25. Oktober 2012

Filed under: Aktuelles,Berichte & Artikel — here @ 23:42

In Schüllers Initiative leben Kinderschänder…

Missbrauchsvorwürfe gegen Pfarrer-Initiative

Die Pfarrer-Initiative ist mit Vorwürfen der Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt“ konfrontiert. Laut dieser sind auch „bekannte Missbrauchstäter“ Mitglieder der Reformgruppe.

Die Schüller Initiative "Aufruf zum Ungehorsam" passt zu dem was dort sich ansiedelt...

Die Plattform verlautete am Donnerstag gegenüber der APA, in den Reihen der Initiative, die in der katholischen Kirchen zum „Ungehorsam“ aufruft, gebe es Missbrauchstäter.

Herr Schüller bei der Tagung zum Ungehorsam...

Der Sprecher der Pfarrer-Initiative, Helmut Schüller, bestätigte das gegenüber der APA, man werde im Vorstand beraten, wie man in den beiden Fällen vorgehen werde.

Unter den Mitgliedern der Pfarrer-Initiative befindet sich etwa der ehemalige Erzabt von St. Peter in Salzburg, Bruno Becker. Er hatte sein Amt niedergelegt, nachdem publik geworden war, dass er vor 40 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben soll. Beim zweiten betroffenen Mitglied handelt es sich um einen steirischen Priester, dem ebenfalls Missbrauch vorgeworfen wird.

Die Kirchenabgespaltenen beim Gebet...

Kritik an Schüller

Schüller nimmt die Vorwürfe der Plattform durchaus ernst: „Wir müssen uns überlegen, wie wir uns in einem solchen Fall verhalten“, sagte er. Dies könne nur beim nächsten Zusammentreffen des 18-köpfigen Vorstands der Pfarrer-Initiative geschehen.

 

APA/ORF/Langbein & Partner Media

Helmut Schüller nimmt die Vorwürfe der Plattform ernst

Schüller habe die vielen Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert, kritisiert hingegen die Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt“. „Ob konservativ oder progressiv: Ungeahndeter sexueller Missbrauch ist offensichtlich in sämtlichen Flügeln der katholischen Kirche allgegenwärtig“, so deren Sprecher Sepp Rothwangl.

Sepp Rotwangel der Betroffenen -Initiator....

Ermittlungen gegen Pfarrer in Niederösterreich

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen Missbrauchsverdachts gegen den Pfarrer von Traiskirchen (Bezirk Baden). Der Geistliche, ein Pater des Benediktinerstiftes Melk, bestreite den Vorwurf entschieden, berichtete die Erzdiözese Wien. Der Beschuldigte wurde am Donnerstag dienstfrei gestellt.

Die Eltern eines Jugendlichen hätten vor wenigen Tagen einen „schweren Missbrauchsvorwurf“ in der Pfarre Traiskirchen dem Stift mitgeteilt und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, so die Erzdiözese. Die polizeilichen Ermittler hätten zunächst gebeten, mit allfälligen Maßnahmen die Erstvernehmung abzuwarten, um den Gang der Erhebungen nicht zu gefährden.

Nach Ablauf dieser Frist sei der Pater bis zur Klärung des Vorwurfs „gemäß den Bestimmungen der Österreichischen Bischofskonferenz und der Superiorenkonferenz der Orden“ dienstfrei gestellt. Es handle sich dabei um eine „routinemäßige Vorsichtsmaßnahme“ und „nicht als Indiz für eine Schuld“, so die Diözese, die außerdem darauf hinwies, dass es zu dem Fall „derzeit keine weiteren Auskünfte“ gebe.

APA

Quelle: www.orf.at 26.10.2012

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Laut ORF 2 Mittag:

Habe Schüllers Initiative bestätigt, dass sexuelle Gewalt kein Ausschlussgrund ist, weder  in der kath. Kirche, also auch in seiner Initiative!

Genommen wird jeder der Priester, Diakon oder Priester ohne Amt ist!

Am Mittag ORF 2-26.10.201213 -14h

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Ein Beweis mehr, dass es den Kinderschändern in der kath. Kirche  weiterhin gut geht.

Und Sie als Eltern erfahren es nicht! (Datenschutz usw. )

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Wer einen der Namen kennt und es sein Peiniger ist, so meldet es!

Kennt jemand einen Prietster oder andere, meldet es
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Filed under: Berichte & Artikel,Wie müsste Hilfe aussehen? — here @ 22:59

Kennt jemand einen Priester o.ä. meldet es…

Bitte eine Frage:

Sepp Rotwangl sagte im ORF

ist in dieser Lister der Mitglieder der Pfarrerinitiative ein Täter bekannt, der Misshandlungen begangen hat?

Pfarrer Initiative
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Wenn ja, dann meldet es beim

Sepp Rothwangl

Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt

www.betroffen.at

vernetzung@betroffen.at

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Filed under: Aktuelles — here @ 15:16

Man ist vor niemandem sicher…

…und davon ganz besonders Kinder in deren Nähe! Alle sind immer geschockt, dabei leben die Kinderschänder immer dicht in unserer  Nähe und blenden mit ihrem Ansehen alle Menschen darüber hinweg BÖSE zu sein und zwar bestialisch böse!

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Wiesbaden: Kriminalhauptkommissar gesteht sexuellen Missbrauch

 

22.10.2012 – WIESBADEN

 

Von Wolfgang Degen

 

„Onkel Harald“ ist hilfsbereit. Ein Netter halt. Er gilt als „Gutmensch“. So beschreibt ihn seine Ex-Frau. „Komm, ich fahr‘ dich“, bietet er dem Mädchen aus der Nachbarschaft an. Das Kind will in der Gemarkung Futter für seine Karnickel besorgen. „Onkel Harald“ ist umsichtig. Er nimmt den Schlüssel zu einer Hütte mit. Denn er will wieder einmal die Gelegenheit nutzen – für einen weiteren sexuellen Missbrauch. In seinen Worten: Er folgt seiner „Fehlprägung aus der Kindheit heraus“, wie er es später nennen wird. Das Kind muss ihn befriedigen.

 

Wieder nutzt der Mann Vertrauen und kindliche Naivität aus. Er muss weder drohen noch körperliche Gewalt anwenden. „Onkel Harald“ ist eine Respektperson. Er ist Polizist. Das reicht. Zur Umsicht an jenemTag zählt auch, dass der Täter darauf achtet, dass man nicht ohne Futter heimkommen darf. „Sonst merkt noch jemand etwas“, sagt er dem Kind.

 

Die jüngsten Opfer waren erst sieben Jahre alt

 

Gestern, am zweiten Verhandlungstag vor der Jugendkammer des Landgerichts, hat der vom Dienst suspendierte Kriminalhauptkommissar Harald K. den wiederholten sexuellen Missbrauch an drei Kindern gestanden. Die jüngsten Opfer waren gerade mal sieben Jahre alt. Er „bereue zutiefst“, was er gemacht habe. Die Worte „sexueller Missbrauch“ kommen ihm nicht über die Lippen. Stattdessen spricht er von „Grenzüberschreitung“ oder von „Unregelmäßigkeiten“, auch das Wort „Flurschaden“ fällt. Gemeint sind die Folgen. Worthülsen, die weit weg sind von dem Leid, das er den Opfern zugefügt hat. Worthülsen, die weh tun. „Ich bin der Täter“, sagt er. Ja, was denn sonst? Keine Entschuldigung kann die seelischen Wunden seiner Opfer heilen, schon gar nicht das Geld, das er am Montag zwei Frauen als Entschädigung zukommen lässt. 6.000 und 17.000 Euro. Dafür sei er „über die Grenzen seiner Möglichkeiten gegangen“.

 

Jede Gelegenheit genutzt

 

Der Missbrauch an dem dritten Mädchen ist verjährt. Die Kinder von damals sind heute traumatisierte Frauen. Psychisch gezeichnet. „Er hat unser Leben zerstört“, sagt eine unter Tränen. Das Leben der Opfer seit dem Missbrauch kann man auch als Abfolge von Therapien, ambulanten und stationären, zusammenfassen. Der Täter macht derweil lange Karriere. Vorgesetzte loben seinen Diensteifer. Eine seiner beruflichen Stationen ist später ausgerechnet im Sachgebiet für Sexualdelikte. Seinem Verteidiger ist daran gelegen, dass ein Belobigungsschreiben verlesen wird, die Anerkennung für einen Rettungseinsatz. Durch sein „selbstloses Handeln“ habe Harald K. das „Vertrauen der Bevölkerung in ihre Wiesbadener Polizei“ gestärkt, ist da zu lesen. Und was hat er als Sexualstraftäter angerichtet?

 

In der Schilderung der Frauen kristallisiert sich ein Täter heraus, der perfide jede Gelegenheit, und sei sie noch so klitzeklein gewesen, nutzt. Während Frau und Schwiegermutter in der Küche der neuen Wohnung plauschen, um nur ein Beispiel zu nennen, passiert zwei Zimmer weiter ein neuerlicher Fall von Missbrauch.

 

Der Prozess wird am 31. Oktober ab 9 Uhr fortgesetzt.

Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/

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Hier wird der heutige Kinderschänder beschrieben wie sie vorgehen ohne Angst zu haben erwischt zu werden!

Nein es ist für sie noch ein zusätzlicher Effekt von Sadismus die eigene Familie noch zu hintergehen sogar noch in Anwesenheit derer!

Sein Berufsstand höchster BKA -Mann brachte ihm die Sicherheit, lange nicht erwischt zu werden! Oder ich denke, er hat nie damit gerechnet, von einem der Kinder angezeigt zu werden daher wurde er leichtsinnig?

Es ist bestimmt ernüchternd für so manche Menschen die hier lesen!

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Filed under: Berichte & Artikel — here @ 12:55

Chefwechsel bei NEUSTART TIROL…

Nach 32-jähriger Aufbauarbeit übergibt Neustart-Chef Bernhard Trummer-Kaufmann die Tiroler Bewährungshilfe in jüngere Hände.

 

 

Generationsübergabe beim Verein Neustart Tirol von Trummer zu Kaufmann

Von Reinhard Fellner

Infobox

Neustart Tirol

Organisation Die Tiroler Bewährungshilfeorganisation Neustart besteht aus rund 40 hauptberuflichen Mitarbeitern, 30 davon sind Sozialarbeiter. Zusätzlich kann Neustart auf 72 ehrenamtliche Mitarbeiter zurückgreifen. Außenstellen bestehen in Imst, Wörgl und Lienz.

Leistungen Neustart arbeitet mit Straftätern und deren Opfern. Neben präventiver Arbeit und der klassischen Haftentlassenenhilfe organisiert die Organisation auch den Tatausgleich und gemeinnützige Leistungen.

Fußfessel Die Bewährungshilfe wurde seitens des Justizministeriums auch mit der Umsetzung des elektronisch überwachten Hausarrests betraut.

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Bei der Tiroler Bewährungshilfe „Neustart“ ging gestern eine Ära zu Ende. Leiter Bernhard Trummer-Kaufmann (60) präsentierte mit Kristin Henning (35) seine Nachfolgerin. Die Nachbesetzung konnte übrigens aus den eigenen Reihen erfolgen. Die Juristin, Mediatorin und Sozialarbeiterin arbeitet seit 2006 bei Neustart Innsbruck und war zwischenzeitlich bereits als Abteilungsleiterin tätig. Mit Trummer-Kaufmann beerbt sie jetzt ein Urgestein der Sozialarbeit. 1980 begann der Sozialmanager und diplomierte Sozialarbeiter beim damaligen Verein für Bewährungshilfe. 1995 wurde Trummer-Kaufmann schließlich zum Geschäftsstellenleiter ernannt.

1992 startete er zusammen mit dem damaligen Staatsanwalt Rudolf Koll das österreichweite Pilotprojekt zum außergerichtlichen Tatausgleich für Straftäter. Das Projekt funktionierte fortan derartig überzeugend, dass es bald bundesweit übernommen wurde und heute eine Prozess vermeidende Säule der österreichischen Strafprozessordnung darstellt.

Die Prävention und die Arbeit mit den Menschen prägte das Wirken Trummer-Kaufmanns:Meine Arbeit war es immer, künftige Opfer zu vermeiden.“ Bei seinen Klienten pflegte er den Grundsatz: „Ächte das Delikt, aber achte den Menschen.“

Die weitere Arbeit seiner Nachfolgerin sieht er als große Herausforderung: „Die Anforderungen in der Sozialarbeit sind wirklich enorm gewachsen. Neben Wissen und Vielseitigkeit muss unser Wirken nun auch exakt dokumentierbar sein.“

Nicht umsonst schätzt auch die Justiz Neustart seit Jahren als verlässlichen und objektiven Partner. Allein 611 Tatausgleiche wurden heuer beispielsweise schon betreut. Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Do, 25.10.2012

Quelle: www.tt.com 25.10.2012

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Interessant wäre zu erfahren wie viele Kinderschänder darunter Kinderschänder betreuen beim Imperium NEUSTART! Wo man gar keine Skrupel mehr hat und die Opfer sowie deren Peiniger über einen Kamm scheren und alles therapieren so nach dem Motto:

“HILFT’ S NET, SO SCHADET’S NET”

Die Hauptsache die “Marie”(Geld) stimmt!!!

Hinter uns die Sündflut!

 

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Fußfesseln für Sexverbrecher sind:
extreme Opfer Verarschung, aber auch total unverantwortlich und so nur des Vereines Neustart gesicherter Fortbestand!
Fußfesseln für Sextäter
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Und Österreichs unseriöse Gutachter/Innen gehören hier auch erwähnt….Geld gierig und unseriös…
Gutachter -Geld gierig und unverantwortlich
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Kinderschänder schützt man in Österreich, daher bleibt kein Platz um die Kinder vor ihnen zu schützen…

Kinderschänder Schutz vor KINDERSCHUTZ
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Der Verein Neustart und die therapierten Sexverbrecher von Bad Goisern, die bestimmt alle nicht nur drei, sich ihren Hobbys weiter widmen, denn was sollte sie auch abschrecken davor?

 

Verein Neustart und Bad Goisern

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21. Oktober 2012

Filed under: Aktuelles — here @ 16:47

Familienrichterin Barbara Heilige…

“Gewisse Verantwortungen zeichnen sich langsam ab”

Intervie

“Gewisse Verantwortungen zeichnen sich langsam ab”

Interview | Petra Stuiber, 20. Oktober 2012, 12:00

 

 

Familienrichterin Dr. Barbara Heilige

foto: der standard/cremer

Barbara Helige und ihre Kollegen haben 120 ehemalige Zöglinge befragt. Was sich diese wünschen? Vor allem Anerkennung und Respekt, sagt die Richterin.


Sexueller Missbrauch, gewalttätige Strafen: im Kinderheim am Wiener Wilhelminenberg Praxis bis in die 1970er-Jahre. Die von Barbara Helige geleitete Kommission zur Aufarbeitung wird Namen nennen

STANDARD: Sie sind in Wien geboren, Sie sagen, dass Sie diese Stadt lieben. Hätten Sie je für möglich gehalten, dass es in Wien institutionalisierten Kindesmissbrauch über Jahrzehnte gibt?

Helige: Nein, das habe ich natürlich nicht für möglich gehalten. Wie sich aber jetzt immer mehr herausstellt, kam es nicht auf die Stadt oder den Ort an, wo das passiert ist, sondern das war sichtlich in allen Institutionen, die nach gewissen Mustern organisiert waren, möglich. Nämlich in den nach außen hin abgeschlossenen Heimen, wo die Kinder sehr wenig Außenkontakte hatten und kaum Möglichkeiten, auf Missstände hinzuweisen.

STANDARD: Was ist Ihr Resümee nach einem Jahr Arbeit für die Wilhelminenberg-Kommission?

Helige: Unsere Erkenntnisse sind bis jetzt, dass im Heim Wilhelminenberg, wie in anderen Heimen auch, gewaltsame Erziehung an der Tagesordnung war. Dazu gab es noch viele schwere Übergriffe, wie Strafen, die bis zu Verletzungen führten. Und es gab auch sexuellen Missbrauch.

STANDARD: Was ist mit dem Vorwurf serieller Vergewaltigungen?

Helige: Das ist die nächste Dimension. Da sind wir noch am Forschen. Der Endbericht wird unsere Forschungen abschließen. Ob eine endgültige Erkenntnis zu diesem Punkt dabei sein wird, können wir jetzt noch nicht sagen. Was es aber sicher gab, sind sexuelle Übergriffe.

STANDARD: Es gab schon in den 70er-Jahren Beschreibungen über Missstände in städtischen Kinderheimen, etwa im Bericht der ehemaligen SPÖ-Politikerin Irmtraut Karlsson. Wie konnte es sein, dass diese Übergriffe danach trotzdem weiter geschahen?

Helige: In dieser Dimension, die wir jetzt untersuchen, hat Karlsson die Missstände nicht beschrieben. Es wurde aber 1971, als der Bericht erstellt wurde, die Heimkommission eingesetzt, mit dem Ziel, strukturelle Verbesserungen einzuführen. Warum es danach in den 70er-Jahren noch immer zu schweren Übergriffen kam, versuchen wir nachzuvollziehen.

STANDARD: Haben Sie eine mögliche Erklärung?

Helige: Eine Erklärungsmöglichkeit ist ein gewisses Beharrungsvermögen von Strukturen, verbunden mit personeller Kontinuität. Und denken Sie auch an den Haneke-Film “Das weiße Band”. Der zeigt Verhaltensmuster, die tief historisch verwurzelt waren. Dass man Kindern nicht glaubt, sondern eher dem Lehrer, Erzieher oder Pfarrer. Das steckte in der Gesellschaft. Das heißt aber nicht, dass es nicht Pflicht gewesen wäre, dagegen anzukämpfen. Ich habe erlebt, wie der berühmte Kinderarzt Cermak gegen die “g’sunde Watschen” gekämpft hat. Er hat bis in die 1980er-Jahre Widerspruch geerntet. Jetzt müssen wir fragen: Was gab es noch, was über diese “ganz normale” Gewalt hinausging, und wer hätte etwas dagegen tun können?

STANDARD: Sie wollten die Verantwortlichen benennen. Haben Sie schon Namen?

Helige: Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber es zeichnen sich gewisse Verantwortungen langsam ab.

STANDARD: Was passiert dann? Es ist doch das meiste verjährt …

Helige: Es ist sehr lang her. Aber es könnte gewisse Konstellationen geben, wo dann auch juristisch Konsequenzen gezogen werden können. Voraussetzung für eine strafrechtliche Verjährungsdebatte ist, dass man weiß, wer was getan hat und im späteren Leben der Person sehen kann, ob es noch weitere Übergriffe gegeben hat.

STANDARD: Wenn eine Person also aus dem Dienst für die Stadt Wien ausgeschieden und danach nie mehr auffällig geworden ist, dann schaut’s eher schlecht aus?

Helige: Wenn sie nie mehr auffällig geworden ist, schaut’s eher schlecht aus. Aber wenn sie in anderem Zusammenhang mit Gewalt auffällig wurde, könnte das wichtig sein.

STANDARD: Die FPÖ sprach von einem “pädophilen Ring im Roten Wien”. Geht es in diese Richtung?

Helige: Da möchte ich mich nicht festlegen. Das ist unser Forschungsgegenstand, und ich verhehle nicht, dass das schwierig zu recherchieren ist. Die Zeugen waren damals Kinder und obendrein schwer traumatisiert.

STANDARD: Einige Experten meinen, diese Zustände in Heimen hätten damit zu tun, dass viele Erzieher aus der Nazi-Zeit lange nach dem Krieg noch tätig waren. Sehen Sie den Zusammenhang auch?

Helige: Ich würde den Zusammenhang nicht so einfach herstellen. Ich sehe es eher so: Das Nazi-Regime war ein sehr rigides, gewalttätiges Regime, das aber in Österreich nicht rundweg abgelehnt wurde. Es hat in eine gewisse Tradition gepasst. Und dann kam noch ein sechs Jahre dauernder Krieg dazu, der hat natürlich zur Verrohung einer ganzen Gesellschaft beigetragen. Ich sehe den Fehler darin, dass man nach dem Krieg diesen Schnitt zur Vergangenheitsbewältigung und zur Selbstreflexion nicht gemacht hat.

STANDARD: Irmtraut Karlsson glaubt, Missbrauch und Gewalt hätten in allen geschlossenen Institutionen, auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen, stattgefunden. Glauben Sie das auch?

Helige: Ich halte es für möglich. Pflegeheime sind auch eine Institution, wo Menschen sehr ausgeliefert sind. Davor habe ich schon immer gewarnt. Die Bewohnervertretung war ein erster wichtiger Schritt, weil funktionierende Kontrolle immer entscheidend ist, wenn Menschen ausgeliefert sind. Dass jetzt die Volksanwaltschaft in alle geschlossenen Institutionen, auch in Asylwerberheime, hineingehen darf, das bewerte ich äußerst positiv.

STANDARD: Soll es eine bundes weite unabhängige Untersuchungskommission geben?

Helige: Eine bundesweite Kommission, die sich der Vergangenheitsbewältigung aller in Österreich befindlicher Kinderheime widmet, hielte ich für wertvoll. Bis jetzt hat man das leider nicht zusammengebracht.

STANDARD: Kann es für das, was in Heimen passiert ist, Wiedergutmachung geben? Etwa finanzielle Entschädigungen, wie sie die Klasnic-Kommission an Opfer in katholischen Heimen ausgezahlt hat?

Helige: Ich frage unsere Gesprächspartner immer, was Ihnen wichtig wäre. Ich glaube, sehr wichtig wäre, dass man sich mit diesem Leben im Heim ganz ernsthaft auseinandersetzt und versucht nachzuholen, was damals die Menschen so sehr bedrückt hat: dass ihnen keiner geglaubt hat. Gewaltsysteme zeigen sich ja immer gleich: Der Täter sagt, dir wird keiner glauben – und er erzeugt im Kind damit das Gefühl, selbst schuld zu sein. Therapieangebote sind auch wichtig. Was wir darüber hinaus noch für Schlüsse ziehen werden, dem will ich jetzt nicht vorgreifen.

STANDARD: Ursprünglich war geplant, den Endbericht 2012 vorzulegen. Vor dem Sommer hieß es, dass sich das verzögert. Wann ist nun Deadline?

Helige: Mit der Stadt ist jetzt der 31. Mai 2013 fixiert, das halten wir auch bestimmt ein.

STANDARD: Ein bundeseinheitliches Jugendwohlfahrtsgesetz ist weiter entfernt denn je, stattdessen hat Familienminister Mitterlehner jetzt die Absicht, 15a-Verträge mit den Bundesländern zu schließen?

Helige: Es geht ja um die Bedürfnisse der Jugendlichen und Kinder, und ich meine schon, dass die im gesamten Bundesgebiet ähnlich sind. Ich könnte einem Rahmengesetz viel abgewinnen, aber ich komme als Richterin natürlich aus einem Bereich, der immer in Bundeskompetenzen denkt.

STANDARD: Belastet Sie die Kommissionsarbeit? Wünschen Sie manchmal, Sie wüssten es nicht so genau?

Helige: Es ist schwer auszuhalten, dass so viele Menschen von diesem Gewaltsystem betroffen waren. Dass das sein konnte. Aber ich fände es schrecklich, wenn ich es nicht wüsste. Jetzt kann ich wenigstens im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen. Ich frage mich manchmal, ob wir jetzt auch blinde Flecken haben, Missstände nicht sehen wollen.

STANDARD: Welches Ende in der Causa Wilhelminenberg wünschen Sie sich für Wien?

Helige: Dass den ehemaligen Kindern vom Wilhelminenberg, Pars pro Toto, für alle misshandelten Ex-Zöglinge in allen Heimen, endlich der Respekt und die Anerkennung zuteilwird, der ihnen schon damals zugestanden wäre. Und ich wünsche mir, dass wir alle Verantwortung übernehmen. Es kann nicht sein, dass sich einzelne Verantwortliche auf die Gesellschaft ausreden und umgekehrt.

Barbara Helige (54), Familienrichterin, Vorsteherin des Bezirksgerichts Döbling und Präsidentin der Liga für Menschenrechte, leitet seit 2011 jene Kommission, die sich mit Missbrauch im mittlerweile geschlossenen städtischen Kinderheim am Wilhelminenberg befasst. Helige war von 1998 bis 2007 Vorsitzende der Richtervereinigung.

 

Quelle: www.derstandard.at 21.10.2012

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Filed under: Aktuelles — here @ 14:04

BBC -Journalist Jahrzehnte Mädchen….

…sexuelle Misshandlungen-Gewalt angetan hat, was wußte wer darüber?

England schockiert: BBC-Star soll ein Kinderschänder gewesen sein

Einst war BBC-Moderator Jimmy Savile in Großbritannien ein Held. Ein Jahr nach seinem Tod kommen fast täglich neue Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs gegen ihn ans Licht.

Der mit Orden überworfene BBC -Journalist +Kinderschänder....

Von Britta Gürke

London – Als Jimmy Savile vor gut einem Jahr mit 84 starb, trauerte Großbritannien. Tausende besuchten seinen mit Blumen geschmückten Sarg. Tagelang waren Titelseiten und Fernsehprogramme voll mit Berichten über den einstigen BBC-Kult-Moderator und vermutlich ersten DJ des Königreichs. Derzeit kann man der weißblonden Mähne und dem schrillen Kleidungsstil des Exzentrikers auf der Insel erneut kaum entgehen.

Doch diesmal ist alles anders: Der einstige Volksheld soll Jahrzehnte lang minderjährige Mädchen sexuell missbraucht und vergewaltigt haben, manche sollen erst 12 Jahre alt gewesen sein. Fast täglich melden sich neue Opfer. Bewiesen ist allerdings noch nichts.

Die Polizei hat eine Untersuchung begonnen, die BBC steht schwer in der Kritik. Auch generelle Fragen werden aufgeworfen – nach dem Umgang mit sexueller Befreiung in den sechziger und siebziger Jahren, nach Kultur und Machtverhältnissen am Arbeitsplatz, und ob so etwas heute wieder passieren könnte.

„Absolut erschreckend“

Die Zahl der mutmaßlichen Opfer, die sich innerhalb kurzer Zeit gemeldet hätten, sei «absolut erschreckend», sagte Grant Shapps, Mitglied der Führungsspitze der konservativen Regierungspartei. Premierminister David Cameron warf die Frage auf, ob Savile sein Titel Sir aberkannt werden sollte, den ihm die Queen 1990 für sein soziales Engagement verliehen hatte. Die Polizei verfolgt weit mehr als hundert Ermittlungsstränge und geht von bis zu 30 Opfern aus. Der Missbrauch könnte sich über vierzig Jahre hingezogen haben.

Die BBC müsse in jedem Fall einige Fragen beantworten, forderten Shapps, andere Politiker und die Öffentlichkeit. Die altehrwürdige Einrichtung steht vor allem wegen zwei Punkten in der Kritik: Zum einen soll Savile seine Position als Moderator von BBC-Erfolgssendungen wie «Top of the Pops» ausgenutzt haben. Zum anderen sollen Saviles Taten bei der BBC möglicherweise lange bekannt gewesen sein. Doch warum passierte anscheinend nichts, fragt sich nun die Öffentlichkeit.

BBC hatte angeblich „journalistische Zweifel“

So entschied sich die BBC noch Ende 2011, eine Dokumentation nicht auszustrahlen, die sich mit den Missbrauchsvorwürfen beschäftigte. Grund sollen journalistische Zweifel gewesen sein. Die BBC hat sich mittlerweile entschuldigt und eine Untersuchung angekündigt.

Savile soll keineswegs nur in Hinterzimmern von TV-Studios Kinder missbraucht haben, sondern möglicherweise auch in Krankenhäusern, Schulen und Heimen. Dort sammelte er Spenden. Savile, 1926 als jüngstes von sieben Kindern im englischen Leeds geboren, war für seinen Einsatz für den guten Zweck bekannt.

Viele wussten angeblich Bescheid

Krankenschwestern sollen seine Besuche gefürchtet und Kindern geraten haben, sich schlafend zu stellen. Die Polizei habe Bescheid gewusst, behaupten einige der Opfer. Wegen der Prominenz des mutmaßlichen Täters sollen sich viele machtlos gefühlt haben. Manche sagen auch, die Zeiten seien damals anders gewesen.

Sexuelle Befreiung traf auf alte Geschlechterrollen und Machtstrukturen.

Heute stellt sich kaum noch jemand hinter Savile. Seine Familie hat seinen Grabstein im englischen Scarborough zertrümmern lassen – was die Schlagzeile „Rest in Pieces – Ruhe in Trümmern“ inspirierte. Einige Freunde verteidigen ihn und verweisen auf sein unermüdliches soziales Engagement. Ende November will die Polizei einen Bericht zu Savile vorlegen – und die BBC kündigt an, aus dem Fall lernen zu wollen. (dpa)

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Fr, 12.10.2012 16:48
aktualisiert: Fr, 12.10.2012 17:06

Quelle: www.tt.com  12.10.2012

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Dieser Fall sollte uns alle wachrütteln, die Kinder haben, denn dieser Fall zeigt auf, wie Kinderschänder vorgehen, wie sie sich in Positionen bringen in unserer Gesellschaft. Mit Blendungen arbeiten,  mit „ihrer Außergewöhnlichkeit“ . Werden sogar von höchsten Stellen auch in Österreich ausgezeichnet (Aktionskünstler Otto Mühl) und haben eine Bandbreite von Kinderzerstörung hinter sich gebracht. Zerstörte Seelen – Menschen die sich nicht mehr spüren können, nur wenn sie ihrem Körper argen Schmerz zufügen, usw. Es gibt viele offizielle Merkmale von sexuell misshandelten Menschen- Magersucht, Fresssucht, Alkohol Drogensucht –Spielsucht, Kaufsucht. Messidasein u.v.m..

Das Endergebnis vielleicht sogar im Internet zu finden ist, auf einem russischen Server oder asiatischen, oder?

Ja und sie sind die besten Psychologen und Manipulierer die die Menschheit hervorgebracht hat! Sie täuschen ihr Umfeld so, dass man sich nur wundern kann! Und da behaupten Psychiater sie könnten das durchschauen? Ich bitte Sie wo leben Sie, bestimmt nicht in der kalten Realität!

Jahrzehnte konnte dieser Kinderschänder seine Vorlieben ausleben vor aller Augen und niemand dachte sich etwas dabei?

Es zeigt sich in verschiedenster Weise, auch bei Spendensammlungen und viel Kindern in deren Umgebung.

Wenn BBC daraus lernen will, so müsste sie sehr wache Augen auf ihre Angestellten haben. Vielleicht auch jemanden anstellen der nicht zum Team des BBC gehört und da und dort etwas kritischer hinterfragt. (Auch Strafregister Einträge bei Einstellungen) Das funktioniert bei uns in Europa, d.h. Österreich absolut nicht. Eine Strafregisterdatei ist in Österreich eine Farce, da die bedingt verurteilten und Teilbedingt verurteilten Sexverbrecher  entweder gar nicht da eingetragen werden, oder nach 3 Jahren dieses Delikt löschen lassen können. Das nächste Mal nach 5 Jahren und dann nach 10Jahren nur Mord verjährt nie!

Also liebe Eltern, in Österreich laufen 48.265 Kinderschänder irgendwo herum und Sie wissen NICHTS darüber! Wie fühlen Sie sich damit? Gut wenn Sie Kinder haben?

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20. Oktober 2012

Filed under: Aktuelles,Berichte & Artikel — here @ 16:02

Neue Anschuldigungen -Wilhelminenberg…

Heimskandal: Neue Vergewaltigungsvorwürfe
Zwei Frauen bestätigen erstmals regelmäßige Vergewaltigungen im ehemaligen Kinderheim Wilhelminenberg.

Schloss Wilhelminenberg: Wieder berichten Frauen über Vergewaltigungen im ehemaligen Kinderheim. Schloss Wilhelminenberg: Wieder berichten Frauen über Vergewaltigungen im ehemaligen Kinderheim.

Dass Gruselschloss Wilhelmienenberg -Wien

Gab es Serienvergewaltigungen am Wilhelminenberg? Oder entsprangen sie, wie Kritiker anmerkten, bloß der Fantasie zweier Frauen, die vor einem Jahr im KURIER-Interview darüber berichteten? Vor wenigen Tagen meldeten sich – unabhängig voneinander – zwei weitere ehe­malige Heimkinder vom Schloss Wilhelminenberg, die ähnliche Erinnerungen zu Protokoll geben (mehr dazu hier).

Maria S., 55, dachte, als sie 1971 ins Heim gebracht wurde, sie sei “plötzlich Prinzessin”. Ein Schloss über den Dächern Wiens. “Es war so schön weiß, die breiten Stufen …” Bald war ihr klar, dass dies alles nur Fassade war.

Maria S. erinnert sich an eine “Schwester” (Erzieherin, Anm.), die sie in der Nacht aus dem Zimmer geholt hat. “Wir sind einen Stock tiefer gegangen.” Dort seien sie in ein Zimmer mit “einigen Männern und auch Frauen” gekommen.

Die Erzieherin habe sie dort abgegeben und sei verschwunden. Mit Alkohol sei Maria S. gefügig gemacht worden. “An die Vergewaltigungen kann ich mich nicht mehr erinnern, das ist alles weg.” Doch ihre Schmerzen im Unterleib, aufgeschürfte Oberschenkel und zahlreiche blaue Flecken und Blutergüsse am nächsten Morgen seien ihr sehr gut in Erinnerung.

Drei bis vier Mal sei sie im Monat von der Erzieherin geholt worden. “Aber es war ja nicht nur ich, es sind ja auch andere Mädchen drangekommen.
Eine davon soll Barbara R., 54, gewesen sein. Sie war auch Anfang der 1970er-Jahre im Schloss Wilhelminenberg.

“Dann ist die Tür aufgegangen, eine Erzieherin ist gekommen und hat dich geholt”, sagt sie. Sie sei in ein Zimmer gebracht worden: “Ein Bett oder eine Couch war drinnen, ein Tisch, zwei Fauteuil”, erinnert sie sich. “Ich wurde geschlagen und vergewaltigt.” Manchmal seien es zwei Männer gewesen. “Die haben gestunken. Nach Alkohol und Zigaretten”, sagt Barbara R.

Syphilis
Lues II = Syphilis: Zwei ehemalige Heimkinder hatten laut Wiener Jugendamt Kontakt mit einer Infizierten
Mittlerweile lässt sich aus Jugendamtsakten auch ein Syphilis-Fall am Wilhelminenberg belegen (siehe Faksimile). Eigenartig mutet an, dass der Kontakt zu einem infizierten Heimkind zwei weitere in den Verdacht rückte, mit dem Erreger der Geschlechtskrankheit infiziert zu sein. Wo sich das ehemalige Heimkind mit der Geschlechtskrankheit angesteckt hatte, ist noch nicht geklärt.

Fürsorgebericht und Aufzeichnung über Syphilis im Heim bei einem Mädchen

Foto: Kurier So. 21.10.2012
“Heimkinder wurden doppelt gebrochen”
Der Wiener Anwalt Johannes Öhlböck vertritt mehr als 30 ehemalige Heimkinder. Mit dem KURIER sprach er über…

… erste Erfolge

Wir haben erreicht, dass das Bewusstsein geschaffen wurde, dass Missbrauchsfälle in Heimen keine Einzelfälle waren, sondern dass der Missbrauch – flächendeckend über ganz Österreich – System hatte.

… mögliche Klagen

In fünf oder sechs Fällen habe ich bei Gericht schon Verfahrenshilfe beantragt. Das Oberlandesgericht ist aber der Meinung, dass es dafür keine Verfahrenshilfe gibt. Für ehemalige Heimkinder ist das finanzielle Risiko daher sehr groß.

… das Schicksal seiner Mandanten

Viele sind Mindest­rentner oder arbeitslos und in vielen Dingen gescheitert. Und sie wurden doppelt ge­brochen. Erst im Heim und jetzt, weil sie sich ihr Recht nicht leisten können.

… die Reaktion der Stadt Wien

In den Antwortschreiben der Stadt Wien wird noch einmal auf die Opfer hin­getreten. Dass ihre Eltern Alkoholiker waren und sie sich im Heim ohnehin gut entwickelt hätten. Auf die Vorkommnisse im Heim wird gar nicht eingegangen.

… die Aufarbeitung

Ich schätze die Arbeit der Wilhelminenberg-Kommission. Das Thema muss aber bundesweit aufgearbeitet werden. Alle Parteien sollen Experten entsenden können.

Artikel vom 20.10.2012 15:06 | KURIER | Georg Hönigsberger, Julia Schrenk
Quelle: www.kurier.at 20.10.2012

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Sterilisation bei behinderten Frauen in Heimen war Gang und Gebe…
Sterilisationen bei behinderten Frauen
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Heimkinder Petition… Bitte unterschreiben auch Sie für uns!
Heimkinder Petition

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Grausame Erziehungsmethoden, sogar von sexueller Gewalt wird erzählt von ehemaligen Zöglingen am Wilhelmienenberg…

Wilhelminenberg Heimkinder

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Die unfassbaren Geschichten von Heimopfern
Die unfassbaren Geschichten von Heimopfern
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Staatsanwalt ermittelt im Fall Hanni P. St.Martin-Schwaz i.Tirol
Staatsanwalt ermittelt im Fall Hanni P.
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Ein Mädchen wurde von Soldaten in St.Martin-Schwaz i.Tirol vergewaltigt
Mädchen wurde von Soldaten
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Filed under: Berichte & Artikel,Wie müsste Hilfe aussehen? — here @ 09:54

Interessante Gesetzesänderung…

Interessante Gesetzesänderung…

 

 

Die Justizministerin inmitten ihrer Sextäter- Lobby -Flüsterer, es sind hier große Summen im Spiel, daher kein Platz für Kinderschutz!

Ganz besonders interessant ist folgender Teil!!!

 

 

Erleichtert wurde das Abschöpfen von „kriminellem Vermögen“ durch eine Gesetzesänderung Anfang 2011.

Seither muss der Täter beweisen, dass er Geld, Wertgegenstände, Autos und Immobilien rechtmäßig erworben hat – zuvor mussten die Behörden den unrechtmäßigen Erwerb belegen. Schlagend wird diese Bestimmung laut der Ministerin etwa bei Drogendealern, bei denen eine große Menge Bargeld gefunden wird.

Das Geld für Innen und Justizministerium um sich zu sanieren…

Sehr interessant ist aber der Satz:

Seither 2011 muss der Täter beweisen…

Warum gibt es das nur bei finanziellen Schädigungen?

Warum NICHT wenn es um Leib und Leben eines Menschen geht? Hier müssten die gleichen Gesetze sein wie bei Materiellen Schädigungen, Bereicherungen durch kriminelle Handlungen!

Nun das darf, aber dann nicht nur für materille Dinge gelten sondern in erster Linie wenn es um Leib und Leben geht für die Opfer von Verbrechen!

Zum Beispiel: Sexverbrechen!

Warum nur wenn es um die Bereicherung finanzieller Art geht?

Sexverbrechen beinhalten viele Aspekte für Bereicherung z.B.:

  1. Sie begehen die sexuell sadistischen Verbrechen an Kindern um ihre abartige sexuelle Lust zu stillen!
  2. Erhalten sie mit ihren Sexverbrechen an Kindern den Sexverbrechensmarkt- die Kindopfer-Pranger im Internet versorgen sie mit Nachschub.
  3. Die meisten Akademiker und hochgestellten Personen in diesen Kreisen von Kinderschänder-Sexverbrechern, wie Politikern, Ärzte, Priestern u. Kirchenmitglieder, Selbstständige, Manager, Internettechniker, Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte, Lehrer usw. verdienen mit Ihren  selbst produzierten Gräueltaten im Internet, auch heute schon an der Börse mit.
  4. Es ist der Paragraf 104a hier gegeben, da sie kriminelle Vereinigungen bilden in kleineren Zirkeln aber auch in großen weltweit gehenden Plattformen und die Produktionen weltweiten Absatz finden!
  5. Es werden sehr hohe Summen für rituelle  Ermordungsvideos bezahlt je nach Länge des Todeskampfes der Babys und Kleinkinder  von 15.000 bis zu 40.000.-Euro, die sie für die Befriedigung ihres abnormen Sextriebes benötigen um noch mit ihrer eigenen Frau oder Freundin Sex haben zu können!
  6. Viele dieser Sextäter gehören heute zu den sogenannten NEUREICHEN, man weiß nicht woher er so viel Geld hat, aber er ist angesehen z.B.: Politiker, denn wagt niemand zu hinterfragen!
  7. Viele von denen haben Scheinfirmen. Um das Geld vom Verbrechen reinzuwaschen wie es die Mafia eben macht!

 

 

Der „normale“ Sexverbrecher, den es heute bestimmt immer seltener geben wird bereichert sich ebenfalls, an den Sexverbrechen die er begeht, da es so seine Potenz fördert, bei Kindern kann er immer, mit seiner Frau nur mehr ganz selten oder gar nicht mehr. Gibt seine Fotos oder Filme unter der Hand weiter so wie es immer schon war oder verschickt sie per Post!

Und so seine sexuelle Befriedigung bekommt durch das Kind!

Wo fließen die Geldstrafen von Kinderschänder-Ring-Beteiligten hin? Den Opfern kommen sie nicht zu Gute, weil die, bleiben ja unbekannt. Auch wenn es Kinder aus Österreich sind. Die sehen keinen Cent davon. Opfer müssen allgemein streiten um ihr Schmerzens- Wiedergutmachungs-Geld und sich vom Sexverbrecher verhöhnen lassen bekommen das Geld oft gar nicht, oder in kleinen Raten, vom Täter!

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Hier ist noch sehr viel im Argen! Und ich denke noch viele Jahre der Kampf für unsere Rechte nicht erfüllt werden wird.

Außer die Sexverbrecher selbst bringen die Justiz in arge Bedrängnis wie z.B.: „Der Fall Priklopil“, die Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte, Gutachter die selbst in diesen Kreisen der Sexverbrecher verkehren! Und vereinzelt vor Gericht gebracht werden, weil es die Medien aufdecken!

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KINDERSCHÄNDER SCHUTZ steht in Österreich an erster Stelle, vor einem KINDERSCHUTZ, bei der Justiz und der Politiker in diesem Kinderfeindlichen Land!
KINDERSCHÄNDER SCHUTZ vor KINDER SCHUTZ
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19. Oktober 2012

Filed under: Aktuelles,Berichte & Artikel — here @ 15:26

Was wurde aus dem Fall “BARBARA”?

Der Skandalfall „Barbara“ …

Fall „Barbara“ und die False Memory Syndrom Fundation (FMSF)  entsprang einer Hilfsorganisation  von u. für Menschen die sich „falsch beschuldigt“ sahen, wegen sexueller Misshandlung ihrer Kinder oder sexueller Gewaltverbrechen.

Der Gründer selbst unter Sexverbrechensverdacht stand.

Gründungsjahr 1992 in Philadelphia.

 

Dieser Stiftung scheint auch Frau Dr. Heidi K. vom Wagner Jauregg Krankenhaus  Linz angehören, oder? Eine Stiftung von Kinderschändern die dadurch sich Freisprüche erhoffen und wie man sehen konnte im Fall „BARBARA“ auch erreicht wurde.

Todesklinik Wagner Jauregg Linz O.Ö. für Barbara einem Opfer von sexueller Gewalt...

Es wäre auch  so erreicht worden, wenn man „Barbara“ nicht mit einem Drogencocktail und einer nachgeschossenen Narkose umgebracht hätte, denke ich! (Oder war es grobfahrlässige Tötung?) Egal, es war so geschehen und macht „Barbara“ nicht mehr lebendig. Aber für die Eltern ist das was dann geschah ein Höllenritt und eine Trauma –Situation, da bis heute noch nichts weiter gegangen ist in diesem  Kriminalfall  ihre Tochter betreffend.

Man hörte oder las bis heute nichts von einem Prozess, denn die Eltern angestrebt haben, eine gerichtliche  Antwort darauf, wann geschieht das?

Der den Anfang und ein krasses unverantwortliches Ende fand, mit einem Gutachten begann und im Tod für das Opfer endete.

 

Krasser kann man ja gar nicht mehr vorgehen, oder?

 

Hofierte Gutachterin Heidi K. die "Gefälligkeitsgutachterin" mit false memory syndrom?...

 Das Wagner Jauregg Krankenhaus und die Psychiater sagen ordentlich gearbeitet zu haben, was man ja auch glauben kann, bis das Frau Heidi K. auf die Psychiatriebühne kam und ihre Gutachterergüsse in den Medien breitgetreten hat und noch dazu, das eine und andere Lächeln verstreute, um lieb herüber zu kommen, oder?  FALSE MEMORIE SYNDROM hieß es, in allen Zeitungen, in den TV –Sendungen.
False Memory Syndrom Foundtation
Dass Frau Heidi K. immer noch in der gleichen Klinik weiter arbeiten darf, ohne dass das Krankenhaus einen schlechten Ruf zu befürchten hat, ist mir unbegreiflich, aber es ist so Sitte, scheint es, oder?

Die Stiftung „false memory syndrom“ ist weder in einer Fachgesellschaft noch in bedeutenden Vereinen in den USA anerkannt worden. Und daher als sehr Parteilich zu bezeichnen!

Sextäters- Freiheit,  ist hier vorrangig,  bei den Psychiatern und Gutachtern die sich dieser unbewiesenen Thesen bedienen. Den Opfern der Tatbestände, von abartigen, sexuell sadistisches Sexverbrechen,  wie“ Barbara“ es war,  wurde bei Gericht nichts beigemessen. Der Einspruch der Eltern abgeschmettert, geht es doch um hochrangige Staatsbürger.

Daher  auf einen Streich Freispruch, für alle 4 beschuldigten Kinderschänder-Ring-Beteiligten in Österreich Graz. Einem Ex-Richter aus Graz, Nachbar der Großeltern die auch dieser grausamen Taten beschuldigt waren und ein Sachverständiger  vom Grazer Gericht auch Nachbar der Großeltern vom Staatsanwalt Wels ausgesprochen worden war, noch bevor die Befunde der Obduktion Wien da war.

Auch dass Frau Dr. Heidi K. noch als Gutachterin tätig sein darf, ist zu hinterfragen meinen Sie nicht auch?

Hier sollten die Medien einmal nachfragen wie das so ist, oder?
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Missbrauchsverdacht: Eltern der 17-Jährigen wollen neue Ermittlungen

LINZ. Im Fall des Mädchens aus Oberösterreich, das behauptet hatte, jahrelang von den Großeltern und zwei Nachbarn missbraucht worden zu sein, haben nun die Eltern der im Mai unter tragischen Umständen verstorbenen 17-Jährigen einen Fortführungsantrag eingebracht.

Die Staatsanwaltschaft Wels hatte Anfang Juli die Ermittlungen gegen sämtliche Verdächtigen eingestellt. Für die Eltern ist das nicht nachvollziehbar. “Für das Leben unserer Tochter ist es zu spät, aber schon zum Schutz weiterer möglicher Opfer müsste die Staatsanwaltschaft weiter ermitteln und das Verfahren fortführen. Es geht schließlich um das Verbrechen von Kindesmissbrauch, und das endet nicht mit dem Tod eines Opfers”, gaben die Angehörigen am Freitag in einer Presseerklärung zu bedenken.

Eine psychiatrische Sachverständige hatte in einem Gutachten die Schilderungen des Mädchens in Zweifel gezogen. Die Eltern verlangen die Einholung einer zweiten Expertise, da die Sachverständige keine ausgebildete Kinder- und Jugendpsychiaterin sei und außerdem keine Kenntnisse aus dem Fachgebiet der Psychotraumatologie aufweise.

Zudem weisen sie darauf hin, dass ihre Tochter im Februar 2011 einer MR-Untersuchung unterzogen wurde. Dabei hätte sich “ein weiteres Indiz für die schwere emotionale Traumatisierung” gefunden, weshalb für die Eltern die Aussagen des Mädchens “sehr wohl erlebnisfundiert” waren.

Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Manfred Holzinger, bestätigte auf Anfrage einen ORF-Bericht, dass am Freitag der Fortführungsantrag eingelangt sei. Die zuständige Sachbearbeiterin müsse nun den umfangreichen Antrag prüfen und entscheiden, ob die Staatsanwaltschaft das Verfahren weiterführt. Das werde voraussichtlich bis zum kommenden Dienstag dauern.

Eine Wiederaufnahme wäre dann vorgeschrieben, wenn sich herausstellt, dass die frühere Einstellung wegen einer Gesetzesverletzung oder wegen Unrichtigkeit der Entscheidung der Staatsanwaltschaft zustande gekommen wäre. Eine Fortführung wäre auch möglich, wenn neue Tatsachen oder Beweismittel vorliegen. Wenn die Staatsanwaltschaft aber zum Schluss kommt, dass keine Gründe zur Wiederaufnahme des Verfahren bestehen, muss sie dies dem Landesgericht mitteilen. Dann überprüft ein aus drei Richtern bestehender Senat den Akt.

Quelle: www.nachrichten.at 12. August 2011 – 10:29 Uhr

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Kindesmissbrauch: Eltern für Klärung

WELS. Im Fall eines angeblich sexuell missbrauchten und später in Narkose verstorbenen 17-jährigen Mädchens haben die Eltern der Toten gestern weitere Ermittlungen gegen die Grazer Großeltern und einen pensionierten Richter beantragt.

Wie berichtet, stellte die Staatsanwaltschaft Wels nach einer Anzeige des Ludwig-Boltzmann-Instituts in Graz und monatelangen Ermittlungen das Strafverfahren wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs am 8. Juli 2011 ein.

Mit der Begründung, der Verdacht reiche nicht aus für eine „überwiegende Verurteilungswahrscheinlichkeit“. Denn zuvor hatte die psychiatrische Gutachterin Adelheid Kastner in einer Expertise festgehalten, dass die Anschuldigungen gegen die Grazer Großeltern sowie einen Richter und einen Sachverständigen der Phantasie der Patientin entsprungen sein dürften.

Nach dem tragischen Tod der jungen Frau, die im Wagner-Jauregg-Krankenhaus zuvor in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt worden war, untersuchte auch die Gerichtsmedizin den Leichnam auf Missbrauchsspuren und kam zu dem Schluss, dass es keinen sexuellen Missbrauch gegeben haben könne.

Die Eltern der Verstorbenen wollen den Missbrauchsverdacht aber dennoch nicht auf sich beruhen lassen und haben gestern einen Fortführungsantrag gestellt. Damit muss sich ein Richtersenat des Landesgerichts Wels neuerlich mit dem Fall auseinandersetzen und entscheiden, ob die Staatsanwaltschaft Wels die Ermittlungen erneut aufnehmen muss oder nicht.

Für das Leben unserer Tochter ist es zu spät, aber schon zum Schutz weiterer möglicher Opfer müsste die Staatsanwaltschaft weiter ermitteln.

Es geht schließlich um das Verbrechen des Kindesmissbrauchs, das nicht mit dem Tod des Opfers endet“, zitiert die Austria Presse Agentur (APA) die Eltern. Sie wollen eine zweite Expertise, weil Gutachterin Kastner keine ausgebildete Jugendpsychiaterin sei und keine Kenntnisse in der Psychotraumatologie habe. Außerdem hätte eine „MR-Untersuchung“ im Februar 2011 ein Indiz für eine „schwere emotionale Traumatisierung“ der Tochter gebracht, was auf Missbrauch hinweise.

„Die junge Frau hatte sicher ein schweres Schicksal, aber es scheint, als könnten die Eltern jetzt nicht loslassen“, sagt der Linzer Verteidiger Wolfgang Moringer, der den beschuldigten Ex-Richter vertritt. Dem Fortführungsantrag sieht er ebenso wie der Welser Anwalt Friedrich Schwarzinger, der die Großeltern verteidigt, gelassen entgegen.

„Der Antrag spricht Bände über das Psychogramm der Mutter der Verstorbenen. Für sie sind alle anderen schuld, nur sie nicht“, sagt Schwarzinger. (staro)

Quelle: www.nachrichten.at 12.8.2011

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Wagner Jauregg Krankenhaus Linz als Gruselpsychiatrie und Opfer feindliches Krankenhaus?

Wagner Jauregg Gruselpsychiatrie und
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Gerichtsgutachterin Dr. Heidi K. warf das Handtuch, sie würde nicht mehr als Gerichtsgutachterin arbeiten wollen (2010)

Gerichtsgutachterin K.
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Gutachter zur Zahlung verurteilt…
Gutachter zur Zahlung verurteilt
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Unseriöse Gutachten sind schon einkalkuliert…
Unseriöse Gutachten sind schon einkalkuliert
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18. Oktober 2012

“Falsche Vollwaise” Prozess gegen Land O.Ö….

Prozess der “falschen” Vollwaise gegen Land OÖ fortgesetzt

LINZ. Im Zivilprozess, in dem ein heute 66-jähriger ehemaliger Kinderheimbewohner 1,6 Millionen Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Land Oberösterreich verlangt, ist am Donnerstag mit der Gutachtenerörterung begonnen worden. Einen Antrag des Klägers, einen Sachverständigen wegen Befangenheit abzulehnen, wies der Richter zurück, weil er verspätet vorgebracht worden war.

 

Das Land O.Ö. will nicht zahlen, es Plädiert auf Verjährung....

Der 66-Jährige war nach dem Zweiten Weltkrieg fälschlicherweise als Vollwaise geführt und in Kinderheimen in Oberösterreich misshandelt und missbraucht worden. Um zu klären, ob der Fall verjährt ist, hatte das Gericht einen psychiatrischen Sachverständigen bestimmt. Dieser sollte beurteilen, ob der Betroffene aufgrund des erlittenen Traumas tatsächlich nicht früher in der Lage gewesen sei, seine Ansprüche geltend zu machen. Laut seiner Rechtsanwälte habe er die Ereignisse verdrängt und nicht vollinhaltlich erfassen können. Erst durch eine lebensbedrohliche Operation im Jahr 2009 und die damit verbundene Todesangst sei alles wieder an die Oberfläche gekommen und der Mann habe daraufhin das Erlebte niedergeschrieben.

Der Anwalt des Klägers brachte vor, dass der Experte bei der Befundaufnahme Tests nicht durchgeführt, aber verrechnet habe und in Zwischenbemerkungen seine Voreingenommenheit deutlich geworden sei. Eine Strafanzeige gegen den Psychiater sei bei der Staatsanwaltschaft Salzburg anhängig. Er könne daher das Gutachten nicht unvoreingenommen erstatten. Der Sachverständige sagte, er fühle sich nicht befangen, weil kein Naheverhältnis zu Beteiligten bestehe. Gewisse Tests habe er rein klinisch und nicht apparativ durchgeführt, da dies ihm nicht möglich und nicht notwendig gewesen sei. Anschließend wurde die Expertise eines weiteren, psychologischen Gutachters über die kognitive Leistungsfähigkeit des 66-Jährigen erörtert. Die Vertreter des Klägers beantragten, weitere Fragen dazu schriftlich innerhalb von 14 Tagen einbringen zu können.

Mutter erst als Erwachsener wieder gefunden

Der 66-Jährige war als Sohn eines US-Soldaten und einer vor der Roten Armee aus Ungarn nach Oberösterreich geflüchteten Volksdeutschen kurz nach Kriegsende im Babyalter von seiner Mutter getrennt worden. Die ersten 18 Jahre seines Lebens verbrachte er in mehreren Kinderheimen in Oberösterreich, wo er missbraucht und misshandelt wurde. Obwohl die Namen der Eltern im Säuglingsheim in Linz laut Bericht genau protokolliert wurden, soll die Jugendfürsorge im Amt der Landesregierung Mitte der 1960er Jahre plötzlich nichts mehr von Familienangehörigen gewusst haben. Der Mann, der seine Mutter erst nach eigener Recherche als Erwachsener gefunden hatte, wurde im Schriftverkehr als Vollwaise geführt. Er spricht von “institutionalisiertem Unrecht”. Vom Land erhielt er 20.000 Euro als finanzielle Geste an frühere Gewaltopfer.

Quelle: www.nachrichten.at 18.10.2012

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2 Ex-Heimkinder klagen das Land O.Ö. auf Entschädigung…
2 Ex-Heimkinder klagen O.Ö. auf Entschädigung
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