29. März 2011

Fördern Skandalurteile- Selbstjustiz?

Fördern Skandalurteile -Selbstjustiz?

…brachte der Freispruch eines Vergewaltigers, einen 21 Jährigen, durch einen Richter zur Selbstjustiz?

Es sieht so aus…

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Silvestermord vor Gericht

Blutrache: “Fühle mich nicht besser”

Weil er überzeugt war, dass seine Verlobte vergewaltigt wurde, nahm Alexander W. mörderische Rache.

Der Mann der für seine Freundin  Gerechtigkeit wollte, da Richter ihren Vergewaltiger Freisprach...

Der Mann der für seine Freundin Gerechtigkeit wollte, da Richter ihren Vergewaltiger Freisprach...

© TZ ÖSTERREICH, Pauty

Rache ist nicht süß. Der 21-jährige Installateur-Lehrling Alexander W. hat am Silvestertag 2009 den vermeintlichen Vergewaltiger seiner Verlobten Yvonne erschossen. Die Pistolenkugel traf den Billard-Profi Harald W. (35) in den Mund. Die Kugel zerfetzte sieben Zähne und den Gaumen. Das Opfer erstickte am eigenen Blut.

Wut
Freitag wirkte Alexander W., 1.63 Meter klein, Brillenträger, in einem zu großen Anzug vor Richterin Beate Matschnig verloren: „Ich war von Wut gesteuert”, gestand er, aber die Blutrache habe ihm keine Genugtuung gebracht: „Ich fühle mich nicht besser.” Schlimmer noch: „Ich habe drei Freunde, die mir geholfen haben, auch auf die Anklagebank gebracht.” Und zu den Geschworenen: „Ob ich 15 Jahre, 20 Jahre oder die Todesstrafe bekomme, ist für mich dasselbe.”

Fast perfekter Mord
Es wird die Buße für „ein fast perfektes Verbrechen”, so Staatsanwältin Patricia Lendzian. Als sich Alexander zur Lynchjustiz entschloss, weil das Vergewaltigungsverfahren gegen Harald W. eingestellt wurde, standen ihm seine Kumpels Christopher U. (21), Prabi S. (22) und Ulas D. (25) zur Seite. Sie verschafften ihm ein Alibi, die Tatwaffe und begleiteten ihn zum Mord.

Abreibung
Aber nur Christopher D. ist geständig. Die anderen dachten angeblich, es sei nur eine „Abreibung” geplant. Ein heißes Match auch für die Top-Anwälte dahinter. Es geht um Milderungsgründe („affenartige Liebe”, „ohnmächtiger Zorn”), um Glaubwürdigkeit (Abreibung oder Mord) und gerechte Strafen. Nebenbei: Yvonne will ihre Vergewaltigung nicht beschwören.

Quelle: www.oe24.at 2.3.2011

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Zitat:

Das war nicht Rache sondern Wut und Verzweiflung die ihn antrieb, diesen Schritt zu wagen, da der RICHTER den Peiniger u. Vergewaltiger freisprach und davon kommen ließ. Das hat nichts mit Rache zu tun.

Selbstjustiz hervorgertufen durch ein Skandalurteil  eines Richters!

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Quelle: www.oe24.at 28.3.2011 S.13 Kärnten…

Prozess um Todeskomplott  gegen Harry W.

Rachemord für Vergewaltigung

 

Weil er eine junge Frau mit K.-O.- Tropfen betäubt und missbraucht haben soll, kam Billard Profi Harald W. in die Schusslinie ihres Verlobten.

War das ein Skandalurteil, das diese Tat auslöste?

War das ein Skandalurteil, das diese Tat auslöste?

Wien. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen wegen der Vergewaltigung der damals 18 jährigen Yvonne M. eingestellt.

Doch ihr Verlobter Alexander W. (21) bekam den Behördenbeschluss samt Namen und Adresse des 35jährigen Harald” Harry” W. in die Hände. Und der Installateur – Lehrling schmiedete einen teuflischen Plan:

Nachdem er als falscher Paketzusteller sein Ziel ausspioniert hatte, stand Alexander Silvester 2009 vor der Tür des beliebten Billard Profis. Den Termin des geplanten Mordes hatte sich der Beschuldigte ganz gezielt ausgesucht, weil er meinte, dass der Schuss ins Gesicht von Harry W. in der allgemeinen Silvesterknallerei untergehen würde.

Drei Komplizen.

Und tatsächlich ließ die Polizei die Öffentlichkeit lange glauben, dass sich der Billardspieler beim Raketenhantieren selbst getötet haben könnte- In Wahrheit war man längst auf der Spur von Alexander W., der drei Schulfreunde als Komplizen eingespannt hatte:

Sie sollten ihm ein falsches Alibi besorgen, indem sie z.B. mit seinem Auto absichtlich zum Tatzeitpunkt in die Radarfalle fuhren. Das Komplott flog auf, am Mittwoch stehen die vier wegen Mordes und Beihilfe in Wien vor Gericht. (kor)

Quelle: ÖSTERREICH 28.März 2011 S. 13

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Zitat:

Sind es nicht wahrlich die Skandal Urteile die die Wut ansteigen lassen bei den Menschen? Diese Urteile  „Mangels an Beweisen” oder “im Zweifel für den Angeklagten” bedingte Strafen oder Geldstrafen sind so zum kotzen, dass die Menschen zur Selbstjustiz geradezu verleitet werden, so wie dieser Fall es wieder einmal zeigt, oder nicht?

Ein ganz fieser Triebtäter der mit K.O. Tropfen sein Opfer gefügig macht, weil er genau weiß, dieser Stoff ist schwer und nur kurz nachzuweisen und die Opfer können sich schwer an den genauen Vorgang erinnern!

So musste es hier ja auch ärztliche Untersuchungen  am Opfer gegeben haben, oder nicht? Denn so einfach kann man nicht einfach eine Vergewaltigung anzeigen, denn da spreche ich auch von eigener Erfahrung….

Daher mein Rat an Vergewaltigungsopfer:

Opfern ist zu raten, sich nicht danach unter die Tusche zu stellen sondern wenn sie die Vermutung haben, sofort in das nächste Krankenhaus zu fahren und sich untersuchen lassen auch im Mund Abstriche machen zu lassen um eventuelle Spermaspuren zu finden um die Taten zu festigen mit DNA. Und die K.O. -Tropfen nachzuprüfen bis zu 20 Stunden möglich.

Und wurde das festgestellt, sofort eine Anzeige verlangen vom untersuchenden Arzt!

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Da die deutsche Justiz,den mutmaßlichen Arzt und Sexual- Mörder, Vergewaltiger mit Betäubungsmittel, laufen ließ, der damals seine Stieftochter, die 14 Jährigen Kalinka vergewaltigt und ermordet hat. Der leibl.Vater durch Selbstjustiz, nach 30 Jahren den Sexual -Mörder seiner Tochter in Frankreich vor Gericht brachte ….

Der Fall Kalinka findet nach…
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Sexverbrecher gehören öffentlich gemacht…

Sexverbrecher gehören öffentlich gemacht…
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SKANDAL- URTEILE ÖSTERREICH

SKANDAL URTEILE ÖSTERREICHS…
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3 Kommentare zu “Fördern Skandalurteile- Selbstjustiz?”

  1. rasch meint:

    Also die wird auf jeden Fall gefördert.
    Denn wenn Täter unbehelligt karriere machen dürfen und die Opfer aus den eigenen familien verbannt werden, dann kann das ein Nachspiel haben.
    Wenn die Verjährungsfrist nicht aufgehoben wird, dann wird diese Entwicklung damit unterstützt.
    Nich jeder Mensch kann sich am Ende gegen das tiefe Ungerechtigkeitsgefühl schützen,,,,,

  2. Besen meint:

    Es ist meiner Meinung durchaus auch in Österreich möglich das SKANDALURTEILE auch Nachspiele haben können und zwar gewaltige.

  3. Herbert Matthias Thelen meint:

    Ich fürchte ja, wenn die Justiz nicht in der Lage ist, zu machen, wofür sie eigentlich da ist, wird es so etwas immer geben. Von Seiten der Justiz ist dabei der Akt der Selbstjustiz wesentlich schwerwiegender als die Mordtat. Bei der Selbstjustiz setzt sich der Täter über die Richter und das geht nun mal garnicht. Wenn vielleicht auch die Selbstjustiz nur in den allerwenigsten Fällen letztendlich zur gerechten Bestrafung führt, ist ein solches Mittel der Bestrafung in jeder Hinsicht nicht zu akzeptieren. Die Schwachstellen der Gesetze sind auszuräumen, wobei die Bandbreiten der Auslegungen von Gesetzen eindeutig kanalisiert werden müssen. Es darf nicht sein, dass ein Gesetz je nach Meinung eines Richters links aussen und die eines Kollegen rechts aussen als Recht gesprochen werden. Das wohl größte Problem in der Rechtsprechung ist die Tatsache, dass Gesetze von Meinungen der Richter bestimmt werden, womöglich wie Kaugummi dort hin gerissen werden, wo sie eben passen. Letztendlich entscheidet die Meinung eines Richters, was weiter geschieht, Gesetze sind Leitfäden, spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

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