10. Juli 2010

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20 Kirchenopfer - Bad Goisern und

…den in den Schlagzeilen in den letzten Tagen schon beschuldigte Orden der Schulbrüder….

Sehr nervös bei der Pressekonferenz... der Schulbrüder....

Sehr nervös bei der Pressekonferenz... der Schulbrüder....

Schulbrüder: Neuer Missbrauchsvorwurf
Die Schulbrüder wurden am Samstag mit weiteren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Ein ehemaliger Schüler erhob gegenüber Ö1 neue Vorwürfe. Zudem wurde ein früherer Religionslehrer des Ordens bereits verurteilt.

Ehemaliger Schüler: “Dabei hat er mich umarmt und sich an mir gerieben”.

Ehemaliger Schüler erhebt neuen Vorwurf
Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs hat nun auch ein 51-Jähriger ehemaliger Internatsschüler der Schulbrüder erhoben.

Ein verstorbener Lehrer habe ihn eines Abends in den 1970er Jahren im Pyjama in sein Zimmer geholt und Dias an die Wand projiziert.

Die einzige Methode die kath.Kirche zum Umdenken zu zwingen...

Die einzige Methode die kath.Kirche zum Umdenken zu zwingen...

“Es waren Schwarz-Weiß-Fotos aus Konzentrationslagern. Es waren nackte Menschen zu sehen, bei denen man sehr deutlich die Genitalien erkennen konnte. Dabei hat er mich umarmt und sich an mir gerieben”, sagte der ehemalige Internatsschüler gegenüber Ö1. Betroffener will Orden kontaktiert haben
Er habe sich nun an die Schule gewandt, und dort habe man ihm davon abgeraten, sich an die Opferschutzanwaltschaft zu wenden, so der Betroffene. “Kommen Sie einmal vorbei, man kann über alles reden”, sei ihm beschieden worden.

Schulbrüder-Provinzial Johann Gassner wies diese Darstellung zurück: Ein Mitbruder habe mit dem früheren Schüler gesprochen, bestätigte er. Diesem sei jedoch “explizit” empfohlen worden, zur Kommission zu gehen.

Da der betreffende Priester - “ein Weltpriester, kein Ordenspriester”, so Gassner - aber bereits verstorben sei, habe der Betroffene darin keinen Sinn gesehen. Religionslehrer bereits verurteilt
Wie Ö1-Recherchen zeigen, müsste der Orden der Schulbrüder über Missbrauchsvorwürfe und auch zugegebenen sexuellen Missbrauch Bescheid gewusst haben.

Denn wegen sexuellen Missbrauchs, begangen an neun Buben, war ein Wiener Priester vor fünf Jahren verurteilt worden. Er hatte dabei unter anderem zugegeben, als Religionslehrer in den 1980er Jahren auch bei den Schulbrüdern einen Schüler missbraucht zu haben.

Pater verband Buben die Augen fesselte ihre Hände, verklebte ihnen den Mund bevor er sich an ihnen verging...

Pater verband Buben die Augen fesselte ihre Hände, verklebte ihnen den Mund bevor er sich an ihnen verging...

Das Polizeiprotokoll aus dem Jahr 2004 liegt Ö1 vor. Schülbrüder bestätigen “Anschuldigung”
Provinzial Gassner bestätigte der APA, dass eine entsprechende “Anschuldigung” durch einen Rechtsanwalt im Juni eingegangen sei.

“Der Priester war zwischen 1984 und 1987 bei uns. Wir haben gehört, dass es 2005 eine Verhandlung gegeben haben soll. Ich weiß allerdings bis jetzt nicht, ob bei dieser damaligen Verhandlung auch Fälle von unserer Schule dabei waren.”

Das Anwaltsschreiben deute allerdings darauf hin. Er habe es denn auch “absolut sofort und umgehend” an die Kommission weitergeleitet.

Sachverhaltsdarstellung: “Insgesamt 20 Opfer” an Standorten Wien-Strebersdorf und Bad Goisern.

Klasnic: Rund 20 Betroffene bei Schulbrüdern
Zuletzt hatte die Kommission unter Klasnic’ Vorsitz ihre erste Sachverhaltsdarstellung eingebracht, ebenfalls gegen den Orden der Schulbrüder.

Dabei gehe es um “insgesamt 20 Opfer” an den Standorten Wien-Strebersdorf und Bad Goisern. Allerdings beträfen die Vorwürfe großteils nicht sexuellen Missbrauch, sondern Gewalt. Weiter Kritik an Klasnic-Kommission
Der Orden beklagte ein weiteres Mal die Vagheit der Vorhaltungen. Die von Klasnic geleitete Opferschutzkommission lasse es hier an Transparenz vermissen, sagte Gassner.

Er beteuerte einmal mehr, dass die Schulbrüder an einer raschen und vollständigen Aufklärung aller Vorwürfe interessiert seien. Doch was von der Klasnic-Kommission “weitergetragen wird an die Staatsanwaltschaft, das ist auch nebulos”.

Die Aussagen der Kommission seien nicht präzise genug, “wir wissen oft nicht genau, welche Vorwürfe erhoben werden”. Hier müsse “Klartext” gesprochen werden. Für “inadäquate Erziehung” entschuldigt
Den Missbrauchsvorwurf gegen den in der Öffentlichkeit mehrmals angesprochen beurlaubten Ordensoberen weist der Orden weiterhin vehement zurück. Der Mann entschuldige sich für “inadäquate Erziehungsmethoden”, die Bezeichnung als Sadist aber “kann er und können wir nicht nachvollziehen”, schrieben die Schulbrüder in einer Aussendung.

Quelle: www.orf.at -10.07.2010

20 Buben Kirchenopfer, alleine bei den Schulbrüdern u. Bad Goisern

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Treffen mit Staatsanwaltschaft

Schulbrüder-Provinzial bestätigt Kontakt mit möglichem Opfer eines Lehrers.

Die von der Kirche eingesetzte Opferanwältin Waltraud Klasnic stellt für die nahe Zukunft eine weitere Anzeige in Aussicht. “Es ist noch nicht so weit, aber da kommt sicher noch etwas”, sagte sie am Samstag im Ö1-Mittagsjournal.

Die Klassnik Kommission zeigt Zähne....

Die Klassnik Kommission zeigt Zähne....

Zuvor “muss man noch etwas klären”, grundsätzlich sei jedoch fix mit der Anzeige zu rechnen, so Klasnic. Es gehe aber nicht um die Wiener Schulbrüder, gegen die erst vergangene Woche die erste Sachverhaltsdarstellung der Kommission eingebracht wurde.

Termin bei der Staatsanwaltschaft
Im Fall der Schulbrüder habe sie kommende Woche einen Termin bei der Staatsanwaltschaft, kündigte Klasnic an. In Absprache mit den Betroffenen werde sie dabei “alle Fragen beantworten”. Vor allem ein Betroffener hatte in den vergangenen Tagen medial große Aufmerksamkeit erlangt, da sein Fall bereits einmal gerichtsanhängig war, das Verfahren aber eingestellt wurde.

“Die Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft ist nicht auf diesen Fall konzentriert - es geht um Fälle”, hielt Klasnic fest - mehr dazu in

oe1.ORF.at.

Die Schulbrüder hatten die Sachverhaltsdarstellung als “völlig nebulos” bezeichnet. Auch die Behörde selbst hatte sie für “sehr vage” befunden.

Lehrer bereits 2005 verurteilt
Am Samstag wurden die Schulbrüder erneut mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert. Provinzial Johann Gassner bestätigte, dass es eine Anschuldigung gegen einen früheren Religionslehrer gebe. Dieser wurde laut Ö1 bereits 2005 verurteilt.

"Er zog uns die Kutte drüber und dann hatten wir das große G.... schon im Mund...

"Er zog uns die Kutte drüber und dann hatten wir das große G.... schon im Mund..."

“Der Priester war zwischen 1984 und 1987 bei uns. Wir haben gehört, dass es 2005 eine Verhandlung gegeben haben soll. Ich weiß allerdings bis jetzt nicht, ob bei dieser damaligen Verhandlung auch Fälle von unserer Schule dabei waren”, sagte Gassner.

Gassner vermisst Transparenz bei Kommission
Der Orden beklagte im Gegenzug ein weiteres Mal die Vagheit der Vorhaltungen. Die von Klasnic geleitete Opferschutzkommission lasse es hier an Transparenz vermissen, so Gassner.

Die Aussagen der Kommission seien nicht präzise genug, “wir wissen oft nicht genau, welche Vorwürfe erhoben werden”. Hier müsse “Klartext” gesprochen werden.

Den zuvor erhobenen Missbrauchsvorwurf gegen den in der Öffentlichkeit mehrmals angesprochenen Bruder P. weist der Orden hingegen weiterhin vehement zurück.

Quelle: www.orf.news.at -10.07.2010

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2448 Ex- Kindopfer haben sich bei den verschiedensten Ombudsstellen, Opferverein “Betroffene kircklicher Gewalt “usw… von Jänner 2010 bis 10. 07.2010…. gemeldet…

2448 Ex-Kindopfer -Buben- Männer meldeten sich seit 1. Jänner in der Öffentlichkeit…
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