17. April 2010
Fürsorgekinder meldet euch…
Fürsorgeheime und die Opfer …
Viele Anrufe bei neuer Stelle des Landes
Bei der vom Land Tirol eingerichteten Stelle für Missbrauchsopfer meldeten sich gleich am ersten Tag bis zum späten Nachmittag 31 Anrufer. Die Staatsanwaltschaft appelliert unterdessen, Fälle auch bei ihr und der Polizei zu melden.
Täglich neue Fälle
Auch in der Omudsstelle der Diözese Innsbruck melden sich nachwievor jeden Tag ein paar Personen, die über Missbrauch und Gewalt berichten. Genaue Zahlen will man mittlerweile nicht mehr nennen. Opfer auch in Einrichtungen des Landes
“Mir liegt am Herzen, dass eine gemeinsame Aufarbeitung in jedem einzelnen Fall stattfindet”, betont Landesrat Gerhard Reheis (SPÖ). Psychologisch geschulte MitarbeiterInnen werden diese Anrufe entgegennehmen und Mails beantworten. Man müsse Licht in dieses dunkle Kapitel bringen.
Auch Staatsanwaltschaft zuständig
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck weist darauf hin, dass für die Beurteilung strafrechtlicher Folgen von sexuellem Missbrauch und Gewalt die Staatsanwaltschaft zuständig ist.
Auch Fragen der Verjährung, die häufig im Einzelfall gar nicht leicht zu lösen sein werden, sind von der Staatsanwaltschaft zu prüfen und zu beantworten, heißt es in einer Aussendung der Staatsanwaltschaft Innsbruck
Deshalb verweist die Staatsanwaltschaft darauf, dass sich alle Personen, die selbst oder in ihrem Umfeld von solchen Straftaten betroffen waren oder Kenntnis haben, bei folgenden Stellen melden können.
Staatsanwaltschaft Innsbruck,
Maximilianstraße 4, 6020 Innsbruck,
Tel. 0512/5930-0;
Landeskriminalamt Tirol,
Innrain 34, 6020 Innsbruck,
Tel. 059133/703333;
oder jede Polizeidienststelle unter der Tel. 059133
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sowohl bei der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eigens geschulte Polizisten/innen und Staatsanwälte/innen mit der Bearbeitung dieser sensiblen Materie betraut sind.
Kostenfreie Telefonnummer für Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt in Einrichtungen des Landes:
0800-880880
E-Mail: opferschutz@tirol.gv.at
Quelle: www.news.orf.at -online
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Kinder als Staatseigentum von der Fürsorge betreut….
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