28. Mai 2010
Piratenpartei hält weiter zu Jörg Tauss…
Bewährungsstrafe
Piratenpartei hält an Tauss fest
Die Piratenpartei will ihr prominentestes Mitglied Jörg Tauss ungeachtet seiner Bewährungsstrafe wegen des Besitzes von Kinderpornos nicht aus ihren Reihen ausschließen – zumindest noch nicht.

Tauss als Zugpferd für die PIRATENPARTEI De. ...
„Wir werden abwarten und keine Konsequenzen ziehen, bevor das Urteil rechtskräftig ist”, sagte Parteisprecher Simon Lange am Freitag in Berlin. Nach dem Prozess in Karlsruhe hatten die Anwälte des früheren SPD-Bundestagsabgeordneten bereits Revision gegen die
Verurteilung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung angekündigt.
Der 56 Jahre alte Tauss hatte sich nach seinem Austritt aus der SPD im Juni 2009 der noch jungen Piratenpartei angeschlossen. Sie setzt sich vor allem gegen Zensur im Internet ein und fordert einen transparenten Staat, freie Bildung, mehr Bürgerrechte und Datenschutz.
„Entschlossener Freiheitsrechtler”
„Wir Piraten haben Jörg Tauss stets als entschlossenen Bürger- und Freiheitsrechtler kennengelernt”, sagte Wolfgang Dudda, Beisitzer im Bundesvorstand. Die Partei vertraue darauf, „dass Jörg Tauss nun auch die richtige Entscheidung für sich und die Piratenpartei treffen wird, soweit es um seine weitere politische Zukunft geht”.
Am Mittag hatte das Karlsruher Landgericht Tauss wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilt. Nach Überzeugung der Richter hat er sich das Material aus privatem Interesse beschafft. Die Bilder und Videos waren vor einem Jahr in seiner Berliner Wohnung gefunden worden. Mit dem Urteil gilt Tauss als vorbestraft. Den Besitz des Materials hatte er nie bestritten, aber stets erklärt, er habe es aus rein dienstlichem Interesse beschafft.
100 Einzelfälle
Die Strafkammer folgte mit dem Strafmaß weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, sah aber von einer ebenfalls geforderten Geldstrafe ab. Im Urteil werden Tauss rund 100 Einzelfälle vorgeworfen. „Es gelten die gleichen Befugnisse für alle Abgeordneten. Diese Statusgleichheit verbietet Sonderrechte für einzelne Abgeordnete”, stellte der Vorsitzende Richter Udo Scholl in seiner Urteilsverkündung klar.
„Der Angeklagte wusste, dass das, was er tat, verboten war und dass für ihn keine Ausnahme galt.”
Daher gehe das Gericht davon aus, dass Tauss aus privatem Interesse in der Kinderpornoszene unterwegs war. „So unbedarft ist der Angeklagte nämlich nicht”, sagte Scholl. Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, Tauss habe sich das Pornomaterial verschafft, um sich „sexuell zu erregen”, wies Scholl dagegen zurück. Dafür gebe es keinen Beleg. „Denkbar ist, dass er sich schlicht aus Neugierde in der Kinderpornoszene bewegte.”
Erstmal ist Radfahren angesagt
Gegen den Politiker spreche der lange Tatzeitraum, die Vielzahl und der erhebliche Umfang seiner Kontakte. Zugute müsse man ihm halten, dass er von Anfang an das objektive Geschehen zugegeben und dem Gericht erspart habe, alle Dateien begutachten zu müssen.
Von einer härteren Strafe, einer Bewährungs- oder Geldauflage sah das Gericht ab. „Der Angeklagte ist durch das Verfahren bestraft, und zwar bestraft genug”, sagte Scholl.
Tauss folgte der Urteilsverkündung ruhig und gefasst. Danach sagte er: „Dies ist ein Urteil, mit dem ich nicht leben kann und nicht leben mag.” Er habe sich einen Freispruch erhofft und werde nun in Revision gehen. Auf die Frage, was er als nächstes machen werde, sagte Tauss: „Ich fahr´ Fahrrad ´ne Woche lang.”
stj/dpa/AFP
Quelle: Â www.focus.de -ONLINE 28.05.2010
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Zitat:
Nur zur kleinen Erinnerung was sich so alles auf Jörg Tauss’s Speichermedien wie Handy- DVDs und CDs befunden hat…
Anderthalb Stunden braucht die Staatsanwältin, bis sie die Anklage verlesen hat. 90 Minuten, in denen sie mit nüchterner Stimme eine Abscheulichkeit nach der anderen auflistet.
- Etwa diese: „28. Dezember 2008, empfangen per MMS um 8.25 Uhr. Bilddatei. Oralverkehr eines Erwachsenen mit einem unbekleideten, etwa acht- bis zehnjährigen Jungen.”
Es ist eine Horrorszenerie, die so im Verhandlungssaal des Landgerichts Karlsruhe entsteht.
- Eine Welt, in der Erwachsene Kinder dazu zwingen, vor der Kamera sexuelle Handlungen an sich und anderen Kinder vorzunehmen.
- Oder in der sie sie gleich selbst missbrauchen.
- Es ist das Material, das die Ermittler fanden, als sie am 5. März 2009 die Berliner Wohnung des damaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss durchsuchten.
Das meiste war auf seinem Mobiltelefon gespeichert; in einem Koffer fanden sich zusätzlich drei Video-DVDs mit teils kinderpornografischem Inhalt, in einem Sommerjackett eine CD.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, zwischen Mai 2007 und Januar 2009 in insgesamt 102 Fällen überwiegend kinderpornografische, aber auch jugendpornografische Dateien „erlangt, weitergegeben und besessen zu haben”.
Konnte man schon am 2. Tag der Verhandlung 18.05.2010 dazu lesen!
Wenn das nichts mit privatem Interesse an diesen sexuellen Verbrechen Dokumentationen zu tun hat, dann versteht man die Welt in der wir leben nicht mehr!
Sollte Jörg Tauss hier freigesprochen werden so ist das der größte Sieg, denn Sexualverbrecher erringen können, da die Richter sich immer wieder an dieses Urteil halten werden müssen, in Zukunft!
Ich finde das Urteil obendrein viel zu milde, denn wie Piratenparteimitglied Tauss selbst ganz offiziell sagte:
„ Man muss schon szenetypisches Material eingeben, wenn man von dort beziehen will!”
Woher hatte Piratenpartei Zugpferd Jörg Tauss das eigene Material zum eingeben, damit er beziehen konnte? Vor allem, wer waren die Opfer?
Dass Jörg Tauss großen Stimmenzuwachs für die Piratenpartei bescherte, liegt hier ganz deutlich auf der Hand, ist eindeutig zu erkennen, wer hier dieser Partei seine Stimme gab und in Zukunft geben wird und sie auch unterstützen wird….
Die Forderungen von Sexverbrechern, werden hier erfüllt mit deren Freiheitsdenken und Datenschutz(der gar nicht mehr gegeben ist) im Internet! Â Und allen Methoden (Stoppschild) die den Sexverbrechern ihren Freiraum einengen würden, abgelehnt werden von dieser Piratenpartei und deren Zugpferd Jörg Tauss!
Ich bitte, das ist nur meine Meinung dazu!
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Wenn Sie mehr noch dazu wissen wollen hier bitte:
Piratenpartei Jörg Tauss
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