22. Dezember 2010

Filed under: Aktuelles,Wie müsste Hilfe aussehen? — here @ 15:04

Eine gute Nachricht!

Dr. Adamovich wurde frei gesprochen!

Frau Sirny ist sehr sauer und ihr Anwalt… versteht sich 10.000.-Euro ???? Und nun auch noch die Rechtsanwaltskosten selbst bezahlen???

Ist das Sirnys Siegerlächeln? Oder Schadenfreude? Oder warum lächelt man so bei einer Aussage?

Ist das Sirnys Siegerlächeln? Oder Schadenfreude? Oder warum lächelt man so bei einer Aussage?

Ob sie heute auch noch so lacht?

Das erste Urteil war ein SCHOCK -URTEIL, dass das Vertrauen in die Justiz beschädigte und noch weit mehr aufzeigte …
Die Strafe 10.000.-Euro zeigt aber auf….
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Adamovich in zweiter Instanz freigesprochen


Der frühere Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofs (VfGH), Ludwig Adamovich, ist am Mittwoch vom Wiener Oberlandesgericht (OLG) im Zusammenhang mit einer umstrittenen Äußerung über die Kindheit von Natascha Kampusch freigesprochen worden.

Dr. Adamovich wurde von übler Nachrede frei gesprochen und das ist gut so!

Dr. Adamovich wurde von übler Nachrede frei gesprochen und das ist gut so!

Foto © Reuters

Der frühere Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofs (VfGH), Ludwig Adamovich, ist am Mittwoch vom Wiener Oberlandesgericht (OLG) im Zusammenhang mit einer umstrittenen Äußerung über die Kindheit von Natascha Kampusch freigesprochen worden.

Ein Drei-Richter-Senat (Vorsitz: Dietmar Krenn) leistete der Berufung Adamovichs gegen den im Dezember 2009 über ihn verhängten Schuldspruch des Wiener Straflandesgerichts Folge und hob das Urteil – 10.000 Euro teilbedingte Geldstrafe wegen übler Nachrede – auf.

Adamovich hatte im Hochsommer 2009 in seiner Funktion als damaliger Leiter der Evaluierungskommission zur Causa Kampusch in mehreren Interviews zu bedenken gegeben, für Natascha Kampusch wäre die Zeit ihrer Gefangenschaft womöglich “allemal besser” gewesen “als das, was sie davor erlebt hat”. Die Mutter des Entführungs-Opfers, Brigitta Sirny, brachte darauf gegen Adamovich eine Privatanklage ein und bekam in erster Instanz recht.

Tatbestand der üblen Nachrede nicht gegeben

Für das OLG war jedoch die Entscheidung der ersten Instanz mit “erheblich bedenklichen Feststellungen” behaftet, wie der Senatsvorsitzende nun im Justizpalast ausführte. Bei der inkriminierten Äußerung habe es sich um eine “vorsichtige Formulierung” gehandelt, der ehemalige VfGH-Präsident habe “erkennbar zum Ausdruck gebracht, dass es sich dabei um seine subjektive Meinung handelt”.

Im Unterschied zur Erstrichterin war für das OLG diese Bewertung “nicht exzessiv”, vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt und der Tatbestand der üblen Nachrede nicht gegeben.

Adamovich habe gegen Brigitta Sirny “keinen konkreten Verhaltensvorwurf” erhoben, sagte Krenn. Die Erstrichterin habe die in mehreren Interviews transportierte Passage über Natascha Kampuschs Kindheit “aus dem Zusammenhang gelöst” und die an Adamovich gerichtete Fragestellung, den “konkreten Gesamtzusammenhang” sowie die Funktion Adamovichs als damaliger Leiter der Evaluierungskommission zu wenig beachtet.

Mehrere Interpretationsmöglichkeiten

Adamovichs Aussage lasse mehrere Interpretationsmöglichkeiten zu. Bei der rechtlichen Beurteilung sei die für den Angeklagten Günstigste heranzuziehen, die eben nicht darauf gerichtet war, die Mutter von Natascha Kampusch in ein negatives Licht zu rücken, begründete der Vorsitzende den Freispruch.

Für den Rechtsvertreter von Brigitta Sirny, Wolfgang Miller,

Ist ihr das Lachen etwas nun vergangen?

Ist ihr nun das Lachen etwas vergangen?

ist diese Entscheidung, gegen die keine Rechtsmittelmöglichkeit mehr besteht, “absolut nicht nachvollziehbar und skandalös”, wie er nach der Verhandlung gegenüber der APA bemerkte.

Die Auslegung des OLG sei “weltfremd” und widerspreche auch den Grundsätzen des Medienrechts.

Adamovich war dem Berufungsverfahren ferngeblieben.

“Er kann nicht kommen.

Er ist dazu nicht in der Lage. Seine Frau ist vor eineinhalb Wochen gestorben. Gestern war das Begräbnis”, entschuldigte seine Anwältin Isabel Funk-Leisch den mittlerweile 78-Jährigen.

Quelle: www.kleinezeitung.at -online 22.12.2010

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Mein Beileid Herr Dr. Ludwig Adamovich!

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Was das erste Verfahren betrifft war es so krass, denn:

Denn Schneider ist die Tochter des ehemaligen Leiters der Staatsanwaltschaft Wien, Otto Schneider, der selbst mit dem Fall Kampusch befasst war.

Er ist einer jener fünf Staatsanwälte, gegen die bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck Ermittlungen wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauches in der Causa- Priklopil und Co. laufen.

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Und alles was Dr. Adamovich mit dem Fall Priklopil zu tun hatte….

Dr. Adamovich…
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Diese Fragen neben anderen FRAGEN blieben bis heute unbeantwortet im Fall PRIKLOPIL und seine Mittäter, oder das Kind von N.K. was damit geschehen war und was in den unterirdischen Räumen noch so los war? Wo die Grabungen eingestellt wurden, von der Staatsanwaltschaft Wien, da es zu teuer gewesen sei? (KRIMINALFALL)

Die Zeit wird es hervorbringen…
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