1. Mai 2010
Waren auch Sie in einem der Heime, oder…
Wer war von Ihnen als Fürsorgekind wo?

Heimeingang in Schwaz i. Tirol
Da die Kirchenopfer, nicht die einzigen sind, da es hier noch die Fürsorgekinder gibt die in die Obhut des Staates Österreich fallen!

Das Erziehungsheim Baumgartenberg O.Ö.
Und die in Heimen bei Pflegeeltern und Erziehungsanstalten - SoS - Kinderdörfern- Waisenhäusern sexuell, sowie körperlich -seelisch misshandelt und mit körperlichen Züchtigungsmethoden gebrochen werden hätten sollen. Redeverboten mit anderen Zöglingen, in Isolierzellen gesperrt, erzogen wurden und Demütigungen und verantwortungslosen Umgang mit anderen Zöglingen ausgeliefert wurden.
Die Schlägen, sexuelle und körperliche Gewalt als Kleinkind, Kinder bis 14 Jahren bei Pflegeltern er- und durch leben mussten. Sadistische Demütigungen und Entmenschung- Entwurzelt wurden, das 1. Mal als sie der leiblichen Mutter weggenommen wurden und man sie als Fürsorgekind, Sadisten als Pflegeltern hilflos ausgeliefert hat.
Kontrollen wurden von der Fürsorgerin 14 Tage vorher angekündigt!
und ich dafür als Kleinkind präpariert: „Wehe wenn du was sagst, dann weist du was dir blüht”(Schläge- Scheitelknien- Liebesentzug) ins Sonntagsgewand gesteckt und so der Fürsorgerin vorgestellt! (das ging so bis ich zur Schule kam!) Aber auch später noch bis zur 4 Klasse Volksschule, dass die Fürsorge so hin und wieder vielleicht 3 Mal im Jahr kontrollierte,( Die Bestraffungen und sexuelle Gewalt gingen so ähnlich weiter bis ich 14 war und selbst weg von dort wollte, mich so befreite von diesen Pflegeltern!)
Alle Behörden schauten weg, wußten aber davon…
Der Staat Österreich sich nicht aus seiner Verantwortung ziehen kann, genauso verantwortlich ist für uns Fürsorgekinder, denen man die Hilfe verweigerte durch Wegschauen- sich auf die Leitung des Heimes verlassen hatte als verantwortliche Landesregierungen und alles verbotene wie z.B.: Karzer - Isolierzellen für Zöglinge, Ende der 60iger Jahre, gar nicht beanstandete, oder abgeschafft hat, da in den Berichten an die Landesregierungen von Isolation zu lesen ist! Es wurde nichts hinterfragt.
Kinder hat man zu Psychiatern zum testen gegeben, wenn man mit ihnen nicht klar kam und all die Isoliermaßnahmen nicht griffen bei Kindern wie mir, man konnte meinen Willen mit nichts der Gleichen brechen, ich hatte schon mit 2 Jahren um mein Leben kämpfen müssen. Denn ich gehöre zu den Fürsorgekindern, die all diese Maßnahmen die ich hier geschilderte, durchlaufen haben.
Auch wir Fürsorgekinder müssen uns zusammenschließen und kämpfen. Denn seelischer Holocaust ist Seelenmord und da der Staat verantwortlich war, für mein, sowie euer Wohl als Kind und Jugendliche verlangen auch wir eine Entschädigung.
Nicht nur in Form von Therapie, da es keine Fachleute für Opfer solch schwerer Traumen in Österreich gibt oder wenn, für Opfer unbezahlbar sind.
Die Fürsorge, die Landesregierungen, der Staat Österreich war verantwortlich dafür, dass es mir sehr schlecht schon bei dem Pflegplatz als Kleinkind und Kind bis 14 ging und ich die Hölle schon hinter mir hatte, sodass ich es gewöhnt war gedemütigt, herunter gemacht zu werden, Schläge mich nicht mehr erschüttern konnten, da ich sie ja von 2 - 21/2 Jahren an schon erlebte.
Und die kath. Kirchen Heime ( Kloster zum Guten Hirten Baumgartenberg O.Ö.) durch Gebets- Schwestern, „Mutter”musste man einen Teil nennen, alleine das war ja schon ein Hohn, wenn man daran denkt welch Sadistinnen sich dort aufhielten und Zöglinge gegen Zöglinge aufhetzten und so auch schwere Erzieherverbrechen begangen wurden.
Mit Kasteneinräumen die Freizeit als Strafe verbracht werden mussteuns sooft herausgeschmissen wurde bis der Gruppenmutter die Lust, ihr Sadismus gestillt war. Man überall eingesperrt wurde in Schlafsälen, oder in Duschräumen, da dieses Kloster keine Karzer besaß. In Tagräume an Besuchstagen, da mich niemand besuchte. usw..Keinen Kontakt zu anderen Kindern die Besuch hatten an Besuchssonntagen haben durfte.
Unbegründete Verdächtigungen (Oplatinnen -Lehrlings- Studenten Internat in Linz Urfahr) von der Heimleitung(damals) ausgesprochen wurden die aus deren schlechtem Gedankengut entsprungen waren.
Denn nur wenn ich, als Erwachsener, schlecht über Kinder und deren Wissen denke, kommt man zu solchen Aussagen, die über mich getätigt wurden.
Der Staat hat Angst auch zur Kasse gebeten zu werden. Wenn es so nicht geht, werden eben das europäische Gerichte damit beschäftigen müssen.
Denn mein Leben hätte ganz anders verlaufen können, hätte man nicht so grob fahrlässig blind diesen angesehen Leuten vertraut. Ich hätte gerne Kunst, oder Musik studiert, Gesang!
Oder als Kind Gitarre lernen hätte können, mein Musiklehrer hat sich bereit erklärt mir gratis Unterricht zu erteilen, dass wurde mir alles verweigert, da es das Interesse der Pflegeltern sein hätte sollen laut Fürsorge!
Der Staat Österreich wird sich auch hier verantworten müssen eines Tages, da er mein Vormund war und für mein Wohl verantwortlich war. Er ließ mich sogar beim Prozess gegen meine Peiniger alleine!
Fürsorgekinder waren früher als Arbeitskräfte eingesetzt worden als Kind. Man musste überall anpacken und mithelfen, ob nun Holzschlichten für den Winter, oder heuen, oder ernten überall war man dabei eingesetzt worden.
Auch in den Heimen Baumgartenberg O.Ö.-Schwaz i. Tirol musste man als Zögling arbeiten im Aschurraum Klosterstickereien wie Bettwäsche, Tischwäsche für Klöster oder Vatikan, im Klostergarten, der Großküche, der Landwirtschaft, Wäscherei,(z.B.: für Bundesheer Kaserne Hall i.Tirol arbeiten mussten um ein paar Groschen) oder bei der Wirtschaftsleitung; oder Direktorin als Hausmädchen, Letztere waren Sonderstellungen. 8 Stunden Tage.
Swarovski- Wattens ließ ebenfalls im Heim in Schwaz i. Tirol Steinkristall- Bänder (10cm breite) produzieren in Akkord, das durften junge Mütter machen, damit sie für ihre Kinder einkaufen konnten.
Der Staat trägt genauso die Verantwortung, für sexuell und körperlich misshandelte Kindopfer, die unter seiner Obhut zwangsweise standen…
Der Runde Tisch am 13. 04.2010
Die Stoßrichtung ist klar:
- keine staatliche Untersuchungskommission,
- keinen staatlichen Opferfonds,
- keine Aufarbeitung der Vergangenheit,
- Blick nach vorn.
Aber es ist noch nicht aller Tage Abend meine Damen und Herren Politiker/Innen, die Sie vorgeben „Zum SCHUTZ für KINDER „ etwas tun zu wollen, da haben sämtliche zuständige Systeme eine krasse Erneuerung vor sich!
“ZUM WOHLE des KINDES”
Der Staat Österreich will keine Verantwortung übernehmen und dass sind weitere seelische Verbrechen an den Überlebenden- Ex -Kindopfern die in Heimen, bei Pflegeltern und später in Erziehungsheimen durch die Fürsorge, den leiblichen Eltern abgenommen und später weggesperrt wurden…
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Hier eine Ansprechsperson für Sie:
Der Historiker Horst Schreiber aus Tirol, hat sich den Heimkindern angenommen und erforscht, dass es schwere Missstände auch in weltlichen Heimen gab…und er nimmt gerne Ihre Berichte an. Je mehr wir werden um so eher haben wir eine Chance auch für die erlittene Qualen vielleicht eine Entschädigungszahlung zu bekommen…
Darüber hinaus wollen wir eine Anlaufstelle für Opfer einrichten. Eine Gruppe von Fachexperten soll die Anlaufstelle unterstützen.”
Landesrat Gerhard Reheis
Jeden Verdacht von Missbrauch melden
WMA (943,26 KB)
Derzeit können sich Auskunftssuchende diekt an das Büro des Landesrates wenden.
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Fürsorgekinder meldet euch hier…
Fürsorgekinder meldet euch hier…
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Ein Kommentar zu “Waren auch Sie in einem der Heime, oder…”
Kommentare
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8. September 2010 um 18:33 Uhr
Von 19.September 1967 bis Schulschluss 1969, insgesamt 22 lange Monate, war ich im Heim für “Schwererziehbare Mädchen”in Kramsach-Mariathal inhaftiert.Anders kann ich es nicht nennen. Es war zwar nach außen hin eine offene Einrichtung, aber denjenigen Mädchen, die es gewagt haben, abzuhauen, ist es ziemlich schlimm ergangen, wenn sie wieder zurückgebracht wurden.Eine davon lebt heute nur einen Steinwurf von mir entfernt: Der haben sie ihre wunderschönen schwarzen Haare mit einer Schere stufenweise bis zur Kopfhaut abgeschnitten.
Wir, das waren ca. 50 Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren, mussten unfreiwillig als Publikum herhalten, dass ja jede weiss, was ihr blüht, wenn sie abhaut.Das war wie bei der Hexenverbrennung im Mittelalter, nur dass E. wahrscheinlich innerlich gestorben ist.Ihr Schädel sah danach aus wie ein groteskes Schachbrett.Natürlich haben die Erzieherinnen ihr verboten, in der Öffentlichkeit( 2-mal die Woche Kirche, Spaziermarsch)die Wollkappe vom vergewaltigten Kopf zu nehmen. In der Kirche hat sie es bei der “heiligen Wandlung” dann doch einmal getan. Aber niemand der bigotten Kramsacher Bevölkerung hat sich darum geschert, wir waren ja das Gesindel, der Abschaum vom Heim, obwohl bei uns keine älter als 15 Jahre alt war.
Ich war 13 Jahre alt, als ich dort im wahrsten Sinne des Wortes abgeliefert wurde.
Heute gibt es für jeden queren Puups psychologische Betreuung, aber damals wurde uns jeden Tag von den sogenannten Pädagoginnen eingehämmert, dass wir ( Kinder aus gescheiterten Ehen, manche auch verwahrlost und die meisten sich selbst überlassen)der Abschaum der Gesellschaft sind.Helfen wollte uns niemand! !
Wir durften unsere Eltern nur alle 2 Monate für läppische 3 Stunden sehen. Jeder Verbrecher im Gefängnis hat das Recht,länger und öfter Besuch zu erhalten.
Würmer gab es öfter in der Suppe. Diejenige, die den Wurm auf ihrem Löffel nachweisen konnte, durfte diese Kloake wegschütten und musste sich natürlich noch einen Schöpfer davon nehmen. Alle mussten dieses Gebräu essen.
Wenn in Kramsach-Mariathal ein Schwein geschlachtet wurde, habe ich mich immer gefragt, wann es einmal Gulasch oder gar ein Schnitzel davon geben würde. Aber Fehlanzeige: Das Einzige, das wir Heimmädchen von dem Schwein serviert bekommen haben, war das BLUT: Blutwurst, so grausig, es hat mich wahnsinnig geekelt, dass am Rand der Sevierschüssel noch das pure Blut heruntergeronnen ist. Ich habe Schwester Gertrud inständig gebeten, mir bitte ganz wenig auf meinen Teller zu geben. Noch heute sehe ich ihre stahlblauen, eiskalten Augen und die Freude darin, mir eine extra große Portion von diesem Ekelzeug auf den Teller zu häufen.Da habe ich gestreikt und gar nichts gegessen.
Das war während der Olympiade 1968. Die anderen Mädchen durften irgendein Skirennen im Fernsehen schauen, aber ich und zwei weitere Leidensgenossinnen knieten stundenlang entgegengesetzt zum Bildschirm vor Hockern mit dem Teller voll halbgeronnenem Schweineblut. Die “Pädagogin” hat brachial versucht, mir mit dem Löffel diese ekelige Schweinerei hineinzustopfen, aber lieber wäre ich gestorben, als nur ein kleines bisschen davon runterzuschlucken.Nach dieser Löffelattacke habe ich am Mund und Zahnfleisch geblutet,aber das hat natürlich die “Pädagogen” nicht gestört.
Meinen innigsten Dank noch der Christine Kramreiter, ich glaub, so hieß meine damalige Heimkollegin aus Wien, die versuchte, meinen Teller leerzuessen, ihren ließ sie unberührt, um mich vor weiteren Attacken der “Schwestern” zu schützen.
Zensur:
Wollten wir unseren Eltern beim monatlichen Pflichtbrief mitteilen, dass wir geschlagen oder gedemütigt wurden oder Würmer im Essen hatten,saßen wir bis Mitternacht, bis der Inhalt des Briefes den Erwartungen der Erzieherinnen entsprach.
Auch wurden alle Briefe unserer Eltern an uns Kinder im Heim geöffnet und gelesen.Bei Missbilligung des Inhalts wurde der Brief einfach konfisziert.DDR-Methoden nenne ich das! !
Ca. einmal im Jahr hat sich die zuständige Behörde rechtzeitig bei der Heimleitung angekündigt, also wurde diese ganze Einrichtung darauf getrimmt. Es wurde in unserem Speisesaal auf jedem 6-er Tisch eine Obstschale mit Orangen,Bananen und Pfirsichen usw. drapiert.Bevor die große Show losging, wurden uns schon schlimme Repressalien angedroht, sollten wir es wagen, nur ein Stück davon zu nehmen. Gleich, nachdem die “WohlTÄTER” aus dem Hof gefahren sind, wurden die Obstschalen wieder abgeräumt, natürlich von uns schlechten Mädchen mit sehnsuchtsvollen Augen.
Kurz zusammengefasst die täglichen Strafen an verschiedenen Kindern in Kramsach-Mariathal:
Ohrfeigen, mit ganzer Wucht ( mir selbst passiert)
Haarziehen vom Parterre bis zum 2. Stock (mir selbst passiert)
Stundenlanges Knien auf einem Sisalteppich (mir selbst passiert)
Kniebeugen mit Büchern auf den Armen (mir selbst passiert)
Mädchen, die zu schüchtern waren, ihre menstruationsbefleckte Unterhose in die Wäsche zu geben, wurde sie kurzum,nachdem man sie im Schrank gefunden hatte, natürlich vor versammelter Mannschaft, über den Kopf gestülpt.
Ich könnte sicher noch endlos fortfahren, aber eigentlich ist mir nur mehr zum Weinen zumute.
Jede Leidenskameradin, die vielleicht mit mir diese schlimme Zeit verbracht hat und sich noch an mich erinnern kann, lade ich herzlich ein, mit mir Kontakt aufzunehmen.