24. Juli 2010
Kärnten: Heimkinder meldet euch…
Opfer-Hotline läuft heiß - doch die meisten Fälle sind verjährt
Fast täglich kommen neue Fälle sexuellen Missbrauchs in kirchlichen und nicht kirchlichen Institutionen ans Tageslicht. Eine Expertin sagt, es gebe nach wie vor großen Hilfebedarf.

Das lückenhafte Gesetz...
Marina Rehfeld
Klagenfurt
Die Missbrauchsaffäre rund um die katholische Kirche schlug hohe Wellen, und bis heute kamen fast täglich neue Verdachtsfälle ans Tageslicht. Immer wieder werden in letzter Zeit auch Vorwürfe gegen nicht kirchliche Einrichtungen laut.
Aber warum jetzt und nicht schon viel früher?
“Ich denke, dass die mediale Berichterstattung vielen dabei geholfen hat, das Thema Missbrauch effektiver und bewusster wahrzunehmen - deshalb kommen gerade jetzt viele neue Fälle zum Vorschein. Ich denke aber auch, dass es nach wie vor eine riesengroße Dunkelziffer an Missbrauchsopfern gibt”, erklärt Christine Gaschler-Andreasch,
Zuständige für die vom Land Kärnten im März eingerichtete Opfer-Hotline, im Gespräch mit der KTZ. “Zwar nicht täglich, aber immer wieder gehen bei uns Anrufe von Opfern beziehungsweise Betroffenen ein, die um Hilfe bitten”, ergänzt die Expertin.
Die Ombudsstelle des Landes Kärnten:
Tel: 0800 211 390 von Mo. Bis Fr. 8, bis 18h besetzt.
Die Diözese Gurk: 0463 57770 Keine weiteren Zeit - Angaben!
Fälle sind oft verjährt
Die Anrufer seien oft auch Opfer von Gewalt in privaten Institutionen, wie beispielsweise in Erziehungsheimen und Internaten, und nicht immer gehe es um sexuelle Gewalt. Meistens handle es sich jedoch um sehr lang zurückliegende Erfahrungen, und der Großteil der Fälle sei leider schon verjährt. “Insgesamt gab es schon bei etwa 20 Fällen Aufarbeitungsbedarf, und wir haben die nötigen - auch rechtlichen - Schritte einleiten können”, fügt Gaschler-Andreasch hinzu. Es gebe aber nach wie vor enormen Bedarf, was die Hotline betrifft.
Kinderschänder darf man der Öffentlichkeit nicht zeigen, man könnte ja sonst die Kinder vor ihm schützen, oder?
Bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt sind aktuell jedenfalls keine Verfahren anhängig - der Grund ist ebenso simpel wie tragisch: Sehr viele der angezeigten Fälle liegen Jahrzehnte zurück und sind somit bereits verjährt.
Quelle: www.ktz.at -online 24.07.2010
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Zitat:
Die Macht des Staates Österreich - verantwortlich dafür die Fürsorge, hat das Schweigen der Kindopfer, so lange durchgedrückt.
Dennvor Jahren stellte ich mir die Frage kann man als Opfer den Vormund den Staat Österreich zur Rechenschaft ziehen?
Ich fand kein Gehör bis heute, bis Leute, wie Historiker Horst Schreiber und Michael John sich dieser skandalösen Causa Heim- Fürsorgekinder annahm, für uns aufstehen und uns zu unserem Recht verhelfen wollen!
Tirol und O.Ö. sind hier auch historisch daran vorbildlich interessiert!
Der Historiker Horst Schreiber für Tiroler Heime hat hier mit seiner Arbeit sehr viel geleistet! Und man kann sich auch noch immer als Heimkind an ihn wenden!
Horst Schreiber [Horst.Schreiber@uibk.ac.at]
Für O.Ö. hat sich Herr Historiker Michael John dieser Sache angenommen!
Michael John [Michael.John@jku.at]
Meldet euch wenn ihr in Heimen dieser Länder ward!
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Auf die Frage, warum erst jetzt, weiß ich aus eigenen Erfahrungen mit schweren Erziehungsheimen, dass:
1. Kinder in Erziehungsheimen bekamen nie die Gelegenheit dazu sich irgendjemanden anzuvertrauen- Brief-Postbespitzelung - Zensur! Es durfte absolut nichts nach außen dringen!
2. Die Kontrolle von Erziehungsheimen die wie Gefängnisse strukturiert im Bauwesen und Erziehungsmethoden waren, nur einmal im Jahr von Fürsorge und Landesregierung stattfand bei Theaterspielen von Zöglingen (im doppelten Sinne) man sich überzeugte wie “gut” es den Kindern dort ging.
3. Wir Zöglinge hatten uns artig und brav zu benehmen, schön zu grüßen und das wars.
4. Die Landesregierung hat die Heime auch die Karzer in den 40iger oder 50iger Jahren erbaut um aus unfolgsamen Mädchen gute Bürgerinnen zu machen!(Schwaz i. Tirol)
(O.Ö. Baumgartenberg im Kloster zum guten Hirten)
5. Kinder wie ich, ohne Familie, oder Eltern hatten absolut niemanden an den sie sich wenden hätte können! Die Fürsorgerin war nur am herumnörgeln an mir, wenn sie wieder einen Zögling brachte und die Direktorin ihr, ihr Leid mit mir klagte. Ich war im Erziehungsheim und benahm mich dementsprechend fordernd!
Also wem hätte man hier etwas erzählen sollen? Es gab ja niemanden und später musste man schauen wie man mit dem Draußen sein, zurechtkam mit 19 Jahren, noch nie einen Schilling in der Hand gehabt und was es heißt Geld einzuteilen usw…Man war nicht selbstständig, da man ja einen täglichen Tagesablauf hatte, der ausgefüllt war mit Arbeit, aber weder eine Lehre noch ein Studium von Musik z.B.: für uns unterste Karste Menschen vorgesehen waren.
Es gab auch kein Startgeld für uns, die keine Eltern hatten nur Fürsorgekinder waren die irgendwie durchgeschleust wurden bis die Fürsorge, der Staat Österreich als Vormund, keine Verantwortung mehr für mich hatte.
Dann musste man selbst schauen wohin die Lebensreise dich führt.
Es interessierte niemanden warum ich eigentlich da war in diesen Heimen, es genügte das Wort und die schriftliche Kommunikationen zwischen Fürsorge und Heimleitungen. Ich fühle mich heute noch ungerechter Weise in dieses Heim eingewiesen, da ich für meine schwere Kindheit nichts dafür konnte. Ich konnte nichts dafür, dass ich bei dem hoch angesehenen Pflegeplatz sadistisch körperliche sowie sexuelle Misshandlungen Gewaltverbrechen er- und durchleben musste.
Auch hier war der Kontrollmechanismus: 1 Mal im Jahr mit 14 tägiger Voranmeldung bei den Pflegeltern, die mich als Kind schon dementsprechend bedrohten, dass ich niemals ein Wort der Klage über die Lippen bekommen hätte, Sitte waren(in den 50iger Jahren). Außerdem waren die damaligen Erziehungsmethoden bei der Fürsorge bekannt, man sah ein, dass härteres Vorgehen gegen mich erforderlich ist,(steht in den Akten) da ich schon mit 5 Jahren ziemlich vorlaut war usw…
Die Fürsorgerin, eine dreckigere Phantasie als ich, als 14 ½ Jährige hatte und sie mich als sexuell verdorbenes Luder, den gleichaltrigen Kindern weit sexuell voraus gewesen sei und ich sie dadurch verderben hätte können, nur mehr in Erziehungsheimen, für mich Platz fand.
Eine normale Familie so nicht mehr für mich in Frage gekommen ist. Ein Internat ebenfalls nicht.
Ein Skandal! Aber ich hatte nie die Gelegenheit das anzusprechen und wenn ich es tat, so tat man mich als psychopatisch krank ab! Steht in den Fürsorge & Gerichtsakten! Die ich mir 1999 wegen der Opferwiedergutmachung holen musste, damit ich überhaupt die Therapie ganz bezahlt bekomme!
(Ein harter Kampf für betroffene Menschen, Menschenunwürdig, immer wieder GUTACHTEN über sich ergehen lassen muss, nach 30 Stunden um weitere zu bekommen. usw…)
Ich kämpfe für die Rechte von Opfer denen es so erging wie mir! Es hat noch nicht viel Echo in der Öffentlichkeit, aber ich hoffe, dass wir noch zu Lebzeiten eine Entschuldigung erhalten, und Entschädigungszahlungen für die unterlassene Hilfe, das ignorieren von Aufzeigen was hier schief läuft in unserem System von Fürsorgekindern und deren Verwahrung, denn mehr war es nicht und Arbeitsmäßige Ausbeutung von Kindern ohne Lohn!
Und gab man keine Zukunftsperspektiven und Menschen ohne Perspektiven verzweifeln entweder, oder werden zu Rebellen mit allen Konsequenzen, Drogen, Alkohol, Gewaltpotentialen man schaue sich heute unsere Jugendlichen an, auch die seelische Verwahrlosung von reichen Kindern!
Da wir heute noch immer ein Fürsorgegesetz von 1955 zum Teil haben, so kann man sich nicht viel als Fürsorgekind erwarten und genau das wurde uns damals signalisiert und wird den Kindern in der Obhut von der Fürsorge heute noch signalisiert!
Und was die Dunkelziffer bei sexueller Misshandlungs- Gewaltverbrechen in Heimen und Fürsorgeinstitutionen anbelangt, so zeigt der Fall August- Aichhorn Haus einen krassen Fall auf, der höchstwahrscheinlich als ???? abgetan werden wird, da zu viele Prominenz darin verwickelt sein wird.
Die Fürsorgeämter in Österreich sind an Vertuschungen von sexuellen Verbrechen an Kindern beteiligt, da das Gesetz, den erhalt von der Familie in den Vordergrund stellt und daher Deals mit Sexverbrecher- Vätern-Familienmitgliedern gemacht werden:
- Entweder freiwillige Therapie, oder
- Anzeige bei der Staatsanwaltschaft!
- KEINE ANZEIGEPFLICHT von diesen “KINDERSCHUTZ” vorgebenden Staatsämtern bevorzugt wird. Und so die sexuellen Verbrechen fördern, anstatt sie zu bekämpfen!
Die zuständige Fürsorgeabteilung Wien gab im Fernsehinterview zu, 1 Mal im Jahr eine Kontrolle durchzuführen und sonst nur auf Zurufe zu reagieren.
Das ist Täterschutz und die Kinder ausliefern solchen Sexverbrechern! Die Fürsorge und die Gesellschaft muss ihr Denken über Kindopfer total verändern. Kinder ziehen sich solche Schilderungen nicht aus den Fingern! Da ist überall etwas dran und Falschbeschuldigungen, werden von den Medien aufgeblasen und große Artikeln gebracht, während sexuelle Misshandlungs- Gewaltverbrechen sich in kleinen 4 Zeilern wiederfinden!
Ich finde jede Falschbeschuldigung als ein Verbrechen, da es den echten Kindopfern immensen Schaden zufügt und dass es hart bestraft werden muss auch mit Entschädigungszahlung für die Person dem Unrecht damit angetan wurde.
Schade, dass die Medien auch mit den Sexverbrechern mehr Mitleid haben als mit den betroffenen Kind- Opfern!
Wenn man Kindern keine unabhängige Einrichtung schafft, wo sie sich hinwenden können und ehrlich erzählen können was ihnen passiert ist, solange werden Sexverbrecher sich diese Heime als Arbeitsplatz sichern. Und Sadisten sich als Personal melden!
Auch mit außer den Heimen liegenden Sextätern Kontakte knüpfen, denn Elternlose- Kinder haben absolut keine Lobby! Die haben absolut niemanden die sind leichte Beute für Kinderschänder -Ringe!
Auch die kath. Kirche hat in ihren Reihen eine Menge Geistliche, Äbte, die Kinderschänder -Ring Beteiligte sind, die immer weiter machen werden, denkt man nur an das Priesterseminar St.Pölten:
2003 aufgedeckt, 2004 wurde es extrem öffentlich, 2005 wurde noch ein Priesterseminarist aufgedeckt…
Nur 29 Priesterseminaristen von 100 haben sich distanziert also bleiben 71 gefährliche Sexverbrecher übrig, die irgendwann irgendwo vielleicht in Ihrer Gemeinde kurz danach eingesetzt wurden. Offiziell versetzt wurde Rothe, der ist in München, aber Homosexuell…aber Mitverantwortlich war…
Nun die kath. Kirche, hat noch immer nicht begriffen, dass sie ihren Sexverbrecherstall ausmisten muss um neu beginnen zu können!
Dass sie sich distanzieren muss nicht von homosexuellen Männern sondern von den KINDERSCHÄNDERN!
Noch sind sie alle in Amt und Würden, außer denen die inzwischen verstorben sind….
ICH KÄMPFE WEITER, Sie auch für mehr Gerechtigkeit und SCHUTZ für unsere Kinder!
Wir haben eine total aus dem Ruder gelaufene sexualisierte (68iger)und durch Millionen von Sexverbrechern eingeengte Gesellschaft, schaut man genau hin!
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Fürsorgeheime Österreichs.…Werden nun endlich die sexuelle & körperliche Gewaltverbrechen der Erziehungsmethoden der 50iger, 60iger Jahre bis zu den 90iger Jahren historisch aufgearbeitet?
TIROL u. O.Ö. wollen das und Tirol schreitet hier als Vorbild voran…
Weltliche Heime- Fürsorgekinder
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