9. September 2010

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Vergewaltigungsopfer klagt Gutachter….

Vergewaltigungsopfer klagt Aktas-Gutachter

9. September 2010 | 06:39 | | CHRISTOPH REISER (SN).

opferanwalt

Während seiner Flucht vergewaltigte Deniz Aktas eine Frau.

Die klagt nun den damaligen Gutachter und fordert Schmerzensgeld.

Opferanwalt Stefan Rieder. Bild: SN/Christoph Reiser

CHRISTOPH REISER

SALZBURG (SN). Es ist einer der spektakulärsten Fälle in der jüngeren Salzburger Kriminalgeschichte – und wie es scheint, ist der Fall des Serienvergewaltigers Deniz Aktas auch nach dessen Selbstmord im November 2007 nicht abgeschlossen.

Eine Salzburgerin verklagt jetzt den damaligen Aktas-Gutachter Bernhard Mitterauer auf 40.000 Euro Schmerzensgeld und fordert eine Haftung für allfällige Spätfolgen.

Universitätsprofessor Mitterauer hatte Aktas nach dessen Verhaftung im Februar 2007 medizinisch betreut.

Aktas war bei einem Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Salzburger Moosstraße festgenommen worden. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Maxglan konnten den Täter unter Aufbringung aller Körperkräfte bändigen. Es kam sogar zu einer Schussabgabe.

Nach seiner Festnahme war Aktas völlig apathisch. Mitterauer schrieb in einem Gutachten für das Landesgericht Salzburg, „Herr Aktas” sei „derzeit absolut vernehmungs- und verhandlungsunfähig“; außerdem diagnostizierte der Mediziner einen „Stupor“. Der Patient sei „völlig unfähig, mit seiner Umwelt Kontakt aufzunehmen”.

Denis Aktas verblieb als Patient auf der forensischen Psychiatrie der Christian-Doppler-Klinik; Abteilungsleiter damals: Bernhard Mitterauer.

Als sich am 2. April 2007 – knapp zwei Monate nach seiner Einlieferung in die CDK – die Möglichkeit zur Flucht aus der geschlossenen Abteilung ergibt, verlässt Deniz Aktas seinen Rollstuhl und springt durch ein ungesichertes Fenster des Dienstzimmers.

Während dieser Flucht vergewaltigte Deniz Aktas jene Angestellte, die jetzt auf Schmerzensgeld klagt.

Tenor der Klage: Deniz Aktas habe simuliert. Ohne die Fehleinschätzung des Mediziners wäre er in die Justizanstalt zurückverlegt worden und hätte nicht flüchten können.

Stimmt nicht, sagt Bernhard Mitterauer. Außerdem habe er mehrmals um Bewachung seines Patienten angesucht.

Für den Salzburger Rechtsanwalt Stefan Rieder, der die Klage für das Vergewaltigungsopfer vergangene Woche eingebracht hat, ist der Fall klar: „Der Gutachter muss sich die Aktenlage ansehen, vor allem bei einem Patienten, der nichts spricht. Deniz Aktas ist vom Landesgericht Braunschweig 1998 wegen Vergewaltigung zu einer Jugendstrafe verurteilt worden, in Salzburg (nicht rechtskräftig, Anm.) wegen versuchter Vergewaltigung. Die Gewalttaten liefen immer nach demselben Muster ab. Man hätte merken müssen, dass es sich bei Aktas um einen Psychopathen und Simulanten handelt – so wie Primaria Adelheid Kastner in ihrem Gutachten vom Oktober 2007.”

Mitterauer widerspricht. Er habe kein Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit des U-Haft-Gefangenen erstellt, sondern nur über dessen „momentanen Zustand, damit die U-Richterin etwas in der Hand hat”.

Aktas sei nach seiner Verhaftung schwer krank gewesen.

Er wurde nach Wien gebracht, nach Göllersdorf in die Justizanstalt, nach Krems. Überall wurde ein Stupor festgestellt. Kein Krankenhaus hat ihn behandeln können, man hat einen Riesendruck gemacht, dass wir ihn aufnehmen. Ich bin altmodisch und habe auch bei Verbrechern eine ärztliche Ethik. Wenn einer krank ist, muss ich was tun. Als es mit ihm wieder besser geworden ist, war völlig klar, er gehört nicht auf unsere Station. Ich habe drei Mal bei der (mittlerweile verstorbenen, Anm.) Gefängnischefin angerufen, dass er jetzt bewacht gehört.

Aber es ist alles schief gegangen. Mir ist mein ärztliches Engagement auf den Kopf gefallen. Das ist in jeder Hinsicht ein trauriger Fall. Das Opfer tut mir von Herzen leid. Aber persönliches Fehlverhalten kann man nicht auf mich zurückführen.”

Quelle: www.salzburg.com -online 9.09.2010

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Zitat:

Eines von super „Experten Gutachten“, es muss weitere Opfer geben bevor sie sich eingestehen, wir können Sexverbrecher nicht heilen und alle bleiben tickende Bomben bis sie der Tod einholt.

Psychiater sind auch nicht einsichtig und gestehen Fehler ein, nein sie weisen alles von sich!

Vorher geben diese abartigsten Sadisten und sexueller Abschaum in unserer Gesellschaft sind, nicht auf ihrer Liebe unschuldigen Kindern das Lebensgefühl zu nehmen auf!

Sexverbrecher sind so gut, dass kein Psychiater sie durchschaut und es auch gar nicht will, da sie ja gewinnbringende Kunden sind die wiederkommen wenn man sie frei lässt!

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