6. Juli 2010
Erste Anzeige durch Kommission…
Erste Anzeige durch Opfer-Kommission

Bischofskonferenz 2010 23.06.
Die Opferschutzanwaltschaft unter Klasnic hat Anzeige wegen besonders schwerwiegenden Kindesmissbrauchs gegen Angehörige des Ordens der Schulbrüder erstattet.
Die Opfer-Kommission um Waltraud Klasnic hat erstmals Anzeige erstattet.

Pater verband Buben die Augen fesselte ihre Hände, verklebte ihnen den Mund bevor er sich an ihnen verging...
Die von Kardinal Christoph Schönborn eingesetzte Opferschutzanwaltschaft unter Waltraud Klasnic soll eine erste Anzeige erstattet haben. Wie das Ö1-Morgenjournal am Dienstag berichtete, dürfte sie den römisch-katholischen Orden der Schulbrüder in Wien-Strebersdorf betreffen.
Die Anzeige erfolge auf Wunsch der Mutter eines angeblichen Opfers, deren Sohn im Jahr 1993 mit elf Jahren mehrmals im Internat vergewaltigt worden sein soll. Eine Bestätigung der Staatsanwaltschaft Wien gab es Dienstag früh vorerst nicht.
Die Vorwürfe seien nicht verjährt und würden sich gegen zum Teil hochrangige Angehörige und Mitarbeiter des Ordens richten, so Ö1. In der Sachverhaltsdarstellung soll es um mutmaßlichen schweren sexuellen Missbrauch in zumindest einer Internatseinrichtung in den 90er Jahren gehen.
Auch die Opferschutzanwaltschaft konnte das Einbringen einer Sachverhaltsdarstellung nicht bestätigen, dort berief man sich auf die selbst auferlegte Verschwiegenheitspflicht. Eine Reaktion der Kirche wurde für den Vormittag angekündigt.
Kinderschänder darf man der Öffentlichkeit nicht zeigen, man könnte ja sonst die Kinder vor ihm schützen, oder?
Schwere Vorwürfe
Den Aussagen der Mutter zufolge ist ihr Sohn 1993 im Alter von elf Jahren von insgesamt sieben zum Teil hochrangigen Ordensangehörigen und Mitgliedern der Schulbrüder mehrmals vergewaltigt worden. Mehrere Männer seien anwesend gewesen und hätten ihren Sohn festgehalten. Unter anderem wegen der erlittenen Verletzungen beziehe er nun eine Invaliditätspension.
Zweifel innerhalb der Kommission
Der Fall ist schon in den 90er Jahren von der Staatsanwaltschaft untersucht worden. Das Verfahren wurde aber eingestellt. Die damalige Untersuchungsrichterin glaubte an eine erfundene Geschichte. Auch innerhalb der Klasnic-Kommission gibt es Zweifel am Wahrheitsgehalt der Vorwürfe. Allerdings hat sich zumindest ein weiteres mutmaßliches Missbrauchsopfer bei Klasnic gemeldet und Vorwürfe gegen die Schulbrüder erhoben.
Artikel vom 06.07.2010 09:08 | apa | mn
Quelle: www.kurier.at -online 6.07.2010
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Zitat:
Die Kommission zweifelt an den Aussagen der Mutter eines Kindopfers bei den Schulbrüdern! Warum, zweifelt man?
Auch wenn ein Gericht gegen das Opfer ein Urteil fällt, heißt es noch lange nicht, dass es nicht doch so war, oder?
Dabei gehe ich von meinem Fall als Kindopfer aus! Der mit einem Prozess- Gerichtsakt belegt werden kann!
Die grausame Macht zugleich dessen Sicherheit der kath.Kirche, lässt bestimmt viele Kirchenopfer verstummen, zur Freude der kath.Kirche!
Ich nenne hier nur das Erziehungsheim Baumgartenberg und was ich unter dem “Guten Hirten Orden” (Gruppenmutter Mercedes) er- und durchleben musste an Entmenschung, Demütigungen und Strafen mit Isolationen und Sprechverboten für Mitzöglingen mit mir. Sowie Ausbeutung als kostenlose unversicherte Arbeitskraft.
Soll ich mich nun an die Kommission wenden?
Nein, denn die gehören zur vertuschenden Gilde der kath.Kirche!
Auch wenn ein angeblicher Ex-Jugendrichter Herr Jesionek für den Opferverein “Weißer Ring” verantwortlich, dabei sitzt, wird die kath.Kirche nicht glaubwürdiger für mich….
Mir fehlen die Versicherungsjahre für die Pension!Wir hatten damals einen Arbeitstag von 6 h bis 17h30 im Garten, in der Hauptküche im Aschurraum - Klosterstickerei (Winter) usw…. Es gab viele Skandale wie kalt und brutal der guten Hirten Orden mit Zöglingen umging!
Wir brachten es als Zöglinge auf über 200 Std. im Monat…
Es gab fast tote Kinder, ein Mädchen mit Hirnblutung, dass wir 20 Zöglinge in einem Schlafsaal betreuten eine ganze Nacht lang bis sich Mutter Rosalia, die Wand an Wand schlief mit uns, doch am Morgen erweichen ließ, einen Arzt zu holen. Das betroffene Mädchen war um Mitternacht schon halbseitig gelähmt und erbrach Blut, die Mutter Rosalia meinte, wir sollen alle in unsere Betten verschwinden!Und das Mädchen in Ruhe lassen!
Enderfolg war, das Mädchen schleifte einen Fuß nach der Besserung im Spital nach sich. Es war Rettung in letzter Minute um halb 8 Uhr früh!
Soviel zur Güte und Barmherzigkeit der Kirchendiener- Gottes! Eine ganz verlogene Gesellschaft ist das!
Mädchen die flüchteten und aus dem 2. Stock sprangen bis heute höchstwahrscheinlich im Rollstuhl sitzen. Viele werden gar nicht mehr leben…
Sagen Sie ehrlich, sollte man sich an diese Leute noch wenden? Die bei der Anfrage, nach den Akten mit folgendes antworteten:
Sehr geehrte Frau Reisinger
Es tut mir sehr leid ihnen mitteilen zu müssen, dass wir ihre Akte nicht mehr zur Verfügung haben, in den Einrichtungen müssen wir die Akte nur 30 Jahre aufheben, aber das allein ist nicht der Grund, wir haben im Jahr 2002 ein sehr heftiges Hochwasser gehabt und dabei wurde auch unser Archiv überschwemmt und einiges an Akten vernichtet. Zugang zu ihren Akten müssten sie aber über die für sie damals zuständige Jugendwohlfahrt haben, die müssen die Akten bis zu 50 Jahren aufheben. Sie werden sie Ihnen allerdings nicht zusenden, aber sie können Akteneinsicht verlangen. Ich hoffe ich konnte Ihnen damit weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüßen
Hannelore Werner
Leitung Step
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Das gleiche hörte ich von der Landesregierung Innsbruck, dass durch eine Überschwemmung Akten ihres Archivs zerstört wurden…
Schon sehr verdächtig, dass man sehr viel zu vertuschen hat.
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Kommentare
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