8. Oktober 2017

Filed under: Berichte & Artikel,Wie müsste Hilfe aussehen? — here @ 13:18

Verspreche nichts, was du nicht halten wirst….

Tatsachenbericht einer beherzten  Polizeibeamtin.

3Sat Dokumentation…

„Verspreche nichts was du nicht halten kannst!“

Der WEG der Kindopfer durch die HÖLLE jagt

 

Der Weg der Opfer, der sie durch die Hölle gehen lässt…

Ein Fallbeispiel wie weiter Verbrechen an Kinderseelen offiziell begangen werden, die, die Versprechen von Hilfe zerstören und das Vertrauen von Betroffenen fürs weitere Leben, für immer, irreparabel zerstört.

Ein Musterbeispiel:

Eine Anzeige geht bei der Polizei ein, ein Kind wurde im Kinderspital untersucht und es wurde sexuelle Gewalt an ihm festgestellt. Die Polizei ist aufgefordert zu handeln. Ein süßes 7 jähriges Mädchen irgendwo in Europa. Für die Kinder bildeten sich Sammelfahrten zur Schule und am Nachmittag wurden sie nach der Schule zurückgebracht.

Das Mädchen sagte bei den Befragungen, der Fahrer des Busses hat sie in einer abgelegenen Gegend sexuell vergewaltigt. Wenn man nachgefragte hat, so hat das Kind sich an nichts anderes erinnern können, als dass dies die Taten des Busfahrers aber keine Details sagen, darüber was eigentlich geschah und dies war die Videobefragung bei der Polizei.

Darauf wurde die Aktion gestartet und der Busfahrer verhaftet. Schon bei der Verhaftung hatten die Polizisten ein mulmiges Gefühl, ist das der Richtige? Es war ein älterer Herr -innerlich stimmte das nicht und sie nahmen ihn in Untersuchungshaft (3 Wochen bis sich’s klärte).

Es wurde das Kind noch einmal verhört, sie kam mit ihrer Mutter. Inzwischen wurden dann Mutter und Vater befragt, was sie uns dazu sagen könnten.
Dann noch einmal das Kind. Frustration machte sich breit, weil das Mädchen das Selbe immer wieder wiederholte, der Busfahrer wäre in eine entlegene Gegend mit ihr am Nachmittag gefahren und hätte dann das mit ihr getan. Die Befragungen wurden abgebrochen.

Auf dem Heimweg als die Beamtin sie nach Hause brachten, sagte die bearbeitende Polizeibeamtin, jetzt bringen wir deine Mutter nach Hause und fahren wir zu der Stelle wo der Fahrer mit dir war. Auf der Fahrt dorthin fragte sie die Kleine ob sie noch weiß, wo das war? Warst du schon mal auf diesem Platz?
An diesem Platz angekommen fragte sie die Beamtin, wo er genau gestanden hätte mit dem Bus, näher am Wald oder im Wald und es antwortete mit ja da, nein dort, standen wir usw. Als sie, sie dann fragte, warst du überhaupt schon einmal da? Da fing das Kind an zu weinen. Sie (Beamtin)versuchte trotzdem mit ihr zu reden und sie blieben auf diesem Platz einige Zeit und sie weinte und weinte, dann auf einmal brach es aus ihr heraus.“ Ich darf doch nichts sagen, ich habe es doch versprochen!“

Und dann sagte sie:“ Papa war es in den Ferien.“ Wir freuten uns so dumm es auch klingen mag, sagte die Beamtin. Der andere hatte nie etwas damit zu tun gehabt.

Dann kamen auch die Fragen wie es nach dem Spitalsaufenthalt gewesen sei, sie erzählte, Papa hatte ihr aufgetragen, dass sie nur vom Busfahrer erzählen darf.

Der Busfahrer wurde entlassen.

Es wurde, mit dem Mädchen Videobefragungen gemacht, wie überall üblich. Das Kind konnte bis ins letzte Detail alles erzählen, was mit ihm gemacht wurde beschreiben – Tatorte bis ins kleinste Detail die Vorgänge schildern.

Die Polizei startete inzwischen die Verhaftungsaktion des Vaters. Sie wußten nicht, ob die Mutter den Vater decken würde und griffen in den frühen Morgenstunden zu. Der Vater stritt natürlich alles ab. Die Mutter benahm sich wie eine Furie, der Vater war Familien Erhalter und stritt natürlich alles ab.

Die Mutter war total durcheinander, und schrie immer wieder, dass die Kleine lüge, sie mache die ganze Familie kaputt, was geschieht mit unserer Familie wir haben kein Geld, wir können ohne ihn nicht existieren. usw.

Gleichzeitig musste die Prozessbegleiter -Beistand eingeschalten werden. Die Prozessbegleitung – Beistand bei Gericht, wurde auch gestellt, der Vater inzwischen in Untersuchungshaft gekommen. Die Beamten sprachen lange mit der Mutter und dass sie dem Kind keine Vorwürfe machen dürfe.

Als das Mädchen endlich geredet hatte, sagten die Beamten/in ihm ganz fest zu: “ Es ist voll super, dass du das geschafft hast, dass du geredet hast und solange du die Wahrheit sagst, kann dir gar nichts ,kann dir nie etwas mehr passieren,! Keine Drohungen mehr in dieser Art geschehen. Wir sind für dich da!“

Die Beamtin: Ich habe das dem Kind versprochen, wir passen auf uns auf, dass niemand mehr ihr drohen wird und so etwas nie mehr passieren wird für sie.

Und dieses Versprechen tut der Beamtin heute noch bis ins Tiefste ihres Inneren, am meisten weh!

Dann kam der Prozessbeistand und sagte:“ Ich entbinde das Kind nicht vom Zeugenverweigerungsrecht, es ist nicht gut für die Familie, nicht gut wenn das Kind aussagt, es macht das ganze soziale Netz kaputt!“

Empört musste die Beamtin das zur Kenntnis nehmen und erkennen, dass, wenn der Prozessbegleiter – Beistand das Kind zum Zeugenverweigerungsrecht nicht entbindet, so darf es nicht befragt werden.
D.h. im Klartext:

Die Befragung des Kindes, als es über die Verbrechen an ihm sprach, ist einfach verloren. Der Vater musste aus der Untersuchungshaft entlassen werden, das Kind war zu Hause, der Vater kam zurück nach Hause, das Kind muss in dieser gegeben Situation der Verbrechen an ihm mit Vergewaltigungen weiter leben.

Quelle: Tatsachenbericht 3SAT


 


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