10. Juni 2010

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August Aichhorn- Benefiz- Gala- Wien…

Düringer, Vitásek, Palfrader wollen Benefiz-Gala am Mittwoch nicht absagen

Wohin mit Spenden für August Aichhorn Haus?

Andreas Vitásek im Volkstheater-Stück “Umsonst”.

Roland Düringer

Roland Düringer

Robert Palfrader...

Robert Palfrader...

Andreas Vitasek...

Andreas Vitasek...

Foto: Google

Von Werner Grotte

  • Künstler fordern Einfrieren des Geldes auf Treuhand-Konto.
  • Veranstaltung ist ausverkauft.
  • Ermittlungen der Kripo laufen weiter.

Wien. Die Situation, in der die Kabarettisten Roland Düringer, Andreas Vitásek und Roman Palfrader derzeit stecken, ist alles andere als lustig.

Haben sich die drei doch vor Monaten dazu überreden lassen, bei einer Benefiz-Gala am 16. Juni im Wiener Ronacher aufzutreten – für das August Aichhorn Haus (AAH).

Gegen den Verein, der sich um sozial vernachlässigte Kinder kümmert, laufen aber seit Monaten Ermittlungen des Landeskriminalamtes – wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch. Was mit den Einnahmen – das Ronacher ist ausverkauft – geschehen soll, ist noch unklar.

“Die Situation ist verfahren, und wir können eigentlich nur verlieren”, fasst es Palfrader gegenüber der “Wiener Zeitung” zusammen: “Wenn wir absagen, geht das Geld auf jeden Fall verloren, und alle, die sich Karten gekauft haben, sind auch angefressen.”

Sage man aber nicht ab – und das ist vorerst der letzte Schluss im internen Diskurs der drei Künstler – “müsste auf jeden Fall geklärt werden, dass die Einnahmen aus dem Kartenverkauf auf ein Treuhandkonto gehen und dort so lange liegen bleiben, bis die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen sind”, meint Vitásek. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, werde das Geld eben jemand anderer bekommen.

Doch das ist nicht so einfach, denn Veranstalter der Benefiz-Gala ist der Verein selbst. AAH-Geschäftsführer ist der langjährige Heimleiter Rudolf S., der sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert hat. Eine Anfrage im Ronacher ergab, dass das Lokal mit an diesem Abend an den Verein vermietet ist.

Und zudem ausverkauft. Die Karten kosteten bis zu 58 Euro pro Stück – manche Spender geben zu solchen Anlässen aber auch gerne mehr. Das Geld fließt in solchen Fällen – nach Abzug der Saalmiete – dem Veranstalter zu, die Künstler spielen umsonst.

Genau die “intransparente Spendengebarung” war es, die laut Wiener Jugendstadtrat Christian Oxonitsch dazu beigetragen hatte, dass das Jugendamt den Fördervertrag mit dem AAH 2006 löste.

Seither schickt man Kinder nur noch auf Einzelvertragsbasis dort hin. Für die derzeit sieben Wiener Kinder erhält das AAH pro Kind und Tag 193 Euro.

Kein Spendengütesiegel

Wie viel Geld der Verein für die seit 2006 zunehmend aus anderen Bundesländern entsandten Kinder einnimmt, ist nicht bekannt; ebenso wenig, wie viele Standorte er in Österreich oder im Ausland betreibt.

Eine Offenlegung der Spendeneinnahmen ist im liberalen österreichischen Vereinsgesetz nicht vorgeschrieben. Über ein Spendengütesiegel verfügt das AAH nicht; der Internet-Auftritt beschränkt sich auf “Seite in Arbeit”.

Laut Vitásek wolle man gegenüber dem Publikum am Mittwoch eine “Stellungnahme” abgeben. Was genau man den Spendern sagen will, wird derzeit noch intensiv beraten. “Wir wollen das Geld auf jeden Fall einfrieren und werden nachdrücklich auf den Veranstalter einwirken, es auch für unter diesen Bedingungen freizugeben“, formuliert es Erich Schindlecker, der mit seiner Tullner Agentur E&A Roland Düringer vertritt.

Druck auf Veranstalter

Mittlerweile ist man auch bei den Vereinigten Bühnen Wien (VBW), zu denen das Ronacher gehört, auf das Problem aufmerksam geworden. “Nach Rücksprache mit den Künstlern halten wir die Lösung mit dem Treuhand-Konto bei einem Notar für die beste und werden auf den Veranstalter diesbezüglich einwirken”, erklärte VBW-Direktor Thomas Drozda am Donnerstag der “Wiener Zeitung”.

Rein technisch sitzen die Künstler mit der Option einer Absage und das Ronacher, in dessen Kassen die Einnahmen noch liegen, in einer guten Verhandlungsposition.

Reaktion des AAH gibt es noch keine. Weder S. noch Vereinsvorstand Alfred O. waren telefonisch erreichbar.

Printausgabe vom Freitag, 11. Juni 2010

Quelle: www.wienerzeitung.at -online 10.06.2010

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Zitat:

Wusste man von diesen Herren nichts, die hier zu diesem

„ Spendenaufruf” die Künstler ausgesucht und gebeten haben?

Missbrauch mit armen(wortwörtlich) Kindern so und auch anders, man macht mit allem Geld….

Der Auftraggeber für diese Benefizgala ist Rudolf Slacik, und laut Medienberichten schon 2001 vor Gericht gestanden, als Zeuge,wegen Verdacht auf sexuelle Misshandlung von Buben .

im Zweifel für den Angeklagten frei gegangen.”

Hier mehr zu diesem Kindervermittler -Verein, laut Aussagen von betroffenen Buben, heute erwachsene Männer oder noch jugendlichen, der die Buben an perverse der “feinen ” akademischen Gesellschaftschicht angehörigen Kinderschänder vermittelt haben soll…

Vom Rechtsanwalt angefangen bis zu ältern Ehepaaren die sich dort in den  umfunktionierten Kellern, mit SM -Studio, Fetisch- Kammer  bedient haben sollen…So die Anklage bei der Staatsanwaltschaft Wien gemacht wurde…

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Ein Kommentar zu “August Aichhorn- Benefiz- Gala- Wien…”

  1. surok meint:

    hallo liebe gemeinde wien! ich/wir nehmen gerne auch ein kind auf fuer 193 euro am tag….leider haben wir momentan keinen platz fuer sieben kinder…koennen aber gerne noch raeumlichkeiten anmieten…falls es besondere anforderungen bzgl. zimmergestaltung etc. gibt, teilen sie uns das bitte mit…unser benachbarter putzservice hat immer und gerne bettchen frei…gerne malen wir die zimmer auch aus oder stellen plueschtiere hinein…bzgl. einer mangelnden liebevollen behandlung muessen sie sich nicht sorgen

    sehr verehrte kuenstler der benefizveranstaltung,

    gerne nehmen auch wir ihre spenden entgegen, die sie voruebergehend auf einem treuhandkonto einfrieren wollen….sicher werden auch wir diese spenden fuer private zwecke verwenden und uns unseren muehseligen alltag etwas angenehmer gestalten…

    bitte teilen sie uns mit, verehrte kuenstlerinnen, an welche besonderen sauereien etwaige spenden gebunden sind, wir sind zu allen schandtaten bereit, auch wenn in unserem fall noch KEINE betaetigung im bereich der sexuellen gewalt gegen kinder vorliegt. sollte das ein minderungsgrund sein, wuerde uns das sehr traurig stimmen. jedenfalls koennen wir ihnen mit einer grundsaetzlichen bereitschaft zu physischer gewalt gegen kindern dienlich sein

    ergebenst ihr surok

    bitte anmerkungen an butterbrot22 bei gmail.com

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