2. September 2010

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Wo ist Maddie?

“Ich weiß, wer Maddie entführt hat”

An seinem Totenbett packte der lange Zeit als Hauptverdächtiger im Fall McCann geltende Raymond Hewlett aus. In einem Brief an seinen Sohn berichtete der im April Verstorbene über neue Details im Fall Maddie. Privatdetektive bewerten das Schreiben als “extrem interessant”.

Maddie als 4 Jährige,

Maddie als 4 Jährige,

Foto © APASeit 2007 vermisst: Madeleine McCann

Seit dem Urlaub in einem Ferienressort in Portugal 2007 ist Madeleine McCann verschwunden. Raymond Hewlett, der lange Zeit als Hauptverdächtiger im Fall galt, packte auf seinem Totenbett aus.

Wie die britische “Sun” meldet, schickte Hewlett seinen Sohn ein Geständnisschreiben. Darin heißt es:

“Ich habe Maddie nicht entführt. Ich weiß aber, wer dahinter steckt.” Im April starb der 62-Jährige an Kehlkopfkrebs und hinterließ eine Lebensbeichte, entschuldigte sich im Brief für seine Taten, wie etwa die Vergewaltigung Minderjähriger, und offebarte neue Details im Fall Madeleine.

Der mehrfach verurteile Pädophile befand sich zum Zeitpunkt der Entführung nicht unweit vom Ressort der McCanns, wo er als Nomade lebte. Er schiebt die Schuld allerdings Roma zu, die auf der Suche nach Kindern für reiche Paare waren, die selber keine bekommen konnten.

Weiters schreibt Hewlett, dass ein Roma-Freund im Alkoholrausch Maddies Entführung gestanden habe. Dieser habe im Auftrag von Kinderhändlern gehandelt. Es hätte nichts mit Pädophilie zu tun, es ginge nur ums Geld.

Für Hewletts Sohn sei der Brief “sehr vernünftig”. Auch die Privatdetektive, die von Maddies Eltern engagiert wurden, finden die Informationen “extrem interessant”. Bekannt ist nicht, ob konkrete Namen in dem Brief genannt werden.

Quelle: www.kleinezeitung.at -online 1.09.2010

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