2. Dezember 2015

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Die Unschuldsvermutung kann nur von Hohlköpfen…

Werner Schneider…Kleine Zeitung Forum:

SCHNEYDER

Werner Schneyder Kleine Zeitung Sonntag – forum 28.12.2014
Werner Schneider wünscht sich, dass Menschen, die Gesetzestexte formulieren, die verwendeten Worte auch begreifen.

Quelle: Kleine Zeitung 27.12.2014 Druckausgabe.

 

SCHNYDER

SCHNYDER Forum der Kleinen Zeitung auf Seite 34 über die Unschuldsvermutung.

Ich zitiere aus der kleinen Zeitung:

 

Menschen, die Gesetzestexte formulieren und deren Einhaltung- bei Strafandrohung im Falle von Nichtbeachtung- durchsetzen, sollten die verwendeten Worte und Formulierungen richtig begreifen, anwenden oder weglassen.
Widrigenfalls sind sie mutmaßliche Hohlköpfe und können nur aufgrund einstmals mangelnder Aufmerksamkeit im Deutschunterricht die Unschuldsvermutung beanspruchen.

Denn wie kommt es, dass zu unser aller Missvergnügen die Zeitungen gnadenlos diese Zu-Sätze hinschreiben müssen, wenn sie falsch, unehrlich, widersinnig, den Widerspruch herausfordernd sind? Es handelt sich um das Wort „mutmaßlich“ und die Phrase „Es gilt die Unschuldsvermutung“.
Zugegeben, der Gesetzgeber will den Verdacht bis zum(ohnehin „noch nicht rechtskräftigen“) Urteil nicht zum Anlass für eine Vorverurteilung in der öffentlichen Meinung machen. Da scheint er aber schon nicht zu begreifen, dass ein „Verdacht“ die Unschuldsvermutung einschließt, da die Schuld zunächst ja auch nur vermutet wird

                                                                 (Ist das Glas halb voll, oder halb leer?)

Aber bitte was ist, wenn die Vermutung keine ist, sondern Gewissheit? Wenn es ein Geständnis gibt? Wenn ein Täter oder eine Täterin zugegeben hat, etwas getan zu haben, das auch beweisen kann? Aber wir müssen tagtäglich und mehrfach in der Zeitung lesen, der „mutmaßliche“ Massenmörder konnte seine Stiche anschaulich beschreiben?

Halten uns diese analphabetischen Paragrafenreiter für Vollkoffer?

Sicher es gibt Grauzonen.

Wenn im Warenhaus ein Kunde bemerkt haben will, wie ein anderer Kunde drei Unterhosen stiehlt und mit diesen in die Umkleidekabine geht und wenn der Beobachter das dem Warenhaus mitteilt, dann ist der Verdächtige ein mutmaßlicher Dieb zumal auf dem Unterhosenstoß die Unterhosen fehlen. Wenn aber die nachfolgende Untersuchung ergibt, dass der des mutmaßlichen Unterhosendiebstahls Verdächtigte vier Unterhosen am Leib trägt, also die eigene und drei darüber, und wenn diese drei Unterhosen total neu und nicht leicht eingefärbt sind und deren Marke identisch mit dem Unterhosenstoßes ist, dann handelt es sich um keine mutmaßliche Diebsperson, sondern um einen Dieb oder Diebin. Es gilt nicht die Unschuldsvermutung, sondern die Schuldgewissheit.

Wenn ein Ehepartner die Ehepartnerin im Garten abknallt, wenn dort die Leiche mit Einschussloch gefunden wird, wenn der des Mordes Verdächtige eine Pistole besitz, wenn die als Tatwaffe erkannt wird (wir „Tatort“- Seher wissen um diese Möglichkeit), wenn sich Fingerabdrücke finden, der Verhaftete aber dennoch bestreitet, der Mörder gewesen zu sein und eine fantasievolle Theorie entwickelt, warum es auch Marsmännchen gewesen sein könnten, dann sollte es- von mir aus- ein mutmaßlicher Mörder sein.

Wenn aber ein Nachbar, Naturfreund und Hobbyfilmer, mit seiner Kamera einen Vogelflug mitgeschwenkt hat, den Schwenk auf Nachbars Grund beendet und zu seinem Erstaunen ein Paar dreht, von dem der eine Teil eine Pistole in der Hand hält und der andere Teil vor im umfällt, und dies nach einem trotz Verkehrslärms hörbaren Knall, dann bitte möchte ich nicht in der Zeitung lesen: „Der mutmaßliche Mörder!“

Ich begreife auch nicht, warum die Damen und Herren von Print-und anderen Medien sich den Zwang zum Schwachsinn bieten lassen, oder auch warum sich Rechtsvertreter für erzwungene Entgegnung nicht genieren, wenn sie genau wissen, dass es nicht den Funken einer Chance für Mutmaßlichkeit gibt.

Die Presse sollte einen Musterprozess gegen das Justizministerium anstrengen.

Etwa wegen Erzwingung öffentlichen Ärgernisse. Wegen Zwang zur Ehrenbeleidigung der Leser und innen.
Es handelt sich wahrscheinlich um einen Größenwahn der Rechtsprechenden. Sie wollen nicht die letzte Instanz sein, sondern die einzige.

Die menschlichen Sinne im Verein mit jener Intelligenz, die den Menschen vom Tier unterscheidet, sind ihnen kein Kriterium.

So wünsche ich alles Gute für das mutmaßliche neue Jahr.

Und wenn es mutmaßlich große Gauner für noch ein paar Jahre die Unschuldsvermutung gilt, dann bitte zu berücksichtigen:

Für die Justiz gilt die Ohnmachtsvermutung.

Quelle: Von mir gekaufte Druckausgabe, Kleine Zeitung, vom 27.12.2014
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Dieser Mann spricht mir aus dem Herzen, schöner kann man die freiwillige Beugung der Justiz  nicht mehr beschreiben!

Dankeschön Herr Werner Schneider!

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Der Datenschutz, wird zur Lobby von Sexverbrechen verwendet und zum Schutz der Triebtäter und anderen Kriminellen eingeführt…Nachdem heute die Kriminellen ja in den höchsten Rängen unseres Staates Platz bezogen haben muss man es verstehen, dass solche Gesetze dafür erschaffen werden um sich selbst geschützt zu wissen!

Datenschutz wird zur Lobby von Sexverbrechen

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Mediengesetz, in Österreich und in Europa, schützt die Sextäter….

Mediengesetz

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Justizskandal, der zum Himmel stinkt!

Im Fall Priklopil freigesprochen…

Im Fall Priklopil freigesprochen
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Warum wehrt man sich so stark gegen den Schutz von Kindern vor Sexverbrechern?

Was tragen andere Länder zum Schutz von KIndern in ihren Ländern bei?

Was tragen andere Länder

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