22. April 2010
250 Kirchenopfer klagen nun KIRCHE…
Kirchenopfer klagen  nun kath. Kirche…

Die Anwälte und Opfer Michael Tfirst
Die Plattform „Betroffene von kirchlicher Gewalt” gehen nun gegen die kath. Kirche vor!
Sie wollen die Ansprüche mehrerer Personen  gemeinsam geltend machen. Egal wie lange der Missbrauch her ist.
Nach bekannt werden der vielen  Fällen von Missbrauch  in den kirchlichen in Österreich Institutionen sind die Kirchenaustritte im ersten Quartal  gegenüber 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 42 % gestiegen. Das berichtet die heutige Presse.
Mehr als 250 Opfer haben sich, bis heute bei der Plattform: „Betroffene kirchlicher Gewalt” gemeldet. Die Anwälte Werner S…    und … Georg Zanger  bereiten nun eine Klage gegen die Kirche in Österreich vor, die Absicht, die Kirche sollte für Schäden bei Missbrauchsfällen, für die Opfer haften.
Geklagt werden soll für die Opfer die in den letzten drei Jahren misshandelt worden sind. Für Opfer deren Misshandlungen länger zurückliegt, die aber in Folge psychotherapeutischer Behandlung erst jetzt entdeckt haben, dass ihr Zustand durch den Missbrauchsvorfall  bedingt ist. Und für Opfer die mit Abschlagszahlungen abgespeist wurden.

Das Team der Plattform "Betroffene kirchlicher Gewalt"
Plattform und Anwälte kritisieren, dass die Regierung nach wie vor keine unabhängige Kommission für die Opfer eingerichtet hat.
Quelle: ORF -ZIB um 9 – 22.04.2010
———————————————————————————————–
Kirche “verwundert” über Klagsdrohungen
Wiener Generalvikar hält von Anwälten genannte Opferzahlen für überhöht. “Auf Grund der bisherigen Erfahrung entbehren die bei der Pressekonferenz der beiden Wiener Anwälte genannten Opferzahlen jeglicher Grundlage”, so Schuster.

Foto © APAGeneralvikar Franz Schuster
“Mit Verwunderung” hat die katholische Kirche am Donnerstag auf die Klagsdrohung der Anwälte Georg Zanger und Werner Schostal im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen in kirchlichen Internaten reagiert. Die bei einer Pressekonferenz der Anwälte genannte Zahl von 70.000 Missbrauchsopfern in Österreich wies der Wiener Generalvikar Franz Schuster in einer Aussendung zurück: “Auf Grund der bisherigen Erfahrung entbehren die bei der Pressekonferenz der beiden Wiener Anwälte genannten Opferzahlen jeglicher Grundlage”.
Die Maßnahmen von Kardinal Christoph Schönborn und anderen Bischöfen seien darauf ausgerichtet, die Wahrheit über die Vergangenheit ans Tageslicht zu befördern, sagte Schuster.
Selbstverständlich sei man zu Gesprächen mit Vertretern der Opfer und auch mit den beiden Anwälten bereit, aber: “Zunächst muss abgewartet werden, an wen sich die Anwälte wenden und welche konkreten Sachverhalte sie darlegen.” Die erste Sorge der Kirche gelte den Opfern des Missbrauchs.
Quelle:Â www.kleinezeitung.at -online 32.4.2010
————————————————————————————————
Zitat:
Man kann es gar nicht mehr hören dieses Gesülze von :
“Die erste Sorge der Kirche gelte den Opfern des Missbrauchs.”
Weil das absolut nicht stimmt, man tut so weiter in Österreich wie man es bisher gewohnt war mit Priester zu beurlauben, zu suspentieren und wenn Gras darüber gewachsen ist lassen wir sie zwar wo anders, aber wieder auf Gemeinden los!
Ich sehe hier weder eine Veränderung im Denken noch sehe ich ernstgemeintes Handeln!
Wir sind als Kirche auf Schadensbegrenzung aus!
Uns als Kirche interessieren die Opfer nur solange wie wir sie zu Almosenzahlungen von Therapiekosten übereden können und keine Entschädigungszahlen für die körperlichen, sexuellen Qualen und Entmenschung zu verlangen.
Denn dann kann sich ein Priester keine Autos um eine halbe Million Euro mehr leisten, wie in Kärnten der Fall war. Oder der Modezar unter den Würdenträgern der Kirche der Stephansdom Pfarrer Faber nicht mehr nach der besten Mode gekleidet sein, wenn der Kirche die dummen Kirchensteuerzahler ausgehen, oder?
Die heute üblichen Sündenbegeungen (“Keuscheit” der kath.Kirchenwürdenträger ) zeigt sich in folgenden Aufzählungen:
- Die Alimentezahlungen für die ledigen Kinder,
- Abtreibungen von ungewollten Kindern von Priestern, Bischöfen, Äbten, usw. vielleicht sogar bei minderjährigen Mädchen?
- Die Bordellbesuche, Sexclubs- Sado -Maso Studios,
- Die Kinderschänder Produktionen- Verbrechenbeweise für das Internet und danach aus dem Internet, sich leisten kann durch die Einnahmen von den Eigenproduktionen…
- Die Stricher
- Einen gleichgeschlechtlichen Freund, den man auch beschenken will,
All das und noch mehr wird von den Kirchenwürdenträgern aus den Kirchensteuergeldern bezahlt!
Können Sie mir glauben,es kommt aus sicherer Quelle – Kirchenintern!
————————————————————————————————–
3 Kommentare zu “250 Kirchenopfer klagen nun KIRCHE…”
Kommentare
© 2005-2009 gegensexuellegewalt.at - Impressum







25. April 2010 um 10:30 Uhr
…deswegen bin ich vor 10 1/2 Jahren aus dieser Institution ausgetreten.
10 DEM/bzw.10 Euro wurden mir nach dem Austritt (kostete 40,– DEM)weiterhin von meinem Geld abgezogen, da ja alle Mitbürger in D Geld an die Kirchen zahlen.
Beten kann jeder für sich, Gläubige können sich in Grüppchen treffen und beten;
jedoch sind meiner Meinung nach, ALLE religiöse Institutionen Schergen, welche sich hinter den Worten “gläubig” und “religiös” verbergen und Geld abschöpfen.
26. April 2010 um 09:56 Uhr
Ich bin von der Ignoranz und der Präpotenz dieser scheinheiligen Kirchenvertretern immer wieder verblüfft. Ich war 1961 bei den Schulbrüdern in der Gebrüder Lang Gasse Schüler. Schläge mit dem Rohrstaberl waren an der Tagesordnung. Nicht wegen schwerer disziplinärer Vergehen, sondern wegen Kleinigkeiten. Z.B. wenn der Bleistift zu Boden viel, oder ein Heft zuhause vergessen wurde. Auch Schläge auf den nackten Popo. Die Schläger hatten dieses Ritual sichtlich auch genossen. Jetzt waren wir ca. 35 Kinder in einer Klasse. Die Schläge trafen jeden, ohne Ausnahme. Die Schwächeren öfter, die Stärkeren weniger oft. einmal mit den Händen wegzucken ergab automatisch die doppelte Anzahl von Züchtigungen. Acht Klassen gab es. Acht mal fünfunddreißig ist zweihundertachtzig. Wenn ich nun diesen Missbrauch auf nur 10 Jahre hochrechne, waren alleine in der Schule der Gebrüder Lang Gasse 2800 missbrauchte Schüler zu verzeichnen. Wenn nun jeder dieser Missbrauchten in seiner Schulzeit nur ein mal im Monat geschlagen wurde, so ergibt dies bereits eine Missbrauchsquote von 145.600 Missbrauchsfälle in diesen zehn Jahren. Das aber nur in einer Schule oder einer Institution, wo man Kinder diesen perversen Gottesdienern zur Aufsicht und Erziehung überließ. Nun kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viel Missbrauchsfälle es also in den Jahren vor 1961 und nach 1961 bis heute gab, wenn man diese mit allen Schulen und Internaten, Ministranten usw. hochrechnet. Nun die von den Anwälten genannten, sicherlich auch zu dokumentierenden Missbrauchszahlen zu bezweifeln, zeigt die kirchliche Einstellung zu ihren Verbrechen.
11. März 2012 um 02:13 Uhr
der Wiener Generalvikar Fr. Schuster,bestreitet die Zahl der Mißbrauchsfälle.
Das kann er nur, wenn er die genauen Zahlen kennt.Aber woher?
Mit 4 Monaten kam ich in ein Heim und wurde nach 10 Jahren entlassen.
Nicht nur Prügel und Schändung haben eine Kinderseele gebrochen.Die geistige Reife
wurde bewußt unterbunden. Unwissende Kinder passen besser in ein System.
Mit 10 Jahren kannte ich weder Radio noch wußte ich,was eine Zeitung ist.Einzig 2 Seiten
eines Märchenbuches kursierten in der älteren Kindergruppe von 30K.Ausgerechnet von Wilhelm Busch,
eine frühe Erziehungslektüre.Struwelpeter schnitt seine Haare und Nägel nicht.Daraus zogen die Franziskanerinnen die Berechtigung zum Prügeln.Wer nicht folgt, muß büßen.Und wer immer noch nicht folgt,wurde dem Bauer zu seinem Vergnügen zugeführt. Eine zertretene Kinderseele läßt sich nicht mehr zusammen flicken. Deshalb eine finanzielle Entschädigung angebracht wäre. Ein Herr Schuster durfte studieren und verdient heute mehrere tausend Euro im Monat.(bischöfliches Monatsgehalt liegt bei 11000 Euro) Diese Chance wurde uns Kinder genommen und auch dafür streiten wir für eine gerechte Entschädigung.In der kathl. Kirche geht es nur noch darum. Der seelische und körperliche Schaden wird ausgeklammert.Hatten wir schon einmal mit den KZ-Überlebenden und Zwangsarbeitern.Akten werden so lange hin und her geschoben, bis die biologische Lösung eintrat.