirche nicht zuständig

von Irene Brickner  |  14. April 2010, 19:16

Familienministerin Marek mit Star Psychiater Max Friedrich sehr erfreut...

Familienministerin Marek mit Star Psychiater Max Friedrich sehr erfreut...

Mischen sich in katholische Belange nicht ein: Justizministerin Bandion-Ortner und Staatssekretärin Marek beim runden Tisch am Dienstag

“Neutrale” Missbrauchs-Helpline bietet Beratung abseits der aktuellen Anlässe – Altfälle der Kirche werden weitergeleitet

Wien -

“Wir bieten als Einzige bundesweit und kostenfrei eine Helpline für Betroffene sexuellen und psychischen Missbrauchs an”, sagt Hedwig Wölfl, fachliche Leiterin der Kinderschutzeinrichtung Die Möwe.

Insofern sei die Möwe-Hotline (0800/80 80 88) auch als Anlaufstelle für Missbrauchsopfer außerhalb der Familie, also in Schulen und Institutionen, geeignet – wie es Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP) am Dienstag nach dem runden Tisch im Familienministerium verkündet hat.

Jedoch: Für jene Altfälle in der katholischen Kirche, die die jetzige Diskussion angefacht haben, ist die Möwe-Helpline nicht zuständig.

Melde sich eine solche Person, werde sie an die Plattform Betroffener (0699/10 369 369) oder an die kirchliche Hotline (0664/980 78 17) verwiesen.

Möwe wird durch Spenden finanziert

Für die anfallende Zusatzarbeit soll der Beratungseinrichtung mit der Ehefrau von Ex-Verteidigungsminister Werner Fasslabend (ÖVP), Martina Fasslabend, als Präsidentin nur eine geringe personelle Aufstockung zugesagt worden sein – für drei Monate.

Die Möwe wird von Spenden,

  • vom Familien-
  • und Justizministerium,
  • dem Land NÖ,
  • der Gebietskrankenkasse
  • sowie von den Städten mit Möwe-Kinderschutzzentren finanziert. (5 Stellen in N.Ö.)

Themenverschiebung

Eine eigene Bewerbung der Helpline als – wie Staatssekretärin Marek betonte – “neutrale Anlaufstelle” für Betroffene des vor allem kirchlichen Missbrauchsskandals wird es laut der Möwe-Leiterin nicht geben.

Überhaupt habe sie den Eindruck gewonnen, “dass das Thema, abseits der Anlassfälle in kirchlichen Institutionen, jetzt auf sexuellen Missbrauch allgemein fokussiert wird”, sagt sie im Standard-Gespräch. Und, dass wichtige Repräsentanten nicht einbezogen sind: etwa Udo Jesionek von der Opferschutzgruppe Weißer Ring.

Die Kirche wurde völlig ausgespart

Gleich “mehrere Tabuthemen” seien am runden Tisch nicht angesprochen worden, meint wiederum die Geschäftsführerin der österreichischen Frauenhäuser, Maria Rösslhumer, die ebenfalls an dem Meeting teilgenommen hat. “Die Kirche wurde völlig ausgespart. Kam die Rede auf den dortigen Missbrauchsskandal, wurde auf die dortige Opferschutzanwältin Waltraud Klasnic verwiesen.”

Durch Einsparungen - Völlige Überlastung der Jugendämter

Nicht besprochen worden sei aber zum Beispiel auch “die völlige Überlastung der Jugendämter”, denen bei Missbrauchsverdacht eine zentrale Rolle zukomme. Aufgrund von Einsparungen könnten in diesen den Ländern unterstehenden Behörden vakante Posten nicht mehr nachbesetzt werden: “Keine geeignete Basis für einen professionelleren Umgang mit Missbrauchs- und Misshandlungsvorwürfen in Familien oder auch an Schulen“, meint Rösslhumer.

(Irene Brickner, DER STANDARD Printausgabe 15.4.2010)

Quelle: http://derstandard.at – 14.04.2010

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Zitat:

Die Angst, dass sich erwachsene Ex-Kindopfer- Überlebende bei einem Kinderschutzzentrum wie „die Möwe” melden ist so denke ich, auszuschließen, denn was will mir als Opfer eine Kindertherapeutin helfen können?

Ich hätte, in  den staatlich bezahlten  Verein der eine Anzeigepflicht ablehnt, genauso ein Unbehagen, kein Vertrauen,   wie in den Kinderschänder- Täter  nahen Ombudsstellen der kath. Kirche.

Und schon gar würde ich mich einer Politikerin anvertrauen die die Opfer der kath. Kirche in die Hände spielt um den Kinderschändersumpf als Schadensbegrenzung  schützt!

Ich rate allen betroffenen Menschen sich an die  „Betroffene kirchlicher Gewalt” zu wenden und an sonst niemandem.

Die sicherste Stelle: 0699/10 369 369

Alles arbeitet für die kath. Kirche um den Schaden für sie nicht ausufern zu lassen und  zu begrenzen!

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Der Verein, “die Möwe” wird somit mit mindestens 5 Millionen Euro denke ich, im Jahr subventioniert!

  • Wo sind die Erfolgszahlen?
  • Wo sind die Opfer – Täterzahlen?
  • Wo bleiben die Anzeigen?

Für KEINE Anzeige eines Kinderschänders sind das schon Unsummen, meinen Sie nicht auch?

Ein Rechenbeispiel:

2005 gab es im Bereich wo die Möwe Kinderschutzvereine angesiedelt sind in N.Ö.  von eben diesen und Fürsorgeämtern zu einem Seminar aufgerufen und da konnte ich in  Vol. at  lesen, dass es 5000 gemeldete – angezeigte Kinderschänderfälle im Jahr gab aber nur 108 Anzeigen bei Gericht, also zu Prozessen wurden.

So wurden ganz genau von diesen Vereinen und Fürsorgeämtern:

4892 Kinderschänder  nicht belangt, mit denen wurden wie üblich Deals gemacht: Freiwillige Therapie, oder Anzeige und Knast!

Wenn das liebe Leser nichts aussagt über die Arbeit von diesen Verinen “Zum SCHUTZ der KINDER” behaupten sie in der Öffentlichkeit, aber wie man sehen kann, das Gegenteil ist der Fall!

4892 anonyme Kinderschänder die in keiner Sexualstraftäterdatei aufscheinen, weil niemand außer diesen Vereinen und Ämtern Kenntnis hat von ihnen!

Das sind die Skandale dieser Kinderschänder Lobby!

Diese Kinderschutzvereine sind nicht besser wie die kath.Kirche, da sie ganz gleich arbeiten!

Sie vertuschen der Öffentlichkeit

das große Gefahrenspotential von dieser geschützten Kinderschändern, nehmen wissentlich in Kauf, dass es weitere Kindopfer gibt! Und dass nennen sie “OPFERSCHUTZ”!


Wenn ich nun ganz zynisch sein würde, ich unterstelle es niemanden, aber als Ex-Kindopfer  könnte man sogar annehmen, dass sie für die eigene fortwährende Klientell so sorgen, dass sie niemals aussterben möge… weil es dann ihre Existenz überflüssig machen würde, oder nicht?!

Das RISIKO TRAGEN ALLEINE DIE KINDER, IHRE KINDER!

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“Die Möwe” auf Betteltour in Österreich….

Halt! Missbrauch ist traurige Realität…
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Hätte der “Kinderschutzverein” die Möwe, gutes Personal gehabt, könnte Thomas Klinger heute noch leben!

Ich gedenke Thomas Klinger…
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Vertuschungen im Vatikan
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