14. Oktober 2018

Filed under: Wie müsste Hilfe aussehen? — here @ 19:09

Passt gut auf eure Kinder auf…

Wie sicher sind unsere Kinder noch am Heimweg?

Eine wahre Begebenheit…

Wir schreiben den 7.07.2004, und ich hatte einen Termin, im Landeskrankenhaus um 13h. Ich war frührer schon auf dem Weg dahin, da ich mir nicht mehr ganz sicher war, 12h oder 13h. Auf dem Weg dahin nahm ich diesmal wie nicht sehr oft die Brauhofgasse die auch zum Krankenhaus führt und wie ich so circa 30 Meter vor dem Schranken des Krankenhauses ging kam ich auf die Höhe zweier Mädchen die hier gingen und einen schweren Plastiksack hin und her tauschten.

 

Die Mädchen, dürften zweite Klasse gehen und ich sagte so nebenbei zu ihnen, warum sie den Sack nicht in die Mitte nehmen würden, und jede einen Henkel vom Sack, den dann wäre er leichter zu tragen. Sie lächelten mich an und eine sagte ja genau, die andere sagte während sie weiter gingen, aber da vorne musst du ihn ja ohnehin, alleine tragen vor der Straßenüberquerung.

 

Da sagte ich zur Kleinen, wo sie den hingehen müsse, da erklärte sie mir, dass sie gleich hinter dem Krankenhaus wohne und immer durch das Krankenhaus ginge.

 

An der besagten Straßenecke verabschiedete sich die Freundin und ging eine andere Richtung vor dem Krankenhaus hinauf.

Darauf sagte ich, na, dann gib her den Sack, ich trage ihn dir ein Stück ich muss auch ins Krankenhaus und so gingen wir nebeneinander her sie erzählte mir, dass sie einen Flohmarkt besuchten und Sachen geschenkt bekommen hatte und darum sei der Sack so schwer.

 

Dann als wir so bei der Parkanlage gingen meinte das Mädchen: „Sie schwitzen aber, wobei ich ihr antwortete, ja das kommt vom heißen schwülen Wetter das heute ist, aber nicht vom schweren Sack tragen.“ Es war die Creme die ich im Gesicht trug, die etwas mehr Fettgehalt enthält um meiner trockenen Haut etwas Feuchtigkeit zu geben.

 

Dann hatte das Mädchen zwei Möglichkeiten das Krankenhaus zu durchqueren, aber, sie schlug meinen Weg ein, bei der Informationsstelle kurz davor trennten sich unsere Wege wieder. Das Mädchen bedankte sich fürs tragen und schleifte den Sack hinter sich her und ging Richtung andere Krankenhausausgangsseite.

 

Nun stand ich noch ein wenig betroffen da, ein fremdes Kind schenkte mir als fremder Person ihr ganzes Vertrauen, so nebenbei im Vorbeigehen? Es ist sehr schön, dass es das noch gibt, aber ich dachte auch daran, was hätte ein Monster, mit diesem Kind alles anstellen können?

 

In ein Auto locken mit Leichtigkeit, mit den Worten, „ich, fahr’ dich schnell nach Hause, dann musst du nicht so weit so schwer tragen.“ Und schon hätte es sehr schlimm für dieses Mädchen ausgehen können. Kinder erzählen von alleine, Kinder muss man nicht viel aus- fragen, sie erzählte, dass ein Bär – Spiel im Sack hätte, dass sie sofort, jetzt zu Hause spielen, würde. Ich, sagte Tschüß, aber was, hätte ein Sextäter, mit so einer Gelegenheit wohl gemacht? Nicht auszudenken, welche Folgen, das für ein Kind haben könnte.

 

Ich weiß nicht ob das Kind von unserer Bekanntschaft, der Hilfe zu Hause erzählen wird? Kann für das Kind als ganz belanglos gesehen worden sein. Aber das ist eben die Erziehung der Kinder und man denkt, die Kinder werden an Schulen angelernt, geht mit keinem Fremden mit, lasst euch nicht mit irgendwelchen Mitteln irgendwo hin locken. Ich versuchte es nicht, aber man hätte das Kind noch zu einem Eis einladen können, dass ich am Kiosk kaufe und dann mit dem Kind das Eis irgendwo in einem unbeobachtenden Winkel esse.

 

Liebe Eltern, wie blind seid ihr diesem noch immer nicht ernst genommenen Thema, nach wie vor gegenüber, dachte ich so für mich.

 

Ich hatte nicht das Glück mein Kind an meiner Seite aufwachsen zu sehen, aber aus meinem Erfahrungsschatz hätte ich die Erziehung meines Kindes sehr vorsichtig und misstrauisch gestaltet und hätte jeder und jedem misstraut und das meinem Kind mitgegeben, daher war es gut, dass mein Kind zu guten Adoptionseltern kam und auch unbelastet, frei von Gefahren aufgewachsen ist.

Trotz, den so angepriesenen Schulprojekten, du darfst „NEIN“ sagen usw.“

Dass, ist das Bedenkliche daran!

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