9. September 2010

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Buchvorlesung…Natascha Kampusch

31-Securitys

Buchvorstellung 3096 Tage Leiden der Natascha Kampusch

Massen-Ansturm bei Kampusch-Lesung

Schon Stunden vorher waren alle Plätze bei ihrem Auftritt belegt.

Die Buchlesung bei Thalia Wien, der Anstum neben den 60 Thaliamitarbeitern hielt sich in Grenzen...

Die Buchlesung bei Thalia Wien, der Anstum neben den 60 Thaliamitarbeitern hielt sich in Grenzen...

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen hat Donnerstagabend kurz nach 19.00 Uhr die Lesung von Entführungsopfer Natascha Kampusch aus ihrer Autobiografie in der Wiener Thalia-Buchhandlung begonnen. Die 22-Jährige kam in Begleitung ihrer engsten Vertrauten, u.a. wohnte ihre Mutter Brigitta Sirny der Präsentation bei. “3096 Tage” beschreibt ihre mehr als achtjährige Gefangenschaft bei ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil.

Massen-Ansturm bei Kampusch-Lesung

Natascha liest aus ihrere Biographie vor

Kampusch heute

Kampusch heute

© APA/GEORG HOCHMUTH

Natascha liest aus ihrere Biographie vor

Kampusch trat in einem beigen Seidenkleid und hohen Stöckelschuhen auf das Podium. Begleitet von ORF-Moderator Christoph Feuerstein zeigte sie sich sichtlich aufgeregt, auch angesichts des zahlreich erschienenen Publikums. “Ich bin sprachlos”, sagte Kampusch in einem ersten Statement. “Es ist irgendwie wie im Theater. Es ist irgendwie seltsam vor so viel Publikum”, so die 22-Jährige. Mehrmals suchte sie lächelnd Augenkontakt mit bekannten Gesichtern, ihre verschränkten Arme verrieten ihre Nervosität.

Insgesamt sorgte ein 31-köpfiges Security-Team des Österreichischen Wachdiensts (ÖWD) für Sicherheit bei der Lesung. Kampusch wurde nach einem Fototermin für Journalisten über einen Notausgang in das Geschäft auf der Landstraßer Hauptstraße geschleust.


Das schreibt Natascha in ihrer Biografie
:

Priklopils Idol war Adolf Hitler

In ihrem Buch skizziert Natascha Kidnapper Wolfgang Priklopil als extrem verklemmten Menschen – der jedoch gleichzeitig an Größenwahn litt: “Eines der Bücher, auf das der Täter besonderen Wert legte, war ‘Mein Kampf’ von Adolf Hitler. Er sprach oft und mit Bewunderung von Hitler und meinte: ‘Der hatte recht mit der Judenvergasung.’ Sein politisches Idol war Jörg Haider, der Rechtsaußen-Führer der Freiheitlichen Partei. Er fühlte sich als Herrenmensch. Ich war der Mensch zweiter Klasse.”
Priklopil hatte ein perfides System, um sein Opfer ständig zu demütigen und seine Missachtung spürbar zu machen. Natascha musste sich an fixe, perverse Regeln halten: “Ich musste immer im gleichen Abstand zu ihm stehen und gehen – einen Meter, nicht mehr, nicht weniger, sonst rastete er sofort aus.”
Auch durfte Natascha den Entführer nie anblicken: “Er verlangte, dass ich den Kopf immer gesenkt halte, den Blick nie hebe. Er sagte: ‘Ich bin ein ägyptischer Gott, du musst mir in allem folgen. ‘Ich bin dein König’, sagte er, ‘und du bist meine Sklavin, du gehorchst.’”
Nataschas Vorleben war für den brutalen Sonderling absolut tabu, er schwelgte in Allmachtsfantasien: “Ich durfte meine Eltern nicht mehr erwähnen und von nichts sprechen, was ich vor der Gefangenschaft erlebt hatte. Wenn ich meine Eltern erwähnte, bekam er einen Wutanfall. ‘Ich habe dich gerettet’, sagte er immer wieder. ‘Du hast keine Familie mehr. Ich bin dein Vater, deine Mutter, deine Oma und deine Schwestern. Ich bin jetzt alles für dich. Du hast keine Vergangenheit mehr’, bläute er mir ein. ‘Du gehörst nur mir. Ich habe dich erschaffen.’”
Parierte Natascha nicht auf seine zahlreichen, abartigen Forderungen, wurde der Kidnapper sofort wütend: “Wenn du nicht tust, was ich dir sage, dann muss ich dir das Licht abdrehen. Wenn du nicht brav bist, muss ich dich fesseln.”
Fruchteten die Drohungen nicht, griff Priklopil zur Gewalt: “Als ich einmal zu langsam auf eine seiner Anweisungen reagierte, warf er ein Stanleymesser gezielt nach mir. Die scharfe Klinge bohrte sich in mein Knie.”

Quelle: www.oe24.at -online 9.09.2010

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Zitat:

Das Wolfgang Priklopil ein absolut krasser abnormer Sexverbrecher- Sadist war  ist absolut nicht abzustreiten wenn man ihre Geschichte liest. Habe mir das Buch nicht gekauft, da es im Großen und Ganzen nichts Neues darin zu lesen gibt.

Außer, dass sie sehr viel an anderen Erfahrungen gemacht haben muss, dass sie ihren Peiniger und extremen Sadisten und Sexverbrecher noch als Kuschel – Peiniger bezeichnet und sanften Vergewaltiger.

Wer jemals einem Sadisten ausgeliefert war kann nachvollziehen wie viel Natascha Kampusch  tief verdrängen musste, damit  sie das alles überhaupt überleben konnte.

Aber was heute Leute in ihrem Umfeld  von ihr verlangen nur um mit ihr, oder für sie Geld zu machen, ist ein großes Verbrechen an ihr, als innerlich noch kleinem Mädchen, dass den Traum als Schauspielerin in sich trägt, einem schwer traumatisierten sich in zwei Personen abgespaltenen Persönlichkeit, finde ich! Wo hat man diese schwer verletzte Seele hingetrieben?

Sie bekommt ja nicht einmal die Zeit dazu, über alles wirklich nachzudenken und es absitzen zu lassen! Sie ist mit Tabletten vollgestopft um überhaupt so eine Menschenmenge zu ertragen und vor sie hintreten zu können!

Wer wird danach für sie noch da sein? Wenn der letzte Akt dieses Theaters gespielt ist vom Umfeld? Und sie alleine gelassen sein wird? Wer wird dann sich um sie kümmern?

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Meinungen hat der Kurier veröffentlicht…


Keine Fragen

Die Beweggründe der Zaungäste klingen banal. Stephanie Brenner, eine 19-jährige Studentin, sagt: “Ich bin aus Interesse hier. Ich werde das Buch bestimmt kaufen.”

Christina Angel, 63, ist enttäuscht, dass keine Fragen erlaubt sind: “Ich hätte gerne Fragen gestellt. Ich will hören, wie es wirklich war.” Das Buch will sie nicht kaufen.

Wenn man so eine Geschichte hat, soll man sie auch aufschreiben“, argumentiert Elisabeth Lagler, 23. Die Studentin glaubt, dass das Buch für Frau Kampusch auch therapeutischen Charakter hat. An finanzielle Interessen glaubt sie nicht.

Das sehen Medienvertreter anders.

ARD-Korrespondentin Hilde Stadler ärgert sich über die Praktiken des Verlags: “Fragen zu stellen ist nicht erlaubt, das ist ein wirkliches Ärgernis.”

Quelle:  www.kurier.at -online 9.09.2010

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Wurde Herr Franz Kröll gemobbt und so in den Selbstmord getrieben? Weil er mit dieser grausamen, verlogenen Welt nicht mehr zurecht kam?

Soko-Chef Franz Kröll gemobbt?
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Was vertuschte bis heute, das Betreuerteam Natascha Kampuschs, von Anfang an?

Was vertuschte das Betreuerteam
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Der Fall Priklopil bekommt prisanz…

Fall Priklopil bekommt prisanz…
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Ein Kommentar zu “Buchvorlesung…Natascha Kampusch”

  1. Peiler meint:

    wie kommt sie mit der großen Medienpräsenz klar?

Kommentare




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