9. September 2010
Fall Priklopil bekommt Brisanz…
Suizid: Suche nach “heißen” Informationen
Nach dem Selbstmord eines steirischen Polizeioffiziers ist dessen Computer mit brisantem Datenmaterial verschwunden.

Dr. Haidinger der mehr wußte und abgesägt wurde, so macht der tote Kollege jetzt Kopfweh für so manchen Vertuscher...
Foto © ReutersHerwig Haidinger (links) beschuldigte mehrere Minister.
Brisante Akten aus dem Fall und den Kampusch-Ermittlungen finden sich auf einem USB-Stick eines Polizisten
Im Bundeskriminalamt gehen die Wogen hoch, denn dieser Fall birgt Zündstoff:
Nach dem Selbstmord eines steirischen Polizeioffiziers verschwand dessen Laptop, auf dem höchst brisante Informationen abgespeichert sein dürften. Ins Rollen kam der Fall vorige Woche, nachdem Angehörige des Toten Anzeige erstattet hatten. Aus seiner Wohnung waren nämlich ein Tresor, ein Laptop und verschiedene andere Gegenstände verschwunden.
Informationen
Die Grazer Kriminalpolizei nahm vergangenen Donnerstag einen Verdächtigen aus dem Umfeld des Polizeibeamten fest und durchsuchte dessen Unterkunft in Graz. Dabei wurde ein USB-Stick gefunden, der dem Toten gehört hatte und auf dem heikle Informationen gespeichert sind.
Die Ermittler stießen auf Protokolle und Notizen aus den Kampusch-Ermittlungen, dem Fall Herwig Haidinger (ehemaliger Chef des Bundeskriminalamtes) und diverse Mails und Interna aus dem Bundeskriminalamt.
Weggeworfen
Die Ermittler gehen davon aus, dass sich auf dem verschwundenen Laptop des Toten noch mehr “heiße” Informationen befinden, und suchen fieberhaft nach dem Computer. Der inzwischen wieder freigelassene Verdächtige behauptet, den Laptop weggeworfen zu haben, weil er wertlos gewesen sei. Doch das bezweifelt die Kripo.
Der leitende Polizeibeamte, der sich vor einigen Wochen in seiner Grazer Wohnung erschossen hatte, war im Kollegenkreis dafür bekannt, dass er bei jeder Besprechung eifrig Notizen gemacht und alles dokumentiert hatte. Jetzt wissen seine Kollegen, dass er nicht nur Gesprächsnotizen gesammelt, sondern sogar heikle Akten kopiert und privat gespeichert hat. “Er dürfte so ziemlich alles abgesaugt haben, was er erwischen konnte“, vermutet ein Polizist.
Der Oberst war seit etwa zwei Jahren dem Bundeskriminalamt zugeteilt. Er war eines der Mitglieder der Kampusch-Sonderkommission und hatte somit Zugang zu den Ermittlungsakten. Zuletzt war er im Bundeskriminalamt in der Analyse beschäftigt. Im Zuge seiner Tätigkeiten in Wien dürfte er auf Unterlagen im Fall des ehemaligen BK-Direktors Herwig Haidinger und andere Interna gestoßen sein.
Haidinger war bis 1. Juli 2008 Leiter des Bundeskriminalamtes. Nachdem der damalige Innenminister Günther Platter seinen Vertrag nicht mehr verlängert hatte, erhob er gegen das Innenministerium und mehrere Innenminister schwere Vorwürfe und kritisierte die Ermittlungen im Fall Natascha Kampusch. Haidingers Behauptungen waren über Monate Thema der Innenpolitik.
HANS BREITEGGER
Quelle: www.kleinezeitung.at -online 8.09.2010
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Zitat:
Na, dann! Der Fisch stinkt am Kopf und Soko Beamte von ehrlicher Arbeit abgehalten werden, so wird es auch zukünftig Beamte geben die da nicht mitspielen. weil sie nicht mitverantwortlich sein möchten dass z.B. weitere Kinder so zum Handkuss kommen!
Nun ist aber wieder Feuer am Dach, oder? Denn diese Aktion zeigt, dass sehr viel hier vertuscht wurde!
Ein schlechtes Zeichen für die BK in Wien und die Justiz!
Jedes Steinchen umgedreht und eingeordnet wird es eines Tages durch viel Wasser emporschwemmen! Vielleicht? Warum eigentlich nicht?
Gibt es heute überhaupt noch menschliche und ehrliche, ethisch-moralisch gefestigte BK Beamte?
Denn die guten Beamten werden gemobbt, versetzt, als Chefs abgesetzt und der Rest ist entweder angepasst oder bringen sich um, zeigt dieser Österreichische Mark Dutroux Fall -PRIKLOPIL, (der sanfte Vergewaltiger laut N.K.) so seine Fratze?
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Soko Chef in den Selbstmordgetrieben?
Soko Chef Franz Kröll gemobbt?
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Soko Chef Franz Kröll erschoß sich?
Soko Kampusch PO-Oberst erschoß sich…
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